Am frühen Freitagabend (24.04.2020) kam es an der Ebnatstrasse in Schaffhausen zu einem Fahrzeugbrand.
Die Brandursache ist auf eine technische Ursache zurück zu führen. Personen wurden keine verletzt.
Heute Mittag geriet in Buttisholz ein Schopf in Brand. Dieser wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Ein Übergreifen des Feuers auf das nebenan stehende Wohnhaus konnte verhindert werden. Eine Person erlitte leichte Brandverletzungen.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Malbergweich. Ein technischer Defekt war die Ursache eines Feuers in einem Wohnhaus am 4. April in Malbergweich (Verbandsgemeinde Bitburger Land), bei dem zwei Menschen ums Leben kamen.
Gegen 2.30 Uhr war das Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen.
Gestern Abend und heute Morgen ereigneten sich innerhalb weniger Stunden zwei Brände in Meyriez und Villars-sur-Gläne. Es wurde niemand verletzt.
Es wird zur Vorsicht aufgerufen!
Am Mittwoch (22.04.2020), kurz vor 14 Uhr, hat ein Tumbler in der Waschküche eines Einfamilienhauses an der Aeulistrasse gebrannt. Als Brandursache steht zurzeit ein technischer Defekt im Vordergrund.
Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schauenburgerstrasse in Liestal BL, kam es am Mittwochabend, 22. April 2020, gegen 22.00 Uhr, zu einem Brandausbruch in der Küche. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Die entsprechende Meldung, wonach es in einer Küche zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging um 22.04 Uhr, bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am Mittwochabend brannte in Frauenfeld eine Baustellenmulde. Verletzt wurde niemand.
Die brennende Baustellenmulde wurde von einem Passanten kurz nach 17.30 Uhr an der Fliederstrasse entdeckt.
Am Mittwoch, 22. April 2020, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 14 Uhr die Meldung ein, dass die Böschung am Bahndamm am Martinsweg in Immensee zu brennen beginne.
Die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht und der Löschzug der SBB konnten drei Glimmbrände in der Böschung orten, löschen und einschwemmen. Aufgrund des Feuerwehreisatzes kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Die Feuerwehr musste in der Nacht auf Mittwoch in Neuwilen ein brennendes Auto löschen. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 2.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Unterdorfstrasse ein parkiertes Auto in Brand stehe.
In der Nacht auf Mittwoch ereignete sich auf einer Baustelle eines Neubaus ein Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Personen wurden keine verletzt.
Es entstand grosser Sachschaden.
Am Dienstagvormittag (21.04.2020), kurz vor 11 Uhr, ist es an der Heidlerstrasse zu einem Brand gekommen. Schuld dürfte ein Unkrautbrenner sein, der nicht mit der Gasflasche kompatibel war. Der Sachschaden wird auf rund 1'000 Franken geschätzt.
Ein 40-jähriger Mann war mit Gartenarbeiten beschäftigt. Um das Unkraut zu verbrennen, schloss er einen Unkrautbrennen an eine Gasflasche an. Kurz darauf bemerkte er, dass die Gasflasche in Brand geraten war.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 21. / 22. April 2020, um 04.30 Uhr, kam es in einem Waldgebiet in der Nähe des Spitalwaldweges zu einem Waldbodenbrand.
Die Feuerwehr konnte den Brand umgehend löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagmittag kam es in einer Gewerbeliegenschaft in Frauenfeld zu einem Brand.
Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und nahm einen 36-jährigen Tatverdächtigen fest.
Am Monntag, 20. April 2020, kam es auf einer Püntenanlage in Mattenbach zu einem Brand.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Schalksmühle. Der Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle (Löschgruppen Schalksmühle und Dahlerbrück) wurde heute Morgen mit dem Stichwort LKW-Brand zur Volmestraße alarmiert.
Im Laderaum eines Müllwagens war ein Brand ausgebrochen.
Köln. Am Dienstagmorgen (21. April) hat ein Mann (43) in einer Lagerhalle in Köln-Ossendorf lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten.
