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Lebensgefährlicher Spaziergang in den Gleisen; Bundespolizei nimmt Gleisläufer in Gewahrsam

Köln. In der zurückliegenden Nacht wurde die Bundespolizei über einen Gleisläufer informiert, der auf der Bahnstrecke zwischen dem Haltepunkt Köln-Geldernstrasse und Köln-Nippes laufen würde.

Kurz nach 00:30 Uhr alarmierte die Deutsche Bahn AG die Bundespolizei: Ein Lokführer einer S-Bahn (Linie 11) hatte eine dunkel gekleidete Person im Gleisbereich gesehen und eine Notbremsung veranlasst.

Zunächst war unklar, ob der Zug rechtzeitig zum Halten gekommen war. Jedoch nahmen die Bundespolizisten im Rahmen ihrer Fahndung einen 35-jährigen Mann in Gewahrsam, der orientierungslos durch die Gleise lief. Zur Identitätsfeststellung wurde der Gleisläufer mit zur Dienststelle genommen. Gegenüber den Einsatzkräften gab der Kölner an, sich verlaufen zu haben und unter Medikamenteneinfluss zu stehen. Dass er sich selbst in Lebensgefahr gebracht hatte, hatte er völlig außer Acht gelassen. Die Bundespolizei erstattete Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Da die Gleise aufgrund des Vorfalls gesperrt waren, erhielten 17 Züge eine Gesamtverspätung von 465 Minuten.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Wichtige Tipps hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Titelbild: Symbolbild (Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

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