Eine Autofahrerin verursachte beinahe einen Verkehrsunfall und reagierte zu Beginn nicht auf die polizeilichen Anhalte-Aufforderungen.
Nachdem die Lenkerin doch noch gestoppt werden konnte, musste sie im Spital eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Die Angebote sind verlockend, die Bestellung schnell erledigt, die Lieferung flattert ins Haus und wenig später folgt die Ernüchterung.
Darum – Augen auf beim Geschenkekauf.
Alarmmeldung: "Elementar, in Neuheim, Baum auf der Strasse". (Einsatz 7/2023 - 16.11.2023 um 23:07 Uhr) Durch die heftigen Winde des Sturmtiefs Frederico verursachte ein umgefallener Baum eine Beeinträchtigung des Verkehrs zwischen Baar und Neuheim.
Die Hauptstrasse zwischen Baar und Neuheim war auf Höhe der Ortstafel Neuheim blockiert.
Eine stark alkoholisierte Frau hat eine Auffahrkollision verursacht.
Die Unfallverursacherin musste zur Kontrolle ins Spital und ihr Auto ist ein Fall für den Schrottplatz.
In den letzten Tagen sind im Kanton Zug Einbrecher aktiv gewesen.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete Uhren, Schmuck, Kompletträder sowie ein Motorboot im Wert von gesamthaft mehreren Hunderttausend Franken.
Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde.
Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.
Auf einer Weide wurden zahlreiche Schafe von einem Tier gerissen. Die Schafe waren so schwer verletzt, dass sie von ihrem Leid erlöst werden mussten.
Am Samstagmorgen (18. November 2023), kurz nach 09:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass auf einer Weide im Gebiet Blasenberg, zwischen dem Zugerberg und der Stadt Zug, mehrere Schafe tot im Gras liegen.
Die Kantonspolizei Zürich und die Zuger Polizei haben in der Nacht auf Freitag (17.11.2023) gemeinsam Verkehrskontrollen im Grenzgebiet der beiden Kantone durchgeführt.
Dabei überprüften sie rund 100 Fahrzeuge und deren Insassen.
Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.
In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt Zug hat die Zuger Polizei bei einer Schwerverkehrskontrolle mehrere Fahrzeuge und deren Fahrer genauer unter die Lupe genommen.
Am Mittwoch, den 8. November 2023, haben Spezialisten der Verkehrspolizei in Steinhausen gesamthaft 16 Lastwagen und Sattelmotorfahrzeuge kontrolliert.
Bei einer nächtlichen Polizeikontrolle staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht.
Im Kofferraum eines Autos befand sich eine rund 2.5 Meter lange Tigerpython in einer Styroporbox.
Bei seinem Einkauf am Dienstag in einem Verkaufsgeschäft in Baar hat ein 79-jähriger Mann die Kleider sowie die Esswaren in seine Jackentasche gesteckt.
An der Kasse bezahlte er die übrige Ware in seinem Einkaufskorb und wollte das Verkaufsgeschäft verlassen (Deliktsbetrag: 47.00 Franken).
Am Dienstag haben zwei rumänische Staatsangehörige, eine 23-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann, in einem Verkaufsgeschäft in Steinhausen eine Damenhandtasche sowie Lebensmittel gestohlen.
Kurz zuvor waren die beiden Ladendiebe bereits in einem Sportgeschäft unterwegs und haben dort Schuhe, Socken sowie ein Cap entwendet (Deliktsbetrag: 241.40 Franken).
Am Dienstag in der Gemeinde Baar. Ein 43-jähriger, stark alkoholisierter Mann, steckte eine Flasche Whiskey (Deliktsbetrag: 23.95 Franken) in seine Jacke und verlies das Geschäft, ohne zu zahlen.
Der polnische Staatsbürger erhielt vom Verkaufsgeschäft ein zweijähriges Hausverbot.
In einem Verkaufsgeschäft in der Stadt Zug hat eine 30-jährige Schweizerin diverse Waren (Sonnenblumenöl, Esswaren, Pamper) in einem Umhängebeutel verstaut und an der Kasse lediglich zwei Energydrinks bezahlt (Deliktsbetrag: 65.30 Franken).
