Mit dem Alter verändert sich auch unser Gehirn. Bei übergewichtigen Menschen scheint das Schrumpfen der Hirnmasse sogar schneller fortzuschreiten als bei schlanken Menschen.
Zu diesem Ergebnis sind die Forscher der University of Cambridge gekommen, welche sich die Denkorgane von 473 Menschen im Alter zwischen 20 und 87 Jahren genauer angesehen haben.
Von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen leidet Ostafrika derzeit unter einer katastrophalen Dürre. Besonders betroffen ist die Guji-Region im Süden Äthiopiens. Die meist von der Viehzucht lebenden Bewohner haben infolge der Trockenheit grosse Verluste bei ihrem Tierbestand zu verzeichnen. Noch schlimmer: das fehlende Trinkwasser wirkt sich zunehmend lebensbedrohlich aus.
Caritas Schweiz weitet daher ihr Engagement aus und startet im Süden Äthiopiens ein zusätzliches Nothilfe-Projekt. Der Gesamtumfang der Nothilfe, die Caritas Schweiz für die Opfer der Dürre in Ostafrika in Kooperation mit der Glückskette leistet, beläuft sich auf 2 Millionen Franken.
Im Tessin gilt seit dem 1. Juli ein Verhüllungsverbot. Danach können das Burka-Tragen sowie andere Formen der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit mit einem Bussgeld belegt werden. Jetzt ist es zu einem ersten Bussgeldfall gekommen. Eine Frau aus Kuweit wurde am vergangenen Wochenende wegen Verstosses gegen die Vorschrift belangt.
Die Frau erhielt eine Geldbusse von 100 Franken, weil sie den Gesichtsschleier Niqab trug, sagte der Kommandant der Gemeindepolizei von Chiasso Nicolas Poncini am Mittwoch gegenüber dem Tessiner Radio RSI. Die Polizeikräfte seien von Personen an einem öffentlichen Ort auf die Frau aufmerksam gemacht worden – in Anwesenheit dieser Personen sei dann die Strafe ausgesprochen worden.
Das Papiliorama ist ein spezieller Zoo für Schmetterlinge und typische Tiere aus dem südamerikanischen Regenwald in Kerzers im Kanton Freiburg. Dazu gehört natürlich auch das Faultier, das fast ein Wahrzeichen dieser bedrohten Gebiete ist. Eine der Faultiergruppen im Papiliorama in Kerzers hat jetzt Nachwuchs bekommen. Damit ist die Faultier-Population im Nocturama auf sechs Tiere angewachsen.
Im Papiliorama hat die siebenjährige Faultier-Mutter unlängst ihr drittes Junges zur Welt gebracht. Besucher haben gute Chancen, die Mutter mit ihrem acht Wochen alten Baby bei Streifzügen unter der Nocturama-Kuppel zu beobachten. Noch trägt sie zwar ihren Nachwuchs immer auf ihrem Bauch, hat dabei aber keine Angst, sich auch in der Nähe von Menschen zu bewegen.
Das Thema Doping liegt derzeit wie ein Schatten über den Olympischen Spielen in Rio, noch ehe sie wirklich begonnen haben. Die Diskussion um das russische Staats-Doping und den Ausschluss von Sportlern aus dem Land belastet. Das Prüfen und Erkennen von Doping gehört auch bei diesen Spielen zu den wichtigsten Massnahmen, um fairen Wettbewerb sicherzustellen. Mit von der Partie ist dabei die Firma Berlinger Special AG (Schweiz).
Das Organisationskomitee (OK) der Olympischen Spiele hat jetzt die neueste Generation der Anti-Doping-Flaschen (BEREG-KIT Sicherheitsflaschen) aus dem Haus erhalten. Die Doping-Flaschen werden seit Ende April 2016 unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen hergestellt und gelten weltweit als sicherste Behälte für Doping-Proben. Die neuen Flaschen sind bereits seit einigen Wochen bei verschiedenen Anti-Doping-Agenturen weltweit im Einsatz und werden ab dem 5. August 2016 bei den Doping-Kontrollen in Rio de Janeiro verwendet.
