Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 17:15 Uhr zu einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Via Cantonale in Monteggio.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion betrat eine mit einer Sturmhaube maskierte Person die Tankstelle, bedrohte eine Angestellte mit einer Pistole und forderte sie auf, den Kasseninhalt herauszugeben.
Am Dienstag, den 21. Februar 2023, gegen 09:45 Uhr, stiessen zwei Autos, die zwischen Porrentruy und Coeuve unterwegs waren, zusammen.
Kurz vor der Ortsausfahrt von Porrentruy geriet der Fahrer, der in Richtung Coeuve unterwegs war, aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, teilweise auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Zeugenaufruf: Flucht aus weissem Audi Q4 mit Gefährdung einer Beamtin der öffentlichen Sicherheit auf der Rue du Sentier in Colombier
Am Donnerstag, den 16. Februar 2023, gegen 14:00 Uhr wurde ein Autofahrer, der einen weissen Audi Q4 fuhr, auf der Rue du Sentier in Colombier, genauer gesagt zwischen den Kreuzungen der Rue des Coteaux und der Rue des Cent-Pas, zu einer Kontrolle angehalten.
Am Montag, den 20. Februar 2023 um 18:10 rückte die Feuerwehr der DPS1 des Montagnes an der Rue de l'Orée-du-Bois 7 in La Chaux-de-Fonds zu einem beginnenden Brand eines gewerblichen Ofens aus, der sich im Untergeschoss einer Fabrik befand.
Der Brand konnte von den Feuerwehrleuten mit einem Pulverlöscher schnell eingedämmt werden. Lediglich der betroffene Ofen wurde beschädigt.
In den letzten Tagen haben sich auf Grund der strömungsarmen Wetterlage viele Aerosole in den unteren Luftschichten angesammelt. Sie sorgten dort für eine verhältnismässig schlechte Sicht und mindere Luftqualität.
Was sich daran ändert lesen Sie in diesem Blog.
Am Dienstagnachmittag kollidierte auf dem Parkplatz des Coop in Unterkulm ein schwarzer BMW mit einer Fahrradfahrerin.
Der Lenker des BMWs setzte danach die Fahrt fort, ohne sich um den Zustand des Mädchens zu erkundigen. Das Mädchen wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Am Dienstag, 21. Februar 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für einen abgestürzten Spaziergänger beim Vorderrhein (GR) im Einsatz.
Dieser hatte nach dem Sturz die Orientierung verloren und konnte deshalb nicht genau angeben, wo er sich befand. Schliesslich gelang es der Rega, ihn zu lokalisieren und an der Rettungswinde aus der gefährlichen Lage zu retten.
Am Dienstag (21.02.2023), kurz vor 14 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Garage-Carrosserie und Spritzwerk an der Hauptstrasse erhalten.
In einer technischen Anlage war ein Brand ausgebrochen, der von Mitarbeitenden des Betriebs vor dem Eintreffen der Feuerwehr weitgehen hatte gelöscht werden können.
Am Dienstagmorgen ist eine Frau auf einem Roller mit einer Verkehrstafel in Wabern kollidiert und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital.
Der Unfall wird untersucht.
Beim Eishockey verletzen sich jährlich 5200 Personen. Besonders schwerwiegend sind dabei die Verletzungen am Kopf. Über 60 % der Kopfverletzungen sind auf einen Körperkontakt zurückzuführen.
Aus Sicht der BFU und der Swiss Ice Hockey Players Union (SIHPU) besteht Handlungsbedarf. In ihrer gemeinsamen Initiative stehen zwei Massnahmen im Zentrum: härtere Sanktionen und belastungsreduzierende Banden.
Am Montagnachtmittag, 20. Februar 2023, flüchtete ein Motorradfahrer vor der Polizei und beschädigte mehrere Fahr- und Motorräder. Er wurde festgenommen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Er begleitete gemeinsam mit seinen KollegInnen von der Verkehrsprävention den Fasnachtsumzug in Riehen vom vergangenen Freitag.
