23. Juli 2016

Einkommen beeinflusst Heiratswillen

Heiraten und Kinderkriegen – dieses traditionelle Modell wird in der modernen Gesellschaft zunehmend in Frage gestellt, zum Beispiel in den USA. Die Einkommensverhältnisse spielen dabei eine wichtige Rolle. Für US-Amerikaner ohne Hochschulabschluss gibt es dort immer weniger gut bezahlte Jobs. Das hält zwar nicht unbedingt davon ab, Nachwuchs in die Welt zu setzen - aber es wird seltener geheiratet. Das ist das Ergebnis einer Studie an der John Hopkins University. Der Soziologe Andrew J. Cherlin hat mit seinem Team 9‘000 junge Menschen von 1997 bis 2011 begleitet. Cherlin meint: „Orte mit höherer Einkommensungleichheit bieten weniger gute Jobs für diese jungen Menschen. Sie glauben nicht, dass sie jemals so gut bezahlte Karrieren haben werden, die eine Ehe und eine Familie unterstützen könnten. Aber sie wollen nicht darauf verzichten, Kinder zu haben." Weil Jobs rar sind und eine glückliche Ehe unwahrscheinlich, entscheiden sich laut Cherlin viele für ein Kind ohne Heirat.

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Schützenhaus-Einbrüche: Polizei bittet um Mithilfe

Seit Anfang Juni häufen sich in der Nordwestschweiz die Einbrüche in Schützenhäuser. Insgesamt fünfmal kam es bisher zu einem solchen Delikt – drei davon im Kanton Basel-Landschaft, zwei im benachbarten Schwarzbubenland, das zum Kanton Solothurn gehört. Dabei wurden auch Waffen, Munition, Waffenverschlüsse und weiteres Zubehör entwendet. Der Sachschaden war entsprechend gross. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Ermittlungen, auf die aus taktischen Gründen nicht näher eingegangen werden kann, sind im Gang. Die Kantonspolizei Basel-Landschaft bittet die Schützenvereine, ihre Mitglieder und die Betreiber von Schützenhäusern darum, Waffen, Munition und Waffenverschlüsse wenn immer möglich verschlossen und getrennt aufzubewahren. Noch besser ist, wenn diese Gegenstände erst gar nicht im Schützenhaus zurückgelassen werden.

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