Die Stadtpolizei Zürich weist auf eine neue Betrugsmasche hin, in deren Fokus vor allem Jugendliche und junge Erwachsene stehen. Um diese besser zu warnen, wurde – zielgruppengerecht – eine Aufklärungs- und Präventionskampagne in sozialen Medien gestartet. Unter dem Hashtag #fakefameZH sollen potentielle Opfer via Facebook, Twitter und Instagram erreicht werden. Der Name nimmt dabei Bezug auf den vermeintlichen Ruhm, den die jungen Erwachsenen durch das schnelle Geld erhalten.
Das Vorgehen der Betrüger ist immer dasselbe: Junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren werden überredet, Mobilfunkverträge abzuschliessen. Die dadurch stark verbilligt oder kostenlos erhaltenen Handys und Tablets sollen sie danach weit unter Wert an die Betrüger verkaufen, die vorgeben, die dazugehörenden Verträge auf sich zu überschreiben. Diesem Versprechen kommen sie aber nicht nach und die Betrogenen bleiben auf den Vertragsverpflichtungen sitzen.
Die Auswirkungen des anhaltenden Flüchtlingszustroms werden erst nach und nach systematisch erforscht. Eine Untersuchungsgegenstand sind die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt. Zwischen der Dauer des Asylverfahrens und der Arbeitslosigkeit besteht ein Zusammenhang, den jetzt vom Schweizer Nationalfonds unterstützte Experten weltweit erstmals quantifiziert haben.
Am 5. Juni 2016 hat die Schweizer Stimmbevölkerung beschleunigte Asylverfahren an der Urne befürwortet. Damals wurde auch argumentiert, die Beschleunigung führe die Flüchtlinge schneller dem Arbeitsmarkt zu und entlaste somit das Sozialsystem. Dass schnell aufgenommene Flüchtlinge tatsächlich eher eine Stelle erhalten, wurde nun nachgewiesen.
Eine aktuelle Studie zu Neurodermitis, die im British Journal of Dermatology (doi: 10.1111/bjd.14566) veröffentlicht wurde, kommt zu aufschlussreichen Ergebnissen: Bei rund 70 Prozent der Neurodermitis-Patienten sind deren Hautläsionen mit Staphylococcus aureus-Bakterien (S. aureus, einschliesslich MRSA) besiedelt.
Bei Betroffenen mit einer stärker ausgeprägten Neurodermitis besteht ein höheres Risiko der Besiedelung mit S. aureus. Diese Resultate weisen auf die Bedeutung der Besiedlung als einem der möglichen Auslöser für Atopische Dermatitis hin.
Seit dem 1. Juli ist im Tessin das für den öffentlichen Raum geltende Verhüllungsverbot in Kraft. Marco Solari, Präsident des Filmfestivals von Locarno, hat sich jetzt für diese Massnahme ausgesprochen. Es gehe um einheimische Werte, sagte Solari in einem Interview. In der Schweiz zeige man das Gesicht und gebe anderen die Hand. „Wenn Leute zu uns kommen, sollen sie sich an unsere Regeln halten“, sagte er am Dienstag der Zeitung „Blick“.
Diese Position sei nicht illiberal, so Solari. Man könne im Namen des Liberalismus nicht die Unterdrückung der Frau akzeptieren. Er erinnert daran, dass der Kanton Tessin 1830 „die erste liberale Verfassung Europas“ hatte. Die hohe Zustimmung im Tessin zu der ebenfalls als illiberal bezeichneten Durchsetzungsinitiative (Abschiebung krimineller Ausländer) erklärt er mit dem Lohngefälle zwischen Italien und dem Südkanton.
Rettung für Tiger Laziz und 15 weitere notleidende Tiere im Khan-Younis-Zoo in Gaza unter dem Hashtag #2sour2ignore: VIER PFOTEN setzt sich seit Monaten dafür ein, den Tieren den Umzug aus dem „schlimmsten Zoo der Welt“ in ein artgemässes Zuhause bei angemessener Versorgung zu ermöglichen.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat VIER PFOTEN die „Lemon Challenge“ gestartet. Als Zeichen der Solidarität beissen Unterstützer in eine saure Zitrone – oder spenden für die leidenden Wildtiere.
