Unsere Ausrüstung ist in die Jahre gekommen und der Sicherheitsstandard hat sich auch geändert.
Nun durfte ich bei der Evaluation einer neuen Schutzausrüstung dabei sein. In verschiedenen Szenarien wurden die neuen Schutzanzüge getestet und im Anschluss auf einem Formular beurteilt.
Wohl fast jeder kennt die Schutzausrüstung der Polizistinnen und Polizisten, welche vorwiegend im Ordnungsdienst an Fussballveranstaltungen getragen wird.
Ziel dabei ist der physische Schutz in fordernden Situationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Am Montag, 26.09.2022, zwischen 09:30 und 11:00 Uhr, sind auf der Bergstrasse, zwischen Engelberg und Grafenort, Kühe unterwegs.
Dabei kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Rechnet für die Fahrt von und nach Engelberg also genügend Zeit ein!
Seit Freitagabend ist die Kantonspolizei Obwalden an drei Verkehrsunfälle in Giswil, Sachseln und Alpnach Dorf ausgerückt.
Mehrere Personen haben sich dabei verletzt. Ein Brand in Giswil beschäftigte zudem die Feuerwehren.
Gestern kurz vor dem Mittag überschlug sich bei Holzarbeiten im Wald in Wiesenberg ein Traktor mit Seilwinde.
Dabei wurde eine Person schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital überführt werden. Der Traktor konnte heute geborgen werden.
Heute Sonntagnachmittag geriet der Lenker eines schwarzen Chevrolet Camaro auf der Autobahn A1 Richtung Zürich fahrend bei Safenwil ins Schlingern.
Dabei touchierte er nebst der Mittelleitplanke einen Audi e-tron. Beide Fahrzeuge drehten sich und blieben auf der Fahrbahn stehen. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
In der Nacht auf Sonntag ist in Kaufdorf ein Bauernhaus mit Wohn- und Ökonomieteil in Vollbrand geraten. Das Gebäude wurde komplett zerstört. Personen wurden keine verletzt. 17 Kühe konnten aus dem Stall gerettet werden.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Sonntagvormittag hat sich auf der A8 bei Brienzwiler ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos ereignet. Ein Auto kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand. Der entsprechende Strassenabschnitt war für rund eineinhalb Stunden gesperrt, eine Umleitung via Meiringen wurde eingerichtet.
Der Regierungsrat hat den Projektauftrag „Bauprojekt Wildtierüberführung A1 Wängi Wildtierkorridor TG12“ inklusive einer 50 Meter breiten Grünbrücke genehmigt.
Mit dem Bau des Teilstücks der Autobahn A1 bei Wängi 1969 wurde der südliche Thurgau ökologisch vom Rest des Kantons abgetrennt. Die Wanderrouten von Wildtieren wurden weitgehend unterbrochen. Die Populationen lokal und überregional vorkommender Arten wurden getrennt. Aufgrund der neuerlichen Entwicklung der Wildbestände und der Ausbreitung einiger Wildsäugerarten, namentlich Rothirsch, Luchs und teilweise Gämse, hat sich der Bedarf zur Behebung von Wanderhindernissen zusätzlich akzentuiert. In Zukunft muss vermehrt auch den Ansprüchen von weit wandernden Wildsäugern Rechnung getragen werden.
Am frühen Samstagabend ist es auf der Prättigauerstrasse in Schiers zu einem Verkehrsunfall gekommen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Ein 22-Jähriger fuhr am Samstag um 17.30 Uhr alleine mit einem Personenwagen auf der Nationalstrasse N28 von Davos in Richtung Landquart.
Auf der Grellingerstrasse in Himmelried verlor am Samstag, 24. September 2022, ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet im Bereich einer Linkskurve von der Fahrbahn ab.
Das Auto kam in einem Bachbett zum Stillstand.
Am Samstag, 24. September 2022, um kurz nach 17.15 Uhr, fuhr ein Lenker eines Personenwagens mit niederländischen Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Intschi in Richtung Gurtnellen.
Unmittelbar nach dem so genannten Weiler Steingaden, kollidierte der 34-jährige Lenker mit seinem Personenwagen mit dem linksseitigen Strassengeländer, durchbrach dieses und stürzte anschliessend rund 50 Meter in die Tiefe.
