Achtung! Polizei warnt vor Telefonbetrügern

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Bei der Zuger Polizei und der Kantonspolizei Schwyz sind am Donnerstagmorgen, 28. Dezember 2017, ein Dutzend versuchte Telefonbetrugsmeldungen eingegangen, bei denen sich die unbekannten Anrufer als Polizisten ausgegeben hatten.

Die Anrufer vermitteln den Angerufenen mittels erfundenen polizeilichen Erkenntnissen, dass ihr Vermögen in Gefahr ist und bieten an, dieses vorübergehend sicher aufzubewahren. Gleiches gilt für Vermögen auf Bankkonten.

Auf dem Gerät der Angerufenen erschien die Rufnummer 041 728 41 14 oder teilweise die Ziffern „117“. Es handelte sich dabei um technisch manipulierte Rufnummern; im Fachjargon wird dieses Vorgehen als Spoofing (Verschleierung, Vortäuschung) bezeichnet.

Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, rät die Polizei folgendes:

• Seien Sie skeptisch bei unbekannten Anrufern und vergessen Sie nicht: Die Anzeige auf Ihrem Telefon kann manipuliert sein.
• Seien Sie misstrauisch, wenn ein hochdeutsch sprechender Polizist Sie dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, zu zahlen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt nie grössere Bargeldsummen; erst recht nicht telefonisch. Polizisten im Kanton Zug und Kanton Schwyz sprechen Schweizerdeutsch – nicht Hochdeutsch!
• Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem Sie die Notrufnummer 117 wählen und nach dem spezifischen Polizisten fragen.
• Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten sowie Passwörter bekannt und machen Sie keinerlei Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen.
• Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an Ihnen nicht bekannten Personen.
• Wenn Sie sich durch den Anrufer unter Druck gesetzt fühlen, legen Sie den Hörer auf. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz.
• Melden Sie verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei auf der Notrufnummer 117.

Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche finden Sie auf www.telefonbetrug.ch.

 

Quelle: Kantonspolizei Schwyz & Zug
Bildquelle: P Ochsner

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