Nachdem die Frau den Kassenbereich verlassen hatte, wurde sie von einer Ladendetektivin angesprochen und angehalten.
Beim Einkaufen in einem Verkaufsgeschäft in Steinhausen am Dienstag, den 7. November 2023, hat eine 43-jährige Schweizerin einen Einkaufswagen gefüllt, an der Self-Scan-Station jedoch nur einen Teil davon bezahlt (Deliktsbetrag: 198.60 Franken).
Durch die anwesende Ladendetektivin wurde sie angehalten.
Am Montagmittag (6. November 2023) hat ein 39-jähriger Mann in einem Verkaufsgeschäft in der Zuger Innenstadt einen Nagelknipser aus dem Regal genommen, ausgepackt, in seiner Jacke verstaut und das Verkaufsgeschäft ohne zu zahlen wieder verlassen (Deliktsbetrag: 265 Franken).
Dabei wurde er vom Ladendetektiv beobachten, angehalten und wenig später der Polizei übergeben.
Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.
Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.
In Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz (TCS) und der Zivilschutzorganisation des Kantons Zug hat die Zuger Polizei zwei Beleuchtungskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden Fahrzeuglenkende, Zweiradfahrende und Fussgänger auf die Thematik „Sichtbarkeit“ sensibilisiert.
Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert.
Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens ist eine Frau von einem Auto angefahren worden und gestürzt.
Bei diesem Sturz fiel sie unglücklich auf ihren Sohn, wodurch dieser verletzt wurde.
Die seit dem 3. November 2023 in Oberwil bei Zug vermisste Frau ist tot. Ihre Leiche wurde am 7. November 2023 im Kanton Schwyz aufgefunden.
Es bestehen keine Anhaltspunkte für ein Drittverschulden am Tod der Frau.
Ein Vierbeiner hat auf einem Spielplatz ein Mädchen angesprungen, umgeworfen und leicht verletzt. Die Polizei fordert die Hundehalterin auf, sich zu melden.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend (6. November 2023), um ca. 17:25 Uhr, auf dem Spielplatz beim Schulhaus in Hagendorn.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben am 2. November 2023 eine koordinierte Kontrolle mit gezielten Einsätzen zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität durchgeführt.
Diverse Personen und Fahrzeuge wurden kontrolliert und dabei zwei Personen festgenommen.
Ein Neulenker hat auf der Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist heftig in die Leiteinrichtung geprallt.
Er und seine Mitfahrerin wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im vermeintlichen Namen von Swisscard verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen das angebliche Fehlen der Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.
Laut einer Umfrage des Touring Club Schweiz sind 83 Prozent der Befragten der Meinung, dass gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Dennoch geben nur 24 Prozent an, konsequent Ausrüstung zu verwenden, die ihre eigene Sichtbarkeit erhöht.
Anlässlich der 17. Durchführung des Tages des Lichts setzt der TCS seine Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung fort.
Quer durch den Kanton Zug mussten die Einsatzkräfte rund 15 Mal wegen Sachbeschädigungen und Ruhestörungen ausrücken.
Weiter geriet ein Unterflurcontainer mutmasslichen wegen Feuerwerkskörper in Brand.
Ein stark alkoholisierter Autofahrer hat mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet und eine Streifkollision verursacht. Verletzt wurde niemand.
Der fehlbare Lenker ist nun auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen.
Auf der Suche nach einem Schlafplatz haben drei Männer versucht, in eine Pfadihütte einzubrechen.
Dank einer aufmerksamen Bürgerin und dem Einsatz von Polizeihund „Chevy“ konnten sie in flagranti festgenommen werden.
Nachts und in der Dämmerung ist jede vierte Person auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Zum Vergleich: Auf schnellen E-Bikes fahren 2 % ohne Licht, auf langsamen E-Bikes 9 %.
Die eigene Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um sein Unfallrisiko zu senken. Wer Velo oder E-Bike fährt, setzt deshalb neben der richtigen Beleuchtung am besten auf eine Leuchtweste. Darauf macht die BFU mit ihren Partnern am diesjährigen Tag des Lichts aufmerksam.