Die Lebenserwartung bei Krebs-Patienten hat sich deutlich verbessert. Mehr als 170‘000 Personen in Grossbritannien, bei denen bis zum 40. Lebensjahr Krebs diagnostiziert worden war, haben bis heute überlebt. Das zeigt eine Umfrage des britischen Macmillan Cancer Support. Nach Angaben von Hilfsorganisationen ist die Wahrscheinlichkeit, das erste Jahrzehnt nach einer Krebs-Diagnose zu überleben, doppelt so hoch wie noch Anfang der 1970er Jahre.
Die Studie mit dem Titel "Cancer Then and Now" untersucht Diagnose, Behandlung und Überleben von Krebspatienten. Danach ist eine „ausserordentliche“ Anzahl von Menschen viele Jahre nach der Krebsdiagnose noch am Leben. Zu verdanken ist diese Entwicklung Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung wie auch einem besseren Screening, das eine raschere Diagnose ermöglicht.
Swiss Olympic versteigert über ricardo.ch persönliche und signierte Gegenstände von Schweizer Spitzenathletinnen und Spitzenathleten. Der Erlös wird an die Stiftung Schweizer Sporthilfe gehen.
Schweizer Sportfans erhalten ab heute die Gelegenheit, sich ein Stück Schweizer Sportgeschichte zu sichern! Vom 2. bis am 24. August 2016 versteigert Swiss Olympic im Rahmen der traditionellen Charity-Auktion in Zusammenarbeit mit ricardo.ch persönliche und signierte Gegenstände von Schweizer Spitzenathletinnen und Spitzenathleten.
Auch unter Film-Piraten verdrängt Streaming Downloads und Torrents. Die exakten Zahlen gibt das Datenschutz- und Marktanalyse-Unternehmen MUSO bekannt So haben im Jahr 2015 fast 75 Prozent aller Besucher von TV- und Film-Piraterieseiten die Inhalte per Stream konsumiert.
Auch interessant: Unter den Piraten nutzt eine überwältigende Mehrheit klassische Computer statt Tablett oder Smartphone. Die meisten Piraten, in absoluten Zahlen, gibt es nach Angaben gegenüber "TorrentFreak" zwar in den USA - gemessen an der Zahl der Internet-Nutzer haben jedoch europäische Länder die höchste Piraten-Dichte. Lettland, Bulgarien und Litauen liegen da ganz vorne.
Gut gemeinte Ratschläge bekommen Pollenallergiker immer und überall zu hören – meist mehr, als ihnen lieb ist. Aber was ist eigentlich dran an den vielen angeblichen Fakten über Heuschnupfen und andere Allergien?
Entwickeln sich solche Erkrankungen tatsächlich nur in der Kindheit? Und ist das Lüften bei Regen wirklich so sinnvoll? Erfahren Sie, was stimmt und was nicht:
Am Montag kam es in Basel zu einem Badeunfall im Rhein, der tragisch hätte enden können. Zum Glück ging der Vorgang glimpflich aus und der betroffene Schwimmer blieb unverletzt. Kurz nach Mittag hatte sich ein 61-jähriger Mann mit dem Fuss in einer Bojen-Kette vor der Mittleren Brücke verfangen.
Andere Schwimmer konnten den erschöpften Mann befreien und auf einer Plattform bei einem Brückenpfeiler in Sicherheit bringen. Die Berufsfeuerwehr nahm den Mann anschliessend an Bord und übergab ihn der Sanität.
Eine aktuelle Studie der Loyola University Chicago kommt zu dem Ergebnis, dass der exzessive Konsum von Alkohol signifikanten Einfluss auf die Atmung hat und die Atemwege schädigt.
Trinken Erwachsene übermässig viel Alkohol, haben sie einen geringeren Gehalt an Stickstoffmonoxid in ihrem Atem als andere. Letzten Endes steigen damit die Infektionsrisiken.
Am heutigen 2. August startet der Neubau des Bahnhofs in Deisswil. Er wird unmittelbar vor dem Bernapark errichtet und soll behindertengerecht gestaltet werden. Für die meisten Fahrgäste bedeutet er kürzere Weg und den Verzicht auf das riskante Überqueren der verkehrsträchtigen Bernstrasse. Die Fertigstellung des neuen Bahnhofs ist für Oktober geplant.
