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Vegan kochen mit Spass: Zürcher Geschnetzeltes mit leckeren Rösti

09.12.2014 |  Von  |  Gesundheit

Vegan ist im Trend – denn das heisst in erster Linie: gesunde Ernährung! Gründe, auf die Gesundheit zu achten oder sogar eine Diät einzuhalten, gibt es viele. Die vegane Küche bietet schmackhafte Alternativen zu Fleisch, Milch und Käse oder Eier. Das mögen auch überzeugte Fleischliebhaber! Alle Zutaten wie Schnetzel aus Soja sind absolut gesund und bestens verträglich. Dazu noch einen tollen Drink – und schon ist der Tisch gedeckt.

In der Schweiz und in anderen europäischen Ländern bekommt man heute zu jeder Saison Champignons in grösster Frischequalität. Sojasahne oder –schnetzel hält fast jeder Supermarkt bereit, im Bioladen kriegt man diese Zutaten sowieso. Saft aus Zitronen lässt sich leicht selbst pressen, als fertige Alternative gibt es ihn ebenfalls im Lebensmittelhandel.

Was man sonst noch braucht, das sind gute Kartoffeln und fürs Aroma ein paar Gewürze. Die hat man aber meistens sowieso zur Hand. Daraus lässt sich ein veganes Gericht zubereiten!

Das brauchen Sie für vier Personen::

Geschnetzeltes: 1 l Gemüsebrühe (heiss), 120 g Soja-Schnetzel (trocken), gut 300 g Champignons (frisch), 1 Zwiebel (gross), 1/8 l Weisswein – am besten trocken, 2 EL Butter (vegan), 25 g Mehl, 200 ml Sahne aus Soja, Salz und Pfeffer, ausserdem ein paar frische Kräuter.

Für die Rösti: 1 kg handverlesene Kartoffeln, 1 mittelgrosse Zwiebel, 50 ml Rapsöl, Salz, Pfeffer

Die Zubereitung des Geschnetzelten:

1. Weichen Sie die Soja-Schnetzel in heisser Gemüsebrühe rund zehn Minuten lang ein. Dann herausnehmen und gut ausdrücken.
2. Geben Sie die vegane Butter in eine Pfanne, wo sie bei kleiner Hitze zerläuft.
3. Dann kommen die Soja-Schnetzel in die vegane Butter und werden gewürzt – nur mit Salz und Pfeffer!
4. Schneiden Sie die Zwiebel in dünne Streifen, geben sie zu den Soja-Schnetzeln dazu und braten sie glasig.
5. Jetzt werden die frischen Champignons ebenfalls in kleine Scheiben geschnitten – und kommen in die Pfanne.
6. Bei geschlossenem Deckel dünsten Sie alles rund fünf Minuten. Achten Sie darauf, dass nichts zu stark anbrät und dunkel wird, denn nur so erhalten Sie eine helle, feine Sauce!
7. Geben Sie den Weisswein dazu und lassen das Ganze weiterhin köcheln, etwa zehn Minuten..
8. Nun werden Sahne und Mehl miteinander verrührt, sodass keine Klumpen entstehen. Die fertige Mischung wird unter das Gericht gerührt.
9. Jetzt lassen Sie alles kurz aufkochen und nehmen die Pfanne dann vom Herd. Abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Die Zubereitung der Rösti:

1. Am besten schmecken die Rösti, wenn Sie die Kartoffeln bereits einen Tag vorher mit der Schale kochen und nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.
2. Dann pellen und raspeln – nicht zu fein!
3. Die Zwiebel würfeln und unter die Kartoffeln geben.
4. Diese Masse wird jetzt mit Pfeffer und Salz gewürzt, dann noch einmal gut durchgemengt und in kleinen Portionen mit Rapsöl gebraten.

Nun erst kommen die restlichen Kräuter zum Einsatz. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Sie können Dill, Schnittlauch oder Petersilie verwenden, aber achten Sie darauf, dass Sie die Gewürze nicht zu stark zerkleinern. Die Gewürze werden dann gemischt und über das Ergebnis gestreut. Das Geschnetzelte mit den Rösti auf einen Teller geben – und servieren! Fertig ist ein Essen, das schmeckt und sättigt, aber nicht allzu üppig ist.

 

Oberstes Bild: © A and N photography – shutterstock.com