Heute Nachmittag, 27. September 2022, werden bei der Stadtpolizei Zürich 43 neue Mitarbeiter/innen sowie eine Offizierin und ein Offizier vereidigt.
Die durch die Polizeimusik Zürich-Stadt musikalisch umrahmte Feier findet in der Kirche St. Peter statt.
Auf einem überdachten Parkplatz geriet gestern Abend ein Auto in Brand. Die Flammen griffen auf weitere Fahrzeuge über und richteten grossen Schaden an.
Der Wagen stand auf dem überdachten Parkplatz einer Wohnsiedlung im Eichhörnli in Reinach.
Am Abend des 23. September 2022 führte die Kantonspolizei, in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei Martinach, sowie Experten der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt, eine Grosskontrolle gegen laute und abgeänderte Fahrzeuge durch.
Aufgrund der festgestellten Verstösse gegen die Verkehrssicherheit und die Lärmbelästigung, hat die Kantonspolizei, zusammen mit der Gemeindepolizei Martinach und der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt am Freitagabend, 23. September 2022, eine Grosskontrolle durchgeführt.
Am frühen Freitagmorgen (16.09.2022) hat sich auf der A4 in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Montag (26.09.2022) in Winterthur einen Tankstellenshop überfallen und dabei Bargeld erbeutet.
Verletzt worden ist niemand.
Am Ende der 95. Ausgabe der Fête des vendanges ziehen die Gemeindebehörden und die Neuenburger Polizei gemeinsam eine erste positive Bilanz der Veranstaltung.
Der Jahrgang 2022 wird als Jahr des grossen Wiedersehens nach dem Covid und der markanten Neuerungen in Erinnerung bleiben. Was die Sicherheit anbelangt, so wurden auf dem Festgelände keine ernsthaften Zwischenfälle festgestellt.
Am Sonntag, 25. September, in der Nacht, fuhr ein Auto, das von einem 31-jährigen Einwohner von Les Verrières gesteuert wurde, auf der von Fleurier abzweigenden Strasse in Richtung Les Verrières.
In der Ortschaft Les Perrosettes biss er in den Grasstreifen am rechten Strassenrand, kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und kam rund 30 Meter unterhalb der Böschung auf der Seite zum Liegen.
Bei einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Personenwagen ist am Montagabend (26.09.2022) in Bülach der Zweiradfahrer verletzt worden.
Kurz nach 18:15 Uhr fuhr eine 44 Jahre alte Personenwagenlenkerin auf der Zürichstrasse Richtung Bachenbülach und wollte nach links in die Schwerzgruebstrasse abbiegen. Auf der Verzweigung kollidierte Ihr Fahrzeug mit dem Velo eines 57-jährigen Mannes, welcher auf der Zürichstrasse von Bachenbülach Richtung Bülach unterwegs war. Durch den Anprall zog sich der Zweiradfahrer unbekannte Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren.
Bei einem Unfall ist am Freitag (23.09.2022) ein Autolenker verletzt worden.
Der 52-jährige verlor gegen 16:45 Uhr bei einem Kreisel die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Montag (26.09.2022), kurz vor 11:45 Uhr, ist auf der Autobahn A13 ein Pick-Up in Brand geraten.
Der 46-jährige Fahrer fuhr Rheintal aufwärts. Er bemerkte einen Leistungsverlust an seinem Pick-Up und lenkte diesen auf den Pannenstreifen.
Am Montag (26.09.2022), um ca. 06:40 Uhr, ist es auf der Bettenauerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Der Velofahrer wurde unbestimmt verletzt. Die oder der Autofahrende fuhr weiter ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (26.09.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Heinrich-Wild-Strasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf bislang unbekannte Art und Weise Zutritt zum Gebäude.
Am Montag, 26. September 2022, um kurz nach 13:30 Uhr fuhren drei Personenwagen auf der Gotthardstrasse von Andermatt in Richtung Göschenen.
Aufgrund eines entgegenkommenden Ausnahmetransports bremste die an erster Stelle fahrende Lenkerin ihr Fahrzeug mit Aargauer Kontrollschildern bis zum Stillstand ab.
Bei einem Unfall sind am Donnerstag (22.09.2022) zwei Arbeiter schwer verletzt worden.