Der heutige Bahnhof verfügt nur über einen schmalen Bahnsteig und liegt in einer Kurve. Der Neubau war erforderlich, weil er nicht den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes entspricht und eine bauliche Anpassung nicht möglich war. Auch die geltenden Normen zu Sicherheitsabständen konnten nicht eingehalten werden.
Ein interaktiver humanoider Roboter wurde von den Mitarbeitern des Istituto Italiano di Tecnologia entwickelt.
Der „R1 - Your Personal Humanoid“ ist anpassungsfähig, er kann selbständig mit Menschen kommunizieren und sinnvoll auf das Verhalten der Personen ihm gegenüber reagieren.
Entgegen verbreiteter Meinung ist nicht gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Manche Kräuter können im schlimmsten Fall sogar schaden. Ohne Zweifel aber können Heilkräuter gegen zahlreiche Beschwerden helfen, wenn sie denn richtig angewendet werden. Expertin auf diesem Gebiet ist Frau Prof. Dr. Friederike Störkel von der FH Münster (Fachbereich Gesundheit).
Über dieses Thema kann sie ohne Weiteres zwei Stunden fachsimpeln. Nicht allein deshalb, weil sie aus einer Botanikerfamilie stammt, mit Pflanzen grossgeworden ist und in ihrem eigenen Garten über 40 Heilpflanzen hat, sondern auch, weil sie sich als Ärztin kritisch mit Chancen und Grenzen der Wirkungsweise von Heilpflanzen auseinandersetzt.
Es war das Anliegen des olympischen Organisationskomitees und seiner Partner. Und das Kämpfen bis zum Schluss hat sich gelohnt: Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro wird es eine maximal nachhaltige Fischversorgung geben.
Gestern Nacht konnte das Komitee nun in Rio de Janeiro bekannt geben, dass die Athleten der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2016 zu 75% mit Fisch und Meeresfrüchten aus nachhaltigen, verantwortungsbewussten Fischereien versorgt werden.
Am Montagabend wurde die Schweizer Olympia-Delegation offiziell am Flughafen Zürich verabschiedet. Im Anschluss flog SWISS (Swiss International Air Lines) die Sportler mit einem Spezialflug nach Rio de Janeiro. SWISS ist Partner und offizielle Fluggesellschaft der Teams von Swiss Olympic und Swiss Paralympic
Mit einem Volksfest auf der Zuschauerterrasse des Flughafens Zürich hat SWISS am Nationalfeiertag gemeinsam mit Swiss Olympic die Schweizer Olympia-Delegation offiziell verabschiedet. Die Fans kamen in den Genuss eines musikalischen und kulinarischen Rahmenprogramms und konnten ihre Sportidole hautnah erleben. Medienschaffende erhielten zudem die Gelegenheit, den Sportlern letzte Fragen vor dem Start der Olympischen Spiele zu stellen.
Vor einiger Zeit wurde er bereits vielfach kritisiert: der Datenhunger von Windows 10. Mit dem „Windows 10 Anniversary Update“ legt Microsoft aber noch einen drauf. Wichtige Datenschutzeinstellungen wurden einfach entfernt.
Konkret lassen sich die Assistentin Cortana und die Websuche nicht mehr einfach und transparent abschalten, so dass jede Suche nach einer lokalen Datei über Internet an Microsofts Suchmaschine Bing übertragen wird.
Nach der Absage von Belinda Bencic haben Swiss Olympic und Swiss Tennis sich gemeinsam mit allen beteiligten Spielerinnen für ein neues Frauen-Doppel entschieden. Die Schweizer an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wird demnach aus Martina Hingis und Timea Bacsinszky bestehen.
Viktorija Golubic, die als Doppelpartnerin von Bacsinszky vorgesehen war, wird nicht an die Olympischen Spiele reisen. Ein Schweizer Mixed-Doppel-Team wird es in Rio nicht geben.
Am 29. Juli flog die erste Gruppe olympischer Pferde vom englischen Flughafen London Stansted ab. Eine spezielle Frachtmaschine bringt sie zu den Olympischen Sommerspielen von Rio 2016. Die Aktion markiert den Auftakt zum olympischen Traum für die weltbesten Pferdesportler.