Bei einem Raub wurde am Samstagabend in Felben-Wellhausen ein 16-Jähriger von zwei unbekannten Männern angegriffen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen (24.09.2022) ereignete sich auf der Herisauer Strasse ein Selbstunfall. Das Verursacherfahrzeug wurde trotz defektem und liegengebliebenem Pneu auf der Felge weiter gelenkt.
Der Personenwagen wurde anschliessend stehen gelassen. Die beiden Fahrzeuginsassen entfernten sich, konnten später durch die Stadtpolizei St.Gallen angehalten werden.
Am Samstag, 24. September 2022, um circa 21.15 Uhr, haben drei Unbekannte einen 23-jährigen Mann während einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Hammerstrasse verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ins Spital. Die mutmasslichen Täter sind flüchtig.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 24./25. September 2022, stürzte ein Kickboardfahrer im Kreis 3 und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Kurz nach Mitternacht wurden die Stadtpolizei Zürich sowie Schutz & Rettung Zürich zu einem verletzten Kickboardfahrer an die Uetlibergstrasse gerufen.
Auf der Solothurnerstrasse zwischen Balsthal und Oensingen kollidierte in der Nacht auf Sonntag ein Auto mit einem Felsschutzzaun. Der Lenker sowie dessen Beifahrer wurden dabei leicht verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 25. September 2022, kurz vor 4 Uhr, war ein Automobilist auf der Solothurnerstrasse von Balsthal herkommend in Richtung Oensingen unterwegs.
Dichtgedrängt standen gestern die Menschen am Strassenrand im Dorf Schüpfheim. Nach und nach zogen die geschmückten Herden durch das Dorf an den rund 9'000 Besuchern vorbei.
Die Entlebucher Alpabfahrt ist ein bewegender Moment, sowohl für die Älpler als auch für die Zuschauenden.
Am Samstag kurz vor 4 Uhr sind zwei Personen bei einer Frontalkollision auf der Kasernenstrasse verletzt worden.
Zu zwei weiteren Verkehrsunfällen ist es am Samstagnachmittag auf der Masanserstrasse gekommen.
Über das Wochenende (23.-25.09.2022) fand in Chur zum 25. Mal die Schlagerparade statt. Das vielfältige Programm dauerte bis Sonntagmorgen um vier Uhr.
Trotz rund 44 Einsätzen blickt die Stadtpolizei auf ein mehrheitlich friedliches Wochenende zurück.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstagnachmittag in Arbon ein Velofahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 14.45 Uhr wollte ein 30-jähriger Autofahrer von einer Tankstellenausfahrt in die St. Gallerstrasse einbiegen.
Auf der Hauptstrasse in Bubendorf BL ereignete sich am Samstagnachmittag, 24. September 2022, kurz nach 13.15 Uhr, eine Kollision zwischen einem Linienbus und einem Personenwagen.
Eine Person wurde verletzt.
Am Samstagnachmittag (24.09.2022) hat sich ein Alleinunfall mit einem E-Bike in Merishausen ereignet, wobei die Fahrerin schwer verletzt wurde.
Um 16:30 Uhr am Samstag (24.09.2022) fuhr eine 59-jährige E-Bike-Fahrerin in Merishausen von der Hauptstrasse in die Wettgasse und stürzte ohne Fremdeinwirkung auf die nasse Fahrbahn.
Am Samstag (24.09.2022), kurz vor 12:15 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen einem Roller und einem E-Bike gekommen. Ein 63-jähriger E-Bikefahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste durch das medizinische Fachpersonal ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 24.09.2022 ereignete sich auf der Hauptstrasse zwischen Mitlödi und Glarus ein schwerer Unfall mit Verletzungsfolge.
Der 29-jährige Lenker eines Personenwagens war von Mitlödi in Fahrtrichtung Glarus unterwegs. Als er auf Höhe der Horgenberg-Kreuzung abbremste, um nach links abzubiegen, prallte ein nachfolgender Lieferwagen heftig auf den Personenwagen und schob ihn mehrere Meter in nördliche Richtung.
