Nach dem milden Westwindwetter steht am Wochenende über Mitteleuropa ein Wechsel des Wetterregimes an:
Nach Schneefall bis in die Niederungen folgen kommende Woche mit ungemütlicher Bise die ersten Eistage des Jahres.
Das neue Jahr beginnt aus meteorologischer Sicht schon einmal vielversprechend. Besonders aufs kommende Wochenende zeichnet sich eine erfreuliche Wetterentwicklung ab.
Nebst einem kurzen Ausblick bis Anfang nächster Woche habe ich, obwohl ich eigentlich jede Art von Wetter mag, meine ganz persönlichen Wetterwünsche fürs 2024 zusammengetragen. Wir sind gespannt, über welches Wetter Sie sich freuen würden.
Zum Jahreswechsel ist das Wetter in der Schweiz nicht nur aufgrund von Anlässen, sondern auch wegen der Ferienzeit von grossem Interesse.
Wir schauen uns die bevorstehende Wetterlage im Detail an.
Der diesjährige Winter hielt Einzug mit Pauken und Trompeten. Dann übernahm jedoch milde Atlantikluft das Zepter im Wettergeschehen. In der Folge zog sich der Winter weit in die Höhe zurück, wo zum Teil immer noch deutlich mehr Schnee als üblich liegt.
Wir ordnen die aktuelle Schneesituation ein.
Der Stau, der keiner ist: Wenn sich im Winter eine Nordstaulage anbahnt, dann sind Schneefälle in den Alpen vorprogrammiert. Wobei das Wort "Stau" eigentlich falsch ist. Bei einer Staulage steht die Luft nicht still wie bei einem Verkehrstau, sondern sie überströmt die Alpen.
Dieses Überströmen und die damit verbundene Abkühlung resp. das Auskondensieren der Luftfeuchtigkeit ist dafür verantwortlich, dass am Alpennordhang am meisten Niederschlag fällt. Weil das Niederschlagsgebiet am Alpennordhang stationär bleibt, sieht es so aus, als ob sich die Wolken stauen würden.
Die Schweiz liegt in einer stürmischen Nordwestströmung. Diese führt noch bis Samstagmorgen feuchte Luft zu den Alpen.
Die bisher gefallenen sowie die vorhergesagten Niederschläge sind tiefer als erwartet, deshalb wurden die Regenwarnung und Teile der Schneewarnungen heruntergestuft.
Zwischen Donnerstag und Samstag wird in den Alpen bei einer stürmischen Nordwestlage anhaltender und teils ergiebiger Schneefall erwartet.
Wetterlage der kommenden Tage
Die Unwetter der vergangenen Woche führten zu Hangrutschen, Schlammlawinen, Erdrutschen und Steinschlag, wodurch mehrere Strecken im gesamten Kantonsgebiet für den Verkehr gesperrt werden mussten.
Oberhalb von Champéry führte ein Erdrutsch ebenfalls zu einer Verklausung der Vièze.
Alles im Hoch: Während die Gewässer der Alpennordseite noch Hochwasser führen, sorgte Hoch Fiona für aussergewöhnlich hohen Luftdruck.
Seit Mitte Oktober hatte uns – mit kurzen Unterbrechungen – tiefdruckbestimmtes und unbeständiges Regenwetter im Griff*.
Die anhaltenden Unwetter der letzten Tage führten zu Hangrutschen, Schlammlawinen, Erdrutschen und Steinschlag, wodurch mehrere Strassenabschnitte im ganzen Kanton für den Verkehr gesperrt werden mussten.
Im Vallée d'Illiez und in Trient kam es zu Evakuierungen. Bis heute sind keine grösseren Zwischenfälle zu verzeichnen.
In den vergangenen Stunden sind die Wasserspiegel in den Gewässern im Kanton Freiburg stark angestiegen und werden noch weiter ansteigen.
Besonders betroffen sind der Neuenburger- und Murtensee. Boots- und Hausbesitzer in Ufernähe sind angehalten, die Situation im Auge zu behalten und eventuell ihre Anlagen zu prüfen.
In den vergangenen drei Tagen gab es in weiten Teilen der Schweiz ergiebige Niederschläge.
Wir ziehen heute Bilanz und schauen uns an, wie es mit dem Winterwetter weitergeht.
Wegen der starken Regenfälle und den warmen Temperaturen steigen die Pegel der Aare sowie des Thuner- und Bielersees weiter an.
Der Regulierdienst des Kantons Bern hat am Montagabend den Hochwasserentlastungsstollen in Thun in Betrieb genommen. Er steht in Kontakt mit den lokalen Einsatzorganen.
Nach den anhaltenden Unwettern der letzten Tage bleibt die derzeitige Lage im gesamten Kantonsgebiet kritisch, insbesondere was das Strassennetz und die weiterhin instabile geologische Situation betrifft.
