Schweiz

Tiefencastel GR: Ausweichmanöver misslingt – Lieferwagen kracht frontal in Gegenverkehr

Am frühen Montagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N29 oberhalb von Tiefencastel zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde verletzt.

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Vallée de Joux VD: Tunnel Epoisats saniert – Bahnlinie öffnet nach 8 Monaten wieder

Die Sanierungsarbeiten am Tunnel des Epoisats zwischen Le Day und dem Vallée de Joux wurden planmässig abgeschlossen. Der Bahnverkehr zwischen Le Day und Le Brassus wird am Sonntagmorgen, 14. Dezember 2025, nach acht Monaten vollständiger Linienunterbrechung wieder aufgenommen.

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Tiefencastel GR: Fahrzeug überschlägt sich mehrfach am Abhang – Rega-Einsatz

Am Montagmorgen ist in Tiefencastel ein Auto von der Nationalstrasse N29 abgekommen und über einen Abhang gestürzt. Der Automobilist wurde verletzt und mit der Rega in ein Spital geflogen.

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Schweiz: TCS-Studie zeigt 11 % Ladeverluste – E-Autos "verlieren" 1'637 km Reichweite/Jahr

Der Touring Club Schweiz hat die Energieverluste beim Laden von Elektrofahrzeugen untersucht. Dabei stützte er sich auf Messungen, die zwischen 2022 und 2025 im Rahmen des europäischen Projekts Green NCAP durchgeführt wurden. Analysiert wurde bei einer Leistung von 11 kW (dreiphasig), der gängigsten Ladeart zu Hause. Die Studie zeigt, dass während des Ladevorgangs durchschnittlich 11 Prozent der aus dem Netz bezogenen Energie verloren gehen. Bei einem Jahresverbrauch von 15’000 Kilometer entspricht dies durchschnittlich 1637 Kilometer "verlorene" Reichweite und kostet im Schnitt 80 Franken.

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Waadt: Polizeikontrollen decken Mängel auf – 16 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen

Seit Anfang 2025 haben der Automobil- und Schifffahrtsdienst (SAN), die Kantonspolizei Waadt (PCV) und die Gemeindepolizeien die Verkehrskontrollen zur Bekämpfung von lauten, nicht konformen und manipulierten Fahrzeugen verstärkt. Die administrativen Massnahmen können bis zur sofortigen Sicherstellung des Fahrzeugs und der Zerstörung der nicht homologierten Teile reichen, mit denen ein Fahrzeug ausgerüstet sein könnte.

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Yverdon-les-Bains VD: Gewaltsamer Einbruch – gefesselte Seniorin (95) löst Notruf aus

Am Mittwoch, 3. Dezember, haben die Ordnungskräfte drei Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, in Yverdon-les-Bains einen gewaltsamen Einbruch begangen zu haben. Ein Teil der Beute wurde in ihrem Fahrzeug gefunden. Die mutmasslichen Täter wurden inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet.

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Neuenburg NE: Auto prallt mehrfach gegen Tunnelwand – Lenker (43) verletzt

Am Montag, 8. Dezember 2025, gegen 19.40 Uhr, fuhr ein 43-jähriger Waadtländer mit seinem Auto auf der Autobahn A5 in den Tunneln unter der Stadt Neuenburg in Richtung Biel. In der Mitte des Osttunnels prallte das Fahrzeug gegen den links der Fahrbahn befindlichen Service-Trottoir.

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Wetter am Dienstag, 09.12.2025: Nebel im Mittelland, sonst sonnig und mild dank Südföhn

Ein Hoch dehnt sich heute zum Alpenraum aus und trocknet die Luftmasse ab. Ab Dienstag verbleibt die Schweiz im Einflussbereich des Hochs mit Zentrum über Südeuropa, welches mit einer Südwestströmung trockene und für die Jahreszeit aussergewöhnlich milde Luft in den Alpenraum führt. Auf der Alpennordseite bildet sich ein feuchter Kaltluftsee.

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Bern BE: Grosse Grenzverkehr-Kontrolle – 12 Lenker angezeigt, vier Fahrzeuge stillgelegt

Die Kantonspolizei Bern hat am vergangenen Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und Unterstützung durch den Migrationsdienst des Kantons Bern (Midi) in der Region Bern gezielte Kontrollen mit Blick auf den grenzüberschreitenden Verkehr durchgeführt. Insgesamt wurden 12 Fahrzeuglenkende angezeigt. Vier Fahrzeuge wurde wegen fehlender Betriebssicherheit oder schwerwiegender Manipulationen stillgelegt.