Der Unfall passierte gegen 14:15 Uhr auf einer Baustelle an der Bahnhofstrasse. Die Arbeiter wollten mit einem Kran Schalungselemente von der Ladebrücke eines Lastwagens abladen.
Am Mittwochnachmittag, den 10. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in Lausen BL, auf einem Fussgängerstreifen, welcher die Hauptstrasse im Bereich der Coop-Tankstelle quert, eine Beinahe-Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag (25. September 2022) sind mehrere Fahrzeuglenkende auf der Autobahn verunfallt. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Nach einem Selbstunfall in der Blegikurve in Cham am Sonntagmorgen ist es in den darauffolgenden Stunden auf der Autobahn zu vier weiteren Verkehrsunfällen gekommen.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Bäckerei in Thun von Ende Juni sind abgeschlossen. Die genaue Brandursache konnte nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Eine technische Ursache im Bereich einer Steckerleiste steht im Vordergrund.
Am Freitagvormittag (23.09.2022) hat die Schaffhauser Polizei in Neuhausen am Rheinfall eine mobile Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden an zwei Gesellschaftswagen (Reisecars) mangelhafte Reifen festgestellt.
Am Montagmittag (26.09.2022) ist es an der Scalettastrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem 9-jährigen Fahrradfahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei verletzt.
Zwei rumänische Staatsangehörige haben einen ganzen Einkaufswagen voll Lebensmittel und weitere Waren gestohlen. Die Kriminaltouristen wurden festgenommen, bestraft und aus der Schweiz weggewiesen.
Am Donnerstagnachmittag (22. September 2022) wurde eine Polizeipatrouille auf zwei Männer aufmerksam, die auf einem Parkplatz vor einem Verkaufsgeschäft an der Hinterbergstrasse in Cham mehrmals und in unregelmässigen Abständen zu einem parkierten Auto liefen und darin Waren verstauten.
Am Montagmorgen wurde ein Motorradfahrer in Schwarzenbach bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt.
Der Lenker wurde von der Rega in das Spital geflogen.
Infolge von Belagsarbeiten beim Kreisel der A4 und der Flüelerstrasse in Altdorf sind Anfang Oktober 2022 mehrere Nachtsperrungen des Umfahrungstunnels Flüelen (Flüelertunnel) erforderlich.
Der Kreisel bei der Ausfahrt aus dem Flüelertunnel ist einer hohen Verkehrsbelastung ausgesetzt. Als Folge der starken Beanspruchung der Belagsoberfläche muss der Deckbelag teilweise erneuert werden.
Die Luzerner Polizei hat am Wochenende in Perlen einen 32-jährigen Raser festgenommen.
Der Autofahrer war mit seinem Fahrzeug massiv zu schnell im Innerortsbereich gefahren.
Auf der A1 zwischen den Anschlüssen Bern-Wankdorf und Schönbühl sowie auf einem Teilstück der A6 bei Schönbühl werden zusätzliche Fahrstreifen angelegt und der Lärmschutz ausgebaut.
Das Projekt liegt ab heute öffentlich auf.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Wohnung in Port von Anfang August sind abgeschlossen. Eine Frau wurde in kritischem Zustand hospitalisiert und ist dort einige Wochen später verstorben.
Als Ursache des Brandes steht eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
Der Ladungssicherung wird oft zu wenig Beachtung geschenkt und es sind immer wieder Fahrzeuge mit falsch gesicherter Ladung unterwegs. Mit korrekt beladenem Auto schützen Sie sich vor unliebsamen Folgen wie Unfällen, Strafen und Beschädigungen am Fahrzeug oder an der Transportware.
Vielfach wird auch unterschätzt, dass nicht gesicherte Gegenstände bei einem Unfall zu tödlichen Geschossen werden können.
Am Freitag ereignete sich auf einem Feldweg in Willisau ein Selbstunfall mit einem landwirtschaftlichen Gefährt.
Dabei kippte der angekoppelte Anhänger zur Seite und der Traktor überschlug sich. Der Fahrzeuglenker verletzte sich beim Unfall und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Ein Autofahrer ist am Sonntagabend beim Anschluss Chur Süd als Falschfahrer auf der Autobahn A13 gefahren und hat anschliessend gewendet.
Unter Mithilfe einer Drittperson konnte das Fahrzeug in Landquart gestoppt werden.
