Am Mittwoch (23.10.2024), zwischen 13 Uhr und 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Bereich des Oberen Grüebli eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Küchenfenster gewaltsam Zugang ins Haus.
Am Mittwoch (23.10.2024), kurz vor Mitternacht, hat ein Mann an der Grüntalstrasse ein parkiertes Auto durchsucht.
Anwohner alarmierten die Kantonspolizei St.Gallen, die den Mann noch vor Ort festnehmen konnte.
Auf dem Bild steht ein Polizist in den 50er-Jahren vor dem heutigen Kommando der Kantonspolizei St.Gallen.
Hinter den Mauern der Zeughausgasse 20 befanden sich einst Wohnungen; heute arbeitet nicht nur der Kommandant bzw. bald die neue Kommandantin in dem Gebäude, sondern auch diverse Abteilungen der Kantonspolizei St.Gallen.
Am 24. November 2024 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen (STEP).
Der punktuelle Ausbau der Autobahnen entlastet die Gemeinden vom Verkehr, verbessert die Sicherheit und verhindert Stau. Deshalb unterstützt die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) die vom Parlament beschlossenen Ausbauprojekte und den Verpflichtungskredit in der Höhe von 4,9 Milliarden Franken.
Am Dienstag (22.10.2024) kurz vor 07:45 Uhr, ist es auf der Neudorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Ein 13-jähriges Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Ein 48-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz vor 07:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden von rund 30’000 Franken. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Überholspur und der Pannenstreifen gesperrt.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz vor 18:30 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Männer ein Auto an der Flurstrasse durchsucht und sind anschliessend geflüchtet.
Ein 27-jähriger und ein 19-jähriger Mann konnten kurze Zeit später festgenommen werden.
Der TCS testete 17 neue Kindersitzmodelle auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt.
Ein Modell wird aufgrund des Schadstoffgehalts als „nicht empfehlenswert“ beurteilt. Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne können einen vollwertigen Kindersitz nicht ersetzen. In der Schweiz ist jedes zweite Kind ungenügend im Kindersitz gesichert.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz vor 09:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die 73-jährige Autofahrerin wurde zur Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Donnerstagabend (24.09.2024) spielt der FC St.Gallen im Kybunpark gegen AC Fiorentina. Gleichzeitig findet der Abendverkauf statt.
Aufgrund dessen geht die Stadtpolizei von einem hohen Verkehrsaufkommen aus und empfiehlt die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Am 25. Oktober 2023 hat das Einsatzleitsystem der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Softwareupdate erhalten.
Das ist an und für sich kein spektakulärer Vorgang und kommt regelmässig vor. Doch dieses Update hatte es in sich. Seither können die Standorte von Hilfesuchenden über die Notrufnummern fast auf den Meter genau geortet werden. Der erste Einsatz liess nicht lange auf sich warten. Ein Erfahrungsbericht von einem Jahr Notrufortung der neusten Generation.
Im Rahmen der proaktiven Rudelregulation konnten am vergangenen Wochenende zwei Jungwölfe aus dem Schilt-Rudel erlegt werden.
Somit ist die Regulation des Schilt-Rudels für dieses Jahr beendet.
Aufgrund einer Teilrevision des Parkierreglements werden per 1. November 2024 die Parkgebühren in der Stadt St.Gallen angepasst und ausgeweitet.
Das regelmässige Nachtparkieren in der Erweiterten Blauen Zone (EBZ) wird gebührenpflichtig, die Gebührenpflicht von Parkplätzen in der Weissen Zone ausgeweitet und die Tarife werden angepasst. Auch Carparkplätze sind zukünftig gebührenpflichtig.
Am Montag (21.10.2024) wendete ein Lastwagenfahrer sein Fahrzeug auf der Dietlistrasse und blieb in einer Wiese stecken. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.
Am Montag (21.10.2024), zwischen 12:08 Uhr und 12:35 Uhr, ist es in Rapperswil und in Jona zu zwei Fahrzeugbränden gekommen.
Eine vorsätzliche Brandverursachung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz nach 03:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Telekommunikationsgeschäfte an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Schaufenster Zugang ins Innere der Geschäfte und stahl dort Mobiltelefone im Wert von rund 20'000 Franken.
Am Montag (21.10.2024), um 23:25 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Täterschaft Gegenstände aus einem Auto im Bereich Ochsenbrunnen gestohlen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte zwei Männer, ein 37-jähriger Algerier und ein 19-jähriger Marokkaner, nach einer Fahndung festnehmen. Sie werden bei der Staatsanwalt des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Montag (21.10.2024), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 10:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Neulandenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (20.10.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Eichwiesstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Restaurants.
Heutzutage findet Debit- und Kreditkartenbetrug hauptsächlich online statt.
Die meisten Kartendelikte lassen sich vermeiden, wenn Karteninhaber:innen einige grundlegende Regeln beachten.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (20.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomiebetrieb an der Dorfstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Betriebs.
Am Sonntag (20.10.2024), zwischen 02:30 Uhr und 03:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Heidenerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Eingangstüre Zugang zum Gebäude.
