Beim Autobahnanschluss St.Fiden ist derzeit die Einfahrt via Sonnenstrasse und die Ausfahrt in Richtung Steinachstrasse gesperrt.
Grund für die lokalen Sperrungen ist die Erneuerung der Randsteine im Rahmen der Autobahnsanierung.
Am Montag (25.07.2022), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Wohnmobil kippte zur Seite. Eine Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Unfallursache dürfte ein geplatzter Reifen sein. Am Wohnmobil entstand Totalschaden.
Am Sonntag (24.07.2022) fuhr ein 29-Jähriger mit einem E-Scooter auf der Sonnenhaldenstrasse.
Aufgrund eines Fahrzeugs vor sich musste er abbremsen und fiel hin. Dabei verletzte er sich leicht. Es kam zu keiner Kollision.
Am Sonntag (24.07.2022) ist es zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad im Verzweigungsbereich Kirchli-/Seeblickstrasse gekommen. Der Lenker des Personenwagens hatte den Rechtsvortritt missachtet.
Der Motorradfahrer verletzte sich unbestimmt. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Am Sonntag (24.07.2022), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Oberen Bahnhofstrasse zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beträgt zirka 3'000 Franken.
Am Sonntag (24.07.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Wenkenrütistrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Zug gekommen.
Ein 21-jähriger Autofahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin wurden dabei verletzt und mussten von der Rettung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von über 30'000 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstag (24.05.2022) und Sonntag (24.07.2022) ist in eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Rosenstrasse eingebrochen.
Über die Balkontür verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Sonntag (24.07.2022), um zirka 16:15 Uhr, ist auf der Ottenhofenstrasse eine E-Rollstuhlfahrerin verunfallt. Sie wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Die Rollstuhlfahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2'000 Franken.
Die Nullgradgrenze ist ein fester Bestandteil des Wetterberichts. Sie markiert diejenige Höhe, ab der die Temperaturen in den Frostbereich sinken.
Aktuell liegt diese Grenze jenseits der höchsten Alpengipfel, was nicht sehr häufig vorkommt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (24.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Dazu hebelte sie mit einem Werkzeug die Wintergartentür auf und betrat das Restaurant.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (24.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Allmeindstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Samstag (23.07.2022), um 15 Uhr, ist eine 35-jährige Frau auf einer Wanderung, Höhe Trinser Furgga, rund 30 Meter abgestürzt.
Sie wurde durch die Rega ins Spital geflogen.
Nach dem gestrigen heissen Tag brachten eine schwache Kaltfront und abendliche Gewitter eine leichte Abkühlung. Heute sorgte ein Höhentrog für Bewölkung und weitere Schauer.
Dadurch gab es in der Deutschschweiz keinen Hitzetag, südlich der Alpen hingegen war es weiterhin drückend heiss.
Am Freitagabend (22.07.2022) patrouillierten Beamte der Stadtpolizei St.Gallen an der Hechtgasse. Dabei fiel ein Mann auf, da er sich davon machen wollte. Bei der erfolgten Anhaltung verhielt er sich unkooperativ und musste letztlich in Handfesseln gelegt werden.
Dabei stiess er Drohungen aus und ein Polizist verletzte sich leicht an der Hand und am Knie. In den Effekten des Angehaltenen konnten Betäubungsmittel gefunden werden.
Am Freitag (22.07.2022), kurz nach 18 Uhr, hat sich im Kreuzungsbereich der Brunnackerstrasse und Erlenstrasse ein Unfall zwischen einem Traktor mit Anhänger und einem Motorrad ereignet.
Der 42-jährige Motorradfahrer verletzte sich dabei unbestimmt.
Am Freitag (22.07.2022), kurz nach 18 Uhr, hat eine 33-Jährige an der Schützenstrasse einen Selbstunfall verursacht und ist danach weggefahren. Ihr Auto kollidierte mit einem Holzzaun.
Sie wurde für fahrunfähig befunden und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitag (22.07.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Motorradfahrer an der Feldrietstrasse gestürzt und dabei unbestimmt verletzt worden.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstag (23.07.2022), kurz vor 02:00 Uhr, ist in der Nähe des Gräppelensees, an der Neuenalpstrasse, ein Holzschopf in Brand geraten.
