Am Sonntag (10.11.2024), um ca. 04:50 Uhr, hat ein 39-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Langäulistrasse ein entgegenkommendes Auto gestreift.
Danach fuhr der Mann noch bis zum Landgasthofkreisel, ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern.
Am Samstag (09.11.2024), kurz nach 6:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass zwei vorerst unbekannte Täter im Bereich der Bichwilerstrasse zwei Fahrzeuge durchsucht und daraus Münzgeld gestohlen haben.
Anlässlich einer Fahndung konnte ein auf das Signalement passender, 26-jähriger lybischer Asylbewerber angehalten und festgenommen werden.
Am Samstagabend (09.11.2024), kurz vor 22:10 Uhr, hat eine zivile Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A13 zwischen Sevelen und Trübbach bei einer Nachfahrmessung im Baustellenbereich einen Raser festgestellt.
Ein 18-jähriger Autofahrer war auf der mit 80 km/h signalisierten Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 146 km/h gefahren.
Am Freitag (08.11.2024), kurz vor 16:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass Gülle in den Lattenbach neben der Tägernaustrasse laufe.
Vor Ort stellte sich heraus, dass auf eine Wiese ausgetragene Gülle über eine Sickerleitung in den Lattenbach floss.
Zwischen Samstagabend und Sonntagnacht (10.11.2024), in der Zeit zwischen 16:44 Uhr und 0:17 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Einfamilienhaus an der Vollmoosstrasse eingebrochen.
Sie brach ein Fenster auf und verschaffte sich so Zutritt ins Haus. Dort durchsuchte die Täterschaft diverse Räume und Behältnisse.
Am Samstag (09.11.2024), um 16:20 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Unterstüdtlistrasse gegen einen Zaun geprallt.
Er blieb unverletzt, wurde jedoch als fahrunfähig eingestuft. Zudem war ihm der Führerausweis bereits entzogen worden.
Am Sonntagmorgen (10.11.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen innert eineinhalb Stunden fünf Personen an, welche unter Alkoholeinfluss mit dem Auto unterwegs waren.
Drei Personen mussten den Führerausweis vorläufig abgeben. Alle wurden angezeigt.
Am Freitag (08.11.2024), kurz vor 02:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass an der Hochwachtstrasse ein Mann zurückgehalten werde, der soeben einen Diebstahl aus einem Auto begangen habe.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte vor Ort den 30-jährigen algerischen Asylbewerber festnehmen.
Am Freitag (08.11.2024), um 17:30 Uhr, sind auf der St.Gallerstrasse, Höhe Verzweigung Industriestrasse, ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Der 44-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag und Samstag (09.11.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Verkehrsteilnehmende kontrolliert, die als fahrunfähig eingestuft werden mussten oder einen zu hohen Atemalkoholwert aufwiesen.
Ihnen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Freitag (08.11.2024), in der Zeit zwischen 14 Uhr und 18:35 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Lenterstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch die Sitzplatztüre gewaltsam Zutritt ins Haus, wo sie sämtliche Räume durchsuchte.
Der Kriminaldienst ist zuständig für die kriminalpolizeiliche Grundversorgung und die entsprechenden Ermittlungen in der Stadt St. Gallen.
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Am Donnerstag (07.11.2024), um 08:15 Uhr, ist es an der Floozstrasse auf einem Recycling Areal zu einem Brand eines Containers gekommen.
Mutmasslich explodierte eine Spraydose beim Zusammenpressen von Leichtmetall mit einer Greifzange, wobei der Container in Brand geriet.
Am Donnerstag (07.11.2024), kurz nach 18:40 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Falkenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine beweissichere Atemalkoholprobe ergab beim 35-jährigen Unfallverursacher einen Wert von 0.64 mg/l. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Donnerstag (07.11.2024), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der Rheinaustrasse/Industriestrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die 57-jährige Motorradfahrerin wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Donnerstag (07.11.2024), kurz vor 19:15 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 59-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Ein 53-jähriger Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstag (07.11.2024), um 08:40 Uhr, sind unbekannte Täterschaften in fünf Geschäfte an der Oberstüdtlistrasse, Bahnhofsstrasse, St.Gallerstrasse und an der Grünaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch Türen Zugang ins Innere der Geschäfte.
Am Donnerstag (07.11.2024), um 09:45 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft, in ein Einfamilienahaus an der Huebstrasse eingebrochen.
Anschliessend verliess sie die Örtlichkeit. Bei der Fahndung konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen kurze Zeit später drei minderjährige Asylbewerber anhalten und festnehmen. Es entstand Sachschaden von rund tausend Franken.
Am Freitag (08.11.2024), in der Zeit zwischen 02:50 Uhr und 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft im Haag-Center eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang ins Innere des Geschäfts.
Am Donnerstag (07.11.2024), in der Zeit zwischen 11:45 Uhr und 18:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Rätenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zugang ins Innere des Hauses.
Am Donnerstag (07.11.2024), ist es auf der Auwiesenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 70-jährige Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Die Gebietseinheit VI, die im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) den Nationalstrassenunterhalt verantwortet, nimmt diesen Winter das erste elektrische Winterdienstfahrzeug für Autobahnen in der Schweiz in Betrieb.
Damit leistet sie einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Nationalstrassenunterhalts.
Bei nassem Laub, Frost und ersten Schneeflocken kann es sonst schnell gefährlich werden!