Häufige Erdrutsche, Schlammlawinen, Erdrutsche und Steinschläge unterbrechen immer noch den Verkehr auf einigen Abschnitten.
Nach den anhaltenden Unwettern der letzten Tage ist die Lage im gesamten Kantonsgebiet derzeit kritisch, insbesondere im Hinblick auf das Strassennetz.
Aufgrund der starken Regenfälle sind die Böden mit Wasser gesättigt und die geologische Situation ist instabil.
Der Niederschlagsschwerpunkt verlagerte sich am Montag vorübergehend von den westlichen Alpen zum zentralen und östlichen Alpennordhang.
Doch nicht nur entlang der Alpen, auch im Flachland regnete es zeitweise kräftig. Wie viel Niederschlag bislang gefallen ist und mit welchen Mengen noch zu rechnen ist, erfahren Sie in den nachfolgenden Zeilen.
Das unbeständige und tiefdruckbestimmte Wetter geht in die nächste Runde. In den kommenden Tagen ist es nördlich der Alpen erneut regnerisch, windig und - anders als in den Vortagen - sehr mild.
Mitverantwortlich für das nasse Wetter ist ein sogenannter atmosphärischer Fluss.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Schnee entsteht?
Und warum man nicht bei jedem Schneefall die bekannten Schneekristalle wie im Titelbild dieses Blogs sehen kann?
Nebel und Hochnebel waren in den letzten Wochen seltene Gäste, wir haben dazu Zahlen ausgewertet.
Die Nebelarmut geht weiter, da die dynamische Wetterlage bestehen bleibt. Am Freitagmorgen könnte diese stellenweise für gefrierenden Regen sorgen.
Keine Prognose ist zuverlässiger als diese: Sobald sich der November dem Ende zuneigt, erhalten wir auf der Wetterzentrale Anfragen, ob wir schon etwas über das Weihnachtswetter sagen können.
Die Antwort auf diese brennende Frage ist in diesem Jahr dieselbe wie letztes Jahr.
Schneefall und nachfolgende Kälte, dies birgt Gefahren auf den Verkehrswegen.
Warum wurde es in der vergangenen Nacht so kalt?
Welche Arten von Strassenglätte unterscheiden wir in unseren Warnungen und was erwartet uns morgen Montag?
Frau Holle hat sich seit Freitagabend ausgetobt. Bis am Samstag schneite es in der Ostschweiz anhaltend und ergiebig.
Nicht nur in den Alpen, auch im Flachland wurden Neuschneemengen realisiert, wie schon lange nicht mehr Anfang Dezember.
Auf dieses Wochenende können sich auch im Flachland die Winterfreunde freuen.
Auch wenn nicht riesige Schneemengen fallen, für eine rasante Schlittenfahrt oder einem bezaubernden Winterspaziergang reicht es allemal.
Im Flachland steht am frühen Donnerstagmorgen eine kurze Phase mit recht kräftigem Schneefall an.
Doch der Niederschlag geht schneller als erwartet in Regen über.
Obschon noch einige Unsicherheiten bestehen, ist für Donnerstag eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einige Zentimeter Neuschnee im Mittelland der Deutschschweiz erhöht.
Grosswetterlage
Blitze werden oft durch die Blitzmessgeräte am Boden registriert. Eine andere Methode stellt die Messung von Blitzen durch Satelliten dar.
Diese zwei Beobachtungsmethoden verwenden unterschiedliche Techniken, nämlich elektromagnetische Wellen einerseits und sichtbares Lichtspektrum des Blitzes andererseits.
Von Freitag- bis Sonntagnachmittag stellt sich am Alpennordhang eine Staulage ein und es werden verbreitet Neuschneemengen von 30 bis 70 cm erwartet.
Nebst der Warnlage thematisieren wir im Blog ausserdem, wann im Flachland üblicherweise der erste messbare Schnee fällt und ob dies am Wochenende der Fall sein könnte.
Diese Woche setzt sich kurz ein Hochdruckgebiet durch und die Temperatur in der Höhe steigt nochmals an. Am Wochenende scheint die Chance für Schneeflocken bis in tiefe Lagen gut zu liegen.
Wäre bereits Dezember, könnten wir uns über weisse Weihnachten freuen, doch bis dahin wird der gefallene Schnee nicht liegen bleiben.
Alarmmeldung: "Elementar, in Neuheim, Baum auf der Strasse". (Einsatz 7/2023 - 16.11.2023 um 23:07 Uhr) Durch die heftigen Winde des Sturmtiefs Frederico verursachte ein umgefallener Baum eine Beeinträchtigung des Verkehrs zwischen Baar und Neuheim.
Die Hauptstrasse zwischen Baar und Neuheim war auf Höhe der Ortstafel Neuheim blockiert.
