Am Mittwochabend ist in einer Wohnung in Reconvilier eine Frau leblos aufgefunden worden. Sie wurde Opfer eines Gewaltdelikts.
Der mutmassliche Täter konnte vor Ort angehalten werden. Weitere umfangreiche Ermittlungen sind im Gang.
Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler der Soko "Erle" davon aus, dass das Tötungsdelikt an der 27-jährigen Joggerin aus Endingen am 6. November 2016 in Tatzusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einer 20-jährigen Studentin in der Nacht zum Sonntag, 12. Januar 2014, im österreichischen Kufstein/Tirol steht.
Die junge Frau, eine französische Austausch-Studentin aus Lyon, war damals alleine gegen Mitternacht an der Inn-Ufer-Promenade zu Fuss unterwegs zu zwei Freundinnen, als sie von einem Unbekannten angegriffen und mit einer Eisenstange erschlagen wurde. Auch sie wurde Opfer eines Sexualdeliktes. Trotz intensiver Ermittlungsarbeit gelang es den österreichischen Fahndern bislang nicht, einen Tatverdächtigen zu ermitteln.
Der mutmassliche Täter, der im Fall der vorsätzlichen Tötung einer 49 jährigen Frau verhaftet wurde, hat seine Tat gestanden.
Die Tat ereignete sich in der Nacht von Freitag auf den Samstag im Burgquartier in Freiburg.
Teilweise erfolgreich verliefen die jüngsten Zeugenaufrufe der Soko "Erle". Die Fahnder hatten unter anderem nach einem jungen Mann mit sogenannten Baggy-Jeans und Skaterschuhen gesucht, der von einem anderen Zeugen am fraglichen Sonntag, 6. November 2016, zwischen Endingen und Bahlingen gesehen worden war.
Inzwischen konnte die Identität des jungen Mannes aufgrund eines Hinweises geklärt und er entsprechend befragt werden. Er kommt für die Ermittler als Zeuge in Frage, konnte jedoch keine weiterführenden Hinweise geben.
Mit einem Zeugenaufruf richten sich die Ermittler der Sonderkommission "Erle" an die Öffentlichkeit in den drei Schweizer Kantonen Tessin, Thurgau und Schwyz.
Im Rahmen der Ermittlungen der Sonderkommission "Erle" gingen unter anderem auch Hinweise zu Fahrzeugen mit Schweizer Zulassung ein, die an jenem 6. November 2016 im Bereich der Weinberge zwischen den Ortschaften Endingen und Bahlingen unterwegs gewesen seien.
Nach dem jüngsten Zeugenaufruf der Soko "Erle" (PM vom 08.12.2016) meldeten sich weitere Personen, die am Tag des Verbrechens an der 27-jährigen Joggerin (Sonntag, 6. November 2016) in den Weinbergen zwischen Endingen und Bahlingen unterwegs waren.
Somit ergibt sich für die Ermittler in etwa ein Bild, welche Personen und Fahrzeuge sich im fraglichen Gebiet befunden haben. Zur Vervollständigung dieses Bildes gilt es, noch zwei offene Fragen in diesem Zusammenhang zu klären:
Vier Wochen nach dem Auffinden der Leiche der 27-jährigen Frau aus Endingen fehlt der 40-köpfigen Sonderkommission "Erle" noch immer eine heisse Spur.
Inzwischen gehen die Ermittler etwa 1100 Hinweisen und Spuren nach.
Am Sonntagnachmittag (27.11.2016) fand ein Spaziergänger, der mit seinem Hund in den Weinbergen zwischen Endingen und Bahlingen unterwegs war, einen einzelnen Schuh, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den bisher noch fehlenden Laufschuh der getöteten 27-jährigen Joggerin handelt.
Der Schuh lag in dichtem Gestrüpp abseits der Fahr- und Fusswege im erweiterten Bereich der Leichenfundstelle. Der Schuh wird nun auf Spuren untersucht - ebenso der Bereich, an dem er aufgefunden wurde. Hinsichtlich der Auswertung anderer Spuren liegen noch keine weiterführenden Erkenntnisse vor.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat im Ermittlungsverfahren wegen des Tötungsdelikts zum Nachteil von Frau Carolin Gruber (Endingen) für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, nunmehr eine Belohnung von bis zu 6.000 EUR (in Worten sechstausend Euro) ausgesetzt.
Hinzu kommen Auslobungen von privater Seite. Von mehreren Personen wird die Gesamtsumme von bis zu 19.000 Euro ausgelobt.
Trotz intensiver Arbeit der 40-köpfigen Sonderkommission "Erle", auch am Wochenende, fehlt im Falle der getöteten 27-jährigen Frau aus Endingen eine konkrete Spur, welche die Ermittler entscheidend voranbringen könnte.
Unter den inzwischen etwa 570 Spuren und Hinweisen fehlt auch noch eine erfolgversprechende Mitteilung über den Verbleib des fehlenden Laufschuhs der getöteten Joggerin.
Nach einer ersten Bewertung der Hinweise, die in Verbindung mit der Ausstrahlung des Falles in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" bei der Soko "Erle" eingingen, zeichnet sich keine "heisse Spur" ab.
Die Überprüfungen im Einzelfall dauern jedoch noch an. Die Hinweise betreffen unter anderem auch die Frage nach dem fehlenden blauen Joggingschuh - auch diesen Hinweisen wird aktuell noch nachgegangen.
Am Mittwochabend (16.11.2016) wurde der Fall der zunächst vermissten und tot aufgefundenen 27-jährigen Frau aus Endingen in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" als Studiofall ausgestrahlt.
Während und nach der Sendung gingen zu dieser Ausstrahlung 16 Hinweise aus der Bevölkerung ein, denen die Ermittler der Soko "Erle" nachgehen. Nähere Informationen über Inhalte der Hinweise können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben werden.
Nachdem die Spurensicherung an der Leichenfundstelle sowie die Suche im weiteren Umfeld gestern Abend abgeschlossen wurden, suchen die Ermittler nun einen Laufschuh, den die 27-Jährige am Tattag getragen hatte.
Dieser Schuh konnte bei den intensiven Suchmassnahmen bislang nicht aufgefunden werden.
Die Kriminaltechniker haben ihre über mehrere Tage andauernde Spurensuche am Fundort der Leiche zwischen Endingen und Bahlingen am heutigen Tage abgeschlossen.
Ebenso beendet wurden die damit einhergehenden Suchmassnahmen im engeren und weiteren Bereich des Fundortes. Die Absperrungen in dem Gebiet wurden aufgehoben.
Die 40-köpfige Sonderkommission "Erle" geht inzwischen etwa 300 Hinweisen im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod an einer 27-jährigen Frau aus Endingen nach. Eine "heiße Spur" befindet sich bislang nicht darunter.
Die intensive Suche nach verwertbarem Spurenmaterial an der Leichenfundstelle wird auch am Dienstag noch fortgesetzt. Beim LKA Baden-Württemberg sind entsprechende Untersuchungen und Auswertungen im Gange, wobei mit konkreten Ergebnissen erst in den nächsten Tagen gerechnet werden kann. Sobald solche Ergebnisse vorliegen, wird zeitnah darüber berichtet.