Innsbruck AT: Über 500 Spuren ausgewertet – Mordfall aus dem Jahr 2016 geklärt

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Die Polizei hat einen Mordfall aus dem Jahr 2016 geklärt. Im April 2018 war eine stark verweste Leiche in Fritzens (Bezirk Innsbruck-Land) gefunden worden.

Ein 74-Jähriger soll für den Tod des Mannes verantwortlich sein.

Die Leiche des Mannes wurde Ende April in Fritzens unmittelbar neben dem Inn bei Flurreinigungsarbeiten zufällig entdeckt – mehr dazu in Obduktion nach Mordalarm: Wer ist der Tote? Nach längeren Ermittlungen konnte die Polizei Mitte Mai die Identität des Mannes klären. Es handelte sich bei dem Toten um einen 75-jährigen Tiroler, der seit Juli 2016 als abgängig gemeldet war. Er soll eine bekannte Größe in der Unterwelt gewesen sein – mehr dazu in Identität nach Leichenfund geklärt.

Schädel mehrfach gebrochen

Die Leiche des Mannes wurde in einem Sack gefunden. Der Sack war oberflächlich eingegraben und mit Ästen bedeckt. Die Leiche war schon stark verwest, sodass es zunächst noch keine Hinweise auf die Identität des Opfers gab. Bei der Obduktion der Leiche wurde festgestellt, dass der Schädel mehrfach gebrochen ist.

Über 500 Spuren ausgewertet

Die Kriminalisten werteten insgesamt mehr als 500 Spuren aus. Zwei dieser biologischen Spuren führten zum Verdächtigen – einem 74-jährigen Bekannten des Toten. Bei der anschließenden Einvernahme räumte der Beschuldigte ein, seinen Bekannten im Frühjahr 2016 getötet zu haben. Das Motiv der Tat und nähere Tatumstände sind noch nicht klar.

Der 74-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Freitag gegen 21.00 Uhr in Innsbruck festgenommen. Seit Montag befindet er sich in U-Haft.

 

Quelle: tirol.orf.at
Artikelbild: Symbolbild © Rsphotograph – shutterstock.com

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