DE | FR | IT

Morges / A1 VD: Tödlicher Unfall auf der Autobahn – Zeugenaufruf

Am Mittwoch gegen 14.20 Uhr kollidierte ein Autofahrer, der auf der Autobahn A1 auf der Höhe von Morges in Richtung Lausanne unterwegs war, mit einem Rollerfahrer, der auf der rechten Spur fuhr.

Der Fahrer des Zweirads starb noch an der Unfallstelle unter Umständen, die die Ermittlungen klären müssen. Die Autobahn wurde für mehrere Stunden gesperrt und die Gendarmerie bittet um Zeugenhinweise.

Am Mittwoch, 3. August 2022, gegen 14.20 Uhr, gingen bei der Waadtländer Polizeizentrale (CVP) mehrere Anrufe ein, die einen Unfall zwischen einem Auto und einem Roller auf der Autobahn A1, Fahrbahn See, kurz nach der Einfahrt Morges Est, auf der Höhe des Rangierbahnhofs Denges, meldeten. Die Personen vor Ort, darunter ein Arzt, führten bis zum Eintreffen des SMUR und eines Krankenwagens eine Herzmassage durch. Trotz dieser Intervention verstarb der Fahrer des weissen Motorrollers, ein 64-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region Lausanne, noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Autos, ein grauer BMW mit Genfer Kennzeichen, wurde von den Ermittlern in Empfang genommen und zu den Umständen des Unfalls befragt. Es handelte sich um einen 40-jährigen Franzosen, der in Genf wohnhaft ist.

Um die Unfallstelle zu sichern und den Einsatz der Rettungskräfte zu ermöglichen, sperrte die Gendarmerie mit Unterstützung von SIERA und der Police Région Morges (PRM) die Autobahn auf der Höhe von Aubonne bis zur Anschlussstelle Ecublens. Anschliessend evakuierten die Polizisten alle Fahrzeuge, die sich auf der Autobahn auf der Chaussée Lac zwischen Aubonne und Morges befanden. Mit Unterstützung des Waadtländer Zivilschutzes (PCI) wurde eine Umleitung über die Kantonsstrassen eingerichtet. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region sowie zu einem kilometerlangen Stau auf der Autobahn zwischen Gland und Aubonne. Kurz nach 20.00 Uhr konnte der Verkehr auf der Autobahn wieder freigegeben werden.

Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und die diensthabende Staatsanwältin, die sich an den Unfallort begab, eröffnete eine Strafuntersuchung, um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln. Sie ordnete an, dass die Gendarmen der Verkehrseinheit eine vollständige Unfallaufnahme durchführen sollten.

Zeugenaufruf

Um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln, bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Alle Personen, die den Ablauf dieses Ereignisses beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit den Ermittlern der Kantonspolizei Waadt unter der Telefonnummer 021 333 5 333 oder mit dem nächstgelegenen Polizeiposten in Verbindung zu setzen.

Dieser Unfall erforderte den Einsatz von mehr als einem Dutzend Patrouillen der Gendarmerie und der Police Région Morges, des SMUR und eines Krankenwagens, des Personals von SIERA für die Strassensperrungen mit Unterstützung der PCI und die Wiederherstellung der Fahrbahn, von zwei Mannschaftsmitgliedern der ESU (Emergency Support Team) und von Spezialisten der Verkehrseinheit der Waadtländer Gendarmerie für die Untersuchung und die technische Erhebung.

 

Quelle: Kapo Waadt
Titelbild: Symbolbild (© Ground Picture – shutterstock.com)

Was ist los im Kanton Waadt?

Melden Sie sich hier bei der Facebook-Kantonsgruppe an!