Tierwelt

Kanton Uri: Wolf soll abgeschossen werden

25 Schafe hat ein Wolf in Wassen und Gurtnellen in letzter Zeit gerissen. Die Bedingungen für einen Abschuss sind damit erfüllt: Der „schadenstiftende“ Wolf soll abgeschossen werden. Eine entsprechende Abschussverfügung hat die Sicherheitsdirektion für das betroffene Gebiet erlassen. Der Wolf hat seit Mitte Mai 2016 auf Alpen und Heimbetrieben der Gemeinden Erstfeld und Isenthal 16 Schafe gerissen. Dieses Gebiet ist als Präsenzgebiet des Wolfs ausgeschieden. In den vergangenen drei Wochen hat ein Wolf zudem auf verschiedenen Alpen in Gurtnellen und Wassen 25 Schafe gerissen und 2 verletzt. Dieses Gebiet war bis anhin als Nichtpräsenzgebiet des Wolfes ausgeschieden.

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„HABIT“ übersetzt Tiersprache

Tiere verstehen können – das ist ein alter Menschheitstraum. Forscher der University of Nottingham wollen ihn jetzt erfüllen. Sie haben HABIT entwickelt – das "Horse Automated Behaviour Identification Tool". Es versucht, Gefühle und Gedanken von Tieren zu erkennen, in menschliche Sprache zu übersetzen und so verständlich zu machen. Pferde dienen dabei als „Versuchsobjekt“. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Technologie in der Gesellschaft so verbreitet ist, dass auch Tiere ihr ausgesetzt sind. Trotzdem sind wir immer noch ganz am Anfang, Technik zu entwickeln, die mit Tieren als User interagieren kann“, erklärt Wissenschaftlerin Clara Mancini. Aus diesem Grund möchten die Forscher aus Nottingham in Zusammenarbeit mit Experten für Tierverhalten, Informatik und Biomedizintechnik eine Software erstellen, die das Verhalten von Tieren identifiziert und für den Menschen übersetzt.

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Faire Milch – für Tierwohl und gute Preise

Noch nie haben Schweizer Bauern so viel Milch produziert wie heute. Mehr als vier Milliarden Liter wurden allein im letzten Jahr gemolken. Trotzdem leiden viele Betriebe unter den verfallenden Milchpreisen. Längst ist die Milch ein industriell erzeugtes Massenprodukt - nicht unbedingt zum Wohl von Mensch und Tier, wie eine Analyse des Schweizer Tierschutzes STS zeigt. Die neu vorliegende STS-Broschüre „Milchproduktion und Tierschutz“ zeichnet ein zwiespältiges Bild vom Tierschutz in hiesigen Milchviehställen. Zwar haben Weidegang, Auslauf und freie Bewegung der Kühe in den vergangenen zwanzig Jahren zugenommen und die Vorschriften der Schweizer Tierschutzgesetzgebung geben den Tieren im Vergleich zum Ausland wenigstens einen gewissen Schutz.

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Überhitzung: Basler Polizei befreit zwei Hunde aus Auto

Hunde haben bei Hitze besonders zu leiden. Das gilt gerade dann, wenn sie in geschlossenen Fahrzeugen eingesperrt sind. Diese können schnell zur tödlichen Gefahr werden. Das erlebte jetzt auch die Kantonspolizei Basel-Stadt. Spezialisten der Diensthundegruppe der Kantonspolizei mussten zwei Hunde aus einem Auto in einem Parkhaus befreien. Eine Passantin hatte der Polizei gemeldet, dass ihr im Parkhaus ein Auto aufgefallen sein, in welchem sich zwei Hunde befanden. Die Spezialisten der Diensthundegruppe kontrollierten die Situation und stellten fest, dass vor Ort Temperaturen von über 30 Grad herrschten. Obwohl beim betroffenen Personenwagen einzelne Fenster leicht geöffnet waren, reichte dies nicht aus, um die Temperatur im Inneren in einem vertretbaren Bereich zu halten.

