Kanton Zürich: Bilanz der Kantonspolizei zum Sturm Burglind

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Der angekündigte Sturm Burglind hat am Mittwoch (3.1.2018) bis am frühen Nachmittag im Kanton Zürich seinen Höhepunkt erreicht und dabei zahlreiche Sachschäden angerichtet.

Während dieser Zeit sind bei der Kantonspolizei Zürich über 230 den Sturm betreffende Meldungen eingegangen. Verletzt wurde niemand.

Aufgrund des Sturmes kam es zu verschiedenen Verkehrsbehinderungen sowie einigen Verkehrsunfällen auf dem ganzen Kantonsgebiet. Nach bisherigen Erkenntnissen sind im Zusammenhang mit dem Sturm keine verletzten Personen zu beklagen. Die Polizei wurde unter anderem aufgeboten, weil der Wind Trampoline, Blachen, Ziegel und andere Gegenstände auf die Strasse geweht hatte. Der Sturm löste mehrere Alarmanlagen aus, was ebenfalls polizeiliche Interventionen zur Folge hatte. Bei einigen Häusern wurden Dächer abgedeckt. Zudem kam es im Raum Stäfa aufgrund eines auf die Starkstromleitung gefallenen Baumes zu einem Stromausfall. In Zumikon fiel ein Baum auf die Fahrleitung der Forchbahn, was zusammen mit dem Stromausfall in Stäfa zu Behinderungen im Bahnverkehr führte. Zeitweise mussten Busse eingesetzt werden. Im Zürcher Oberland kippten durch die Windböen zwei, und in Adliswil ein Anhänger auf die Seite. Auf den Zürcher Seen wurden diverse Boote losgerissen.

Auf den Hochleistungsstrassen kam es ebenfalls zu Behinderungen. Wegen auf der Fahrbahn liegenden Teilen entstand an einem Lastwagen auf der A1 in Winterthur ein Reifenschaden. Bäume auf der Fahrbahn sorgten auf der A3 in Thalwil und Pfäffikon SZ sowie auf der A52 in Hinwil für Behinderungen. Auf der A3 in Urdorf fiel ein Baugerüst auf die Fahrbahn. Neben diesen kam es zu vielen weiteren Sachschäden. Die gesamte Schadenssumme kann noch nicht beziffert werden.

Grössere Verkehrsbehinderung wegen des Sturms waren auf dem Hirzel, dem Albispass, auf der Seestrasse in Meilen, Oetwil am See, Stäfa, Bülach und Rifferswil sowie zahlreichen anderen Strassen zu verzeichnen.

Nebst der Polizei standen auch die Feuerwehren, das Tiefbaumt des Kantons Zürich sowie die Werk- und Forstbetriebe der Gemeinden sowie weitere Einsatzkräfte verschiedenster Organisationen im Dauereinsatz. Vorausschauend sperrten einzelne Gemeinden exponierte Strassen durch Waldgebiete.

 

Quelle: Kantonspolizei Zürich
Bildquelle: Kantonspolizei Zürich

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