Im Bezirk Arbon wurde am Dienstag eine Frau von Kriminellen mit der "Falsche Polizisten"- Masche betrogen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
In der Nacht vom Mittwoch 5. Oktober 2022 auf Donnerstag 6. Oktober 2022 kam es im Vorfeld zum Europa League Spiel des FC Zürich gegen den PSV Eindhoven zu tätlichen Auseinandersetzungen unter rivalisierenden Fussballfans.
Eine Person wurde verletzt.
Am Samstag findet in Bern ein Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Die meisten von uns begegnen dem Thema Menschenhandel vielleicht ab und zu in Kinofilmen. Es ist aber kein Relikt aus der Vergangenheit: Auch hier und heute haben wir mit der Ausbeutung von Menschen zu tun, sozusagen mit moderner Sklaverei.
Aber wie erkennen wir Menschenhandel und wie können wir dagegen vorgehen?
Gestern Vormittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Werthenstein, eingangs Ebnet, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Verletzt wurde niemand. Die Unfallursache in unklar.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein 46-jähriger Motorradfahrer kollidierte gestern Abend mit einem Reh und wurde dabei schwer verletzt.
Er wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.
Auf der Blickensdorferstrasse sind zwei Autos heftig zusammengeprallt. Die beiden Lenkerinnen wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (5. Oktober 2022), kurz vor 16:45 Uhr.
Am Mittwochvormittag ist auf dem Ofenpass in Zernez ein Auto mit einem abbiegenden Fahrzeug kollidiert.
Nach der Kollision wurde das Auto an einer Leitplanke angehoben und überschlug sich.
Sachschaden ist am Mittwoch, 5. Oktober 2022, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Herisau entstanden.
Ein 75-jähriger Lenker fuhr kurz vor 11.15 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Schwellbrunnerstrasse in Richtung Degersheimerstrasse.
Am Mittwoch, 05.10.2022, 21.00 Uhr, ereignete sich auf der Bleichestrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Die 61-jährige Lenkerin eines Personenwagens war in Richtung Schützenhaus unterwegs, als es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit einem Fussgänger kam.
Ein Auto verunfallte am Mittwochabend in Langenthal und kollidierte mit einem Brückenpfeiler. Zwei Personen wurden schwer verletzt und ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochabend (5.10.2022) ist am Bahnhof Rafz ein junger Mann durch einen Stromschlag getroffen und schwer verletzt worden.
Um zirka 20 Uhr kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu einem Starkstromunfall im Bereich eines stehenden Güterzuges auf dem Gleis zwei.
Mit den bevorstehenden Sofortmassnahmen ab Donnerstag, 13.Oktober 2022 bis Samstag, 15.Oktober 2022, wird in Frauenfeld die Promenadenstrasse im Bereich des Verwaltungsgebäudes auf einer Länge von 135m instand gestellt.
Für die Ausführung der gesamten Bauarbeiten wird mit einer Bauzeit - entsprechende Witterung vorausgesetzt - von 48 Stunden gerechnet. Gearbeitet wird rund um die Uhr.
Bei einem Chemieunfall ist am Mittwochabend (5.10.2022) auf dem Rastplatz Büsisee Nord in einem Lastwagen Natronlauge aus einem Behälter ausgelaufen.
Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Am Dienstag, den 4. Oktober 2022, gegen 17:55 Uhr, kam ein Autofahrer, der von Lucelle in Richtung Bourrignon fuhr, in einer Rechtskurve kurz vor dem Dorfeingang von Bourrignon vom Kurs ab.
Er überfuhr die Sicherheitslinie und kollidierte mit einem Fahrzeug, das in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Infolge des Unfalls wurde keine Person verletzt.
Während der Hochjagd 2022 wurden die von der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) festgelegten Ziele erreicht. Die Abschussplanung beim Rothirsch konnte während der zweiwöchigen Hochjagd erfüllt und in einigen Regionen sogar übertroffen werden.
Die Gams- und Rehstrecken liegen im geplanten Bereich.
Ein Hoch über Südosteuropa brachte auf der Alpennordseite - abgesehen von einem teils nebligen Morgen - heute wiederum einen überwiegend sonnigen Tag. Die südwestliche Strömung an der Ostflanke des Hochs führte trockene und für die Jahreszeit warme Luft zum Alpenraum.
Im Süden hingegen sorgte ein „retour d’est“ teils für einen bewölkten Vormittag.
Am Montag (03.10.2022) hat ein Auto eine Fussgängerin erfasst und schwer verletzt.
Eine 82-jährige Autolenkerin fuhr kurz nach 16:30 Uhr auf der Tischenloostrasse in Richtung See.
Diese Woche starteten Jennifer Jauch, Tobias Arnold, Lukas Diener, Lucca Jörimann und Sandro Scheiber ihre zweijährige Polizeiausbildung und werden ab nächster Woche die Schule an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH) beginnen.
Wir wünschen unserer Anwärterin und unsern Anwärtern eine lehr- und erfolgreiche Ausbildungszeit.
Bei der Kollision zwischen drei Autos in Tägerwilen wurden am Mittwochmorgen drei Personen verletzt.
Ein Mann und eine Frau wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Resultate der Trinkwasserproben zeigen eine deutliche Verbesserung der Situation.
Die Massnahmen in den Gebieten der Vor- und Altstadt sowie im Teil der Neustadt von Zug bleiben unverändert. Das Trinkwasser muss weiterhin abgekocht werden.
Am Mittwoch (05.10.2022), kurz nach 11:00 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schmidheinystrasse ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Die Brandursache wird abgeklärt.