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Multifunktionsgebäude für den Natur- und Tierpark Goldau

Ein Tierpark, der über hundert einheimische Tierarten beherbergt und eine Fläche von 42 Hektaren besitzt, benötigt eine grosse Infrastruktur für die Haltung der Tiere, den Unterhalt und den Betrieb der Anlagen. Der Bau des „Multifunktionalen Gebäudes“ des Natur- und Tierparks Goldau ist einzigartig in Europa. Das technisch hochkomplexe Gebäude umfasst eine Auffang-, Pflege- und Quarantänestation sowie Futterversorgung und tiermedizinische Behandlungsräume. Mit dem „MUFU“, wie das neue Gebäude genannt wird, erfüllt der Tierpark nicht nur wichtige Anforderungen für den Betrieb, sondern nimmt auch Aufgaben im Interesse der Öffentlichkeit und des aktiven Tierschutzes wahr.

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Cornufer hedigeri – ein neuer Frosch-Name

Es können nur wenige Menschen von sich sagen, dass ein Tier nach ihnen benannt wurde. Diese Ehre wird jetzt dem früheren Direktor des Zoos Zürich, Heini Hediger (1908 -1992), zuteil – nicht zum ersten Mal. „Cornufer hedigeri“ kommt auf den Salomonen in der Südsee vor. Beschrieben wurde der Frosch bereits 1884, der neue Namen war aktuell im Rahmen einer Reklassifikation notwendig. Bisher hiess er Platymantis guppyi. Mit der Wahl des neuen Artnamens hedigeri würdigen die Wissenschaftler um Rafe M. Brown von der Universität Kansas (USA) Heini Hedigers Verdienste auf dem Gebiet der „Frosch-Forschung“. Es ist nicht Hedigers erste Ehrung dieser Art: Unter anderem gibt es auch bereits eine Hedigerella fasciatella (Gottesanbeterin), eine Parapistocalamus hedigeri (Giftnatter) und eine Japonia hedigeri (Schnecke). Heini Hediger war von 1954 bis 1973 Direktor des Zoo Zürich.

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Säugetiere bei uns – ein neuer Atlas zeigt’s 

Rund 90 wildlebende Säugetierarten gibt es bei uns. Üblicherweise sind die meisten davon kaum bekannt. Das Wildschwein ist zwar fast jedem ein Begriff, beim Gartenschläfer oder Fischotter sieht es aber schon anders aus. Dabei bestimmen die Säugetiere seit Vorzeiten das Leben des Menschen mit – sei es als Jagdbeute, als Nahrungskonkurrent oder als domestiziertes Haus- und Nutztier. Für die Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF war das Anlass genug, hieran etwas zu ändern und einen neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins herauszubringen. Dabei ist Mithilfe gefragt.

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Tier- & Erlebnispark Seeteufel – gestreifter Nachwuchs

Eine Geburt ist immer ein besonderes Erlebnis – gerade und besonders bei Tieren. Daher war die Freude im Seeländer Tier- & Erlebnispark Seeteufel riesengross, als kürzlich das neueste Mitglied der Zebraherde begrüsst werden konnte. Grant-Zebra „Luna“ (19) schenkte dem kleinen Hengst „Curaçao“ das Leben. Für die erfahrene Zebra-Dame war es schon fast Routine und alles klappte wie am Schnürchen. Es sollte nicht der einzige Nachwuchs sein.

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Ein Problem – Futtertiere für Reptilien

Es gibt nicht wenige Schweizer, die Reptilien als Heimtiere halten – klar, dass diese auch gefüttert werden müssen. Während die Reptilien-Haltung zu Hause häufiger im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, interessiert sich kaum jemand für das Schicksal der Futtertiere. Dabei werden jährlich hunderttausende Ratten und Mäuse verfüttert, von den Insekten gar nicht zu reden. Die Umstände der Zucht, des Transports und der Verfütterung dieser Futtertiere sind wenig bekannt und werden gerne verdrängt. Dabei müssen sie oft ein erbärmliches Leben fristen.