Am Samstag (19.10.2024), zwischen 8 und 10:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil an der Oberstrasse eingebrochen.
Sie betrat auf unbekannte Art und Weise die Liegenschaft und verschaffte sich danach gewaltsam Zugang zu einem Kellerabteil.
Zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmorgen (20.10.2024) ist es in Rorschach zu verschiedenen Einbruchdiebstählen in Boote gekommen.
In einem Falle konnte die Täterschaft flüchten, in einem weiteren Falle konnten drei Personen festgenommen werden.
Am Samstag (19.10.2024), kurz nach 14:30 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Ein 16-Jähriger wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (19.10.2024), kurz vor 23:30 Uhr, ist es in der Brühltor-Passage zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Der Herbstjahrmarkt und die OLMA enden am Sonntag, 20. Oktober 2024. Die beiden Veranstaltungen verliefen ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
In der Nacht auf Sonntag (22.10.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende angehalten.
Diese waren fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs.
Am Freitag (18.10.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen ein Auto ohne Licht zwecks Kontrolle an. Nach der Anhaltung fuhr der Fahrzeuglenker rückwärts in das zivile Polizeiauto.
Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Freitagabend (18.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Riederenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern der Wohnung. Dort durchsuchte sie sämtliche Räumlichkeiten und stahl mutmasslich Schmuck in unbekannter Höhe.
Am Freitag (18.10.2024), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Usserstadel-Strasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 70-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Ein 62-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einer 70-jährigen Beifahrerin auf der Usserstadel-Strasse Richtung Muolen. Auf dem Vorplatz eines Einfamilienhauses stieg die 70-Jährige aus und der 62-Jährige manövrierte mit seinem Auto im Schritttempo rückwärts.
Am Freitag (18.10.2024), kurz nach 21 Uhr, ist es auf der J. Schmidheinystrasse zu einem Selbstunfall eines Auto gekommen. Der alkoholisierte Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Es entstand Sachschaden.
Kurz nach 21 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale des Kantons St.Gallen die Meldung, dass es auf der J. Schmidheinystrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen sei und sich der Verursacher von der Unfallstelle entfernt hätte.
Am Freitag (18.10.2024), kurz nach 22:30 Uhr, ist es auf der Neudorf-Strasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 38-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Der 38-Jährige fuhr mit seinem Auto auf der Neudorf-Strasse von Uzwil Richtung Oberbüren. Aus unbekannten Gründen kam er mit seinem Auto rechtsseitig von der Strasse ab, woraufhin das Auto eine Mauer sowie einen Zaun streifte und einige Meter danach zum Stillstand kam.
Am Samstag (19.10.2024), kurz vor 04:30 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 65-jähriger Mann fuhr mit seinem Roller auf der Flawilerstrasse von Gossau Richtung Flawil.
Aus unbekannten Gründen verlor er die Kontrolle über den Roller und kam zu Fall. Er blieb unverletzt, wurde jedoch als fahrunfähig eingestuft, weshalb die Kantonspolizei St.Gallen die Entnahme einer Blut- und Urinprobe verfügte.
Am Freitag (18.10.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen ein Auto ohne Licht zwecks Kontrolle an. Nach der Anhaltung fuhr der Fahrzeuglenker rückwärts in das zivile Polizeiauto. Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Gestern vor dem Mittag ist es auf dem Waffenplatz Walenstadt zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug (GMTF) ist während einer Verschiebung zur Seite gekippt, dabei wurden neun Angehörige der Infanterie Rekrutenschule 11 leicht verletzt. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Freitag (18.10.2024) kam es bei der Verzweigung Oberstrasse/Ahornstrasse zu einem Selbstunfall. Der Lenker wurde als fahrunfähig eingestuft.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Wer in den Ausgang geht, sollte daran denken: Alkohol und Auto passen nicht zusammen.
Nehmt das Taxi oder plant im Voraus, wie ihr sicher nach Hause kommt.
Am Donnerstag (17.10.2024), kurz vor 12:45 Uhr, ist es an der Neuen Industriestrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 61-jähriger Mann wurde bei Arbeiten an einer Hebebühne unbestimmt verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Donnerstag (17.10.2024), kurz nach 13:45 Uhr, ist es im Kreisverkehrsplatz Wolfrietstrasse/Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 53-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (17.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Eichenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Containers.
Am Mittwoch (16.10.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen in einem Stall einer Liegenschaft eine Indoorhanfanlage entdeckt.
Dabei konnten über 1300 Hanfplanzen mit Blüten sichergestellt werden.
Am Mittwoch, 16. Oktober 2024, kontrollierte das Arbeitsmarktinspektorat Standbetreibende an der OLMA auf Schwarzarbeit. Die Kontrolleure stellten mehrere Verstösse gegen das Meldeverfahren fest.
Die verantwortlichen Standbetreibenden werden bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen verzeigt.
Im Jahr 1981 wurde dieses Bild vom Kriminalmuseum der Kantonspolizei St.Gallen am Klosterplatz aufgenommen.
Wusstet ihr, dass das Kriminalmuseum bereits seit 1966 in Betrieb ist?
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.