Am Montagmorgen (30. Oktober 2023), kurz vor 08:00 Uhr, ist auf der Maschwande rstrasse in Hünenberg ein Lastwagen von der Strasse abgekommen und im angrenzenden Wiesland zur Seite gekippt.
Dabei hat sich der 38-jährige Chauffeur verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er durch den Rettungsdienst Zug ins Spital eingliefert.
Am Montagmorgen (30. Oktober 2023), kurz vor 09:00 Uhr in der Gemeinde Unterägeri.
Eine 47-jährige Autofahrerin bog vom Fischmattweg in die Höfnerstrasse ein, missachtete den Vortritt und kollidierte mit einer Velofahrerin, die auf der Höfnerstrasse in Richtung Dorfzentrum unterwegs war.
Am Montagmorgen (30. Oktober 2023) ereignete sich bei der Kreuzung Dorf-/Sinserstrasse in Hagendorn (Gemeinde Cham) ein weiterer Verkehrsunfall.
Eine 35-jährige Autofahrerin missachtete den Vortritt, worauf es zu einer seitlich/frontalen Kollision mit dem Auto eines 19-Jährigen kam.
Am Sonntagabend (29. Oktober 2023), kurz vor 19:45 Uhr, sind drei Personen auf einem E-Scooter in der Stadt Zug unterwegs gewesen.
Auf dem Trottoir entlang der Gubelstrasse sind sie mit dem Zweirad zu Fall gekommen. Eine der Personen, ein fünfjähriges Mädchen, wurde dabei verletzt. Mit einer Rissquetschwunde musste sie ins Spital eingeliefert werden.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend (28. Oktober 2023), kurz nach 20:15 Uhr auf der Autobahn A4.
Zwischen Küssnacht (SZ) und Rotkreuz löste sich während der Fahrt das linke Vorderrad eines Autos und rollte selbstständig über die Fahrbahn.
Am Samstagnachmittag (28. Oktober 2023), kurz nach 13:30 Uhr, hat ein Fahrzeug auf der Chamerstrasse in der Gemeinde Hünenberg Öl verloren.
Eine 63-jährige Velofahrerin kam daraufhin zu Fall und verletzte sich.
Ebenfalls am Freitagabend (27. Oktober 2023), um 17:00 Uhr, touchierte eine E-Bike-Fahrerin auf der Alten Baarerstrasse in Zug einen Randstein und kam zu Fall.
Dabei verletzte sich die 74-Jährige.
Eine 52-jährige Autofahrerin beabsichtigte am Freitagabend (27. Oktober 2023), um 16:50 Uhr, von der Dorfstrasse in Hagendorn (Gemeinde Cham) nach links in die Sinserstrasse einzubiegen.
Dabei übersah sie ein Motorrad, welches auf der Sinserstrasse in Richtung Sins unterwegs war.
Am Freitagabend (27. Oktober 2023), um 16:45 Uhr, fuhr ein 54-jähriger Autofahrer auf der Chamerstrasse in Zug in Richtung Stadtzentrum.
Um eine Fussgängerin über die Strasse zu lassen, hielt er vor einem Fussgängerstreifen an.
Schon bald spukt und geistert es wieder, aber bitte ohne böses Erwachen. Daher unser Appell an alle Geister, Hexen und andere Halloween-Begeisterte.
Denkt an die Regeln, wenn ihr euch am Dienstagabend auf die „Süsses oder Saures-Tour“ macht:
Bei einer Streifkollision zwischen zwei Autos ist ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken entstanden. Da die Unfallbeteiligten die Schuld von sich weisen, sucht die Polizei Zeugen.
Bei einem weiteren Unfall wurde eine Rollerfahrerin erheblich verletzt.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei der Polizei im Kanton Zug im Fokus. Mehr als 250 Bedienstete sowie 60 zivile Mitarbeitende kümmern sich um die Belange der Bevölkerung.
Das Polizeigesetz regelt die Aufgaben der Polizei Zug. Demnach hat die Polizei durch Information, Beratung sowie Präsenz und andere geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht erhalten wird. Kollegialität und Teamarbeit spielen bei der Zusammenarbeit eigenen Angaben nach eine wesentliche Rolle. Weitere wichtige Kriterien für eine effektive Arbeit sind eine gute Ausrüstung und ständige Weiterbildung der Bediensteten.
