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Kanton Aargau: Einbruchsdelikte erneut rückläufig – hohe Verkehrssicherheit

Dank intensiven präventiven und repressiven Bemühungen konnte die Anzahl der registrierten Einbruchdiebstähle um über 10 % gesenkt werden. Im Strassenverkehr blieb die Anzahl der Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr stabil.

Die Zahl der Verkehrstoten sank auf 11. Die Verkehrssicherheit auf Aargauer Strassen ist erneut hoch.

Erneuter Rückgang der verübten Einbrüche

Die registrierten Einbruchsdelikte konnten durch Schwerpunktsetzung bei der Prävention und der Repression wiederum gesenkt werden. Die Gesamtzahl der Einbrüche gingen im Berichtsjahr auf 1’355 zurück (Vorjahr 1’542). Die Kantonspolizei Aargau konnte die Aufklärungsquote gegenüber dem Vorjahr nicht halten, diese ging auf 14,4 % zurück (19,1 %). Die Kantonspolizei verfolgt weiterhin die Absicht, mit einer lagegerechten Präsenz und einem hohen Kontrolldruck rund um die Uhr Einbruchsdelikte zu verhindern.

Tatverdächtige in beiden Tötungsdelikten ermittelt und festgenommen

Im Jahr 2019 verzeichnete die Kantonspolizei zwei vollendete Tötungsdelikte. In beiden Fällen konnte ein Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden.

Die Gewaltdelikte nahmen gegenüber dem Vorjahr leicht zu. So zählte die Kantonspolizei 2’481 Gewaltstraftaten, wobei die Aufklärungsquote bei 89 Prozent lag.
Die Raubdelikte stiegen auf 59 (Vorjahr: 42) an, mehr als die Hälfte konnten geklärt werden.

Die Gesamtstatistik der Straftaten gemäss Strafgesetzbuch (StGB) ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Bei 24’501 erfassten Straftaten konnte die Aufklärungsquote auf 46,9 % (Vorjahr: 46,2 %) gesteigert werden.

Historischer Minusrekord bei den Verkehrstoten

Die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle betrug 2’375. Diese Zahl bewegt sich immer noch plus/minus im Bereich der tiefen Werte der Vorjahre. Die Zahl der Verkehrstoten sank auf einen historischen Wert von 11 (Vorjahr: 16).

Die Gesamtzahl der schweren Personenschäden betrug 225. Dies bedeutet nach 2017 und 2018 einen ähnlichen, tiefen Wert.

Die Hauptunfallursachen sind Missachtung des Vortrittsrechts, Zustand der Verkehrsteilnehmer, Nichtanpassen der Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit. Die Anzahl Unfälle auf einem Fussgängerstreifen sank leicht (66 Unfälle). Die Widerhandlungen beim Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss waren leicht unter den Vorjahreswerten.

Interventionen und Festnahmen durch die Polizei

Die Polizeikräfte rückten im Jahr 2019 über 2’000 Mal an Fälle von Häuslicher Gewalt aus. Dank intensiven Verkehrs- und Personenkontrollen konnten im vergangenen Jahr über 1’900 Festnahmen erreicht werden.

 

Quelle: Kantonspolizei Aargau
Titelbild: Symbolbild © Kantonspolizei Aargau

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