Mit der Einführung von nachbearbeiteten Niederschlagsprognosen werden nun alle Grössen unserer lokalen Wettervorhersage in der MeteoSchweiz App mit statistischen Methoden und maschinellem Lernen kalibriert.
So können hochwertige und nahtlose Vorhersagen automatisch der Öffentlichkeit bereitgestellt werden.
In einigen Gebieten Schwedens wurden die höchsten Temperaturen dieses Jahr erst im September gemessen.
Danach wurde es aber von Norden her deutlich kälter und seit Oktober herrschen winterliche Bedingungen mit Temperaturen deutlich unter der jahreszeitlichen Norm.
In den vergangenen zwei Tagen sind teils grössere Schneemengen gefallen.
Wir ziehen Bilanz und schauen uns an, wie eine korrekte Messung der Neu- und Gesamtschneehöhe erfolgt.
Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen versursacht ein Sturmtief auf der Alpennordseite Böenspitzen zwischen 70 und 120 km/h.
Am Freitag folgt eine Nordstaulage mit starken Schneefällen am zentralen und östlichen Alpennordhang.
Während der dynamischen Wetterlage der letzten Tage jagte eine Front die andere.
Am Sonntag zog eine erste okkludierende Front, zugehörig zum grossräumigen Tiefdruckkomplex über dem Atlantik, zur Schweiz. Darauf folgte aus Westen das Tief Jasper.
Den ganzen Tag über erforderten die starken Regenfälle mehr als 250 Einsätze der Feuerwehr, der Polizei und der kantonalen und kommunalen Unterhaltsdienste.
Es wurden keine Personen verletzt. Einige Häuser mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.
Mit einer kräftigen Westströmung gelangt seit Sonntag anhaltend sehr feuchte und seit Montag vorübergehend auch milde Atlantikluft zur Schweiz.
In weiten Teilen der Schweiz fielen seither grössere Regenmengen. Besonders ergiebig war der Niederschlag in Teilen des Juras und des Alpennordhangs sowie im Unterwallis. Mit Annäherung einer Kaltfront intensivieren sich die Niederschläge nochmals, bevor sie in der Nacht auf Mittwoch allmählich nachlassen.
Am Sonntag hat das in den Vortagen an dieser Stelle angekündigte Starkniederschlagsereignis begonnen.
Die Niederschläge halten nördlich der Alpen bis am Dienstag, den Alpen entlang bis am Mittwoch an. Für die westlichen Alpen wurde die Warnstufe von 3 auf 4 erhöht.
Das kommt auf die Wetterlage an, wobei im aktuellen Fall diese Bauernregel, die es in diversen Varianten gibt, korrekt ist.
Wir beleuchten die Hintergründe und erklären, wie ein Morgenrot entsteht.
Der November ist wohl der unbeliebteste Monat des Jahres und dies nicht ganz grundlos.
Der Hochnebel, welcher oft tagelang träg über dem Flachland wabert, dämpft Kontraste, Farben und bei vielen auch die Lebensfreude. In diesem Herbst wird dem Hochnebel jedoch das Leben schwergemacht.
Polarlichter sind in der Schweiz nur selten zu beobachten. In der Nacht auf heute war dies allerdings bereits das zweite Mal innert kurzer Zeit der Fall.
Was ist ein Polarlicht und wie entsteht es?
Während des gesamten Tages forderten starke Winde über 30 Einsätze der Polizei, der Feuerwehren sowie der kantonalen und kommunalen Unterhaltsdienste.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Sonntag erfasst ein Sturmfeld die Alpennordseite und sorgt im Flachland für den ersten Herbststurm der Saison.
Dafür wurde heute eine Windwarnung der Stufe 3 herausgegeben. Es werden Sturmböen zwischen 80 und 110 km/h erwartet. In den Hochlagen der westlichen Alpen fällt viel Schnee.
Am Samstag weht über den Jura ein Südweststurm und am Alpennordhang kommt stürmischer Föhn auf.
Für diese Regionen wurde deshalb eine Windwarnung der Stufe 3 herausgegeben. Am Sonntag wird wahrscheinlich auch das Flachland von Sturmböen erfasst.
„Ciarán“ lag am Donnerstagmorgen als Orkantief mit einem Kerndruck von unter 955 hPa über dem Süden Englands.
An seiner Südflanke tobten über dem Nordwesten Frankreichs und rund um den Ärmelkanal Orkanböen von über 150 km/h. Auch die Schweiz bekam „Ciarán“ abgeschwächt zu spüren. Wie konnte das Tief so schnell so stark werden?
Gestern Abend und in der Nacht auf heute ist eine Kaltfront langsam von West nach Ost über die Schweiz gezogen.
Sie sorgte für ein Ende des Föhns, kräftige Niederschläge und eine Abkühlung. Wir ziehen Bilanz.