Ein Autolenker ist am Samstagmorgen (05.11.2022) nach einem Selbstunfall verstorben.
Der 56-Jährige fuhr gegen 8:30 Uhr auf der Weiacherstrasse in Richtung Winterthur.
Am frühen Mittwochmorgen, 9. November 2022, ist es in Einsiedeln zu einer starken Rauchentwicklung aus einer Schnitzelanlage beim Kloster gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Für die Bevölkerung und Umwelt besteht keine Gefahr.
Die Bevölkerung von Einsieden wird jedoch aufgerufen, die Fenster und Türen zu schliessen.
Am Montag, 10.09.2012, ereignete sich im Zoo Bad Ragaz ein Tötungsdelikt, bei dem ein 46-jähriger Mann mit mehreren Messerstichen getötet wurde. Trotz umfangreichen Ermittlungen konnte die Tat bis heute nicht aufgeklärt werden.
Weiterentwickelte kriminaltechnische Möglichkeiten veranlassen die Kantonspolizei St.Gallen nun dazu, das Bild eines Messers zu veröffentlichen, das zwischenzeitlich als Tatmittel in Frage kommen könnte.
In Trogen ist in der Nacht auf Mittwoch, 9. November 2022, ein Mann mit seinem E-Bike zu Fall gekommen.
Der E-Bikefahrer erlitt Verletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.
Nach einem Sturz von einer Leiter musste am Mittwoch in Romanshorn ein 69-jähriger Mann durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Der 69-Jährige war in einer Liegenschaft am Egnacherweg mit Reinigungsarbeiten auf einer Leiter beschäftigt, als er kurz vor 15.30 Uhr aus bislang unbekannten Gründen zu Boden stürzte.
Jeder Gemeinde im Kanton Aargau steht mindestens ein Notfalltreffpunkt zur Verfügung.
Zu welchem Zeitpunkt die Notfalltreffpunkte in Betrieb sind, hängt von der lokalen Gefährdung ab und kann regional unterschiedlich sein.
Die Brandbekämpfung unter realen Bedingungen zu üben, ist sehr wertvoll für unsere Feuerwehrleute.
Vorletzte Woche waren deshalb zwei Gruppen der Berufsfeuerwehr an der Übungswoche in Weeze, um die Einsatzregeln bei einem Gebäudebrand zu trainieren, so dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
Die kältere Jahreszeit ist mittlerweile auch bei uns eingezogen. Nach einer letzten Runde um die Horwer Halbinsel gingen unsere (E-)Bikes in den wohlverdienten Winterschlaf.
Herzlichen Dank an alle Bike Police Mitarbeitenden für den sportlichen Einsatz über die warmen Monate.
Im Abschnitt zwischen Brauerstrasse- und Dienerstrasse herrscht dann Fahrverbot für den Autoverkehr, der über die Ankerstrasse und Kanonengasse umgeleitet wird.
Weiter pflanzen wir im Abschnitt Stauffacher- bis Hohlstrasse sechs Bäume und erstellen 37 Veloabstellplätze.
Am frühen Freitagmorgen (04.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft zwei Bankomaten an der Hauptstrasse aufgebrochen.
Eine entsprechende Meldung ging kurz vor 4:00 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Gestern Morgen, kurz vor 7 Uhr, kam es vor dem Lopper Tunnel (Alpnachstad) zu einer Auffahrkollision.
Eine Autofahrerin fuhr auf der A8 von Sarnen in Richtung Luzern. Vor dem Lopper Tunnel bemerkte sie die bereits stehende Kolonne zu spät.
Beim Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ist am Dienstagabend (8.11.2022) in Wädenswil eine Person ums Leben gekommen.
Um zirka 19.45 Uhr meldete ein Passant der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass ein Mehrfamilienhaus in Brand stehe.
Ein Autofahrer verunfallte am Dienstagmittag auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen und verstarb wenig später im Spital.
Im Vordergrund steht eine medizinische Ursache.
Im Vorfeld einer atlantischen Kaltfront hat sich eine schwach aktive Föhnlage im Alpenraum eingestellt.
Vor genau 40 Jahren, am 8. November 1982, herrschte ebenfalls eine Föhnlage, allerdings von einem anderen Schlag.
Gestern Montag kontrollierte die Kantonspolizei eine Automobilistin in Belfaux. Dabei stellten die Beamten mehrere schwere Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz fest.
Folglich wurde ihr Fahrzeug beschlagnahmt und der Fehlbaren ein Fahrverbot erteilt.
Gestern Nachmittag verunfallte ein Kleintransporter, der einen Anhänger zog, auf der A12, auf der Höhe von Matran. Der leichte Anhängerzug blieb auf den Fahrspuren stehen. Die Autobahn musste für zwei Stunden gesperrt werden.
Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (07.11.2022), kurz nach 06:50 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Der 50-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Dientstagmorgen ereignete sich in Hasle ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin wurde von einem Rettungshubschrauber zur Kontrolle in ein Spital geflogen.
Die Unfallursache wird untersucht.
Am Dienstagmorgen, 8. November 2022 räumte die Stadtpolizei Zürich die besetzte Liegenschaft an der Wasserwerkstrasse 107.
Es wurden keine Personen mehr in den Räumlichkeiten angetroffen.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Donnerstag (03.11.2022) ein Motorradlenker schwer verletzt.
Der 26-Jährige unternahm gegen 10:40 Uhr auf dem Areal einer Gewerbeliegenschaft eine Fahrt auf einem Motorrad.
Am frühen Dienstagmorgen (08.11.2022) ist in der Stadt Schaffhausen ein Schrebergartenhäuschen niedergebrannt. Personen sind dabei keine verletzt worden.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Erinnern Sie sich an unseren Beitrag "Betrüger verlangen Paysafecard Codes von Verkäufern auf Kleinanzeigen Plattformen", bei welchem man die Versicherungsgebühr des Geldtransportes vom Paketlieferdienste mittels Paysafecards bezahlen soll?
Nun melden sich erneut Betrüger und behaupten den verlorenen Vermögenswert zurückholen zu können. Hierbei handelt es sich jedoch um einen sogenannten Recovery Scam.
Ende Mai hat ein Anbau eines Einfamilienhauses in Ins gebrannt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind mittlerweile abgeschlossen.
Gemäss diesen ist der Brand durch Fahrlässigkeit im Umgang mit einem Gerät zum Abbrennen von Unkraut entstanden.
In Dulliken haben Unbekannte zwischen Freitag, 4. November 2022 und Sonntag, 6. November 2022, mehrere Holz-Wegweiserschilder und drei darauf montierte Tierfiguren entwendet. Die Schadensumme beläuft sich auf mehrere 1'000.- Franken.
Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen, hat die Bürgergemeinde eine Belohnung von 500 Franken ausgesprochen.
Am Montag (07.11.2022), kurz vor 18:10 Uhr, ist es bei der Autobahnausfahrt zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Die 27-jährige Unfallverursacherin war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montag (07.11.2022), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 51-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 1'500 Franken.
Am Montag (07.11.2022), kurz nach 14:30 Uhr, ist auf der H16 im Wihaldentunnel ein Anhänger eines Autos umgekippt.
Dadurch kam es während rund zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen.
In den letzten Tagen sind im Kanton Zug wieder vermehrt Telefonbetrüger aktiv gewesen. Neben den bereits bekannten Maschen setzen sie teilweise auf eine neue Vorgehensweise. In einem der Fälle gelang es, denn „Geldabholer“ festzunehmen.
Am vergangenen Donnerstag, den 3. November 2022, erhielt eine 81-jährige Frau einen Anruf von einem ihr unbekannten Mannes. Der Betrüger, der Mundart sprach, gab sich am Telefon als Polizist aus und erzählte der Rentnerin eine frei erfundene Geschichte, wonach ihr Geld bei der Bank nicht mehr sicher sei und sie helfen könne, eine Straftat aufzuklären. Er forderte die Frau auf, bei der Bank einen grösseren Geldbetrag abzuheben und diesen bei einem Bitcoin-Automaten einzuzahlen. Ein Taxifahrer werde sie in Kürze abholen und sie unterstützen.
Am Dienstag, 8. November 2022, kurz nach 06.30 Uhr, musste die Feuerwehr Sattel zu einem Autobrand an die Aegeristrasse in Sattel ausrücken.
Eine Automobilistin beabsichtigte nach dem Tanken die Fahrt fortzusetzen, als sie im Motorbereich einen Brand bemerkte. Mit Unterstützung einer Drittperson wurde der Personenwagen von der Tankstelle weggerollt.
Gemeinde: Wassen. Gestern Montag, 7. November 2022, gegen 9.00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
In Wassen beabsichtigte der 36-jährige Fahrzeuglenker auf den Rastplatz abzufahren, wobei der Fahrer das Auto zu spät auf die Ausfahrtsspur lenkte und in der Folge die doppelte Sicherheitslinie überfuhr, den Aufpralldämpfer streifte und anschliessend mit dem rechtsseitigen Fahrbahn-Randstein kollidierte. Der PW-Lenker wurde nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 20'000 Franken.
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Sperrung der Autobahn A9 am Mittwoch, 9. November 2022 von 21:45 Uhr bis 06:00 Uhr wegen Bauarbeiten.
Fahrbahn negativ (Siders - Sitten) : Totale Sperrung von Siders-West bis Sitten-Ost von zirka 21:45 bis 23:30 Uhr.