Die Organisation der Polizei Zug teilt sich in insgesamt vier strategische Geschäftsfelder auf:
Sicherheit
Ermittlung
Spezialeinsätze
Dienstleistungen
Der Kommandant der Polizei im Kanton Zug
Die Polizei Zug steht unter der Führung des Kommandanten. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden und dem Kader übernimmt der Kommandant die polizeilichen Aufgaben im Kanton. Er leitet den kantonalen Führungsstab bei Grosseinsätzen oder Katastrophen und sorgt für eine effektive Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Behörden.
Die Fachbereiche der Polizei Zug
Innerhalb der Polizei Zug gibt es verschiedene Fachbereiche:
Ausbildung
Finanzen
Informatik
Technik
Juristische Kommunikation
Logistik
Personelles
Polizeipsychologie
Prävention
Der Chef der Kommandobereiche ist für die Fachbereiche zuständig. Diese Bereiche der Polizei Zug sorgen im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf des Polizeialltags.
Die Ausbildung der Polizei in Zug
Wichtig ist eine sorgfältige Ausbildung von Nachwuchskräften. Die Zuger Polizei sorgt mit Lehrgängen für eine fundierte Grundausbildung. Zudem betreut der Bereich Ausbildung Lehrer und Schüler und kümmert sich um die Personalentwicklung, das Kursmanagement und die Weiterbildung der Bediensteten.
Die Ausbildung bei der Polizei Zug kombiniert Theorie und Praxis, am Anfang steht ein einjähriger Lehrgang an der interkantonalen Polizeischule Hitzkirch. Bereits in den ersten Wochen übernehmen die Auszubildenden ein Praktikum bei der Zuger Polizei und werfen einen Blick auf die aktive Polizeiarbeit.
Die Finanzen der Polizei Zug
Die Finanzabteilung kümmert sich um alle finanziellen Angelegenheiten der Kantonspolizei in Zug. Die Planung des jährlichen Budgets sowie der Finanzplan für die folgenden drei Jahre gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Abrechnung mit Kunden und Lieferanten. Zudem erstellt die Finanzabteilung den Jahresabschluss und nimmt eine entsprechende Berichterstattung vor.
Informatik und Technik der Polizei Zug
Damit der Polizeiapparat reibungslos funktioniert, müssen die Notrufnummern 112, 117 und 118 jederzeit erreichbar sein. Darum kümmert sich der Bereich Informatik und Technik. Eine Betriebsbereitschaft ist an 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr bereit, bei Ausfällen einzugreifen. Innerhalb des Einsatzleitsystems gibt es ein leistungsstarkes Sicherheitsfunkentz, das ebenfalls der Verantwortung dieses Bereichs obliegt.
Die Polizeibediensteten nutzen die Systeme täglich, etwa um Personen- oder Fahrzeugdaten abzufragen. Der Bereich Informatik und Technik sorgt dafür, dass die Infrastruktur der Polizei Zug jederzeit problemlos funktioniert. Es gibt einen 24-Stunden-Pikettdienst, der auch ausserhalb der Bürozeiten bei Problemen erreichbar ist. Die Mitarbeitenden betreuen ein eigenes Informatik-Computernetzwerk und kümmern sich um 330 Computerarbeitsplätze der Polizei Zug. Auch 70 Drucker und 30 Server gehören zum Netzwerk.
Juristischer Bereich der Polizei Zug
Bei der Polizei gibt es immer wieder juristische Fragen zu klären. Die Mitarbeitenden des juristischen Bereichs sind für die rechtlichen Belange der Zuger Polizei zuständig. Sie kümmern sich um Beschwerden und Einsprachen gegen polizeiliche Verfügungen. Zudem bearbeiten sie Rechts- und Verwaltungsstreitigkeiten und vertreten die Interessen der Polizei Zug vor Gericht. Die Bediensteten wirken bei der Gestaltung von Gesetzesvorlagen oder Dienstvorschriften mit und arbeiten auch bei der korpsinternen Grund- und Weiterbildung mit.