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Hitze im Auto – Gefahr für Hunde

Hitze im Auto ist schon für Menschen schwer zu ertragen. Für Hunde bedeutet sie eine Quälerei. Was viele nicht wissen: schon bei Aussentemperaturen ab 20 Grad kann es für im Auto eingeschlossene Hunde lebensbedrohlich werden. Sie sollten daher dort nie länger ohne Aufsicht zurückgelassen werden. Wenn Sie eine solche Situation beobachten, ist sofortiges Handeln angesagt. Hunde können nicht wie Menschen schwitzen. Ihr Körper hat daher grössere Mühe, den Temperaturhaushalt zu regulieren. Ganz besondere Vorsicht ist im Auto geboten: Wer keine Klimaanlage hat, sollte längere Fahrten mit dem Hund möglichst in die Morgen- und Abendstunden legen.

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VIER PFOTEN prüft Online-Tieranzeigen

Der Tierhandel im Internet läuft gut. Doch auf vielen Schweizer Kleinanzeigen-Plattformen gibt es auch Betrüger. VIER PFOTEN will umfassende Sicherheitsmassnahmen fördern, durch die die in den Anzeigen angebotenen Tiere ebenso wie die Konsumenten geschützt werden sollen. Im Rahmen der neuen Kampagne „Tatort Internet“ hat VIER PFOTEN mit den Marktführern anibis.ch und tutti.ch gesprochen.

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Junge Mufflons entzücken Tierpark-Besucher

Im Natur- und Tierpark Goldau gibt es Nachwuchs bei den Wildschafen: Ende April wurden mehrere Jungtiere geboren. Und auch im nächsten Jahr ist mit Nachwuchs zu rechnen. Dafür sorgen „knackige“ Mufflon-Männchen aus dem Wildpark Pforzheim. Bei der Brunft im Herbst mussten die Mufflon-Damen noch mit den „alten“ Widdern Vorlieb nehmen. Mit Erfolg. Das Resultat der Paarung entzückt jetzt die Besucher des Natur- und Tierparks Goldau. Die Durststrecke für die weiblichen Mufflons ist bald vorbei.

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Gadget bringt Hunde „zum Reden“

Mit dem smarten Tracker "Tracy" können sich Hunde ihrem Frauchen oder Herrchen mitteilen. Das Gadget analysiert mittels Künstlicher Intelligenz das Verhalten des Trägers und zeigt an, ob der Vierbeiner genügend isst, trinkt und sich ausreichend bewegt. Das Interesse der Hundebesitzer ist auf jeden Fall gegeben: Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo hat die Werbekampagne zum Gerät ihr Ziel von 10.000 Dollar bereits mehr als verdoppelt.

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Katzen kennen sich mit Nährwerten aus

Hauskatzen lernen, ihr Futter aufgrund des Nährwertprofils auszuwählen, auch wenn der Geschmack des Futters zu Beginn sehr wichtig ist. Das haben Forscher des WALTHAM Centre for Pet Nutrition –  zu Mars Petcare gehörend – und der University of Sydney in Australien herausgefunden. Die heute in Royal Society Open Science veröffentlichte Studie bestätigt, dass Katzen mit der Zeit lernen, wie viel Fett und Eiweiss in ihrem Futter enthalten ist, und ihre Nahrungsaufnahme so regulieren, dass sie eine bestimmte Zielmenge dieser Nährstoffe zu sich nehmen.

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Bärenspuren im Gebiet Riedlig / Plangg, Bürglen

Im Gebiet Riedlig / Plangg in der Gemeinde Bürglen (UR) wurde im feuchten Erdreich eine Bärenspur entdeckt. Eine entsprechende Meldung machte heute ein Landwirt beim gebietszuständigen Wildhüter. Der Wildhüter hat die Spur und die Gesamtsituation in diesem Gebiet untersucht: Die Umstände weisen eindeutig darauf hin, dass es sich um Spuren eines Bären handelt. Das Amt für Forst und Jagd geht davon aus, dass es sich bei diesem Bären um jenes Tier handelt, welches im Mai 2016 zuerst in Trun (GR) und dann im Hoch Ybrig (SZ) eindeutig nachgewiesen wurde. Er scheint sehr scheu zu sein, und er befindet sich auf der Wanderschaft.

