In Solothurn haben Unbekannte am Samstagabend bei mehreren Liegenschaften Briefkästen gesprengt.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur unbekannten Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am frühen Sonntagmittag hat sich ein bislang unbekannter Mann am Spazierweg der Speller Aa vor einer Joggerin entblösst. Die 26-jährige Frau befand sich gegen etwa 11.15 Uhr zwischen der Vennhauser Strasse und der Dorfstrasse, als ihr ein schwarz gekleideter Mann entgegenkam.
Kurz bevor sie an ihm vorbeilief, entblösste er sein erigiertes Glied vor der Joggerin. Die Frau lief schnell weiter und meldete den Fall etwa 45 Minuten später bei der Polizei.
Aufgrund der Presseveröffentlichung am Freitag (s. u.) meldete sich eine weitere Geschädigte des Unbekannten aus Dinslaken. Sie befand sich am Donnerstagnachmittag, zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr, an der Bahnunterführung der Karl-Heinz-Klingen-Strasse.
Plötzlich versperrte der Unbekannte der 20-jährigen Frau aus Dinslaken den Weg und berührte sie unsittlich. Die Frau stiess den Mann von sich und rannte davon, während der Täter sich auf seinem Fahrrad in Richtung Stadtmitte entfernte.
Am 28.04.2019, gegen 04.00 Uhr, wurde ein 31-jähriger Mann an der Uferstrasse, beim Unteren Rheinweg, Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Ein bislang unbekannter Mann ist verdächtig, am 14.02.2019 ein hochwertiges E-Bike von einem Fahrradabstellplatz vor einem Haus in Bonn-Endenich gestohlen zu haben.
Zur Tatzeit gegen 02:05 Uhr wurde er auf dem Grundstück an der Euskirchener Straße aus einiger Entfernung von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.
Am Sonntag (28.04.2019), vor 1:50 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft vier Abfalleimer beim Bahnhof Flawil in Brand gesteckt.
Zudem beschädigten sie einen Billettautomaten. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag zwischen 20.40 Uhr und 20.50 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes an der Graf-Otto-Straße zu einem versuchten Totschlag.
Ein 25 Jahre alter Northeimer wurde dabei durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt.
Schwere Verletzungen hat sich am Freitagmorgen eine Fußgängerin zugezogen, die beim Überqueren der Heutalstraße auf Höhe der Wirkerstraße von einem Autofahrer übersehen wurde.
Der 90-jährige Fordfahrer wollte vom Straßenrand anfahren und hatte dabei den hinter ihm befindlichen Verkehr beobachtet. Dabei hatte er die 85-jährige Fußgängerin übersehen. Diese stürzte durch den Unfall.
Der 76-jähriger Lenker eines VW Busses befuhr die B295 bei Biederbach-Heidenacker talwärts und kam in einer langgezogenen Rechtskurve, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, zu weit nach links.
Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Reisebus.
Mit einem Messer bewaffnet wollte ein Unbekannter gestern die Inhaberin einer Modeboutique in Neuenhof berauben. Diese konnte ihn jedoch in die Flucht schlagen.
Trotz Fahndung blieb der Täter verschwunden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Ein unbekannter Autolenker verursachte in der Nacht auf Samstag in Bereich der Bahnhofbücke in Olten einem Selbstunfall. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Unbekannte von der Unfallstelle.
Zur Ermittlung des verantwortlichen Fahrzeuglenkers sucht die Polizei Zeugen.
Wer kann Angaben zur Bekleidung des Täters machen? Am 31.03.2019 in den frühen Morgenstunden drang eine bisher unbekannte maskierte Person in eine Tankstelle ein.
Die Polizei informierte über diesen Sachverhalt am 31.03.2019.
Am 23.04.2019, um 08:50 Uhr, spazierte eine 79-jährige Frau mit ihren kleinen Hunden auf dem Rheindamm im Bereich des Grenzüberganges Mäder/Kiessern Richtung Koblach.
Auf Höhe der alten "Rheinbahnbrücke" rannten drei freilaufende Hunde auf die Frau und den kleinen, ebenfalls freilaufenden Hund zu. Mit ihrem ausgestreckten Bein, versuchte sie sich und ihren Hund vor den Angreifern zu schützen. Die Hunde ließen dann auch von ihr ab.