34 Pferde aus zehn Nationen - eine lebende Fracht im Wert von mehreren Millionen - wurden für den knapp zwölf Stunden dauernden Flug in massgefertigten Paletten untergebracht und verliessen um 15:20 Uhr britischer Sommerzeit an Bord einer Boeing 777-F von Emirates SkyCargo das Vereinigte Königreich.
Dank eines neuen Patents ist es der Walt Disney Company möglich, die Besucher mithilfe eines Fussscans persönlich zu identifizieren. Auf diese Weise lässt sich das Angebot des Themenparks individuell anpassen.
Dabei kommen Sensoren und Kameras zum Einsatz, die persönliche Informationen wie den Namen, den Heimatort und die Interessen erfassen. Die Datenerhebung wird bei der Ankunft wie auch während des Aufenthalts durchgeführt.
Ein internationales Forscherteam hat in der Swartkrans-Höhle in Südafrika den frühesten Nachweis für Krebs bei menschlichen Fossilien entdeckt. Der aggressive Tumor befand sich in einer 1,7 Mio. Jahre alten Zehe eines frühen Menschen nachgewiesen.
Diese Zehe gehörte einem der frühen Hominiden, entweder einem Homo ergaster oder einem Paranthropus robustus. Laut den Wissenschaftlern sei damit eindeutig bewiesen, dass Krebs keine Krankheit moderner Gesellschaften sei, wie manche gerne behaupteten.
Der 29. Juli ist der internationale Tag des Tigers. Aus diesem Anlass hat der WWF die asiatischen Tigerstaaten dazu aufgerufen, Tigerfarmen in ihren Ländern zu schliessen, die die Raubkatzen für den illegalen Handel züchten. Aktuell soll es über 200 solche Einrichtungen geben, in denen bis zu 8‘000 Tiger gehalten werden. Zum Vergleich: in freier Wildbahn leben schätzungsweise nur noch 3‘900 Tiere. Betroffen von der illegalen Züchtung sind u.a. China, Laos, Vietnam und Thailand.
Erst im Juni erfolgte die Schliessung des berüchtigten „Tigertempels“ in Thailand. Dort wurde ein grausamer Fund gemacht: 137 lebende Tiger, 70 Tigerbabys in einem Kühlschrank und in Konservierungsgefässen sowie tausend Amulette aus Tigerhaut. Die Tigerbabys waren für den illegalen Handel bestimmt. Viele andere Tigerfarmen sind ebenso in den illegalen Handel mit Tigern und Tigerprodukten verwickelt. Nur Zoos mit artgerechter Haltung und Zuchtstationen für Naturschutzzwecke sollen von einer Schliessung ausgenommen werden, fordert der WWF.
Die Kantonspolizei Obwalden warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei fordern Unbekannte Schadensersatz für vermeintliche Parkschäden. Ob es sich um einen einzelnen Täter handelt, oder eine Bande, steht derzeit noch nicht fest.
Anlass für die Warnung sind mehrere bei der Kantonspolizei eingegangene Meldungen. Dabei haben die Betroffenen berichtet, jeweils über eine 071er Nummer kontaktiert worden zu sein. Der Anrufer habe behauptet, an seinem Fahrzeug bei einem Parkvorgang durch den Kontaktierten geschädigt worden zu sein. Dieser solle daher Schadensersatz leisten.
Ein Wolf hatte in den vergangenen zwei Monaten auf den Urner Alpen rund 50 Schafe gerissen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde er im Gebiet Surenen/Blackenalp, Gemeinde Attinghausen, von der Wildhut und beauftragten Jägern erlegt.
Es handelt sich um ein männliches Tier. Der Wolf wurde zur genauen Untersuchung an das Institut für Tierpathologie der Universität Bern gebracht.
Im menschlichen Gehirn finden während der Pubertät gravierende Veränderungen statt. Diese können entscheidenden Einfluss darauf haben, ob ein Teenager im späteren Leben mentale Leiden entwickelt, wie etwa eine Schizophrenie.
Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die an der University of Cambridge durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden die Gehirne von insgesamt 300 Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren genauer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass sich in der Pubertät vor allem jene Hirnareale verändern, die mit Entscheidungsfindungsprozessen und komplexem Verhalten in Verbindung stehen.
Ihren Hass haben Terroristen auf öffentlichen Plätzen, in Warenhäusern, in Zügen und in einer Kirche geäussert. Doch statt Hass mit Hass zu bekämpfen, ist die radikale Antwort von Jesus Christus darauf die bedingungslose Liebe. Diese kann dazu führen, dass neue Begegnungen gewagt werden.
Die Opfer der Anschläge und ihre Angehörigen bezahlen für den Hass von Menschen, die sie nicht gekannt haben, denen sie nie etwas Böses zugefügt haben. Bei uns macht sich viel Verzweiflung und Ratlosigkeit breit. Vielerorts werden Reaktionen von Wut, Hass und der Ruf nach Vergeltung geäussert.
Das Hantieren mit Smartphone, Handy oder Tablet gehört für viele Kinder zum täglichen Leben. Nicht selten kommen dabei andere Dinge zu kurz – zum Beispiel das Frühstück. Das hat jetzt eine Befragung von Kellogg's unter rund 2‘000 britischen Eltern ergeben.
55 Prozent der Kinder im Vereinigten Königreich sind danach schon vor dem Frühstück in sozialen Netzwerken aktiv. Ein Viertel der Schulkinder beschäftigt sich während der ersten Mahlzeit des Tages mit Snapchat oder Instagram, weitere 30 Prozent schauen beim Essen YouTube-Videos an.
Am Flughafen Zürich im Gemeindegebiet Kloten kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (27./28. Juli) zu einem Zwischenfall. Dabei wurden sechs Sportflugzeuge beschädigt. Es wurde aber niemand verletzt.
Verursacht wurde der Vorfall offenbar von einem Kleinflugzeug einer Motorsportfluggruppe: Es hing in einem Hangar am Kran und stürzte im Lauf der Nacht zu Boden. Die Gründe für den Absturz sind noch unklar. Durch den Sturz wurden fünf eingelagerte Sportflugzeuge zum Teil stark beschädigt. Der genaue Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, dürfte jedoch mehrere hunderttausend Franken betragen. Es wurde niemand verletzt.
In der ganzen Schweiz werden am Nationalfeiertag wieder die Feuerwerke zu hören und zu riechen sein. Das fröhliche Spektakel ist für Haustiere – und ebenso für Wildtiere – der pure Stress. Wie können Tierbesitzern ihren Schützlingen am besten die Angst nehmen? VIER PFOTEN gibt hilfreiche Tipps.
Viele Haustiere reagieren mit grosser Angst, mitunter sogar panisch, auf laute Feuerwerke. Vor allem Hunde suchen bei ihren Besitzern oft Schutz. „Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden. Sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. Am besten bleibt der Hundehalter ruhig und gelassen und ignoriert das furchtsame Verhalten seines Tieres weitestgehend. Damit strahlt er die nötige Gelassenheit aus“, empfiehlt Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin VIER PFOTEN Schweiz.
Im ersten Halbjahr 2016 hat die Flughafenpolizei mehr Personen die Einreise in die Schweiz gestattet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz blieben hingegen auf demselben Niveau wie im Vorjahr.
342 (383) Personen wurde die Einreise in die Schweiz bei Grenzkontrollen an der Schengen-Aussengrenze verweigert. Die Einreise konnte diesen Personen nicht gestattet werden, da sie die Einreisevoraussetzungen gemäss dem Ausländergesetz nicht erfüllt haben. Dies zum Beispiel, weil sie ungenügende oder keine Reisedokumente auf sich hatten. Zudem konnten insgesamt 2'610 (2'122) polizeilich gesuchte Personen ermittelt werden.
Das Smartphone erscheint heute vielen als Fluch und Segen zugleich. Mancher scheint mit dem Gerät verwachsen zu sein und die Realität um sich herum nicht mehr wahrzunehmen. Auf der anderen Seite bieten Apps viel nützliche Hilfe und Unterstützung im Alltag. Auch zur Stimmungsverbesserung kann das Smartphone gezielt eingesetzt werden.