Anlässlich einer Tatbestandsaufnahme in Glarus konnte die Kantonspolizei am 27. Oktober 2022 einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Bei der Kontrolle und Durchsuchung seines Aufenthaltsortes konnten die Funktionäre diverse Gegenstände verdächtiger Herkunft feststellen, insbesondere eine Reihe leerer Geldkassetten sowie einschlägigem Einbruchswerkzeug.
Unsere beiden Quartierpolizisten Heinz Bucher und Paul Widrig waren dabei, als am 07.11. der Weihnachtsbaum mit dem Helikopter auf den Klosterplatz geflogen wurde.
Hier sind ein paar Impressionen.
Schaden in noch nicht bestimmter Höhe ist Montagmittag, 7. November 2022, bei einem Einbruchdiebstahl in Schachen b. Herisau entstanden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 12.30 Uhr – 13.30 Uhr über ein Fenster im Erdgeschoss gewaltsam Zutritt zum Wohnzimmer des Einfamilienhauses, durchsuchte die verschiedene Räumlichkeiten und verliess das Haus anschliessend über den Haupteingang in unbestimmte Richtung.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Montagmorgen, 7. November 2022, eine Motorfahrradfahrerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Trogen zugezogen.
Eine Jugendliche lenkte ihr Motorfahrrad um 07.45 Uhr vom Landsgemeindeplatz kommend auf der Wäldlerstrasse in Richtung Kantonsschule, als ein 76-Jähriger mit seinen Personenwagen von rechts aus einer Nebenstrasse vor sie in die Strasse einfuhr.
Am Mittwochabend (02.11.2022) ist ein Lieferwagenlenker bei einer Kollision mit einem Anhängerzug erheblich verletzt worden.
Der 72-Jährige fuhr kurz nach 19:15 Uhr auf der Rothenburgstrasse Richtung Seetalstrasse.
Gestern Vormittag ereignete sich in Zumholz/FR einen Arbeitsunfall auf einer Baustelle bei welchem eine Person tödlich verletzt wurde.
Eine Untersuchung ist im Gange.
Das seit Sonntag, 06. November 2022 vermisste Mädchen konnte in der Nacht auf Dienstag aufgefunden werden.
Das seit Sonntag, 08. November 2022 vermisste Mädchen konnte am Montag, kurz vor 23:45 Uhr, unversehrt in Olten aufgefunden werden.
Vier Männer haben in einem Hofladen zahlreiche Lebensmittel gestohlen. Sie wurden festgenommen und werden zur Anzeige gebracht.
Am Sonntagnachmittag (6. November 2022) haben vier Männer bei einem Hofladen in der Gemeinde Cham zahlreiche Lebensmittel gestohlen.
In der Nacht verhinderte eine schwache Störung die Nebelbildung weitestgehend. Tagsüber sorgte dann ein Hochdruckgebiet für meist sonniges und erneut mildes Herbstwetter.
Bei zeitweise mässigem Südwestwind stieg die Temperatur am Nachmittag auf 14 bis 17 Grad.
Justizvollzug und Wiedereingliederung (JuWe) hat in den vergangenen Jahren intensiv an der Reform der Untersuchungshaft gearbeitet.
An der Jahresmedienkonferenz vom Montag blickten Justizdirektorin Jacqueline Fehr, Roland Zurkirchen, Direktor der Untersuchungsgefängnisse Zürich (UGZ) und Mirjam Schlup, Amtsleiterin von JuWe, auf die Fortschritte zurück, die in den Zürcher Untersuchungsgefängnissen umgesetzt werden konnten. Der Anlass fand im Gefängnis Pfäffikon statt, das es beim Prison Achievement Award unter die Top 5 geschafft hat.
Im Zusammenhang mit dem Gewaltdelikt vom Sonntag (30.10.2022) in Sulz (Polizei.news berichtete) hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntagnachmittag (6.11.2022) den mutmasslichen Täter verhaftet.
Die Ermittlungen, welche durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich geführt werden, führten am Sonntagnachmittag in Winterthur zur Verhaftung eines 22-jährigen Schweizers. Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht, das 63-jährige Opfer angefallen und schwer verletzt zu haben.
Das Raduner-Areal in Horn muss saniert werden. Aufgrund der neusten Erkenntnisse zur Stromversorgung hat das Departement für Bau und Umwelt entschieden, dass mit der Sanierung begonnen werden kann.
Das ehemalige Betriebsareal der Raduner & Co. AG liegt direkt am Bodenseeufer in der Gemeinde Horn und ist stark mit Schadstoffen belastet. Im Untergrund befinden sich chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW).
Wer kennt sie nicht, die unermüdlichen Mitarbeiter der Pannen- und Abschleppdienste.
Sei es eine Reifenpanne, zu wenig Benzin im Tank oder eine anderweitige Autopanne, dann ist der Pannen- und Abschleppdienst zur Stelle. Durch ihren 24h Service sind sie stets erreichbar und helfen, wo sie können.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.