Teilweise erfolgreich verliefen die jüngsten Zeugenaufrufe der Soko "Erle". Die Fahnder hatten unter anderem nach einem jungen Mann mit sogenannten Baggy-Jeans und Skaterschuhen gesucht, der von einem anderen Zeugen am fraglichen Sonntag, 6. November 2016, zwischen Endingen und Bahlingen gesehen worden war.
Inzwischen konnte die Identität des jungen Mannes aufgrund eines Hinweises geklärt und er entsprechend befragt werden. Er kommt für die Ermittler als Zeuge in Frage, konnte jedoch keine weiterführenden Hinweise geben.
Am Mittwoch, 11. Januar 2017, ereignete sich auf der Churerstrasse in Pfäffikon ein Verkehrsunfall. Eine Fussgängerin überquerte um 19.15 Uhr die Strasse auf einem Fussgängerstreifen.
Dabei kam es zur Kollision mit einem Auto. Dessen unbekannter Fahrzeuglenker erkundigte sich nach ihrem Befinden und setzte seine Fahrt anschliessend fort. Die 16-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Am Donnerstag (12.01.2017), um 11:30 Uhr, ist eine Bahnschranke an der Grynaustrasse von einem Fahrzeug beschädigt worden.
Beim Fahrzeug soll es sich um einen Lastwagen mit weisser Kabine und grauem Verdeck gehandelt haben.
Eine unbekannte Täterschaft hat am frühen Donnerstagmorgen (12.1.2017) in Bülach ein Restaurant in Brand gesteckt.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 100'000 Franken.
Bewaffnete Täter überfielen gestern Abend die Wirtin eines Restaurants und raubten Bargeld.
Trotz sofortiger Fahndung entkamen die Unbekannten. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am 07.01.2017, um 08.15 Uhr, wurde an der Allschwilerstrasse eine Filiale des Denner überfallen. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein mit einem Messer bewaffneter Mann das Geschäft betreten und sich zur Kasse begeben hatte.
Am Mittwoch, 11. Januar 2017, gegen 07:10 Uhr, wurde ein Mädchen bei der Bushaltestelle „Rünenbergerbrüggli“ auf der Tecknauerstrasse in Gelterkinden von einem Personenwagen angefahren und verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Bern hat am Dienstagabend ein Auto einen Fussgänger erfasst und einen Poller umgefahren.
Der Fussgänger musste in ärztliche Behandlung gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am 10.01.2017, um 22.00 Uhr, wurde in Riehen an der Lörracherstrasse eine Tankstelle überfallen. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein bewaffneter und vermummter Mann den Tankstellenshop betreten hatte. Dieser bedrohte die Verkäuferin mit einer Faustfeuerwaffe und forderte sie auf, ihm Geld zu geben.
Am Dienstagabend (10.01.2017) hat sich auf der J15 in Thayngen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Sattelzug ereignet. Dabei wurden eine Frau und zwei Männer verletzt. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen des Unfallherganges.
Der Lenker eines Sattelzuges fuhr mit diesem am Dienstagabend (10.01.2017), um 18.45 Uhr, von der Stadt Schaffhausen auf der J15 in Richtung Thayngen.
Am Dienstagmittag (10.01.2017) beschädigte eine Autofahrerin oder ein Autofahrer an der Lukasstrasse ein Inselschutzpfosten. Die Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montagnachmittag in Oensingen ein Auto gestoppt, das vorgängig mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn A1 unterwegs war.
Der Lenker wurde vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand.
Bei einer Auseinandersetzung ist am Dienstagnachmittag (10.01.2017) in Sennhof (Gemeinde Winterthur) ein Mann schwer verletzt worden.
Zwei Personen wurden verhaftet.
In der Nacht auf Dienstag kam es in Schaanwald zu einem Verkehrsunfall.
Der unbekannte Lenker verliess die Unfallstelle, ohne den verursachten Schaden zu melden.
Ein Spätheimkehrer wurde am vergangenen Samstag in den frühen Morgenstunden von zwei Männern tätlich angegangen.