Die Kommunikation der Kantonspolizei Zug
Die Medienstelle der Polizei sorgt dafür, dass die Bevölkerung mit allen relevanten Informationen seitens der Polizeibehörde versorgt wird. Zeitnah berichtet die Abteilung über Unfälle, Straftaten oder Brände und Unwetter, um Einwohnerinnen und Einwohner auf dem neuesten Stand zu halten. Auch bei der Suche nach Vermissten schaltet sich die Medienstelle ein.
Die Logistik der Polizei Zug
Nur wenn Uniformen und Ausrüstung vorhanden sind, ist eine effektive Polizeiarbeit möglich. Darum kümmern sich die Mitarbeitenden des Bereichs Logistik. Sie sorgen dafür, dass die Polizeidienststellen über eine passende Infrastruktur verfügen und rüsten die Dienstellen mit Büromaterial aus. Bei grossen Einsätzen obliegt dem Bereich die Verpflegung der Frontkräfte.
Der Bereich Personal der Polizei Zug
Ein vorausschauendes Personalmanagement ist entscheidend, um den Polizeibetrieb am Laufen zu halten. Die Abteilung begleitet die Mitarbeitenden von der erfolgreichen Bewerbung auf der weiteren Laufbahn bei der Polizei. Sie beraten die Führungsverantwortlichen und stellen effiziente Abwicklungen im Personalwesen sicher. Der Bereich dienst als Ansprechpartner in allen Belangen rund um das Personal der Polizei Zug.
Polizeipsychologie der Polizei Zug
Nicht immer verläuft im Polizeiberuf alles wie geplant. Kommt es zu aussergewöhnlichen Situationen oder belastenden Einsätzen, stossen Bedienstete mitunter an ihre Grenzen. Genau für diese Fälle ist die Polizeipsychologie gedacht, die den Betroffenen wichtige Unterstützung und Hilfe bietet. Die Vermittlung von Kommunikationstechniken sowie Verhaltensregeln für Notsituationen sind Bestandteil der Arbeit der Abteilung.
Prävention der Polizei Zug
Die Verhütung von Unfällen und Massnahmen zur Verbrechensprävention sind ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Abteilung Prävention kümmert sich um diese Belange. Informationskampagnen zu wichtigen Themen gehören ebenso wie Besucherführungen und Messestände zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Die Kriminalpolizei der Polizei Zug
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei in Zug setzt sich aus sieben Bereichen zusammen:
Jugenddelikte
Kapitaldelikte
Kriminaltechnik
Spezialermittlung
Wirtschaftsdelikte
Kantonales Lagezentrum
TV-Beiträge
Der Dienst Jugendelikte kümmert sich um Straftaten Minderjähriger. Neben der Ermittlung stehen in diesem Bereich auch Prävention und Vernetzung im Fokus. Die Bediensteten arbeiten eng mit Schulen zusammen, da Aufklärung in diesem Bereich eine wichtige Rolle spielt.
Geht es um schwere Straftaten, übernimmt der Dienst Kapitaldelikte. Die Mitarbeitenden klären Straftaten wie Kapitalverbrechen, schwere Körperverletzung und Einbruchdiebstahl auf. Sie überführen den Täter und arbeiten dabei eng mit der Staatsanwaltschaft des Kantons zusammen.
Besonders wichtig bei der Aufklärung von Straftaten sind die Mitarbeitenden des Bereichs Kriminaltechnik. Sie sichern Spuren und werten diese mit modernster Technik aus. Anhand dieser Spuren rekonstruierten die Bediensteten den Tatablauf. Möglich ist anhand der Beweisstücke auch die Identifikation von Personen. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs tauschen sich mit externen Rechtsmedizinern und Forensikern aus.
Der Dienst Spezialermittlung übernimmt bei besonders schweren Straftatbeständen die Arbeit. Die Bediensteten sammeln und analysieren Informationen, koordinieren Fahndungen und arbeiten mit internationalen Polizeidienststellen zusammen. Auch Zielfahndungen gehören zum Aufgabengebiet der Ermittelnden.