Ein Rettungshubschrauber brachte den 43-Jährigen zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Dortmund. Gegen 02:40 Uhr wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst in die Dortmunder Nordstadt alarmiert.
Dort war es in der Brunnenstraße zu einem Feuer in einer Wohnung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gekommen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen.
Am Montag, 20.04.2020, hat es in Stans/NW in einem Restaurant gebrannt.
Dabei zog sich eine Person leichte Brandverletzungen zu. Die Feuerwehr konnte das Feuer im Keller des Gebäudes rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Eine unbekannte Täterschaft setzte vergangene Nacht bei Schöftland einen Anhänger, beladen mit Antifrostnetz, in Brand.
Dieser brannte komplett aus. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am 18. April 2020 gegen 23:30, brach in einer Industriehalle in Siders ein Feuer aus. Es entstand ein erheblicher Sachschaden. Personen kamen keine zu Schaden.
Das Industriegebiet Iles Falcon in Siders wurde von der Kantonspolizei und der Regionalpolizei der Städte von Sitten und Siders abgeriegelt, um der Stützpunktfeuerwehr von Siders die Bekämpfung eines Grossbrandes zu ermöglichen, der eine Industriehalle erheblich beschädigte.
Dortmund. Bei dem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt wurden drei Bewohner leicht verletzt, ein Hund konnte unverletzt aus der Wohnung gerettet werden.
Gegen 8:40 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Kleppingstraße in der Dortmunder Innenstadt alarmiert. Aus bisher noch ungeklärter Ursache waren auf einem Balkon in der dritten Etage des siebengeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes gelagerte Gegenstände, in Brand geraten.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag reagierten die Feuerwehrleute auf ein Feuer, das auf dem Balkon eines Gebäudes in Chavannes-près-Renens ausgebrochen war.
Zwei Personen wurden durch den Rauch beeinträchtigt.
Feldkirchen/Donau. Am 19. April 2020 um 2:35 Uhr wurde die Polizei von einem Brandereignis in Feldkirchen/Donau verständigt.
Es konnte erhoben werden, dass es sich um einen Brand einer Papiertonne, die sich am Vorplatz des Kindergartens befand, handle, der bereits auf einen Baum daneben übergriff.
Beim Brand einer Fassade entstand in der Nacht auf Sonntag in Romanshorn Sachschaden.
Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagabend ist es an der Luzernerstrasse zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.
Auf einer Terrasse ist ein aus Holz umrandetes Gartenhochbeet in Brand geraten.
Am Samstagvormittag, 18. April 2020 hat gegen 09.50 Uhr ein Anwohner der Mühlestrasse in Wangen einen Brand gemeldet.
Der ausgerückten Feuerwahr Wangen, mit Unterstützung durch den Hubretter der Feuerwehr Schübelbach, gelang es sehr rasch, den Brand an der Aussenfassade einer Dachterrasse zu löschen.
Am Samstag, 18. April 2020 brach in den frühen Morgenstunden in einem Mehrfamilienhaus in Sitten ein Brand aus.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Am frühen Freitagabend des 17.04.2020 kam es in Schaffhausen an der Alpenstrasse zu einer Explosion auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses.
Dabei wurde eine Person verletzt. Die Ursache der Explosion ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Beim Brand einer Fassade entstand am Freitagnachmittag in Diessenhofen Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (17.04.2020), kurz nach 5 Uhr, hat es im Hauseingang eines Einfamilienhauses an der Berglistrasse gebrannt.
Ein im Hauseingang deponierter Elektro-Roller geriet in Brand, wobei als Brandursache ein technischer Defekt am E-Roller vermutet wird. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Freitag, 17. April 2020, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 5 Uhr die Meldung ein, dass aus einem Stallgebäude an der Gätzlistrasse in Brunnen Rauch dringe.
Die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen konnte den Brandherd in einem Jugendraum lokalisieren und das Feuer bekämpfen.
In der Nacht vom 16. auf den 17. April 2020 brach in einem unbewohnten Chalet in Anzère ein Feuer aus. Dabei wurde das Gebäude vollständig zerstört.