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Jungstörche im Zoo Zürich beringt

In diesem Jahr haben sich 18 Paare freifliegender Weissstörche im und um den Zoo Zürich eingefunden. Das ist ein Paar mehr als letztes Jahr – der Zuwachs ist eine „Kooperation“ zwischen dem Zoo Zürich (Männchen) und dem Basler Zolli (Weibchen). Acht Jungvögel wurden mit einem auf Distanz ablesbaren Ring markiert. Dabei wurde eine Autodrehleiter von Schutz & Rettung Zürich zu Hilfe genommen. Unklar ist noch, ob und wie viele Jungstörche auf den beiden mit der Drehleiter nicht erreichbaren Horsten sitzen.

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Eine unvergessliche Nacht im Dählhölzli

Wollten Sie schon immer einmal neben Ihrem Lieblingstier einschlafen? Der Tierpark Bern macht es möglich. Denn auch dieses Jahr heisst es wieder: Übernachten im Tierpark! Was die Kinder schon ein paar Mal erleben durften, dürfen auch die Erwachsenen. Verbringen Sie eine aussergewöhnliche Nacht mit den Tieren im Dählhölzli. Nach einem gemütlichen „Brätli-Plausch“ am offenen Feuer in Nachbarschaft zum Berner Wolfsrudel werden Sie auf der anschliessenden Führung viele spannende Beobachtungen erleben, welche eben nur in der Nacht möglich sind. Danach suchen Sie sich einen gemütlichen Schlafplatz aus und schlummern neben dem Tier Ihrer Wahl bis zum nächsten Morgen.

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Damit die Katze gesund bleibt – Ernährungstipps

Die richtige Ernährung ist für ein gesundes und langes Katzenleben unerlässlich. Durch richtiges Füttern lassen sich Über- oder Untergewicht sowie Mangelerscheinungen und die damit einhergehenden Folgen für die Gesundheit vermeiden. Grundsätzlich muss die Katzennahrung auf individuelle Bedürfnisse wie beispielsweise Alter, Energieverbrauch und Trächtigkeit abgestimmt sein. VIER PFOTEN rät deshalb allen Katzenhaltern, sich mit den Nahrungsbedürfnissen seines Tieres auseinanderzusetzen, um bei Fertigprodukten nach den richtigen zu greifen und bei eigenhändiger Zubereitung auf eine ausgeglichene Zusammenstellung achten zu können.

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Für Delikatessen leiden Tiere Folter

Jedes Jahr importiert die Schweiz 300 t Stopfleber, 200 t lebende Hummer, 90 t Froschschenkel und 450'000 lebende Frösche. Für diese und weitere fragwürdige „Delikatessen“ müssen Millionen Tiere ein erbärmliches Dasein fristen und sterben einen oft qualvollen Tod. Der Schweizer Tierschutz STS zeigt erstmals in einem umfassenden Report Hintergründe zu Produktion und Verbreitung solch tierquälerischer Produkte auf. Ein monatelanges Martyrium liegt hinter lebenden Hummern die vermeintlich „fangfrisch“ an Schweizer Fischtheken und in Gourmet-Tempeln angeboten werden. Nach dem Fang vegetieren sie mit gefesselten Scheren, aufeinander gestapelt und in ständiger Atemnot vor sich hin, in Lagerhallen irgendwo in Nordamerika auf ihren Versand nach Europa wartend, wo zumeist der Tod im kochenden Wasser ihr Leben beendet.

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Zoo Basel: Baby-Boom bei den Mufflons

Der Zoo Basel freut sich über einen fünffachen Mufflon-Nachwuchs. Die fünf entdeckungsfreudigen Mufflon-Kinder sind zwischen dem 15. und 19. April zur Welt gekommen. Flink jagen sie durch das Gehege, während die Mütter laut blökend nach ihnen rufen. Noch tragen die Kleinen ihr Jugendkleid. In wenigen Monaten sind sie bereits selbstständig und das flauschige Fell wird durch ein glattes Haarkleid ersetzt.

