Basel BS: Weg mit der rosaroten Brille beim Thema Menschenhandel

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Setzt beim Blick auf das Thema Menschenhandel die rosarote Brille ab – „Lass Dich nicht blenden, die Schweiz ist auch betroffen“:

Mit dieser Botschaft tourt während zweier Jahre der Info-Bus Menschenhandel durch die Schweiz. Am Montag, 28. Mai 2018, macht er zwischen 10 und 19 Uhr Halt auf dem Barfüsserplatz in Basel.

Die rosarote Brille ist gut zu sehen auf dem Bus, den die Internationale Organisation für Migration gemeinsam mit dem Bund, kantonalen Behörden und Opferhilfestellen für eine mobile Ausstellung nutzen.

In Basel-Stadt gastiert der Bus, in dem Zahlen, Fakten und Hintergründe zu Menschenhandel in der Schweiz präsentiert werden, in Zusammenarbeit mit dem Justiz- und Sicherheitsdepartement und dem kantonalen Runden Tisch gegen Menschenhandel (weitere Informationen finden sich im Web).

Menschenhandel ist auch eines der drei Deliktfelder, die der Regierungsrat im August 2017 als Schwerpunkte zur Kriminalitätsbekämpfung festgelegt haben.

Auch die Schweiz ist ein Ziel und Transitland von Menschenhandel. Opfer sind Frauen, Männer und Minderjährige, meist zwecks sexueller Ausbeutung oder zur Ausbeutung ihrer Arbeitskraft.

Die Opferschutzorganisationen betreuen schweizweit jährlich mehr als 250 Opfer, die ihrer Ausbeutungssituation entkommen konnten. Anfänglich haben zuweilen auch sie eine rosarote Brille getragen und sich von falschen, geschönten Vorstellungen über ihre Arbeitsmöglichkeiten in der Schweiz blenden lassen. Ihre Hoffnungen zerschlagen sich jeweilen blitzschnell.

Weil Menschenhandel und Ausbeutung im Verborgenen passieren, will der Info-Bus die Bevölkerung dafür sensibilisieren, im Verdachtsfall die richtigen Hilfsorganisationen zu kontaktieren.

Kurzum: „Lass dich nicht blenden – schau hin!“

 

Quelle: Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt
Artikelbild: Symbolbild (© atdr – shutterstock.com)

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