An der Baselstrasse verlangten die Unbekannten Geld vom Opfer. Die Täterschaft verletzte den Überfallenen. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag ist eine Jugendliche in Bern Opfer eines Sexualdelikts geworden. Ein Unbekannter ist der jungen Frau im Bereich der Grossen Schanze gefolgt, hielt sie fest und missbrauchte das Opfer in der Folge sexuell. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Sonntagabend, 8. Januar 2017, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass eine Jugendliche in der Nacht zuvor in Bern Opfer eines Sexualdelikts geworden sei. Es wurden umgehend umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
Am Montag, 09. Januar 2017, gegen 23:20 Uhr, wurde ein Fussgänger in Liestal, bei der Verzweigung Rosenstrasse/Schanzenstrasse, auf dem Fussgängerstreifen durch einen vom Gitterli herkommenden Personenwagen angefahren und leicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag, 08. Januar 2017, gegen Mitternacht, wurde ein Chihuahua in Kilchberg, auf der Eitalstrasse, Fahrtrichtung Tecknau, beim nächtlichen Spaziergang von einem Personenwagen angefahren und tödlich verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen (10.01.2017), kurz vor 7 Uhr, hat sich auf der Flawilerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet. Das unbekannte Auto entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den verletzten Fussgänger zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Auto auf der Flawilerstrasse von Oberuzwil Richtung Flawil. Gleichzeitig beabsichtige ein 16-jähriger Fussgänger den Fussgängerstreifen im Bereich der Liegenschaft Nr. 6 zu überqueren.
Wie der Kantonspolizei Uri nachträglich gemeldet wurde, kam es am Samstagabend, 7. Januar 2017, auf der Gotthardstrasse in Schattdorf zu einer Selbstkollision.
Der Lenker eines unbekannten dunkelroten Fahrzeugs kollidierte rund 300 Meter vom Kreisel Fust entfernt mit dem Absperrzaun der Armasuisse.
Am Sonntagabend hat ein unbekannter Mann in der Stadt Luzern (Ortsteil Littau) einen Tankstellenshop überfallen.
Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag, 08.01.2017, ca. 07.30 Uhr ereignete sich auf der Verzweigung Gärtnerstrasse/Wiesendamm ein Verkehrsunfall. Nach ersten Ermittlungen fuhr ein dunkler Personenwagen an genannter Verzweigung einen unbeleuchteten Verkehrsteiler um.
Anschliessend stellte der Lenker den Verkehrsteiler wieder an seinen Platz zurück, bestieg den Wagen und entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von ca. CHF 1000.--.
Am Samstagvormittag ist es in Toffen zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Lenker wurden leicht verletzt ins Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Samstag, 07.01.2017, ca. 08.30 Uhr, ereignete sich auf der Steigstrasse, Fahrtrichtung Brütten, ein Selbstunfall eines Personenwagenlenkers. Ein 19-jähriger Personenwagenlenker verlor auf besagter Strecke die Herrschaft über das Fahrzeug und prallte in der dortigen Rechtskurve gegen die Böschung.
Es entstand ein Sachschaden von ca. Fr. 25‘000.-.
Am Samstagmittag, 7. Januar 2017, kurz nach 12 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse in Seewen im Bereich der Strasseneinmündung ins Gardi zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Es entstand Sachschaden an den Fahrzeugen.
Bei einem Selbstunfall ist in der Nacht auf Samstag (7.1.2017) auf der A1 in Rümlang ein Mann verletzt worden.
Ein 20-jähriger Mann fuhr um zirka 01:00 Uhr mit seinem Personenwagen auf der A1 von Zürich herkommend Richtung Gubristtunnel.
Am 06.01.2017, gegen 11.30 Uhr, wurde einer Rentnerin in der St. Alban-Anlage Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich ein Mann unter dem Vorwand Zutritt zur Wohnung der Rentnerin verschaffte, weil er angeblich die Wasserinstallation kontrollieren müsse.
Am Freitagmorgen (06.01.2017) rannte eine Fussgängerin auf Höhe der Stahlstrasse über die Zürcher Strasse, um den Bus zu erreichen. Dabei wurde sie von einem Auto angefahren. Die Fahrerin oder der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine 17-jährige Frau lief am Freitag um 8:45 Uhr von der Stahlstrasse in Richtung Zürcher Strasse. Als sie den Bus an der Haltestelle stadteinwärts bemerkte, rannte sie über die Zürcher Strasse, um diesen zu erreichen.
