Auf der Luzernstrasse in Zuchwil kollidierte am Donnerstagabend ein schwarzer BMW mit einem Inselleuchtpfosten und anschliessend mit einer Mauer.
Die fahrzeuglenkende Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Hochwaldstrasse in Dornach ist am Donnerstagnachmittag ein Mann verletzt aufgefunden worden, welcher mit einem Fahrrad unterwegs war.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Auf einer Wiese bei Lohn-Ammannsegg ist am Mittwochabend eine Rundballenpresse in Brand geraten. Das Feuer breitete sich anschliessend auf dem Feld aus. Die Feuerwehren konnten den Brand löschen.
Verletzt wurde niemand.
Hast du gewusst, dass im letzten Jahr im Kanton Solothurn über 2'000 Velos gestohlen wurden?
Alleine die Anzahl der gestohlenen E-Bikes hat sich mit über 800 Stück mehr als verdoppelt.
Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sich gemäss den in den verschiedenen europäischen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben auszurüsten.
Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, publiziert der TCS eine Karte mit der vorgeschriebenen Ausstattung für alle, die auf europäischen Strassen unterwegs sind, sei es im Auto oder im Wohnmobil.
Die Hilfe der Air Zermatt war in den letzten Tagen sehr gefragt. Das schöne Wetter reizte zahlreiche Alpinisten dazu, einen Ausflug in die Berge zu unternehmen. Entsprechend oft mussten die Retter der Air Zermatt Ausflügler und Bergsteiger aus deren misslichen Situationen retten.
Doch die Air Zermatt-Crews wurden auch zu einem Verkehrsunfall, zu Verlegungsflügen und zu Nachteinsätzen gerufen.
Fast drei von fünf Personen in der Schweiz wandern regelmässig. Die Kehrseite: Die Unfallzahlen steigen tendenziell. Fast 37 000 Personen verletzen sich beim Wandern im Schnitt jedes Jahr, 42 sterben.
Selbstüberschätzung ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Die BFU sensibilisiert die Bevölkerung mit einer Kampagne und einem Selbsttest für die Gefahren beim Bergwandern.
Auf Buchungsplattformen wie Booking.com oder Expedia haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Hotelangeboten auf einmal zu finden.
Allerdings machen sich Betrüger dies auch zu Nutze und gefälschte Inserate oder Phishing im Namen dieser Onlineplattformen sind an der Tagesordnung.
Die Air Zermatt durfte am Freitagnachmittag an ihrer 54. Generalversammlung auf der Riffelalp oberhalb Zermatt auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken.
Den Aktionärinnen und Aktionären wurden wegweisende Entscheidungen präsentiert, die das Unternehmen getroffen hat. Mit Freude ist zur Kenntnis genommen worden, dass die Luftrettung im Wallis bei der Ausschreibung den beiden Walliser Gesellschaften zugeschlagen wurde.
Bei der Einmündung in die Dorfstrasse in Wangen bei Olten kam es am Samstagabend zur Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden in ein Spital gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
In Lohn-Ammannsegg wurde am Freitagmorgen eine Passantin auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und verletzt in ein Spital gebracht.
Am Freitag, 23. Juni 2023, gegen 8.15 Uhr, fuhr eine 46-jährige Autolenkerin auf der Bernstrasse in Lohn-Ammannsegg in Richtung Bern.
Die Cyberkriminellen nutzen bei Ihren Betrugsmaschen häufig optisch angepasste QR-Codes, welche den potenziellen Opfern eine angebliche Dienstleisterzugehörigkeit vorgaukeln und dadurch eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die QR-Codes führen jedoch auf Imitations-Websites, mit welchen die Betrüger versuchen an die Kreditkartendaten und Zahlungen der Opfer zu gelangen.
Am vergangenen Sonntag wurde in Zuchwil ein 71-jähriger Mann nach einem Badeunfall in ein Spital gebracht (Polizei.news berichtete).
Dort ist er inzwischen verstorben.
Am vergangenen Samstag wurde in Olten ein Kleinkind nach einem Badeunfall in ein Spital gebracht (Polizei.news berichtete).
Dort ist der 3-jährige Junge gestern verstorben.