Dabei liess er nicht nur Kinderherzen höher schlagen, sondern begeisterte auch viele Erwachsene.
Auch „Walti“, unser Polizeibär, lässt es sich nicht nehmen, zusammen mit vielen fröhlichen Kindern und Erwachsenen, bei schönstem Wetter das fasnächtliche Treiben in den Baselbieter Gemeinden zu geniessen „Händ’s guet, gäbet acht ufenander und fiiret schön“.
Eure Polizei Basel-Landschaft
Zwischen Oktober 2022 und Januar 2023 ist es in Ilanz zu diversen Sachbeschädigungen gekommen.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelte die Kantonspolizei den Täter.
Das Amt für Gesundheitsvorsorge des Kantons St.Gallen lanciert die Website www.sorgenwolken.sg.
Hier finden Kinder und Jugendliche dank einer einfachen Suchfunktion unkompliziert und schnell professionelle Unterstützung bei Sorgen und Ängsten.
Stark betrunken verursachte eine Automobilistin am Montagnachmittag in Brugg eine Auffahrkollision. Eine Beteiligte wurde verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 20. Februar 2023, um 14.50 Uhr auf der Zurzacherstrasse in Brugg.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Bottighofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Montag (20.02.2023), kurz nach 16 Uhr, hat sich auf der Rietstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike ereignet. Eine 87-jährige Autofahrerin übersah beim Abbiegen einen 73-jährigen E-Bikefahrer.
Der 73-Jährige wurde unbestimmt verletzt.
Bei einer unbewilligten Demonstration ist es am Samstagabend (18.02.2023) zu zahlreichen Sachbeschädigungen gekommen.
Gegen 18:00 Uhr versammelten sich mehrere hundert Personen beim Landesmuseum.
Am Montagvormittag (20.02.2023) fuhr eine 80-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug auf der Hochstrasse in Richtung Herblingen. Dabei touchierte sie ein korrekt entgegenkommendes Fahrzeug.
Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt, beide Fahrzeuge mussten in der Folge jedoch abgeschleppt werden.
Am Montagmorgen (20.02.2023) hat sich auf der Verzweigung Ebnatstrasse/Solenbergstrasse ein massiver Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Roller ereignet. Dabei wurden der Rollerfahrer sowie seine Mitfahrerin verletzt.
An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Sonntagabend hat die Kantonspolizei Bern drei Männer angehalten, die verdächtigt werden, gleichentags einen Einbruch- sowie einen Einschleichediebstahl in Schüpfen verübt zu haben.
Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, kam es gestern kurz nach 05:30 Uhr im Zug von Bellinzona nach Chiasso zu einer Messerstecherei.
Aus noch zu klärenden Gründen wurden bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ein 19-jähriger Schweizer und ein 25-jähriger Schweizer, beide wohnhaft in der Region Lugano, von einem 21-jährigen italienischen Staatsangehörigen, wohnhaft in Italien, mit einem Messer am Arm verletzt.
Der Güdismontag ist aus polizeilicher Sicht im ganzen Kanton Luzern ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. Das Interesse an den Fasnachtsumzügen ist enorm. In der Stadt Luzern wohnten geschätzte 60'000 Zuschauer dem Wey-Umzug teil.
Mehrere vermisste Kinder konnten innert kurzer Zeit ihren Eltern zurückgebracht werden.
In der Schweiz sind Hochdrucklagen im Winterhalbjahr häufiger geworden. Schnelle Wechsel zu mehr Hochdruckwetter im Winterhalbjahr gab es kurz nach 2010 und um 1990.
Mit den häufigeren Hochdrucklagen verstärkte sich auch der Warmlufttransport zum Alpenraum.
Aus noch unbekanntem Grund prallte am Montagmorgen auf der A2 ein Lieferwagen mit voller Wucht gegen einen Lastwagen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Montag, 13. Februar, schlug eine unbekannte Person bei einem Verkaufsgeschäft auf zwei Männer ein. Ein 80-Jähriger wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Im Skigebiet Parsenn in Davos hat sich am frühen Montagnachmittag eine Kollision zwischen zwei Skifahrern ereignet. Beide wurden dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Wir teilen Ihnen mit, dass Jeremy V., der seit dem 19. Februar 2023 als vermisst gemeldet war, am 20. Februar 2023 in Verbier leblos aufgefunden wurde.