Ein bewaffneter Mann hat am Donnerstagnachmittag den "Volg"-Laden in Obergösgen überfallen.
Trotz einer unverzüglich eingeleiteten Nahfahndung konnte der Täter mit einer Beute von einigen 100 Franken entkommen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Brand in einem unterirdischen Rohr richtete erheblichen Schaden an.
Die Kantonspolizei vermutet ein Feuerwerkskörper als Ursache und sucht Augenzeugen.
Eine unbekannte Person hat am Mittwoch in Arbon ein beschädigtes Auto am Strassenrand abgestellt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Eine Passantin meldete kurz vor 20 Uhr, dass beim Scheidwegkreisel in Arbon ein Auto am Strassenrand abgestellt sei.
Eine Autofahrerin oder ein Autofahrer kollidierte am Mittwochabend in Neuwilen mit einer Mauer und einem Signalständer, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor eine Autofahrerin oder ein Autofahrer gegen 19.15 Uhr auf der Höhe der Huebstrasse 1 die Kontrolle über das Fahrzeug.
Auf der Staffeleggstrasse bei Densbüren prallten am Mittwoch zwei Autos heftig zusammen. Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rückten umgehend vor Ort aus. Ein junger Mann verstarb noch auf der Unfallstelle, ein weiterer nach Spitaleinweisung im Spital.
Ein Schwerverletzter befindet sich weiterhin im Spital. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat eine Untersuchung eröffnet. Die vom Unfall betroffene Strecke musste mehrere Stunden gesperrt werden. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Beim Überholen stiess ein Automobilist gestern Abend auf der A1 mit einem Lieferwagen zusammen.
Schleudernd prallte das Auto dann mit derartiger Wucht gegen die Mittelleitplanke, dass es auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zu einem heftigen Zusammenstoss mit einem anderen Wagen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Dienstagabend, 3. Januar 2017, erbeuteten zwei Unbekannte bei einem Raubüberfall in einer Hotelrezeption an der Schifflände 30 mehrere hundert Franken Bargeld.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Dienstag, 03.01.2016, 1250 Uhr, kam es in der Allschwilerstrasse 90 zu einem Vorfall zwischen einem Personenwagen und einem Tram der Linie 6 der BVB.
In der Folge löste der Tramchauffeur eine Vollbremsung aus, worauf im Tram eine hochschwangere Frau sowie ein weiteren Fahrgast zu Fall kamen und verletzt wurden.
In Thun ist es am Dienstagnachmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Montagnacht und Dienstagmorgen (03.01.2017) ist auf der Allmeindstrasse das Auto einer bislang unbekannten Person von der Fahrbahn abgekommen und mit diversen Gegenständen kollidiert.
Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der/die unbekannte Fahrer/in von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.
Auf verschneiter Strasse kam gestern Abend ein Auto von einer Nebenstrasse ab und prallte gegen einen Gartenzaun. Der unbekannte Lenker fuhr davon, ohne sichum den Schaden zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Mit einem Zeugenaufruf richten sich die Ermittler der Sonderkommission "Erle" an die Öffentlichkeit in den drei Schweizer Kantonen Tessin, Thurgau und Schwyz.
Im Rahmen der Ermittlungen der Sonderkommission "Erle" gingen unter anderem auch Hinweise zu Fahrzeugen mit Schweizer Zulassung ein, die an jenem 6. November 2016 im Bereich der Weinberge zwischen den Ortschaften Endingen und Bahlingen unterwegs gewesen seien.
Am frühen Dienstagmorgen, 3. Januar 2017, stürzte eine Frau aus einem Hotel im Zürcher Niederdorf auf die Strasse. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen verstarb die Frau kurze Zeit später im Spital.
Die Umstände des Sturzes sind unklar. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag, 1. Januar 2017, verunfallte gegen 1.45 Uhr ein Fahrzeuglenker in Steinerberg.
Er fuhr auf der Sattelstrasse, als er in einer Rechtskurve auf Höhe Vethstrasse die Beherrschung über sein Fahrzeug verlor und mit dem Wiesenbord und einem Felsen kollidierte.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.