In Grenchen kollidierte am Dienstagmorgen ein Lenker eines Lieferwagens mit zwei Fussgängerinnen, welche die Strasse überquerten.
Die beiden Frauen mussten mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Grundausbildung wird Aspirantin Jennifer Schmid per 01. April 2023 definitiv als Polizistin in das Korps der Polizei Oberes Fricktal aufgenommen.
Durch den Präsidenten des Führungsausschusses, Gemeindeammann Daniel Suter, wurde sie in Pflicht genommen.
Wir präsentieren euch „Enyo“, unser jüngstes Korpsmitglied.
Der kleine Vierbeiner ist am 11. Februar 2023 bei seinem Hundeführer eingezogen und tastet sich nun ganz langsam an die Polizeiarbeit heran.
Am Dienstagvormittag, 28. März 2023, kurz nach 10.15 Uhr, verursachte eine Traktorfahrerin auf der Challstrasse in Röschenz BL einen Selbstunfall.
Die Lenkerin wurde beim Unfall verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Mitte März drei Hanf-Indooranlagen in Bern und Liebefeld ausgehoben. Insgesamt wurden knapp 600 Hanfpflanzen sowie rund 10 kg Marihuanablüten sichergestellt.
Die drei mutmasslichen Betreiber der Anlagen wurden angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Am Dienstagmorgen (28.03.2023) hat sich in Beringen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet, wobei der Fahrzeuglenker aus unbekannten Gründen von der Strasse abkam. Er wurde dabei leicht verletzt.
Am Unfallauto entstand Totalschaden.
Infolge einer Anpassung der Organisation in der Hauptabteilung Justiz werden einzelne Verordnungsbestimmungen in den Bereichen Strafprozess, Straf- und Massnahmenvollzug und Opferhilfe angepasst.
Die Anpassung der Organisationsstruktur in der Hauptabteilung Justiz bedingt eine Revision der Zuständigkeitsvorschriften, die der Regierungsrat genehmigt. Im September 2022 nahm er Kenntnis von der Neuorganisation innerhalb der Hauptabteilung Justiz.
Wegen der grossen Geschäftslast und einem Personalengpass in der Staats- und Jugendanwaltschaft wählt der Regierungsrat eine ausserordentliche Staatsanwältin mit befristeter Anstellung.
Eine weitere Anstellung wird befristet verlängert.
Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, die Überholspur musste für rund eine Stunde gesperrt werden.
Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich hat das im Zusammenhang mit dem Fifa-Museum eröffnete Strafverfahren gegen zwei frühere Fifa- Funktionäre eingestellt.
Die Untersuchung hat den Verdacht der Pflichtverletzung im Sinne der ungetreuen Geschäftsbesorgung nicht bestätigt.
Auf der Autobahn A1, auf Gemeindegebiet von Kestenholz in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Montagabend eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei haben sich drei Personen Verletzungen zugezogen und mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Die Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Auch in der Schweiz sind am Montag (27.03.2023) Züge der Deutschen Bahn stillgestanden.
Wegen einem 24-stündigen Warnstreik in Deutschland ist der Verkehr mit Zügen, Bussen und Flugzeugen weitgehend zum Erliegen gekommen.
Am Montag (27.03.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat sich auf der Oberrieterstrasse ein Auffahrunfall mit drei Autos ereignet.
Der Unfallverursacher war alkoholisiert.
Am Montag (27.03.2023), um 17:10 Uhr, hat sich auf der Staatsstrasse, Verzweigung Hofstrasse, ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Ein 43-Jähriger wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (27.03.2023) kurz nach 23:30 Uhr, hat sich auf der Flumserbergstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Eine 56-jährige fahrunfähige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (28.03.2023), kurz nach 03:45 Uhr, hat sich auf der Wilenstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Ein 33-jährier Autofahrer war ohne Führerschein und alkoholisiert unterwegs.
Am Sonntagabend (26.03.2023) hat ein Mann in der Stadt Schaffhausen einen anderen Mann mit einem Messer angegriffen.
Der Angegriffene wurde bei diesem Vorfall nicht verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Dienstag, 28.03.2023, 09.00 Uhr, fand in Glarus die Medienorientierung zur Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik 2022 des Kantons Glarus statt.
Nachfolgend die Zusammenfassung aus den beiden Bereichen.
Der schweizweite Anstieg der im Jahr 2022 polizeilich registrierten Straftaten spiegelt sich auch im Kanton Basel-Stadt. Die am Dienstag veröffentlichte kantonale Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 zeigt unter anderem bei den Gewalt- und Sexualdelikten steigende Werte.