Die Feuerwehr rückte mit 13 Angehörigen aus und konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Am Samstag (23.07.2022), in der Zeit zwischen 02:00 Uhr und 03:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zürcherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein schräg gestelltes Fenster Zutritt zur Wohnung und durchsuchte diese.
Am Samstag (23.07.2022), in der Zeit zwischen 04:00 Uhr und 04:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Tankstellenshop an der Romanshornerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam die Schiebetür zum Shop auf, durchsuchte das Geschäft und entfernte sich anschliessend unter Mitnahme von Deliktsgut in unbekannte Richtung.
Am Freitagmittag (22.07.2022) kam es an der Frongartenstrasse 5 zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin.
Diese wurde in der Folge vom linken Vorderrad des Lieferwagens überrollt und dabei schwer verletzt.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (22.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Churerstrasse in ein Strandkiosk eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Vorhängeschlosses und der Eingangstür verschaffte sich die Täterschaft unbefugten Zutritt zum Kiosk.
Am Donnerstagnachmittag (21.07.2022) kam es zu einem Unfall an der Rorschacher Strasse 95, wobei ein Personenwagen aus noch unbekannten Gründen in einen Kinderwagen fuhr.
Das Kleinkind hat sich eher leicht verletzt und wurde ins Spital gebracht.
Am Donnerstagmorgen (21.07.2022), in der Zeit zwischen 07:20 Uhr und 08:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Fehlsenstrasse in ein Altersheim eingebrochen.
Sie verschaffte sich unbefugten Zutritt zum Gebäude und brach dort in der Angestelltengarderobe den Spint auf.
Am Donnerstagnachmittag (21.07.2022), kurz nach 13:00 Uhr, ist es auf der Autobahn N13 zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. An beiden Autos entstand Sachschaden von total etwa 13'000 Franken.
Am Donnerstagabend (21.07.2022), kurz vor 19:00 Uhr, sind auf der Wilerstrasse ein Auto und ein Lieferwagen zusammengeprallt.
Ein 31-jähriger Lieferwagenfahrer sowie sein 73-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt und mussten von der Rettung ins Spital gebracht werden. Am Auto und am Lieferwagen entstand Totalschaden.
Am Freitag (22.07.2022), kurz vor 01:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung erhalten, dass ein Auto auf der Autobahn N1 in Vollbrand steht.
Ein 33-jährige Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn N1 von Zürich nach St.Gallen.
Am Donnerstagmorgen (21.07.2022), in der Zeit zwischen 04:00 Uhr und 08:10 Uhr, ist es in Flawil zu drei Brandanschlägen gekommen.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Mithilfe der ausgerückten Feuerwehr konnten die Brände gelöscht werden.
Am Donnerstagmorgen (21.07.2022), um zirka 05:15 Uhr, ist ein 36-jähriger E-Bike Fahrer auf der Chäserenstrasse von St.Peterzell Richtung Dicken verunfallt.
Weshalb der Velofahrer mit seinem E-Bike ins Schlingern kam und stürzte, wird abgeklärt.
Am Mittwoch (20.07.2022) haben Rettungskräfte fieberhaft nach einem vermissten Schwimmer gesucht.
Ein 75-jähriger Mann war mit seiner Frau auf einem Segelboot.
Das Kantonsforstamt hebt die Waldbrandgefahr in Teilen des Kantons auf die Stufe 4 „Grosse Waldbrandgefahr“. Die Bevölkerung wird gebeten, keine Feuer in der freien Natur zu entfachen. Zudem schränkt das Amt für Wasser und Energie das Wasserentnahmeverbot aus kleineren Oberflächengewässern ab morgen Freitag, 22. Juli bis auf Weiteres ein.
Die hohen Wassertemperaturen machen zudem Notabfischungen nötig. Informationen finden sich auf www.sg.ch/trockenheit.
Am Mittwochabend (20.07.2022), kurz vor 22:00 Uhr, ist es auf der Ringgenbergstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Eine 50-jährige Autofahrerin kam mit ihrem Auto von der Strasse ab, worauf es sich mehrmals überschlug.