Der Mann, der am vergangenen Freitag bei einem Verkehrsunfall in Siegershausen ums Leben gekommen war, konnte identifiziert werden.
Die Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass es sich um einen 71-jährigen Schweizer aus dem Kanton Thurgau handelt.
Gestern wurde ein Automobilist auf der Autobahn in Flamatt mit einer Geschwindigkeit von 187 km/h geblitzt. Sein Führerschein wurde sichergestellt und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Bereits im Juni 2021 wurde er auf dem gleichen Autobahnabschnitt mit 206 km/h geblitzt.
Heute Morgen ereignete sich auf der Bundesstrasse eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Der Autofahrer fuhr anschliessend rückwärts und prallte gegen einen Ticketautomaten und eine Haltestellentafel der vbl. Verletzt wurde niemand. Eine Atemalkoholprobe beim Autofahrer ergab einen Wert von 0,74 mg/l.
Am Abend des 4. Oktober 2022 kurz nach 21 Uhr hat die kantonale Wildhut einen weiblichen Jungwolf des Wannaspitzrudels auf Gebiet der Gemeinde Lumnezia in Siedlungsnähe erlegt.
Das BAFU hatte den Abschuss am 6. September 2022 bewilligt.
Die zur Einführung geplante, neue Vorgangsbearbeitung für die Kantonspolizei Basel-Stadt wird reevaluiert. Die Anbieterin, die nach der öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag erhalten hatte, hat beim Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt keine Offerte eingereicht.
Somit kommt es zu keinem Vertragsabschluss. Mit der Reevaluation prüft das Departement das weitere Vorgehen für die Einführung einer neuen Vorgangsbearbeitung.
Am Dienstagabend, 4. Oktober 2022, wurde ein Junge bei der Verzweigung Brauerstrasse/Zentralstrasse von einem Lieferwagen angefahren. Dabei wurde der 7-Jährige erheblich verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern ereignete sich auf der Lohrenkreuzung in Emmenbrücke eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Ein Autofahrer verletzte sich dabei und wurde ins Spital gefahren.
Ein Zweiter wird sich in ärztliche Behandlung begeben.
Am Dienstagabend ist es bei der Kleinen Schanze in Bern zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Jugendlicher wurde dabei schwer verletzt.
Vier Personen konnten angehalten werden. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Die Kantonspolizei Thurgau informiert im Oktober und November in Einkaufszentren in Rickenbach bei Wil und Frauenfeld über die Polizeiausbildung.
Bei den Standaktionen können Interessierte direkt mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch kommen.
Die 1. Ausgabe der Tour de Romandie der Frauen findet von Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Oktober 2022 statt.
Die erste und die letzte Etappe werden durch unseren Kanton führen.
Verkehrsexperten aus der ganzen Schweiz fanden den Weg nach Altdorf, um sich für das Prüfen von Schneepistenfahrzeugen auf den neusten Stand zu bringen.
Das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri hat zwei Weiterbildungskurse im Auftrag der Vereinigung der Strassenverkehrsämter der Schweiz (asa) und in enger Zusammenarbeit mit der Firma Kässbohrer Schweiz AG organisiert. Als Kursleiter und Referent amtete der Urner Verkehrsexperte Franz Xaver Arnold, der von Donat Item, Kässbohrer Schweiz AG, aktiv unterstützt wurde.
Nach 25 Jahren im Dienst hat Martin Kläusler aus Uttwil seinen Rücktritt als Amtsarzt bekannt gegeben.
Dr. med. Martin Kläusler aus Uttwil ist per 30. September 2022 als Amtsarzt zurückgetreten. Das Departement für Finanzen und Soziales dankt ihm für die langjährige Zusammenarbeit.
Am Dienstagnachmittag (04.10.2022) durften 20 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei St.Gallen ihre Dienstwaffe im Pfalzkeller St.Gallen entgegennehmen.
Nun kommen zwei Jahre Berufsausbildung an der Polizeischule Ostschweiz auf sie zu. Mittels Theorie und Praxis werden sie umfassend darauf vorbereitet, 2024 ins Korps der Kantonspolizei St.Gallen aufgenommen zu werden.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Dienstagabend, 4. Oktober 2022, eine Motorradfahrerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Herisau zugezogen.
Ein 29-jähriger Lenker fuhr um 19.50 Uhr mit seinem Personenwagen vom Obstmarkt kommend in Richtung Spital Herisau.
Am Dienstag (04.10.2022), um 06:20 Uhr, ist es auf der Pfäferserstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 54-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Am frühen Mittwochmorgen kam es in Inwil zu einem Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer wurde verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Autobahn A2 in Rothenburg ein Selbstunfall eines Lieferwagens mit angekoppeltem Sachentransportanhänger. Verletzt wurde niemand.
Die Autobahn Fahrtrichtung Süden war für rund 2 ½ Stunden nur einstreifig befahrbar. Dies führte zu Rückstau und Verkehrsbehinderungen.
Ein Neulenker kam am Dienstagnachmittag in Densbüren auf die Gegenfahrbahn und verursachte eine frontale Kollision.
In der Folge überschlug sich eines der Fahrzeuge. Beide Fahrzeuglenker wurden verletzt.
Die Kinder der 3. Primarklassen vom Schulhaus Lysbüchel haben kurz vor den Herbstferien den Eisenzaun entlang des Schulweges mit selbstgebastelten Büchsentieren, farbigen Bändern und Blumen geschmückt.
Damit möchten sie die BaustellenarbeiterInnen, welche täglich über den Schulweg zur Grossbaustelle ein- und ausfahren, auf sich und ihren Schulweg aufmerksam machen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.