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Winterthur ZH: 550-PS-Sportwagen crasht in Unterführung – Lenker verletzt festgenommen

Am Montagmorgen, 8. Dezember 2025, kam es an der Auwiesenstrasse im Bereich Fussgängerstreifen zu einem Selbstunfall, bei dem ein Sportwagenlenker gegen eine Mauer in einer Unterführung prallte. Der verletzte Lenker wurde mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren. Es besteht der Verdacht auf stark überhöhte Geschwindigkeit.

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Kanton Schaffhausen: Telefonbetrüger räumen Konten leer – Schaden von 300'000 Franken

Zwei Männer sowie ein Ehepaar aus dem Kanton Schaffhausen sind in den vergangenen Tagen Opfer eines Telefon-Online-Betruges geworden. Dabei hat sich die unbekannte Täterschaft jeweils als Mitarbeiter einer Bank ausgegeben und so insgesamt rund 300'000.- Franken erbeutet. Die Schaffhauser Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und rät der Bevölkerung zur äussersten Vorsicht bei Anrufen von vermeintlicher Bankangestellten.

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St.Gallen: Lkw kollidiert mit Auto auf A1 – Crash löst langen Morgenstau aus

Am Montag (08.12.2025), um 6:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 von St. Margrethen in Richtung Zürich zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Es entstand Sachschaden sowie langer Rückstau.

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Schmerikon SG: Rauch in Wohnung – drei Personen verletzt, Wohnung unbewohnbar

Am Montag (08.12.2025), kurz nach 9 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung von Rauch aus einer Wohnung an der St.Gallerstrasse erhalten. Drei Personen wurden unbestimmt verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.

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Schulweg bei Regen - wie Kinder bei nassen Strassen sicher ankommen

Regenwetter gehört zum Alltag. Besonders im Frühling und Herbst geraten Kinder auf dem Weg zur Schule immer wieder in Regenschauer, Nebel oder nasse Strassenverhältnisse. Schlechtes Wetter kann die Sicherheit auf dem Schulweg beeinflussen. Zudem verändert Regen auch das Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden und macht den Schulweg für Kinder damit deutlich risikoreicher. Der folgende Artikel zeigt, worauf Eltern achten sollten und wie Kinder bei Regen sicher und stressfrei zur Schule kommen.

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Neuägeri ZG: 81-Jährige verursacht Frontalkollision – Folgeunfall mit vier Verletzten

In Neuägeri ist eine Fahrzeuglenkerin auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Aufgrund des Unfalls ist es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei weiteren Autos gekommen. Vier Personen wurden verletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

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Bischofszell TG: Katze und Wildtier angefahren – beide Lenker missachten Meldepflicht

Zwei Autofahrer fuhren Ende November in Bischofszell nach Kollisionen mit Tieren weiter, ohne sich bei der Polizei zu melden. Die Kantonspolizei Thurgau erinnert deshalb an die Meldepflicht und ruft zu erhöhter Aufmerksamkeit im Strassenverkehr auf.

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Kappel SO: Mehrere Fahrzeuge komplett ausgebrannt – 20-Jähriger unter Tatverdacht

In Kappel brannten am Samstag, 6. Dezember 2025, mehrere Autos in einem Unterstand vollständig aus. Umgehend wurden durch die Kantonspolizei Solothurn Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, wobei sich ein Anfangsverdacht auf Brandstiftung ergab.

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Starrkirch-Wil SO: Auto in Einstellhalle in Vollbrand – Bewohner evakuiert

Am Sonnmattweg in Starrkirch-Wil ist es am Sonntagnachmittag, 7. Dezember 2025, in einer Einstellhalle eines Mehrfamilienhauses zu einem Fahrzeugbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.

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San Bernardino GR: Auto überschlägt sich und landet auf dem Dach am Gewässerrand

Am Sonntag ist in San Bernardino ein Auto von einer Nebenstrasse abgekommen. Der Autolenker, ein 35-jähriger Italiener, fuhr am Sonntag um 16.50 Uhr in San Bernardino auf einer Nebenstrasse in Richtung Hauptstrasse hinunter.

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Zofingen AG: Vor Weihnachten steigt Gefahr von Taschendiebstählen – Polizei reagiert

In der vorweihnachtlichen Einkaufszeit ist erfahrungsgemäss mit einer Zunahme von Taschendiebstählen zu rechnen. Die Regionalpolizei Zofingen reagiert auf diese Entwicklung mit einer erhöhten Polizeipräsenz in Einkaufszentren sowie zusätzliche Präventionsmassnahmen.

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St.Gallen SG: Mit 149 km/h durch 80er-Zone – Polizei überführt 21-jährigen Raser

Am Montagmittag (01.12.2025) hat eine Messanlage auf der Stadtautobahn ein Auto mit 149 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat einen 21-jährigen Schweizer ermittelt, dem vorgeworfen wird das Auto gelenkt zu haben. Er wird zur Anzeige gebracht.