Die TCS-Sektionen haben in der Schweiz eine Zählung von Velos, Elektrovelos, Elektrorollern und Elektrotrottinetts durchgeführt, um den Anteil zu ermitteln, der die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag einhält.
Während 91% der schnellen Elektrovelos und 76% der langsamen Elektrovelos die Beleuchtung tagsüber wie vorgeschrieben einschalten, ist die Lage bei den Elektrotrottinetts besorgniserregend: Nur 32% der Nutzer halten sich an die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag. Der TCS möchte diese Pflicht besser bekannt machen.
Bei Egerkingen kam am Mittwoch ein Motorradlenker von der Strasse ab und kollidierte in der Böschung mit einem Baum.
Ein Rettungshelikopter brachte den Verletzten in ein Spital.
In Olten auf der Unterführrungsstrasse stürzte am Dienstagmittag ein Fahrradlenker aus noch ungeklärten Gründen und verletzte sich dabei erheblich. Er wurde in ein Spital gebracht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen beim Hauptbahnhof Solothurn wurde am Sonntagnachmittag ein Mann verletzt.
Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
In Zuchwil wurde am Sonntagvormittag ein älterer Badegast im Freibad aus dem Wasser geborgen und vor Ort Erste-Hilfe-Massnahmen eingeleitet.
Im Anschluss musste der Mann mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Die Umstände welche zum Unfall führten, werden abgeklärt.
Auf der Hochwaldstrasse in Dornach stürzte am Freitagabend ein Motorradlenker bei einem Selbstunfall.
Dabei verletzte er sich erheblich und musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Aktuell werden E-Mails verbreitet, in denen behauptet wird, dass der iCloud-Speicher voll und ein Upgrade erforderlich sei, andernfalls würden Daten gelöscht werden. Darüber hinaus wird das Upgrade angeblich kostenlos angeboten.
Für einmal besteht das Ziel der Betrüger darin, persönliche Daten ihrer Opfer zu erlangen sowie über die Mobiltelefonnummer der Betrogenen ein kostenpflichtiges Dienstleistungsabonnement abzuschliessen.
In Olten ereignete sich am Samstagnachmittag ein Badeunfall in der Badi. Ein Kleinkind musste in kritischem Zustand mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Die genaueren Umstände welche zum Unfall führten, werden abgeklärt. Die Polizei sucht Zeugen.
Wer die Schweizer Nationalstrassen benutzt, kann künftig die Form der Vignette auswählen. Auf den 1. August 2023 wird neben der Klebevignette die elektronische Vignette (E-Vignette) in einem dualen System eingeführt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2023 die dafür notwendige Totalrevision der Nationalstrassenabgabeverordnung (NSAV) genehmigt und beschlossen, diese zusammen mit dem revidierten Nationalstrassenabgabegesetz (NSAG) auf den 1. August 2023 in Kraft zu setzen.
Die Nationalstrassenabgabe wird seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Form einer Klebevignette erhoben. Mit der Einführung der E-Vignette wird diese um eine elektronische Erhebungsform ergänzt. Fahrzeugführende können künftig wählen, ob sie für die Benutzung der Nationalstrassen eine Klebevignette oder die E-Vignette verwenden wollen.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagabend auf der Bielstrasse in Bellach mit einem mobilen Radargerät ein Auto mit 148 km/h gemessen.
Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 80 km/h. Nach entsprechenden Abklärungen konnte der mutmassliche Autolenker im Verlauf der Nacht durch die Polizei angehalten werden. Diese nahm ihm den Führerausweis ab und wird ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige bringen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand gestern Donnerstagnachmittag, 15. Juni, für ein achtjähriges Kind im Einsatz.
Es war auf der Schulreise in der Nähe von Balsthal (SO) von einer giftigen Schlange gebissen worden.
Auf der Huggerwaldstrasse in Kleinlützel hat sich am Donnerstagmorgen, 15. Juni 2023, eine Kollision zwischen einem Personentransporter und einem Traktor mit Anhänger ereignet.
Dabei wurde die Mitfahrerin im Kleinbus erheblich verletzt. Sie wurde mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Dienstagnachmittag, 13. Juni 2023, auf der Laufenstrasse in Kleinlützel mit einem mobilen Radargerät ein Motorrad mit 106 km/h gemessen.
Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h. Der verantwortliche Motorradlenker konnte durch die Polizei an seinem Wohndomizil angehalten werden. Diese nahm ihm den Führerausweis ab und wird ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige bringen.
Oberhalb von Balm bei Günsberg hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag einen kleineren Waldbrand gelöscht. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch ein nicht vollständig gelöschtes Feuer.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht inzwischen eine erhebliche Waldbrandgefahr.
Auf der Autobahn A2 bei Hägendorf, in Richtung Egerkingen fahrend, hat am Mittwochmorgen ein Lastwagenlenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Unter anderem prallte er in die Mittelleiteinrichtung, durchbrach diese und überquerte anschliessend die Fahrspuren der Gegenfahrbahn. Schliesslich kam der Lastwagen ausserhalb der Autobahn in einer Baumgruppe zum Stillstand. Der Chauffeur wurde leicht verletzt und zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfallhergangs und der Unfallursache sucht die Polizei Zeugen.
Auf einem öffentlichen Parkplatz an der Reiherstrasse in Grenchen ist am Mittwochmittag, 14. Juni 2023, ein dort abgestelltes Wohnmobil in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Weil ein derzeit unbekannter Automobilist bzw. eine unbekannte Automobilistin am Dienstagnachmittag, 13. Juni 2023, im „Tell-Kreisel“ in Bellach das Vortrittsrecht missachtete, musste eine Motorradlenkerin eine Vollbremsung einleiten und stürzte.
Ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern, fuhr der Autolenker bzw. die Autolenkerin in Richtung Solothurn davon.
Im Rahmen einer koordinierten Aktion haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn, des Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA) und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Montagmorgen, 12. Juni 2023, im Kanton Solothurn mehrere Baustellen zur Aufdeckung und Ahndung der Arbeitskraftausbeutung (Schwarzarbeit) kontrolliert.
Von den rund 70 kontrollierten Personen wurden zwei wegen Verdachts des illegalen Aufenthalts infolge der nichtbewilligten Arbeitsaufnahme festgenommen.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbipp, in Fahrtrichtung Bern, hat sich am Samstag, 10. Juni 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Verletzt wurde niemand.
An der Autobahneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden.
In der Küche einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Niedergösgen kam es am Samstagabend, 10. Juni 2023, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte die sich in der Wohnung befindenden Personen retten und das Feuer löschen.
Auf der Autobahn A1 bei Oensingen, in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Freitagabend, 9. Juni 2023, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Auf der Weissensteinstrasse in Solothurn hat sich am frühen Freitagabend, 9. Juni 2023, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Anlässlich Geschwindigkeitskontrollen im Ausserortsbereich hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag, 8. Juni 2023, auf der Ramiswilerstrasse in Mümliswil und der Thalstrasse in Herbetswil mit einem Lasergerät 20 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit im Anzeigebereich gemessen.
Die fahrzeuglenkenden Personen werden zur Anzeige gebracht.
Auf der Hauptstrasse in Oensingen ist am Mittwochabend, 7. Juni 2023, im Bereich eines Fussgängerstreifens ein Kind von einem Auto erfasst und leicht verletzt worden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Dienstagabend verunfallte ein Automobilist in Kammersrohr bei einem Selbstunfall. Nachdem er von der Strasse abkam, fuhr er mehrere Meter übers Wiesland eine Böschung hinunter und kam schliesslich in einem Waldstück zum Stillstand.
Der Fahrzeuglenker verletzte sich dabei leicht. Für die Bergung in unwegsamen Gelände war ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften sowie ein Helikopter im Einsatz.
Die Betrüger versenden E-Mails, angeblich im Namen von Spotify, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum ihres Spotify-Abonnements fehlgeschlagen ist.
Das Hauptziel der Betrüger besteht darin, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Den Solothurner Strafverfolgungsbehörden ist es gelungen, neun Raub- und Diebstahlsdelikte aufzuklären. Dabei handelt es sich mehrheitlich um sogenannte „Entreiss-Diebstähle“, bei denen die Täter gegenüber den Opfern tätlich geworden sind.
Die fünf tatverdächtigen Männer sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und stammen aus Algerien und Marokko.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.