Ein 90-jähriger Autofahrer fuhr am Freitagvormittag gegen 10.35 Uhr, in der Heutalstraße vom Fahrbahnrand an und beabsichtigte von der Bäckerei Remensperger in Richtung Ortsmitte weiterzufahren.
Beim Anfahren an der unübesichtlichen Örtlichkeit orientierte sich der Mann nach hinten, auf den rückwärtigen Verkehr, und erkannte zu spät, dass eine 85-jährige Frau die Fahrbahn aus seiner Sicht von links nach rechts überquerte.
Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstagmorgen auf der Kreisstraße 5734, zwischen Vöhrenbach und Herzogenweiler zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem ein 71-jähriger Audi-Fahrer getötet wurde [Polizei.news berichtete].
Die Polizei sucht zum Unfallgeschehen, der 71-Jährige war links von der Fahrbahn abgekommen, dringend nach Zeugen.
Bereits seit Montagabend wird der 76-jährige Selim S. vermisst.
Diverse Polizeikräfte der Polizeiinspektion Verden/Osterholz und angrenzender Dienststellen sowie ein Hubschrauber und Personensuchhunde waren bisher im Einsatz, konnten jedoch keine Spur finden. Weitere Suchaktionen mit einem Hubschrauber und der Hilfe von Freiwilligen wurden am Freitag durchgeführt.
Am Freitag (26.04) um 13.30 Uhr ereignete sich in Darmstadt an der Einmündung Karlstraße / Steinackerstraße ein Verkehrsunfall.
Ein bislang unbekannter Autofahrer befuhr die Steinackerstraße in Richtung Karlstraße, bog auf diese ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines 17-jährigen Motorradfahrers aus Brensbach, welcher auf der Karlstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Der Motorradfahrer wich auf die dortigen Straßenbahnschienen aus, kam aber aufgrund der Nässe ins Schlingern und stürzte anschließend auf die Fahrbahn.
In der Nacht zum heutigen Freitag kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Amtsstraße zu einem Vorfall.
Nach ersten Ermittlungen manipulierten unbekannte Täter die elektrische Lüftungsanlage eines Schweinestalls. Sie setzten dabei über einen Schaltkasten die Anlage außer Betrieb.
Wie die Polizei bereits berichtete kam es am frühen Donnerstagnachmittag, 24.04.2019, in der Preußenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach bisherigem Sachstand bog ein 48-Jähriger mit seinem Lkw (offener Kipper), der mit Sand beladen war, gegen 14:10 Uhr an der Anschlussstelle Fedderwardergroden von der BAB A 29 aus Richtung Sande kommend auf die Preußenstraße.
Am Freitag (26. April 2019) in der Zeit zwischen 04.00 und 06.00 Uhr drangen unbekannte Täter in eine Café-Konditorei an der Hauptstraße ein.
Sie hebelten die Eingangstür auf, um sich Zugang zu verschaffen.
Eine sinnlose Sachbeschädigung mit hohem Sachschaden von rund 15.000 Euro beschäftigt derzeit die Ermittler der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte.
Bislang unbekannte Täter warfen am gestrigen Donnerstagabend in Kassel-Mitte mit körperlicher Gewalt einen geparkten Smart um, der auf die rechte Seite kippte und erheblich beschädigt wurde. Zeugen beobachteten zwei dunkel gekleidete, flüchtende Personen. Da es keine Hinweise auf einen privaten Hintergrund gibt, erbitten die Ermittler nun weitere Zeugenhinweise.
Bislang Unbekannte warfen am vergangenen Donnerstagmorgen, gegen 8 Uhr, im Bereich des Südportals des Dietershan-Tunnels (Schnellfahrstecke Fulda-Würzburg) einen Intercity-Express (ICE) mit Steinen.
Bei dem Schnellzug, der in Richtung Kassel unterwegs war, ging eine Fensterscheibe zu Bruch. Das Glas war sternförmig gesplittert.
Am Donnerstag, den 25.04.19, erlitt ein 67-Jähriger in Boostedt schwere Verletzungen durch einen Messerangriff.
Gegen 21:50 Uhr war es zwischen dem 67-Jährigen und einem 64-Jährigen aus Boostedt zu Nachbarschaftsstreitigkeiten gekommen, in dessen Verlauf der 64-Jährige mit einem Messer auf den 67-Jährigen einstach. Dieser erlitt eine Stichverletzung im Bereich des Unterbauches und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden.