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Uhu und Schnee-Eule erleben

Sie fliegen lautlos durch die Nacht, haben riesige Augen und können bei einer Kopfdrehung nach links über die rechte Schulter blicken. Im Tierpark Dählhölzli in Bern kann man Uhu und Schnee-Eule in ihrer neuen Voliere aus nächster Nähe erleben.    Eulen sind faszinierende, nachtaktive Tiere. Damit sie auch im Dunkeln ihre Beute sehen können, sind ihre Augen extrem lichtempfindlich und gross. Hätte der Mensch so gute Augen, müssten diese gross wie Äpfel sein. In der neuen Voliere können unsere Eulen nun auch ihre Flügel richtig ausbreiten.

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Zürcher Tierschutz lanciert neues Jugendprogramm

Der Zürcher Tierschutz investiert in die Zukunft und lanciert zum 160. Geburtstag ein neues Programm für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche schon früh für den Schutz von Tieren und den Respekt vor Mitgeschöpfen zu sensibilisieren. Ab Juni gibt es verschiedene Angebote rund um den Schutz von Heim-, Nutz- und Wildtieren. Am 18. Juni findet ein erster Heimtierworkshop für Eltern mit tierbegeisterten Kindern statt. Er bietet Antworten auf viele Fragen der Heimtierhaltung. Für junge Tierfans wird die Tierschutzwoche in der letzten Ferienwoche ein Highlight.

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Rekord: Mehr als 70 Lachse auf dem Weg nach Basel

Für den Lachs im Rhein scheint 2016 erneut ein Rekordjahr zu werden. Bis Ende April konnten bereits über 70 Lachse auf dem Weg nach Basel beobachtet werden. Auch 2015 galt als Rekordjahr, als es 220 Lachsen gelang, sich durch die Passage in Iffezheim im Elsass auf den Weg nach Basel zu machen. Bis 2020 müssen die letzten Hindernisse auf dem Weg zurück in die Schweiz beseitigt sein. Die Rückkehr der Lachse in die Schweiz, um in den Geburtsgewässern zu laichen, nimmt weiter zu. Es werden jedes Jahr mehr Tiere, die auf die „Homing“ genannte Wanderung in die Schweiz aufbrechen. Bis jetzt versperren den Fischen allerdings immer noch unüberwindbare Hindernisse den Weg. Ab 2020 könnte sich der Lachs seine alten Laichgewässer allerdings wieder zurückerobern.

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60 Minuten laufen für den Wolf

Am 24. und 26. Mai 2016 veranstaltet der WWF in Bern Sponsorenläufe für den Wolf. Den Erlös der Läufe setzt der WWF für die Unterstützung von Herdenschutzprojekten ein. Rund 270 Schulkinder rennen an den beiden Tagen von 10.00 bis 11.00 Uhr auf einer Runde beim Seilpark (markiert ab Thunplatz). Auch Einzelläufer/innen können mitmachen.

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Motion fordert Importverbot für Jagdtrophäen

Tiere im Visier: Selbst international geschützte Tierarten wie Eisbären, Löwen, Elefanten und Grosshaie werden auf Jagdsafaris jedes Jahr zu Tausenden getötet. Auch Schweizerinnen und Schweizer reisen rund um den Globus und erlegen gefährdete Tiere, die sie als makabere Jagdtrophäen mit nach Hause bringen. OceanCare, die Stiftung für das Tier im Recht, Animal Trust und Pro Wildlife fordern gemeinsam mit Nationalrätin Maya Graf von der Schweiz den zeitgemässen Entscheid, die Ein- und Durchfuhr von Tiertrophäen hierzulande zu verbieten. Denn erst die Trophäe macht die Grosswildjagd attraktiv.

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Neu: Mithelfen im Tierpark Bern

Hatten Sie schon immer mal den Wunsch, bei der Tierfütterung im Tierpark Bern mitzuhelfen? Möglich macht es das neuste Angebot im Dählhölzli und BärenPark unter dem Motto „Tatort Tier“. Sie sind hautnah dabei und packen mit an, wenn unsere Tiere gefüttert werden. Das Angebot „Tatort Tier“ garantiert Ihnen ein unvergessliches Erlebnis hinter den Kulissen.

