Kanton Luzern: Nach Zugunfall dankt der Regierungsrat den Einsatzkräften

Kanton Luzern: Nach Zugunfall dankt der Regierungsrat den Einsatzkräften
Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Der Regierungsrat des Kantons Luzern bedauert das Zugunglück von vergangenem Mittwoch (siehe Meldung vom 22. März 2017) und dankt allen Einsatzkräften und den Transportunternehmen für ihre rasche und professionelle Reaktion.

Der Zwischenfall verdeutlicht, dass der letzte grosse Sackbahnhof der Schweiz angesichts der heutigen und umso mehr angesichts der künftigen Anforderungen veraltet ist. Für die Zentralschweizer Kantone steht deshalb fest: Der Durchgangsbahnhof gehört zusammen mit dem Zimmerberg-Tunnel in den nächsten Bahnausbauschritt.

Die Arbeiten im Bahnhof Luzern nach der Entgleisung eines Cisalpino letzten Mittwoch, 22. März 2017, laufen auf Hochtouren. Die Regierung des Kantons Luzern bedauert das Zugunglück und ist zugleich froh, dass dabei niemand ernsthaft verletzt wurde.

Insbesondere dankt der Regierungsrat allen Einsatzkräften und den Transportunternehmen für ihre schnelle und professionelle Reaktion, auch dankt die Regierung allen Pendlern und Reisenden für ihre Geduld in dieser ausserordentlichen Situation. Das Bahnersatz-System funktioniert reibungslos, was für die Wirtschaft und den Tourismus in der Region Luzern vital ist. Die Regierung geht allerdings von einem hohen volkswirtschaftlichen Schaden aufgrund der Entgleisung aus.

Das Ereignis zeigt deutlich: Der drittgrösste Bahnhof und letzte grosse Sackbahnhof der Schweiz ist veraltet. Er genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr – ein Zwischenfall in der Flaschenhals-Einfahrt zum Bahnhof vermag eine ganze Region für mehrere Tage lahmzulegen. Schon gar nicht ist der Bahnhof Luzern bereit für die steigende Nachfrage. Die ÖV-Mobilität im Raum Luzern wird bis 2030 um 40 Prozent wachsen. Den dringend nötigen Ausbau des Mobilitätsangebots kann der Bahnhof in seiner heutigen Form schlicht nicht leisten.



Eine Lösung für den 120-jährigen Bahnhof liegt mit dem geplanten Durchgangsbahnhof parat. Der Kanton Luzern und mit ihm die Zentralschweizer Kantone fordern denn auch, dass der Durchgangsbahnhof zusammen mit dem Zimmerberg-Tunnel II vom Bund im nächsten Bahnausbauschritt berücksichtigt wird. Die beiden Projekte ergänzen sich und bringen gemeinsam den gewünschten Nutzen auf der Achse Luzern–Zug–Zürich, einer der meistbefahrenen Strecken der Schweiz. Der Kanton Luzern verlangt deshalb, dass die Planung des Durchgangsbahnhofs unverzüglich aufgenommen wird – zumal das Vorprojekt, für das der Luzerner Souverän mit deutlicher Mehrheit einen Kredit von 20 Millionen Franken gesprochen hatte, bereits vorliegt.

Mehr Informationen: Dossier zum Durchgangsbahnhof

 

Quelle: Staatskanzlei Luzern
Bilderquelle: Kapo Luzern

Über belmedia Redaktion

belmedia hat als Verlag ein ganzes Portfolio digitaler Publikums- und Fachmagazine aus unterschiedlichsten Themenbereichen aufgebaut und entwickelt es kontinuierlich weiter. Getreu unserem Motto „am Puls der Zeit“ werden unsere Leserinnen und Leser mit den aktuellsten Nachrichten direkt aus unserer Redaktion versorgt. So ist die Leserschaft dank belmedia immer bestens informiert über Trends und aktuelles Geschehen.

Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Ihr Kommentar zu:

Kanton Luzern: Nach Zugunfall dankt der Regierungsrat den Einsatzkräften

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.