Dazu bedarf es nur einiger kurzer, angeleiteter Übungen. Das berichten Psychologen der Universität Basel zusammen mit internationalen Kollegen im Fachmagazin „Frontiers in Psychology“. Die Teilnehmer der von ihnen durchgeführten internationalen Studie fühlten sich wacher, ruhiger und waren besserer Stimmung, nachdem sie – durch fünfminütige Videos auf ihrem Smartphone angeleitet –geübt hatten, sich auf ihren Körper zu konzentrieren.
Wie in jedem Jahr wird die Feier zum 1. August am Rhein wieder Tausende Menschen anziehen. Polizeiliche Verkehrsmassnahmen sind daher unvermeidlich. So bittet die Kantonspolizei Basel-Stadt auswärtige Besucher eindringlich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureichen.
Zudem hat die Kantonspolizei ihre Dispositive hinsichtlich möglicher Gefahren geprüft und im Vergleich zu den Vorjahren ausgebaut. Sie wird bei der Bundesfeier am Rhein mehr Präsenz zeigen. So sind optimale Voraussetzungen geschaffen für eine sichere und fröhliche Bundesfeier.
Ein möglichst frühzeitiger Hörtest kann Defizite in Kinderohren aufdecken, die mit Autismus, einer Entwicklungsstörung, in Verbindung stehen.
Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des University of Rochester Medical Center in einer aktuellen Forschungsarbeit. Somit ergibt sich ein Ansatz für die Früherkennung von Autismus. Der Test kann schon bei Säuglingen angewandt werden.
Es ist geschafft – nach 500 Flugstunden, 43‘000 Kilometern und zwölf Monaten – mit Unterbrechungen – ist die Solar Impulse 2 nach kompletter Weltumrundung wieder in Abu Dhabi gelandet. Die Ankunft von Pilot Betrand Piccard wurde zu einem Ereignis in dem Wüstenstaat. Erstmals hat ein Flieger ohne Treibstoff und nur mit Solarenergie die Erde umrundet.
Bertrand Piccard und André Borschberg wollten mit ihrem Projekt Solar Impulse für die Nutzung erneuerbarer Energien werben. Mit dem Flug um die Erde habe er das Potenzial der erneuerbaren Energien klar aufgezeigt, rief Piccard kurz nach der Landung aus: „Die Zukunft ist sauber, die Zukunft gehört euch, die Zukunft ist jetzt, machen wir so weiter!“
Amerikanischen Forschungsergebnissen zufolge, soll der Zahnarztbesuch künftig nicht nur ein strahlendes Lächeln bringen, sondern könnte auch Diabetes mellitus aufdecken. Die Volkskrankheit ist bei vielen vermutlich bislang unentdeckt.
Nach Angaben der Forscher der Columbia University können Zahnärzte nicht nur einen vorhandenen Diabetes erkennen, sondern auch die Veranlagung der Krankheit bestimmen.
Eine nicht ortskundige Autofahrerin war mit ihrem Fahrzeug von Malters in Richtung Wolhusen unterwegs. Sie geriet beim Bahnübergang Dietenei auf das Bahngeleis, wo sie nach wenigen Metern stehenblieb. Die Bahnstrecke musste unterbrochen werden, bis das Fahrzeug geborgen werden konnte.
Eine 51 Jahre alte Schweizerin war am Mittwochabend, 27. Juli 2016, 22:15 Uhr, mit ihrem Auto von Malters in Richtung Wolhusen unterwegs. Beim Bahnübergang Dietenei geriet sie aufs Bahngeleise und blieb nach rund 20 m stecken. Gemäss ihren Angaben war sie ortsunkundig und geriet deshalb auf die Bahngeleise.
Das Kantonspital Aarau ist stolz darauf, jetzt eines der Top drei zertifizierten Onkologiezentren in der Schweiz zu besitzen. Die Zertifizierung wurde nach Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) sowie nach ISO-Norm vorgenommen. Die Tumorbehandlungen sollen noch weiter ausgebaut werden. Die Viszeralchirurgie stellt dabei eine tragende Säule dar und wurde mit einem hochqualifizierten Expertenteam neu aufgestellt. Neben dem Onkologiezentrum haben auch vier wichtige Organzentren, zwei Transitzentren und ein Schwerpunktbereich die Zertifizierung erhalten.