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Für ein Verbot belastender Affenversuche

Die Nationalrätin Maya Graf und Schweizer Tierschützer machen mobil gegen belastende Affenversuche. In einer Motion fordert Graf ein Verbot solcher Tierversuche. Unterstützt wird sie dabei unter anderem vom Schweizer Tierschutz STS, dem Zürcher Tierschutz und der Stiftung für das Tier (TIR) im Recht. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, begrüsst die Forderung von Graf. 2007 deckte eine amerikanische Zitationsanalyse (gibt Aufschluss darüber, ob/wie häufig Versuchsresultate weiter verwendet wurden) auf, dass über 85% der Tierversuchsstudien mit Schimpansen, die zwischen 1995 und 2004 durchgeführt wurden, anschliessend entweder gar nicht oder lediglich von wissenschaftlichen Arbeiten zitiert wurden, welche nichts mit humanmedizinischen Entwicklungen zu tun haben.

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Was für ein Vogel bist du?

Galgenvögeln schlägt ihr letztes Stündlein. Gartenvögeln aber schlägt vom 6. – 8. Mai 2016 ihre grosse Stunde: BirdLife Schweiz ruft dazu auf, am nächsten Wochenende eine Stunde lang in Garten oder Park zu schauen, welche Vögel dort leben. Die Ergebnisse sollen dann auf www.birdlife.ch/gartenvoegel gemeldet werden. Die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ von BirdLife Schweiz findet am Wochenende vom 6. bis am 8. Mai 2016 statt. Alle sind eingeladen, eine Stunde lang vor das Haus, auf den Balkon oder in einen nahen Park zu sitzen, die Vögel zu beobachten und diese BirdLife Schweiz zu melden.

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Brieftaubensport: Bedenklich hohe Verlustraten

Ein Report des Schweizer Tierschutz STS zum Thema „Brieftaubensport in der Schweiz“ offenbart:  Viele Sporttauben werden tierschutzwidrig gehalten und am Ende einer Flugsaison sind bis zur Hälfte aller Tiere tot. Keine andere Sportart in der Schweiz praktiziert einen derart rücksichtslosen Umgang mit Tieren. Fernab der Öffentlichkeit, ohne behördliche Kontrolle, werden Brieftauben von Schweizer Züchtern an Sportanlässen im In- und Ausland zu Extremleistungen gezwungen.

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Wie finde ich die geeignete Hundeschule?

Wenn ein Hund in sein neues Zuhause kommt, ist der Besuch einer Hundeschule zu empfehlen. Hier lernen Hund und Besitzer unter fachkundiger Anleitung miteinander umzugehen und zu kommunizieren. Der Hund kommt ausserdem in Kontakt mit anderen Hunden – entscheidend für den späteren Umgang mit Artgenossen. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man die geeignete Hundeschule findet. Eine Hundeschule ist hilfreich für Hunde in jedem Alter. Nicht nur Welpen profitieren enorm vom wöchentlichen Training. Auch für ausgewachsene Hunde kann sich der Besuch einer Hundeschule lohnen, wie Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Schweiz, erklärt:

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Schweizer Berufsfischer kämpfen um ihre Existenz

Wer heutzutage an den Ufern vom Bodensee, Vierwaldstättersee oder Brienzersee entlang spaziert, ahnt wohl nichts davon, dass hungergeplagte Fische unter der glitzernden Wasseroberfläche schwimmen. Seit Ende der 1970er-Jahre wird den ehemals mit Phosphaten überdüngten Seen ein striktes Reinhalteprogramm aufgezwungen. Der lebenswichtige Nährstoff Phosphor, der natürlicherweise in jedem Gewässer vorhanden ist, fehlt heute in vielen Schweizer Seen beinahe gänzlich. Das hat schwerwiegende Folgen für die Fischbestände.

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Babysitting hat bei den Basler Gorillas Tradition

„Babysitting“ gibt es auch bei Gorillamüttern. Bei den Gorillas im Zoo Basel hat dies sogar Tradition. Vor allem die betagte Goma (57) passt gerne auf den Nachwuchs der anderen Gorillas auf. Zurzeit beweist sie beim Hüten von Mobali (1) und Makala (1), dass sie dies auch besonders gut kann. Goma ist als verlässliche Babysitterin bekannt. Nur einmal in ihrem langen Leben hatte sie selber Nachwuchs, viel Zeit blieb ihr also, um die Kinder anderer Mütter zu hüten. Goma geniesst dabei die Aufmerksamkeit der Besucher, ist aber gleichzeitig eine speziell gewissenhafte Aufpasserin.