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Unterlangenegg/Buchholterberg BE: Rodungen führen zu Verkehrsbehinderungen

Auf dem Kantonsstrassenabschnitt Rötzihubel – Rotache in den Gemeinden Unterlangenegg und Buchholterberg finden vom 10. bis 12. Dezember 2025 Rodungs- und Sicherheitsholzereiarbeiten statt. Diese dauern jeweils von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit wird der Verkehr einspurig geführt und von Hand geregelt.

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Schüpfen BE: Identität des Todesopfers geklärt – 71-jähriger Berner stirbt bei Zugkollision

Am Freitagmittag ist es in Schüpfen zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gekommen. Dabei ist der Lenker des Autos verstorben. Es kam zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

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Chur GR: Unbekannte Flüssigkeit am Bahnhof – Chemiefachberater gibt Entwarnung

Einsatz Nr. 158 vom 6. Dezember 2025 um 22.32 Uhr: Der Pikett-Offizier wurde von der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Chur um Rückruf gebeten. Mitarbeiter der Stadtpolizei Chur hatten im Bereich des Bahnhof Chur eine Flasche mit einer unbekannten Flüssigkeit entdeckt.

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Herisau AR: Alkoholisierter Autofahrer flüchtet nach Streifkollision mit 64-jähriger Lenkerin

Am Sonntagabend, 7. Dezember 2025, hat sich in Herisau eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet. Einem am Unfall beteiligten, alkoholisierten Autofahrer wurde der Führerausweis abgenommen. Es entstand Sachschaden.

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Wetter am Montag, 08.12.2025: Sonne in den Alpen – im Flachland teils bewölkt

Die Schweiz befindet sich am Sonntagabend noch in einer starken nordwestlichen Höhenströmung, mit welcher sehr feuchte und milde Luft zur Alpennordseite geführt wird. Am Montag dehnt sich ein Hoch von Spanien zum Alpenraum aus und sorgt allmählich für eine Abtrocknung der Luftmasse. Über die kommenden Tage verbleibt die Schweiz im Einflussbereich eines Hochs über Südeuropa, welches aus Südwesten trockene und für die Jahreszeit aussergewöhnlich milde Luft zu uns führt.

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Torre TI: 16-Jähriger stirbt bei schwerem Autounfall – Fahrzeug geht in Flammen auf

Am frühen Samstagmorgen (nach 1.30 Uhr) ereignete sich auf der Kantonsstrasse in der Gemeinde Torre (TI) ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang. Zwei 16‑jährige Schweizer Buben aus der Region waren mit einem Auto in Richtung Acquarossa unterwegs, als der Lenker aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

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Crissier VD: Bewaffneter Raubversuch auf Tankstelle – Polizei bittet um Hinweise

Am Mittwochabend, 3. Dezember 2025, gegen 20.00 Uhr, hat ein Unbekannter versucht, eine Tankstelle in Crissier (VD) zu überfallen. Der Mann betrat das Geschäft, bedrohte eine Angestellte mit einer Waffe und forderte mittels eines Zettels die Herausgabe der Kasse. Die Mitarbeiterin verweigerte dies, woraufhin der Täter in einem weissen Opel Astra die Flucht ergriff. Verletzt wurde niemand.

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Thurgau TG: Nicht nur Santa betroffen – Polizei mahnt zu Vorsicht bei Wildtieren (Video)

Ob Rentier oder Reh – bei einem Zusammenstoss mit einem Tier gilt: Anhalten und 117 wählen. Die Kantonspolizei Thurgau erinnert daran, dass Wildunfälle immer sofort gemeldet werden müssen – auch wenn es sich um Haustiere handelt.

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Kapo Zürich: Über 300 Tierunfälle im November – Polizei mahnt zur Vorsicht

Über 300 Tierunfälle im Kanton Zürich allein im November – diese Zahl zeigt deutlich: Es ist wieder Wildwechselzeit. Die Kantonspolizei Zürich ruft zu mehr Achtsamkeit im Strassenverkehr auf und gibt konkrete Verhaltenstipps.

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Kanton St.Gallen: 1'863 Einsätze im häuslichen Bereich – Kinder mittendrin statt geschützt

Tag 13 – 1’334 Minderjährige waren 2024 bei insgesamt 1'863 Interventionen im häuslichen Bereich beteiligt. Diese Zahl zeigt eindrücklich, wie häufig Kinder und Jugendliche im Kontext häuslicher Gewalt eine Rolle spielen.

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Zürich: Samichlaus besucht Kapo Zürich – auch Sprengstoffhund Igor wird gelobt

Gestern (06.12.2025) standen wieder viele Kinder ehrfürchtig und mit leuchtenden Augen vor dem Samichlaus und trugen ihr Versli vor. Auch Igor wurde gelobt für seinen Mut und seine Zielstrebigkeit.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.