Am Vormittag hatten sich Zeugen bei der Polizei in Gerstetten gemeldet. Sie waren zuvor im Hungerbrunnental unterwegs.
Im Gewann Heiligenholz setzten sie sich auf eine Bank. Dabei trat einer der Spaziergänger auf etwas Scharfkantiges. Er schaute nach und fand im Boden gleich drei Metallanker mit scharfen, nach oben zeigenden Spitzen. Dank dessen, dass der Mann Schuhe mit stabilen Sohlen trug, blieb er unverletzt.
Die Osnabrücker Polizei sucht seit Donnerstagmittag einen 76-Jährigen und bittet um Mithilfe.
Der Senior wurde zuletzt gegen 13.30 Uhr gesehen, als er in der Straße Am Natruper Holz eine Klinik verließ. Er ist auf Medikamente angewiesen und möglicherweise orientierungslos.
Seit dem 15. April 2019 wird in Erkrath ein 66-jähriger Mann vermisst, der als Diabetiker auch noch lebensbedrohlich am Herzen erkrankt und auf diverse Medikamente und Sauerstoff angewiesen ist.
Der Vermisste, der in einer Erkrather Unterkunft am Klinkerweg wohnte, wurde an diesem Tag schon seit ca. vier Wochen nicht mehr gesehen und erschien auch nicht zu bereits terminierten Arztbesuchen. Alle bisherigen Fahndungsmaßnahmen nach dem Mann mit algerischen Wurzeln, verliefen leider ergebnislos.
Wie bereits berichtet, kam es am 14. Februar 2019 (Donnerstag) in Wattenscheid zu einem feigen Raubüberfall auf eine betagte Seniorin.
Die Rentnerin, die auf einen Rollator angewiesen ist, hatte gegen 17.40 Uhr an dem Bankinstitut an der Oststraße Geld abgehoben. Anschließend suchte die Frau ein Eiscafé auf und erledigte in einem Supermarkt ihre Einkäufe.
Am Freitag (26.04.2019), kurz nach 5:30 Uhr, ist es beim Spleeweg in einem Bunker zu einem Brand gekommen.
Polizei.news berichtete und sucht nun Zeugen. Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf Brandstiftung.
Am Donnerstagabend, gegen 22:15 Uhr, fügten drei unbekannte Täter einem 50-Jährigen aus Oer-Erkenschwick mehrere Frakturen im Gesicht zu.
Die Täter trafen auf dem Paracelsusweg auf den Geschädigten. Die Hintergründe zu der Tat sind noch unklar. Der 50-Jährige wurde schwerverletzt im Krankenhaus behandelt.
Aus einer Kinder- und Jugendeinrichtung werden seit Donnerstagmorgen, den 25.04.2019 gegen 08:30 Uhr drei Kinder vermisst.
Trotz der bisherigen Suche und Überprüfung möglicher Kontaktadressen, ist nach wie vor unbekannt, wo sich die drei Jungs aufhalten. Daher bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Einen Spanngurt über die Fahrbahn sowie den Gehweg, brachten Unbekannte in der Nacht zum Freitag (26.04.) in der Hermann-Löns-Allee, in Höhe der Rückseite der Darmstädter Landstraße 125 an.
Den etwa in Kniehöhe befindlichen Gurt befestigten die Täter an einem Baum und einem dort abgestellten Fahrzeug. Gegen 0.35 Uhr passierte ein 43 Jahre alter Fahrradfahrer die Stelle, bemerkte den Gurt nicht und kam daraufhin zu Fall. Glücklicherweise wurde der Mann nicht verletzt. An seinem Rad entstand nur geringer Schaden.
Ein Verkehrsunfall auf der Kreuzung Eckendorfer Str. / Rabenhof / Vogteistraße forderte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, um 23.54 h, fünf verletzte Personen.
Ein 19-jähriger Bielefelder befuhr mit seinem Mitsubishi den Rabenhof in Richtung Heepen. Nach seinen Angaben näherte er sich der Ampel und fuhr in die Kreuzung ein, als diese auf Grün wechselte.
Am Donnerstagmittag, 25. April, um kurz nach 17.00 Uhr fuhr ein schwarzer Kleinwagen mit FR-Zulassung rasant von der Werderstraße nach rechts in die Hügelheimer Straße.