Heute nutzen über 20 Personen die Gelegenheit, sich anlässlich unseres Infoanlasses über die spannende Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten und die Kantonspolizei Schwyz als Arbeitgeberin zu informieren.
Auf einem Rundgang erhielten sie die Informationen aus erster Hand, von erfahrenen Polizistinnen und Polizisten, aber auch von unseren Aspiranten, die aktuell in der Ausbildung sind.
Am Samstagnachmittag (24.09.2022) fand bei leichtem Regen der Umzug der 25. Schlagerparade durch die Churer Innenstadt statt.
Die Schlagermusik liess nach zweijähriger Pause manchen Zuschauer in freudiger Erinnerung schwelgen.
Am Samstag (24.09.2022) findet die alljährliche Viehschau in Oberegg statt.
Ab 08:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr wird der Dorfkern für den Verkehr gesperrrt.
Auch wir sind mit einem neu gestalteten Messestand und besonderem Wettbewerb an der diesjährigen Herbstmesse Solothurn zu finden!
Komme bei uns vorbei und stelle den Polizistinnen und Polizisten Fragen, die du immer schon stellen wolltest.
Am Freitagvormittag (23.9.2022) ist eine Rentnerin beim Einstieg in einen Zug am Hauptbahnhof Zürich bestohlen worden.
Kurz Zeit später verhaftete die Kantonspolizei Zürich die beiden Taschendiebe.
Am Samstag, 24. September 2022, um circa 02.40 Uhr, ist ein 35-jähriger Mann während einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Bruderholzstrasse verletzt worden. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ins Spital.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte während einer sofort eingeleiteten Fahndung dank den Hinweisen eines aufmerksamen unbeteiligten Passanten eine tatverdächtige Person anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Gestern Freitagabend verunfallte ein 19-jähriger Junglenker ausgangs Reinach.
Der Kosovare sagte aus, dass sich sein Fahrzeug beim Beschleunigen selbständig gemacht habe.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Sirnach wurde am Freitagnachmittag eine Velofahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Andeer ist am Samstag ein Wohnwagen vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf andere Wohnanhänger vermeiden.
Am Samstag erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden kurz nach 7 Uhr die Meldung über einen Wohnwagenbrand im Camping Andeer.
In den frühen Morgenstunden von Samstag (24.09.2022), um kurz vor 04:00 Uhr, ist es auf der Kasernenstrasse, Höhe der Talstation Brambrüeschbahn, zu einer Frontalkollision gekommen.
Dabei wurden beide Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Am Freitag (23.09.2022), in der Zeit zwischen kurz vor 1:20 Uhr und 2:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Birkenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und betrat diese.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (23.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autowaschanlage an der J. Schmidheinystrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft öffnete gewaltsam eine Tür und betrat die Räumlichkeiten.
Am Freitag (23.09.2022), kurz nach 10:40 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem 83-jährigen Fussgänger gekommen. Der Fussgänger zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete und sucht nachträglich Zeugen.
Am Samstag (24.09.2022) kurz vor 3 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Wachtstrasse einen 22-jährigen Bosnier festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, zuvor an der Hofäckerenstrasse mehrere Einschleichdiebstähle in Autos begangen zu haben.
Am Freitag, 23. September 2022, fand in Urnäsch im Appenzeller Hinterland die Schweizerische Polizeihundeprüfung der Sektion Polizeihundeführerverein St. Gallen-Appenzell statt.
An der Prüfung nahmen 13 Polizeihundeführer- und –führerinnen teil.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Freitagnachmittag vier Personen verletzt, eine davon schwer.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagnachmittag (23.09.2022) hat sich auf der Schwarzwaldstrasse in Schleitheim ein Alleinunfall ereignet.
Dabei wurde eine Person verletzt und am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Im Berner Münster sind am Freitagvormittag insgesamt 54 neue Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern vereidigt worden.
41 Polizistinnen und Polizisten, die ihre zweijährige Polizeiausbildung abgeschlossen haben, sechs Mitarbeitende des Botschaftsschutzes und sieben weitere Mitarbeitende wurden ins Korps aufgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.