Nutze jetzt die Gelegenheit, um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Einmal im Jahr tagt die Rechtspflegekommission (RPK) im Rahmen ihrer Landsitzung „extra muros“ und besichtigt Institutionen im Zuständigkeitsbereich ihrer parlamentarischen Aufsicht.
Dieses Jahr durfte sie die Baustelle des Regionalgefängnisses Altstätten besichtigen und erhielt neben Informationen zum Bau auch wertvolle Einblicke in den modernen Justizvollzug.
Unfälle mit E-Trottinetts nehmen stetig zu. Die Analyse des TCS zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Unfälle und der Dunkelheit in den Wintermonaten.
Anlässlich des 18. internationalen Tag des Lichts erinnert der TCS an die Regeln, die man mit dem E-Trottinett beachten muss, und gibt praktische Tipps, um auch bei Dunkelheit gut sichtbar zu sein.
Am Mittwoch (06.11.2024), kurz vor 19:55 Uhr, ist es auf dem Rastplatz Wildhus Süd der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln zu einem Brand eines Autos gekommen.
Der Brand konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Am Auto entstand Totalschaden. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Mittwoch (06.11.2024), kurz nach 16:55 Uhr, ist es auf der Arneggerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 76-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (06.11.2024), um 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil an der Seehaldenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Weise Zugang in den Keller.
Am Mittwoch (06.11.2024) wurde ein alkoholisierter Autofahrer mit einem Alkoholwert von über 1 mg/l angehalten.
Der Lenker fiel der Stadtpolizei St.Gallen vorgängig durch seine Fahrweise auf. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Ab dem 1. Januar 2025 ist es an öffentlich zugänglichen Orten in der ganzen Schweiz verboten, das Gesicht zu verhüllen.
An seiner Sitzung vom 6. November 2024 hat der Bundesrat die neuen Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen auf diesen Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Wer unrechtmässig das Gesicht verhüllt, wird mit einer Busse von maximal 1000 Franken bestraft.
Cyberkriminelle versenden aktuell vermehrt gefälschte E-Mails im Namen von digitec.ch, welche die Empfänger über angeblich nicht abgeholte Pakete informieren.
Ziel dieser Betrugsmasche ist es, persönliche Informationen und Kreditkartendaten der Opfer zu erbeuten.
Wer zu Fuss unterwegs ist, ist bei schlechten Lichtverhältnissen besonders unfallgefährdet. So verunglücken im November 60 % mehr Fussgänger und Fussgängerinnen schwer als im Mai.
Einfache und wirkungsvolle Massnahmen wie das Tragen von heller Kleidung und reflektierenden Elementen verbessern die Sichtbarkeit und senken das Unfallrisiko. Anlässlich des Tags des Lichts am 7. November erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, sich sichtbar zu machen.
Im Winter 2024/25 müssen in der Stadt St.Gallen auf öffentlichen Flächen 72 Bäume gefällt werden, weil sie abgestorben sind oder ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Die Fällungen erfolgen zwischen November und Februar. Im Frühling werden die entsprechenden Ersatzpflanzungen vorgenommen.
Am Dienstag (05.11.2024), in der Zeit zwischen 06:15 Uhr und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Toggenburgerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Mittwoch (06.11.2024), kurz nach 01:45 Uhr, hat eine zunächst unbekannte Täterschaft versucht, in eine Liegenschaft im Bereich Bleiken einzubrechen.
Anschliessend verliess sie die Örtlichkeit.
Am Dienstag (05.11.2024), kurz nach 17:40 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Reherstrasse zu einem Brand in einer Küche gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Dienstag (05.11.2024), kurz nach 19:40 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Selbstunfall einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die 79-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Sonntagmorgen und Montagmorgen (04.11.2024), um 04:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmenbüro an der Stationsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Büros.
Um die Sicherheit auf den Toggenburger Umfahrungsstrassen der H16 zu erhöhen, installieren die Strassenkreisinspektorate Wattwil und Gossau Leitpoller auf der Mittellinie.
Ab Montag, 11. November 2024, kommt es deshalb zu punktuellen Nachtsperrungen der Umfahrungen. Die Arbeiten dauern insgesamt zwei Wochen.
Debit- und Kreditkartenbetrug findet heute meist im Netz statt.
Die Mehrheit der Kartendelikte kann verhindert werden, wenn Kartenbesitzer/innen wenige, wichtige Grundregeln befolgen.
Am Sonntagabend (03.11.2024), um 21:50 Uhr, hat an der Gewerbestrasse eine unbekannte Täterschaft eine mobile Toilette angezündet.
Die ausgerückte Feuerwehr Uzwil konnte den Brand schnell löschen.
Am Sonntagabend (03.11.2024), um 20:45 Uhr, ist an der Schulstrasse ein Schrebergartenhaus in Brand geraten.
Aufgrund der Nähe wurden zwei umliegende Schrebergartenhäuschen ebenfalls vom Feuer beschädigt.
Am Sonntag (03.11.2024), in der Zeit zwischen 02:15 Uhr und 08:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Hauptstrasse in ein Restaurant eingebrochen und hat es bei einem weiteren versucht.
Nachdem die Täterschaft beim ersten Objekt die Tür gewaltsam geöffnet hatte, stahl sie Bargeld und Alkohol im Wert rund 1'500 Franken.
Am Sonntag (03.11.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist auf der Buchserstrasse ein 32-jähriger Velofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.
Der 32-Jährige fuhr auf seinem Velo auf dem Feldweg und wollte die Buchserstrasse überqueren.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.