Zurückgegangen sind dagegen die Anzeigen wegen Einbruchdiebstählen. Die Gesamtzahl der bei der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt angezeigten Delikte ist ebenfalls gestiegen.
Sachschaden ist frühen Dienstagmorgen, 28. März 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Wolfhalden entstanden.
Eine 23-jährige Lenkerin fuhr um 04.15 Uhr mit ihrem Personenwagen von Heiden kommend auf der schneebedeckten Fahrbahn in Richtung Lutzenberg.
Totalschaden ist am Montagnachmittag, 27. März 2023, beim Brand eines Personenwagens in Speicher entstanden.
Eine 44-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Firmenfahrzeug um 14.10 Uhr auf der Teufenerstrasse in Richtung Reutenenstrasse als sie Benzingeruch und kurze Zeit später auch Rauch wahrnahm.
Die Martastrasse ist im Abschnitt Aemtlerstrasse bis Zentralstrasse von Dienstag, 4. April 2023, 7 Uhr, bis Freitag, 7. April 2023, 18 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Bei schlechter Witterung verschieben sich die Arbeiten jeweils um einen Werktag.
Der Kanton Glarus richtet 17 Notfallftreffpunkte ein. Diese sind bei einer Krise die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung.
Erdbeben, schwere Unwetter, der Strom fällt aus, das Telefonnetz bricht zusammen: Wenn in Krisensituationen nichts mehr geht, braucht die Bevölkerung Hilfe.
Am Montagabend meldete eine Drittperson, dass soeben eine Person in den Kiosk beim Neumarkt Brugg eingebrochen sei. Umgehend ausgerückte Patrouillen konnten den Einbrecher noch im Inneren des Kioskes anhalten.
Kurz vor 23.00 Uhr, am Montag 28. März 2023, meldete eine Drittperson beim Polizeinotruf, dass soeben eine Person in den Kiosk beim Neumarkt in Brugg eingebrochen sei.
Unsere beiden Rettungssanitäterinnen Alexandra und Andrea haben im Rahmen der Aktion Teddybär Spital Kids im Alter von vier bis sechs Jahren den Rettungsdienst näher gebracht.
220 Kinder durften in Begleitung ihrer Stofftiere einen RTW unter die Lupe nehmen und die beiden Fachfrauen ausfragen.
Die Kantonspolizei Graubünden hat nach umfangreichen Ermittlungen 38 Fälle von Sprayereien in Chur und Waltensburg aufgeklärt.
Sechs Jugendliche werden an die Jugendanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Ein Automobilist hat sich am Montag (27.03.2023) einer Kontrolle entzogen und ist dann mit einem Polizeifahrzeug kollidiert.
Kurz nach 12:00 Uhr fiel einer zivilen Patrouille der Kantonspolizei Zürich ein Autolenker auf, der auf der A1 Richtung Winterthur fuhr.
Ein Brand im Gefängnis hat am Sonntag (26.03.2023) einen Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Kurz vor Mittag hat ein Insasse ein Kissen in seiner Zelle angezündet.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen war schnell vor Ort und konnte den Brand löschen.
Ein Leichenfund hat am frühen Sonntagmorgen (26.03.2023) einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst.
Um 3:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich gemeldet, dass auf der Mutschellenstrasse Höhe Limmatbrücke eine regungslose Frau am Boden liege.
Bei einem Selbstunfall ist am Freitag (25.03.2023) ein Sportwagen in einer Betonmauer gelandet.
Kurz nach 18:00 Uhr bog ein 20-Jähriger mit seinem Audi R8 von einer Nebenstrasse in die Seestrasse ein. Anschliessend verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, überquerte die Gegenfahrbahn, fuhr über ein Trottoir und krachte schliesslich in eine Betonmauer.
Am Dienstag (28.03.2023), kurz vor 4:50 Uhr, hat sich auf der Umfahrung Bütschwil eine Kollision mit zwei beteiligten Autos und einem Sattelschlepper ereignet. Ein 42-jähriger Autofahrer wurde schwer verletzt, eine 42-jährige Autofahrerin unbestimmt.
Eine 41-jährige Lastwagenfahrerin wurde leicht verletzt. Der Unfallhergang ist unklar und wird untersucht.
Ein Automobilist hat sich am Montagmittag (27.03.2023) auf der A1 zwischen dem Anschluss Matzingen und dem Rastplatz Stegen einer Kontrolle entzogen und anschliessend einen Unfall verursacht.