Eine Patrouille der Kantonspolizei, welche sich in der Region von Vex befand, stellte gegen 03:20 Uhr den Brand auf der gegenüberliegenden Talseite fest.
Am Donnerstag, 16. April 2020 um 14.55 Uhr wurde ein Waldbrand im zentralen Feuer- und Fernmeldeamt der Kantonspolizei des Kantons Jura gemeldet.
Das Feuer war im Wald oberhalb des Hofes Esserts, zwischen Bassecourt und Boécourt.
An der Wiesenstrasse in Ostermundigen ist es am Mittwoch zu einem Brand an den Elektroinstallationen eines Wohnhauses gekommen.
Eine technische Ursache steht im Vordergrund. Es wurde niemand verletzt.
Bei einem Wohnungsbrand in Horw verstarben am Karfreitag zwei Personen. Die Identifikation der Leichen konnte abgeschlossen werden.
Als Brandursache wurde eine brennende Kerzen ermittelt.
Am Mittwochabend musste in Au beim Weiler Buchegg ein Waldbrand gelöscht werden.
Kurz vor 19.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Waldstück Hasebööl brennen würde.
Am Mittwochnachmittag des 15.04.2020 brannte ein Stück des Forsts Wilen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochnachmittag, ca. 15:45 Uhr, wurde durch Spaziergänger festgestellt, dass es im Bereich des Gerisbachs, Nähe Brendlistrasse, brennt.
Am Donnerstag (16.04.2020), kurz vor 1 Uhr, hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Rietstrasse gebrannt. Der Brand konnte von der aufgebotenen Feuerwehr gelöscht werden.
Die sechs Wohnungen sind jedoch infolge der starken Rauchanhaftungen zurzeit unbewohnbar. Die Brandursache und der Sachschaden sind noch nicht bekannt.
Am Mittwoch (15.04.2020), um 8:45 Uhr, ist ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Schachenstrasse entdeckt worden.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Als Brandursache steht zurzeit ein Heizungsbrand im Vordergrund. Der Sachschaden wird auf rund 30'000 Franken geschätzt.
Am Mittwoch, 15. April 2020 gegen 22:00 Uhr, brach in einem ganzjährig bewohnten Chalet in Mayens de Nax ein Feuer aus.
Personen wurden dabei nicht verletzt.
Am Mittwoch 15.04.2020, ca. 1820 Uhr, wurde die MEZ der Kantonspolizei über einen Waldbrand über der Bonabé-Kapelle in Glovelier informiert.
Tatsächlich legte eine einheimische Person am Nachmittag auf einem Pfad am Waldrand ein Zweigfeuer an. Das Feuer breitete sich unbeaufsichtigt über eine Entfernung von etwa 100 Metern im Wald aus.
Am 15. April 2020 um 9.15 Uhr wurde die Zentrale der Kantonspolizei des Kantons Jura darüber informiert, dass in Montsevelier, an dem als "Le Champre" bekannten Ort, ein Waldbrand ausgebrochen war.
Die Feuerwehr von Val Terbi konnte den Brand schnell eindämmen.
Bezirk Wels-Land. Wie bereits berichtet, brach am 14. April 2020 gegen 14:40 Uhr in Offenhausen in einem landwirtschaftlichen Anwesen ein Brand im Bereich des Schweinestalles aus, wobei eine große Anzahl an Schweinen verendete.
Die Brandstelle wurde am 15. April 2020 von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für OÖ in Beisein der Beamten des Ermittlungsbereich Brand des LKA OÖ untersucht.
Feuerwehr und Polizei rufen aufgrund der zunehmenden Trockenheit zum sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald, in Waldesnähe sowie generell im Freien auf.
Auf dem Stadtgebiet sind die Feld-, Wald- und Wiesenflächen zunehmend ausgetrocknet, nachdem seit mehreren Wochen grössere Niederschläge ausgeblieben sind.
Im Kanton Bern herrscht auf Grund der Trockenheit grosse Waldbrandgefahr.
Deshalb gilt im ganzen Kanton ab sofort ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das Verbot gilt bis auf Widerruf.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.