Um die genauen Umstände zu ermitteln, hat die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit dem Schweizerischen Interessenverband des bewaffneten Sicherheitsgewerbes (SIBS) als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Der SIBS setzt Standards für Waffenträger in der Schweiz. Gerne unterstützt der Berufsverband die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Vergangene Nacht brannte es in einem Restaurant in der unteren Berner Altstadt.
Ausgelöst durch eine Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 um 01.50 Uhr alarmiert.
Weshalb hatten in dieser Zeit einige Kontrollschilder noch Buchstaben?
Für die Vergabe der Nummern wurde bis 1933 jedem Kanton eine festgelegte Nummernliste zugeteilt.
Ein Fahrzeuglenker kam mit einem Auto zwischen Ennetmoos und Kerns in einem Waldstück mit übersetzter Geschwindigkeit rechts von der Strasse ab. Dabei wurden mehrere Baumstämme abgeschlagen. Das totalbeschädigte Fahrzeug kam auf der Seite liegend im Wald zum Stillstand.
Der Fahrzeuglenker war eingeklemmt und schwer verletzt.
Am späten Sonntagabend (19.2.2023) ist beim Bahnhof Wiesendangen ein Personenzug mit diversen Gegenständen, die auf den Gleisen lagen, zusammen gestossen. Verletzt wurde niemand.
Die Passagiere mussten mit einem Bahnersatz weiter transportiert werden.
Von Montag, 6. März 2023, bis Freitag, 14. Juli 2023, ist die Strasse zwischen Kreisel Weststrasse und Kreisel Messenriet in Frauenfeld wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr sowie der Fuss- und Radverkehr werden umgeleitet.
Am frühen Sonntagabend, 19. Februar 2023, musste die Stadt- und Kantonspolizei Zürich nach dem Spiel Grasshopper Club Zürich gegen den FC Zürich eingreifen, um ein Aufeinandertreffen der Anhänger zu verhindern.
Vor dem Fussballspiel Grasshopper Club Zürich gegen den FC Zürich marschierten mehrere hundert Anhänger des FC Zürich von der Fritschiwiese zum Stadion Letzigrund.
Am Sonntagnachmittag brannte es in einem Industriebetrieb in Boswil. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Am Montagmorgen ist es in einem Industriebetrieb in Bützberg zu einer Verpuffung gekommen. Ein Mann wurde verletzt, ein weiterer leicht verletzt.
Sie wurden beide mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen sind im Gang.
Neben Einsätzen wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Verkehrsunfällen musste die Kantonspolizei über das Fasnachtswochenende dreimal wegen tätlichen Auseinandersetzungen ausrücken.
In der Nacht vom Samstag, 18.02.2023, auf den Sonntag, 19.02.2023, wurden drei körperliche Auseinandersetzungen gemeldet, wobei bei einem Fall eine Person mit dem Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden musste.
Vom 28. Februar bis am 2. März 2023 informiert die Kantonspolizei Solothurn bei mehreren Präventionsveranstaltungen über die Kriminalität im digitalen Raum und zeigt auf, wie man Maschen einfach erkennt und sich am besten schützt.
Die Kriminalität im digitalen Raum nimmt rasant zu und tritt in vielen verschiedenen Formen auf. Oft bleibt es beim Betrugsversuch, und doch werden immer mehr Menschen Opfer – auch im Kanton Solothurn. Dagegen kann man sich gut schützen.
Die Überführung Allmendstrasse über die Autobahn A2 westlich des Anschlusses Sursee wird instandgesetzt. Die Arbeiten starten am 6. März und dauern voraussichtlich bis Ende August 2023.
Während den Bauarbeiten ist die Überführung Allmendstrasse für den motorisierten Verkehr gesperrt. Umleitungen werden signalisiert. Für den Langsamverkehr bleibt die Brücke offen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.