Aarau steht mit der Zertifizierung im schweizweiten Vergleich an dritter Stelle nach Zürich und Luzern. Die Fachexperten und Auditoren der DKG und ISO zertifizierten die Organzentren: Prostata, Darm, Brust und gynäkologische Tumore. Pankreas- und Hauttumore wurden als sogenannte Transitzentren vorzertifiziert und werden voraussichtlich beim nächsten Audit die Vollzertifizierung erhalten. Ausserdem erhält das Kantonsspital Aarau im Bereich Lymphom, Leukämie und hämatologische Systemerkrankungen einen Schwerpunkt.
In mehreren Städten des Bundesstaats Borno im Nordosten Nigerias leben über eine halbe Million Menschen unter katastrophalen gesundheitlichen Bedingungen. Es müssen dringend Nothilfemassnahmen für diese gefährdeten Menschen getroffen werden, fordert Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF).
„In Banki, wie auch in zahlreichen anderen Ortschaften, haben die Bewohner praktisch keinen Zugang zu humanitärer Hilfe“, berichtet Hugues Robert, Leiter der Notfalleinsätze von MSF. Er ist soeben von einem Einsatz in dieser Stadt in der Nähe der kamerunischen Grenze zurückgekehrt.
Der Zoo Basel hat Zuwachs bekommen: Ende Juni zogen drei weibliche Muntjaks aus dem Leipziger Zoo nach Basel. Insgesamt leben damit fünf Muntjaks-Weibchen auf der Nashornanlage in Basel. Das restliche Ensemble dieser speziellen Lebensgemeinschaft besteht aus Panzernashörnern, Pfauen und Zwergottern.
Chinesische Muntjaks sind sehr kleine Hirsche, die lediglich 50 Zentimeter hoch werden. Sie verstecken sich gerne im hohen Gras der Pflanzeninseln. Da braucht es schon ein gutes Auge und etwas Zeit, um diese Mini-Hirsche sehen zu können. Es sei denn, es ist gerade Fütterungszeit, dann erlebt der Besucher, wie ein Zwei-Tonnen-Tier bereitwillig den Tisch mit einem Winzling teilt.
Der Schweizer Tennisspieler Roger Federer muss seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio absagen. Das gibt Swiss Olympic in einer Pressemitteilung mit grossem Bedauern bekannt, äussert aber zugleich Verständnis für die Entscheidung. Eine Knieverletzung zwingt den Tennis-Star zum Olympia-Verzicht. Dabei wäre Roger Federer gerne in Rio des Janeiro mit dabei gewesen. Es hätte seine fünfte Olympia-Teilnahme bedeutet.
Nach eingehenden ärztlichen Untersuchungen steht fest, dass Federer aufgrund der Nachwirkungen einer Knieverletzung, die er im Frühjahr erlitten hat, nicht am Olympiaturnier antreten kann und die Saison 2016 abbrechen muss. Roger Federer gilt als ein Aushängeschild des Schweizer Sports und hätte in Rio zu den Schweizer Medaillenhoffnungen gehört.
Am vergangen Samstag haben Greenpeace-Aktivisten der Regionalgruppe Zürich gegen ein Staudamm-Projekt im brasilianischen Amazonas-Regenwald protestiert. Mit in der Kritik stand dabei der deutsche Siemens-Konzern, der an dem Vorhaben beteiligt ist. Der Protest in Zürich war keine Einzelaktion. Gleichzeitig errichteten weitere Gruppen in 23 deutschen Städten symbolische Baustellen, um über die negativen Auswirkungen zu informieren. Zudem wurden Unterschiften gegen das Projekt und für den Schutz der sensiblen Amazonas-Biosphäre gesammelt.
Der vom brasilianischen Staat geplante São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm würde das Ökosystem der artenreichen Region aus dem Gleichgewicht bringen. Es würde ein Damm mit einem 729 Quadratkilometer grossen Stausee entstehen. Dies entspricht etwa knapp der Grösse des Kantons Solothurn. Das Tapajós-Tal zählt zu den artenreichsten Regionen der Erde.