Als etwa zehn Meter nach der Einmündung ein 72-jähriger Fußgänger die Fahrbahn überquerte wurde dieser vom Fahrer des Kleinwagens zunächst beleidigt und dann sogar körperlich angegangen.
Ein unbekannter Pkw-Fahrer hat am Donnerstagabend (25. April) auf der OW IIIa einen Lkw-Fahrer unter anderem mit einem Messer angegriffen.
Der Angreifer und sein Beifahrer konnten flüchten, nachdem ein Zeuge durch sein Einschreiten vermutlich Schlimmeres verhindert hatte.
Am Donnerstag (25.04.2019), um 13:15 Uhr, hat ein unbekannter Mann an der Bushaltestelle Weidle zwei Frauen angegriffen.
Eine 25-jährige Frau wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (26.04.2019) kam es in der Stadt Schaffhausen auf der A4 im Fäsenstaubtunnel zu einem Alleinunfall eines Autotransporters.
Personen wurden bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt.
Am 25.04.2019, um 23.15 Uhr, wurden in Riehen an der Unteren Weid ein 18- und ein 20-jähriger Mann Opfer eines Raubes.
Sie wurden dabei leicht verletzt.
Gestern Nachmittag hat sich in Kriens im Bereich der Kreuzung Luzernerstrasse/ Eichwilstrasse eine Kollision ereignet.
Über den Unfallhergang bestehen Unklarheiten, die Polizei sucht Zeugen.
Am Karfreitag, 19. April 2019, kam es im Bereich des Schulhauses Menznau zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Beide erlitten Verletzungen und begaben sich ins Spital.
Zur Ermittlung des Herganges sucht die Polizei Zeugen.
Vermisst wird seit dem Vormittag des 25.04.2019 der 67-jährige August Erich Wild. Herr Wild ist aus einer Betreuungseinrichtung in Bad Salzdetfurth abgängig.
Eine entsprechende Vermisstenanzeige liegt der Bad Salzdetfurther Polizei vor.
Am Dienstag, den 23.04.2019 gegen 16.50 Uhr musste eine 40-jährige PKW-Fahrerin an der roten Ampel an der Kreuzung Stockumer Straße/ Hansaring anhalten.
Ihr ebenfalls 40-jähriger Beifahrer sah vor sich an der Kreuzung einen Ford Mondeo stehen, in dem ein Bekannter saß. Er stieg aus, ging zur Beifahrerseite des Fords und öffnete die Fahrzeugtür.
Auf einer umzäunten Weide im Gewann Weiherwiesen in Talheim, zwischen Ortsrand und Sportplatz, sind zwischen Dienstag, 20 Uhr, und Mittwoch, acht Uhr, erneut mehrere Schafe gerissen worden.
Insgesamt 22 der Tiere starben dabei entweder sofort durch die Bisse oder wurden so schwer verletzt, dass sie getötet werden mussten.
Am Dienstagabend wurde in der Straße Am Pingelstrang ein 14-Jähriger von zwei Unbekannten angegriffen und nicht unerheblich verletzt.
Der Junge war gegen 21.55 Uhr an der Haltestelle "Hollage Pingelstrang" (kurz hinter der Kreuzung Am Pingelstrang/Kiefernweg/Hermann-Löns-Weg) aus einem Bus ausgestiegen. Einige Meter hinter der Bushaltestelle wurde er unvermittelt von den Tätern geschubst und geschlagen.
Seit Donnerstag, 25.04.2019, um 11.15 Uhr, wird ein Patient aus einem Krankenhaus in Telgte vermisst.
Der Vermisste ist 22 Jahre alt und etwa 165 Zentimeter groß.
Seit Dienstag wird die 15-jährige Tina Mecher aus Würzburg vermisst. Hinweise auf eine Straftat, die im Zusammenhang mit ihrem Verschwinden stehen könnte, liegen bislang nicht vor.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet um Hinweise.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen in einem Clublokal an der Langstrasse 135 in Zürich, ist am Mittwoch vor einer Woche (17.4.2019) eine der beiden Frauen erheblich verletzt worden.
Gegen 2.30 Uhr gerieten zwei Schweizerinnen im Alter von 26 und 30 Jahren im Untergeschoss des Lokals aneinander. Anschliessend wurde die ältere der beiden mit einem Trinkglas erheblich im Gesicht verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.