Polizei-Schweiz am 1. November 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages
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Ein gewaltbereiter Mob setzt im Zürcher Kreis 4 ein Auto und weitere Gegenstände in Brand, eine 76-jährige Frau wird bei einem Gewaltdelikt schwer verletzt und eine 25-Jährige rutscht bei Engelberg rund 150 Meter über einen vereisten Hang: Der 1. November 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein 15-Jähriger in kritischem Zustand nach einem Töffli-Sturz sowie sieben vorläufige Festnahmen nach einem versuchten Einbruch in Höchstetten beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
SONNTAG · 1. NOVEMBER 2026
- Zürich ZH: Ein Mob setzt ein Auto, Container und weitere Gegenstände in Brand und greift Einsatzkräfte an.
- Bachs ZH: Eine 76-jährige Frau wird in einem Einfamilienhaus schwer verletzt; ein 47-jähriger Tatverdächtiger wird festgenommen.
- Engelberg OW: Eine 25-Jährige rutscht auf Eis rund 150 Meter einen Hang hinunter und wird lebensbedrohlich verletzt.
- Plaffeien FR: Ein 15-Jähriger stürzt mit seinem Töffli und wird in kritischem Zustand von der Rega ins Spital geflogen.
- Höchstetten BE: Nach einem versuchten Einbruch in ein Geschäft nimmt die Polizei sieben mutmassliche Beteiligte vorläufig fest.
Zürich ZH: Mob setzt Auto und Container in Brand und attackiert Polizei
In der Halloween-Nacht haben sich gegen 22.30 Uhr mehrere hundert Personen bei der Piazza Cella an der Langstrasse versammelt. Im weiteren Verlauf wurden im Zürcher Kreis 4 Container, E-Bikes und E-Trottis angezündet. An der Zwinglistrasse setzte der Mob zudem ein Auto in Brand. Auch Scheiben einer VBZ-Haltestelle und nahe gelegener Geschäfte wurden beschädigt.
Die Einsatzkräfte wurden wiederholt mit Pyrotechnik, Flaschen und Steinen angegriffen. Die Stadtpolizei setzte Wasserwerfer, Reizgas und Gummischrot ein. Eine Streifenwagenpatrouille, die wegen eines medizinischen Notfalls ausgerückt war, musste sich nach einem Angriff zunächst zurückziehen. Gegen 1.30 Uhr beruhigte sich die Situation. Der Sachschaden ist noch nicht beziffert; die Ermittlungen laufen.
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Bachs ZH: 76-Jährige bei Gewaltdelikt schwer verletzt
In einem Einfamilienhaus in Bachs ist am Samstagnachmittag eine 76-jährige Frau schwer verletzt aufgefunden worden. Nach einem Notruf rückten der Rettungsdienst des Spitals Bülach, ein Notarzt und die Kantonspolizei Zürich aus. Die Schweizerin wurde medizinisch versorgt und mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Die Polizei nahm einen 47-jährigen Mann fest. Er steht im Verdacht, der Frau die schweren Verletzungen zugefügt zu haben. Das Forensische Institut Zürich führte am Tatort eine umfassende Spurensicherung durch. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft I untersuchen den genauen Tathergang. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
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Engelberg OW: 25-Jährige rutscht auf Eis 150 Meter ab
Eine 25-jährige Frau war am Samstag mit einer Gruppe auf dem Weg zum Grassenbiwak. Gegen 13.30 Uhr stürzte sie im Gebiet Tierberg bei Engelberg auf einer vereisten Fläche und rutschte anschliessend rund 150 Meter einen Hang hinunter.
Die Frau zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Die Rega barg sie und flog sie mit einem Rettungshelikopter in ein ausserkantonales Spital. Wie es zu dem folgenschweren Bergunfall kam, wird von der Kantonspolizei Obwalden abgeklärt.
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Plaffeien FR: 15-Jähriger nach Töffli-Sturz in kritischem Zustand
In der Halloween-Nacht ist ein 15-Jähriger in Plaffeien schwer mit seinem Töffli verunfallt. Der Jugendliche stürzte gegen 1 Uhr und musste in kritischem Zustand von der Rega mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Der Unfall gehörte zu mehreren Ereignissen, zu denen die Kantonspolizei Freiburg in dieser Nacht ausrückte. Neben weiteren Verkehrsunfällen wurden aus verschiedenen Orten Eier-, Knallkörper- und Steinwürfe, beschädigte Busse sowie brennende Müllcontainer gemeldet. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.
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Höchstetten BE: Sieben Festnahmen nach versuchtem Einbruch
Kurz nach 2.30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Bern die Meldung über einen versuchten Einbruch in ein Verkaufsgeschäft an der Zürich-Bernstrasse in Höchstetten. Bei der Fahndung kamen zwei Diensthunde und Drohnen zum Einsatz. Im Bereich Weiermatt wurden zunächst vier Männer angehalten, die dem Signalement entsprachen.
Bei einer späteren Fahrzeugkontrolle in Hellsau nahm die Polizei drei weitere Männer vorläufig fest. Insgesamt handelt es sich um drei Minderjährige und vier Erwachsene im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. Zwei von ihnen waren bereits vor der polizeilichen Anhaltung verletzt worden und kamen ins Spital. Die Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau und die kantonale Jugendanwaltschaft führen die Ermittlungen. Für sämtliche Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.
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Der 1. November 2026 im Überblick
Die fünf Fälle zeigen die Bandbreite der Polizeiereignisse dieses Sonntags: gewaltsame Ausschreitungen mit Bränden und Angriffen auf Einsatzkräfte, ein schweres Gewaltdelikt, zwei folgenschwere Unfälle mit lebensbedrohlich beziehungsweise kritisch verletzten Personen sowie sieben Festnahmen nach einem versuchten Einbruch.
Bei sämtlichen Ereignissen dauern die Ermittlungen oder Abklärungen der zuständigen Behörden an. Für beschuldigte und tatverdächtige Personen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Quelle: Stadtpolizei Zürich, Kantonspolizei Zürich, Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, Kantonspolizei Obwalden, Kantonspolizei Freiburg, Kantonspolizei Bern, Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, Kantonale Jugendanwaltschaft Bern