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Die Schweiz lanciert eine grosse Antarktis-Expedition

Die Schweiz gründet ein Polarinstitut. Das Swiss Polar Institute wird sich der Erforschung der Pole und extremer Umgebungen widmen. Sein erstes Projekt ist ehrgeizig: eine internationale wissenschaftliche Antarktis-Expedition, bei der 55 Forscher aus 30 Ländern an 22 Forschungsprojekten zusammenarbeiten. Die Zukunft der Pole ist von entscheidender Bedeutung. Diese Regionen, die besonders stark unter den Auswirkungen der Erderwärmung leiden, werden in den kommenden Jahrzehnten auf internationaler Ebene Gegenstand umfassender Verhandlungen sein. Die Schweiz kündigt heute die Gründung des Swiss Polar Institute (SPI) an, um ihr Scherflein beizutragen und sich auf einem Gebiet, auf dem sie bereits über solides Fachwissen verfügt, Gehör zu verschaffen.

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Dämmerungstour durch das abendliche Dählhölzli

Am Abend wird es ruhig im Tierpark Bern. Nach einem Tag mit vielen Besuchern sind die Tiere wieder „unter sich“. Einige machen es sich gemütlich und bereiten sich auf die Nachtruhe vor. Aber nicht alle. Wie tierisch aktiv ein solcher Abend sein kann, zeigt eine spannende und nicht alltägliche Dämmerungstour quer durch den Tierpark. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants Dählhölzli. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro erwachsene Person und für Kinder ab 8 Jahren Fr. 15.- (inkl. Eintritt ins Vivarium). Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich.

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Nein zu Löwen in der Manege!

Wildtiere müssen in Zirkusbetrieben unter völlig ungeeigneten Bedingungen leben. Darauf machen die Tierschutzorganisationen ProTier – Stiftung für Tierschutz und Ethik, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz und Stiftung für das Tier im Recht (TIR) mit der Lancierung einer Petition aufmerksam; den Anlass bildet der Welt-Zirkus-Tag vom kommenden Samstag. Die Tiere können auf Tournee kein artgemässes Leben in Würde führen und leiden unter permanentem Stress. Viel zu kleine Gehege und ständige Standortwechsel sind nur zwei Faktoren, welche die Wildtierhaltung im Zirkus inakzeptabel machen.

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Asiens Tiger-Bestand steigt um 700 Tiere

Die Anzahl der Tiger erhöht sich und liegt laut neuesten Zahlen derzeit bei 3890 Tigern. Damit ist die Bedrohung für das Raubtier jedoch noch nicht vorüber. Die neusten Zahlen haben der WWF und das Global Tiger Forum anlässlich der am Dienstag beginnenden Tigerkonferenz in New Dehli bekannt gegeben. Aktuellste Daten der Weltnaturschutzunion IUCN und nationale Tigerzählungen zeigen, dass in der Wildnis wieder mehr Tiger leben. Waren es im Jahr 2010 noch 3200 Tiger, stieg die Anzahl seither auf 3890 Tiere. Das entspricht einer Zunahme von rund 20 Prozent. Der Anstieg ist auf Tiger in Indien, Russland, Nepal und Butan, auf erhöhte Schutzbemühungen, aber auch auf präzisere Zählmethoden zurückzuführen.

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Ozeane sind Seismograph für CO2-Belastung

Die Weltmeere kränkeln. Ihr Zustand ist ein Resultat der globalen Energienutzung. Zum einen führt die Störung des empfindlichen meeresbiologischen Gleichgewichts dazu, dass Korallensterben oder Ozeanversauerung immer grössere Areale bedrohen. Zum anderen mangelt es in Politik und Gesellschaft nach wie vor am nötigen Problembewusstsein. Zu dieser wenig begeisternden Feststellung kommt der Energieforscher Jeffrey Michel. Er fordert die Definition von Kohlendioxid (CO2) als Umweltschadstoff und den Einsatz von intelligenten Stromzählern ein.