Kurz nach 12 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich, welche mit einem zivilen Polizeifahrzeug unterwegs war, ein Autolenker auf, der auf der Autobahn A1 Richtung Winterthur unterwegs war.
Am Montagvormittag (27.03.2023) kurz nach 10:00 Uhr fuhr eine 36-jährige Frau auf der Najenstrasse vom Torfnest her in Richtung Schachen.
In einer Rechtskurve geriet das Auto auf der frisch verschneiten Strasse ins Rutschen, durchbrach einen Eisenzaun und überschlug sich ins Bachbett vom Najenbach.
Heute herrschte im Alpenraum eine tiefdruckbestimmte Nord- bis Nordwestströmung vor. Sie führte feuchte Polarluft zum Alpennordhang, wo sich eine markante Nordstaulage ausgebildet hatte.
Wir werfen im heutigen Meteoblog einen Blick auf diese charakteristische Wetterlage und ihre bedeutenden Auswirkungen auf das Wetter in der Schweiz.
Am Sonntagabend ist in Tschierv am Ofenpass ein Mann mit seinem mit Sommerreifen ausgerüsteten Auto von der winterlichen Fahrbahn geraten.
Sein Fahrzeug kam in abfallendem Gelände zum Stillstand.
In ihrem eben erschienenen Jahresbericht blickt die Regionalpolizei Zofingen auf ein erfolgreiches 2022 zurück.
Sie erarbeitete ein neues Leitbild und kann ein positives Ergebnis der Jahresrechnung präsentieren.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton diverse Verkehrsunfälle mit Verletzten Personen.
Bei mehreren Unfällen waren die Unfallverursacher betrunken oder standen unter Einfluss von Drogen.
Heute, um zirka 06:50 Uhr ereignete sich auf der Melchtalerstrasse in Kerns ein Selbstunfall.
Ein 23-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seiner 21-jährigen Beifahrerin auf der Melchtalerstrasse vom Melchtal her in Richtung Kerns.
Bei einem Unfall zwischen zwei Personenwagen sind am Freitag (24.03.2023) fünf Personen verletzt worden. Kurz nach 17:15 Uhr fuhr ein 25-jähriger Autolenker auf der Delsbergerstrasse in Richtung Laufen.
In einer leichten Linkskurve kam es zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Heute Morgen ereignete sich in der Stadt Luzern bei der Einmündung der Vallasterstrasse in die Maihofstrasse eine Kollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde niemand. Beide Autofahrer wollen die Lichtsignalanlage bei Grünlicht passiert haben.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf den A2-Rastplätzen Sonnenberg Ost (Fahrtrichtung Basel) und Sonnenberg West (Fahrtrichtung Luzern) werden Ladeplätze für Elektrofahrzeuge sowie Trafostationen gebaut.
Während diesen Arbeiten müssen die Rastplätze aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt werden.
Im Kanton Obwalden haben die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) im vergangenen Jahr gegenüber den Vorjahren wieder deutlich zugenommen. Es waren 1492 Delikte nach diesem Gesetz zu bearbeiten, was einer Zunahme von 14 Prozent entspricht.
Die Aufklärungsquote liegt im Bereich des StGB mit 54.5 Prozent weiterhin sehr hoch und hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar um ein Prozent gesteigert. Im Verhältnis vergleichbarer Kantone ebenfalls sehr hoch liegt hingegen auch die Häufigkeitsziffer. Diese bildet die Anzahl der Straftaten auf 1000 Einwohner ab. Sie ist für den Kanton Obwalden mit 38.8 die zweithöchste der Zentralschweiz.
Bei einem Einbruch in eine Wohnung am späten Samstagabend (25.03.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Kilchberg Uhren und weitere Gegenstände im Wert von mehreren zehntausend Franken gestohlen.
Die Täterschaft hebelte in der Parterrewohnung eine Terrassentüre auf und durchsuchte das ganze Objekt.
Die Kantonspolizei Schwyz war im Jahr 2022 in vielen Bereichen stark gefordert. So stieg die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle nach zwei rückläufigen Jahren wieder auf 818 an. Die meisten Verkehrsunfälle geschahen über die Sommermonate.
Das Verkehrsaufkommen war im vergangenen Jahr auf den Schwyzer Strassen auch wieder grösser als in den beiden Vorjahren, die durch die Corona-Pandemie geprägt waren. Zwei Personen liessen auf Schwyzer Strassen ihr Leben, zwei weniger als im Vorjahr. Missachten des Vortritts sowie Ablenkung und Unaufmerksamkeit waren die Hauptursachen für die Verkehrsunfälle.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.