07. September 2016

Zürich: Beratungsstelle für Opfer von Gewalttaten eröffnet

Die Vereine Pinocchio (KidsCare), Mädchenhaus (ab 1. Januar 2017) und Schlupfhuus haben ihre ambulanten Angebote für rasche und unkomplizierte Hilfe zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Not zusammengelegt und am Hottingerplatz die Beratungsstelle «kokon» eröffnet. Die Konzentration auf einen Standort, eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer vereinfachen den Zugang zum Opferberatungsangebot.

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Seewen: Technischer Defekt löste Feuer aus - Nachtrag

Wie am Dienstag, 6. September gemeldet, kam es in einem Bauernhaus in Seewen zu einem Wohnungsbrand. Die Brandursachenabklärungen (Nachtrag zur Medienmitteilung vom 6. September 2016) durch die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass der Brand auf einen technischen Defekt an einem elektronischen Gerät zurück zu führen ist.

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UNHCR Nansen-Flüchtlingspreis 2016 für griechische Helfer

Tausende Menschen verdanken dem unermüdlichen Einsatz des Seenotrettungsteams Hellenic Rescue Team während der Flüchtlingskrise 2015 ihr Leben. Dafür erhält das HRT den UNHCR Nansen-Flüchtlingspreis 2016. Die Seenotretter teilen den Preis mit der Menschenrechtsaktivistin Efi Latsoudie, die mit leidenschaftlichen Engagement das Flüchtlingsdorf PIKPA auf der Insel Lesbos gründete. Mit der Auszeichung heben die Verantwortlichen den Einsatz von Ehrenamtlichen und Freiwilligen hervor. Konstantinos Mitragas, der den Preis im Namen des Hellenic Rescue Teams (HRT) erhält, und Efi Latsoudi, Begründerin des PIKPA-Dorfs auf Lesbos, wurden beide für ihre unermüdliche ehrenamtliche Arbeit an griechischen Küsten während der Flüchtlingskrise 2015 ausgewählt: das HRT für seine 24-Stunden-Einsätze, um Flüchtlinge und Migranten in Not auf See zu retten, und Efi Latsoudi für ihr Mitgefühl und ihre Fürsorge, die sie den besonders Schutzbedürftigen der ankommenden Flüchtlinge und Migranten auf der Insel Lesbos schenkt.

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Schwarzer Hautkrebs: Nanotechnologie unterstützt Behandlung

Eine neuartige nanotechnologische Methode hilft bei der Diagnose des schwarzen Hautkrebses. Mit der Methode lassen sich schnell und einfach Veränderungen im Erbgut von Gewebeproben nachweisen. Dies haben Forschende des Swiss Nanoscience Institute, der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel in ersten klinischen Tests gezeigt. Dies anhand eines Beispiels von Genmutationen bei Patienten mit schwarzem Hautkrebs. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift „Nano Letters“. Nach Schätzungen der American Skin Cancer Foundation erkranken heute mehr Menschen an Hautkrebs als an Brust-, Prostata-, Lungen- und Dickdarmkrebs zusammen. Zwar werden nur etwa 5% aller Hautkrebsarten dem schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) zugeordnet, diese Fälle sind jedoch die gefährlichsten und können zum Tod führen. Etwa die Hälfte aller Patienten, die schwarzen Hautkrebs bekommen, weist eine bestimmte Erbgutveränderung auf. Es handelt sich dabei um eine Mutation des Gens BRAF (B Gene for Rapid Acceleration of Fibrosarcoma), die zu einer unkontrollierten Vermehrung der Zellen führt.

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