Für Wirtschaftsdelikte ist der gleichnamige Dienst der Polizei Zug zuständig. Die Bediensteten sind bei Betrug, Veruntreuung oder auch Urkundenfälschung im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeitenden mit Firmengeflechten und Netzwerken auf der ganzen Welt zu tun. Die Arbeit ist sehr anspruchsvoll und die Ermittlungen nehmen viel Zeit in Anspruch.
Das kantonale Lagezentrum analysiert und bewertet Tatbestände, stellt Hypothesen auf und schafft damit eine Grundlage für zielgerichtete Ermittlungen und Massnahmen. Auch die Bereitstellung von Daten für die Kriminalstatistik übernimmt dieser Bereich.
In einem besonderen TV-Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks berichtet die Polizei Zug über die Aufklärung eines besonderen Falls. Die Bediensteten zeigen, wie der Mehrfachmörder Gabor S. nach intensiver Ermittlungsarbeit gefasst werden konnte.
Die Sicherheitspolizei der Polizei Zug
Die Sicherheitspolizei besteht aus der Verkehrspolizei sowie den Polizeiregionen Stadt und Land, denen die einzelnen Polizeidienststellen angegliedert sind.
Der Bereich Assistenzdienste übernimmt wichtige Aufgaben zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit und sorgt mit Patrouillen für die Wahrung der öffentlichen Ordnung im Kanton.
Die Bereitschaftspolizei der Zuger Polizei ist bei einem Unfall, einem Diebstahl oder einem anderen Ereignis als erstes am Ort. Die Bediensteten treffen erste Massnahmen und leiten weitere Massnahmen ein. Zudem berichten Sie mit Polizeirapporten an die Staatsanwaltschaft. Die Mitarbeitenden arbeiten im Schichtbetrieb und sind rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz.
Geht es um den Einsatz gegen Kleinkriminalität übernehmen die Mitarbeitenden des Dienstes Brennpunkte. Die Polizistinnen und Polizisten sind vor allem in Ballungsgebieten im Einsatz und bewegen sich an bekannten Orten. Nach einem Delikt leiten sie erste Massnahmen ein und sorgen dafür, dass Kolleginnen und Kollegen aus anderen Diensten übernehmen können.
Die Gewässerpolizei kümmert sich um die Sicherheit auf den Zuger Gewässern. Hilfeleistungen bei Unglücken auf dem Wasser, die Verkehrsüberwachung und Kontrollen sind einige der Tätigkeiten dieses Dienstes. Die Mitarbeitenden sorgen für den Schutz der Fluss- und Seeufer und messen im Winter die Dicke der Eisschichten auf den kantonalen Gewässern.
In den Gemeinden des Kantons gibt es insgesamt acht Dienststellen, die sich intensiv um die Belange der örtlichen Bevölkerung kümmern. Die Mitarbeitenden überwachen beispielsweise Schulwege oder beraten die Bevölkerung, wenn es um den Schutz vor Einbrüchen geht.
Die Verkehrspolizei sorgt für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Überwachung des Schwerverkehrs zu den Aufgaben dieses Dienstes. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Einhaltung der Ruhezeiten und überprüfen Gefahrentransporte.
Spezialeinsätze und Dienstleistungen der Polizei Zug
Die Abteilung ist für die Polizeitaktik sowie Interventions- und Ordnungseinsätze zuständige. Die Mitarbeitenden des Dienstes Spezialformation planen Sondereinsätze und führen die Sondereinheiten der Zuger Polizei.
Der Dienst Support kümmert sich um die Koordination des Strafregisters sowie Gefangenentransporte. Auch wenn es um Waffen und Sprengstoff geht, ist dieser Dienst zuständig.
Die Einsatzleitzentrale nimmt die Notrufe im Kanton Zug entgegen. Meldungen werden koordiniert, Patrouillen unterstützt und Einsätze eingeleitet.
Wissenswertes zum Kanton Zug
Im Schweizer Kanton Zug legen rund 127.000 Einwohner. Hauptort des Kantons ist die gleichnamige Stadt Zug. Der Kanton gliedert sich in 11 Gemeinden.