Am Montagmorgen hat sich in Oberburg eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Beide Lenker wurden beim Unfall verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der betroffene Strassenabschnitt musste für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntag (25.09.2022), kurz nach 06.40, ist auf der Wolfikonerstrasse ein Auto in einen Zaun und zwei Bäume gefahren.
Der 26-jährige Unfallverursacher war alkoholisiert. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Samstag (24.09.2022), in der Zeit zwischen 22:00 und 06:13 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Büchelstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Sonntag (25.09.2022), um 14:30 Uhr, ist es auf der Widenbachstrasse nach einem Ausweichmanöver zu einem Selbstunfall eines Mofas gekommen.
Der 74-jährige Mofafahrer wurde unbestimmt verletzt. Die Kantonspolizei sucht nach Zeugen.
Die Tage werden kürzer und die Lichtverhältnisse vor allem am Morgen und am Abend schlechter.
In der Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko im Strassenverkehr dreimal höher als am Tag. Daher: Machen Sie sich sichtbar.
Auf der Strecke Holderbank–Oensingen, bis auf die Autobahn A1, wurde am Sonntag eine Oel- oder Dieselspur festgestellt. Für die Reinigung mussten zwei Feuerwehren und der Nationalstrassen-Unterhaltsdienst NSNW aufgeboten werden.
Zum Verursacher bestehen zurzeit keine Hinweise. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagabend ist in Luven ein Jäger mit seinem Fahrrad verunfallt. Er wurde dabei verletzt.
Zwei Passanten, die um 18.15 Uhr vom Lugnez in Richtung Luven fuhren, fanden den 67-jährigen Jäger verletzt unter seinem Fahrrad auf der Strasse liegend.
Mit Tagfahrlicht im Nebel sieht man euch zu spät! Zudem funktioniert die Lichtautomatik im Nebel unzuverlässig und hinten bleibts dunkel!
Die Lichtautomatik reagiert bei schlechten Witterungsverhältnissen zu spät. Dies ist in der Dämmerung oder eben auch bei Nebel der Fall.
Bei einer kürzlich am Grenzübergang Diepoldsau durchgeführten Fahrzeugkontrolle stiessen Mitarbeitende des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) auf mehrere Zweiräder.
Noch während der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht auf Diebstahl.
Der Fussgängerstreifen an der Städlenstrasse über die Churerstrasse in Altstätten weist verschiedene Sicherheitsdefizite auf.
Im Rahmen einer Sicherheitserhöhung wird der bestehende Fussgängerstreifen rund 18 Meter nach Süden in Richtung Oberriet verschoben.
Am 24. September 2022 morgens hat ein Jäger während laufender Bündner Hochjagd einen Wolf auf dem Gemeindegebiet von Klosters erlegt. Der Abschuss gelang in dem dafür vom Kanton vorgegebenen Abschussperimeter.
Beim erlegten Tier handelt es sich um einen weiblichen Wolf.
Hier einige Impressionen von der Strahlenwehr-Übung am 24.09.2022 in Zug.
Wir trainierten unter der Leitung der Stützpunktfeuerwehr Erstfeld (Zentralschweizer Strahlenwehr-Hauptstützpunkt).
In der Nacht vom Sonntag 25.09.2022 auf den Montag 26.09.2022, sprengten Unbekannte in Val d’Illiez einen Geldautomaten und flüchteten. Die Polizei errichtete ein umfassendes Einsatzdispositiv.
Gegen 01:50 Uhr sprengte die Täterschaft einen Geldautomaten, der sich im Aussenbereich eines Gebäudes befindet.
Am Sonntagabend kam es in Diessenhofen zu einem Brand in einer Dachwohnung eines Wohnhauses.
Zwei Bewohner wurden leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
Am Samstag, 24.09.2022, hat die Kantonspolizei Glarus zusammen mit den Blaulichtorganisationen sowie dem Bevölkerungs- und Zivilschutz zum Tag der offenen Tür eingeladen.
Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, die neue Kantonale Notrufzentrale an ihrem neuen Standort im Reitbahngebäude beim Zeughaus in Glarus zu besichtigen.
Zugegeben, auf Grund des Wetters kamen heute wohl kaum sommerliche Gefühle auf.
Ein Wörtchen sprach die warme Jahreszeit aber dennoch mit beim heutigen „Treffen der Jahreszeiten“, das vom Herbst dominiert wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.