Die Frau wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montag (18.07.2022), kurz nach 16 Uhr, ist die Kantonspolizei St.Gallen über einen Unfall in einer Höhle, Nähe Altmann, informiert worden. Ein Höhlenforscher wurde in einer Tiefe von cirka 50 Metern von einem Stein getroffen. Aufgrund der Beinverletzungen konnte er nicht mehr selbständig an die Oberfläche aufsteigen.
Eine sehr aufwendige und lange Rettungsaktion wurde gestartet. Nach über 48 Stunden konnte der verletzte 40-jährige Höhlenforscher am Mittwoch gerettet werden. Er und ein 58-jähriger leicht verletzter Retter wurden von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (19.07.2022), kurz nach 11:00 Uhr, ist im Klettergarten am Altmann ein 13-jähriges Mädchen gestürzt.
Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Donnerstag (30.06.2022) und Dienstag (19.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Linsenbühlstrasse in eine Wohnung eingebrochen.
Durch die mutmasslich unverschlossene Haupteingangstür verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude.
Am Dienstag (19.07.2022), kurz vor 12:00 Uhr, haben sich unbekannte Betrüger bei einem 67-jährigen Mann aus St.Gallen telefonisch gemeldet und sich als Polizistin bzw. als Staatsanwältin ausgegeben.
Sie konnten ihn und seine 68-jährige Ehefrau dazu bewegen, 60'000 Franken an eine Betrügerin zu übergeben.
Am Dienstagmorgen (19.07.2022), kurz vor 08:00 Uhr, ist eine 89-jährige E-Bike Fahrerin auf der Eichenbergstrasse von Eichenberg Richtung Oberriet gestürzt.
Aus bislang unbekannten Gründen prallte sie mit ihrem E-Bike rechtsseitig ins Gebüsch und in den Holzzaun.
Am Montagnachmittag (18.07.2022), in der Zeit zwischen 11:15 Uhr und 19:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Waldgutstrasse in die Büroräumlichkeiten eines Pfarramt eingebrochen.
Durch den unverschlossenen Restaurantbereich begab sie sich zu den verschlossenen Türes des Büros.
Am Dienstag (19.07.2022), kurz nach 10:00 Uhr, sind auf dem Heuwiesenweg zwei Personen mit ihrem E-Bikes gestürzt und wurden dabei verletzt.
Eine 78-jährige Frau musste von der Rega ins Spital gebracht werden.
Am Montagabend (18.07.2022), um zirka 21:30 Uhr, ist an der Buchserstrasse eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt worden.
Ein 16-jähriger Motorrad-Lernfahrer fuhr mit einer Geschwindigkeit von 91 km/h.
Am Montagabend (18.07.2022), kurz nach 18:30 Uhr, ist auf der Landstrasse ein Velo mit einem Auto kollidiert. Ein 65-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst erstbetreut und anschliessend von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montagabend (18.07.2022), kurz nach 17:30 Uhr, hat ein Autofahrer die Anweisungen einem Patrouillenfahrzeug zu folgen, keine Beachtung geschenkt.
Nach einer Nachfahrt und der Flucht der beiden Autoinsassen konnte beide festgenommen werden.
Am Montagnachmittag (18.07.2022), um zirka 15:30 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Mann mit seinem Lieferwagen in eine Hauswand geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Lieferwagen bergen.
Es entstand ein Sachschaden von zirka 90'000 Franken.
Kreisel bieten viele Vorteile für die Verkehrssicherheit und sind in der Schweiz weit verbreitet. Schlecht gebaut können sie jedoch vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer und E-Bike-Fahrende gefährlich werden.
In den letzten fünf Jahren war bei über 40% aller Unfälle in Kreiseln ein Velo oder E-Bike beteiligt. In einer neuen Analyse stellt die BFU Massnahmen vor, um die Sicherheit für den Veloverkehr im Kreisel zu verbessern.
Am Montagmittag (18.07.2022), kurz vor 12:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung erhalten, dass ein Stoh- und Maisfeld an der Sinkernstrasse in Brand geraten sei.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1'500 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung um Hinweise auf den möglichen fahrlässigen Brandverursacher und sucht zudem einen "violett, altrosa, bläulichen" älteren Kleinwagen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.