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Diesel-Emissionen fatal für Bienenvölker

Steigende Diesel-Emissionen erschweren es Bienen immer stärker, Nahrung zu finden. Grund dafür ist das darin enthaltene Stickstoffmonoxid – es stört das sensible Geruchssystem der Insekten. Dieser Effekt könnte dazu führen, dass die für die Bienen verfügbaren Aromen verschiedener Pflanzenarten schon bald halbiert sind. Zu diesem Ergebnis gelangen Forscher der Universitäten von Southampton und Reading.

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Armani verzichtet auf Echtpelz

Armani, eines der grössten und erfolgreichsten Modeunternehmen der Welt, wird ab der kommenden Herbst-/Winter-Saison auf Verarbeitung und Verkauf von Echtpelz verzichten. Der Schweizer Tierschutz STS lobt diesen Entscheid als vorbildlich für das Anliegen des Tierschutzes. Firmengründer und Patron Giorgio Armani spricht von einem wichtigen Schritt, der den Fokus seines Unternehmens auf Tierschutz- und Umweltthemen widerspiegle.* Entscheidend beigetragen zu dem bemerkenswerten Entscheid hat das Engagement der Fur Free Alliance, einem internationalen Zusammenschluss führender Tier- und Umweltschutzverbände gegen Pelzmode, dem auch der Schweizer Tierschutz STS angehört.

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Auszeichnung wegen Engagement für Orang-Utans

Die Stiftung „Fondation Yves Rocher“ verleiht seit 2006 in der Schweiz jedes Jahr den Preis „Trophée de Femmes“ an aussergewöhnliche Frauen und belohnt damit deren Einsatz für die Natur. 2016 geht der Preis an Regina Frey, die sich für den Schutz des Orang-Utans und seines Lebensraumes auf Sumatra einsetzt. Sie engagiert sich für die Pflege und Auswilderung dieser bedrohten Tiere, betreibt Feldforschung für eine optimale Auswilderung und beschäftigt sich mit dem Schutz des tropischen Regenwaldes. Mit Hilfe ihrer 1996 gegründeten Stiftung „PanEco“ hat sie bereits 220 Orang-Utans erfolgreich ausgewildert.

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Begehrte Abendführung im Dschungel von Bern

Im Vivarium des Tierparks Bern findet an diesem Samstag (26. März 2016) der begehrte Abendrundgang statt. Besucher haben einmalig die Chance, in Stille, nach geschlossenen Tierparktoren viel Erstaunliches über die Bewohner aus den fernen Ländern zu erfahren. Zeit schlafen zu gehen? Zuerst ist aber noch eine Runde „Fangis“ angesagt! So wie die Kinder oft vor dem Zubettgehen noch einmal richtig „aufdrehen“, toben auch die Totenkopfaffen ausgiebig um ihre Lodge, bevor sie sich in ihren Nestern für die Nacht gemütlich zurecht kuscheln.

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Hornkuh-Initiative erfordert weiteres Engagement

Die Volksinitiative „Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)“ macht deutlich, wie wichtig der Bevölkerung das Wohl der Tiere in der Landwirtschaft ist. Um mit dieser Initiative allerdings Formen der Produktion zu etablieren, die gut mit dem Leben der horntragenden Nutztiere umgehen, wird noch viel Hilfe und Aktivität von Menschen erforderlich sein, die sich dafür einsetzen, dass in Gesetz und Verordnung ein freundlicher Umgang mit den Tieren verankert wird.

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Plättli Zoo: Nachwuchs im Streichelzoo

Der Plättli Zoo Frauenfeld freut sich über Nachwuchs im Streichelzoo: Seit dem 28. Februar sind bereits 12 Zwergziegen zur Welt gekommen. Die erfahrenste Mutter Blacky hat Drillinge geworfen. Die Zicklein befinden sich mit ihren Müttern im Streichelzoo und können dort gestreichelt werden. Zwergziegen bringen ihre Jungen nach einer Tragzeit von rund 145 Tagen zur Welt. In der Regel werden ein bis zwei Jungtiere geboren.

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