Die Betrüger versenden E-Mails, angeblich im Namen von Spotify, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum ihres Spotify-Abonnements fehlgeschlagen ist.
Das Hauptziel der Betrüger besteht darin, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
261 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse traten am Dienstagmorgen zur Radfahrerprüfung in Herisau an und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung ab.
Am Dienstag 6. Juni 2023 sind Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau angetreten.
Am vergangenen Sonntag, 4. Juni 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Strassenverkehrsamt schwerpunktmässig Zweiradfahrzeuge kontrolliert.
Am Sonntag führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit Experten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden in Gais (siehe Titelbild) und in Urnäsch Verkehrskontrollen durch.
Am Samstagmittag, 3. Juni 2023, ist es in Wolfhalden zu einem hefigen Zusammenstoss zwischen einem Motorfahrrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Mofalenker erlitt dabei schwere Verletzungen und musste mit der Rettungsflugwacht in ein Spital gebracht werden.
Am Samstagvormittag, 3. Juni 2023, ist es in Herisau zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Person musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen eigenen Flugzeugsimulator des Typs Bombardier Challenger 650, damit ihre Jetpilotinnen und -piloten ihre Simulatortrainings ab September 2023 in Opfikon (ZH) statt in Kanada absolvieren können.
Vom neuen Simulator profitieren werden auch Drittkunden sowie die Patientinnen und Patienten der Rega.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der PostFinance an eine Vielzahl von Empfängern und behaupten, dass dringende Aktualisierungen an den Kontoinformationen vorgenommen werden müssen.
Laut der betrügerischen Nachricht werden bestimmte Funktionen des Kontos eingeschränkt, falls die angeblichen Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.
Sachschaden ist am Dienstagmorgen, 30. Mai 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Schwellbrunn entstanden.
Ein 37-Jähriger fuhr kurz nach 08.30 Uhr mit seinem Personenwagen von Waldstatt kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Schönengrund und beabsichtigte im Bereich Brisig nach rechts in die Nebenstrasse nach Schwellbrunn abzubiegen.
Mehrere Verkehrsunfälle mit einem tödlich verletzten Motorradlenker und mehreren schwer und leicht verletzten Zweiradfahrern, zwei Brände (Wohnhaus und Hecke), eine schwer verletzte Person nach Sturz aus Dachstock sowie eine häusliche Gewalt haben die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden über das Pfingstwochenende gefordert.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, kam es in Reute zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende rund 130 Mal gefragt. Die Rega-Crews standen nicht nur für Menschen mit akuten Erkrankungen, für verunfallte Freizeitsportler und nach Verkehrsunfällen im Einsatz. In Not geratene Berggänger erforderten Einsätze mit der Rettungswinde – dies auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Rund 130 Einsätze organisierte die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega vom Samstag bis Pfingstmontag schweizweit. Am häufigsten wurde die Rega für akut erkrankte Menschen alarmiert, welche auf die medizinische Hilfe aus der Luft und den raschen, schonenden Transport in ein Spital angewiesen waren. Das mehrheitlich schöne Wetter lockte die Menschen nach draussen – sowohl auf die Strasse wie auch in die Natur. Zum Einsatzspektrum über Pfingsten gehörten deshalb auch Verkehrsunfälle, verunfallte Freizeitsportler wie Mountainbiker und Gleitschirmpiloten, aber auch in Not geratene Berggängerinnen und Berggänger.
Am Sonntagnachmittag, 28. Mai 2023, ist in Urnäsch ein Rennvelofahrer verstorben. Der Mann hatte offensichtlich während der Fahrt ein gesundheitliches Problem erlitten und ist noch am Ereignisort trotz sofortiger Reanimationsversuchen verstorben.
Ein 60-jähriger Mann fuhr kurz vor 16.00 Uhr mit seinem Rennvelo von Bächli/SG in Richtung Urnäsch.
In Urnäsch ist es am Samstag, 27. Mai 2023, zu einer Kollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Der Motorradfahrer und die entgegenkommende Töfffahrerin wurden leicht verletzt.
An den Motorrädern entstand geringer Sachschaden.
Am Samstag, 27. Mai 2023, ist es in Niederteufen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Die Motorradfahrerin wurde leicht verletzt. Der Autofahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.
Am Samstag, 27. Mai 2023, ist es in Reute zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde lebensbedrohlich verletzt.
Die Insassen im Personenwagen blieben unverletzt. Am Motorrad entstand leichter Sachschaden und am Auto Totalschaden.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, ist in Niederteufen in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus verlassen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
In Trogen ist es am Freitag, 26. Mai 2023, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.
Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Am Auto und am Traktor entstand Totalschaden.
In Lutzenberg haben zwei unbekannte Männer am Donnerstag, 25. Mai 2023, eine ältere Frau in ihrer Wohnung überrumpelt und Wertgegenstände erbeutet.
Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich die unbekannte Täterschaft kurz nach 14.30 Uhr Zutritt zum Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses und gelangte von dort an die Wohnungstüre der Geschädigten.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Grillsaison in der Schweiz. Da der unsachgemässe Umgang mit dem Grill jedes Jahr zu Bränden führt, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) erneut auf die Gefahren aufmerksam.
Sie empfiehlt, Gasgrills vor dem ersten Grillieren zu prüfen. Defekte oder spröde Leitungen müssen ersetzt werden. Bei Holzkohlegrills rät sie dringend davon ab, flüssige Brandbeschleuniger einzusetzen.
Hoher Sachschaden ist am Mittwoch, 24. Mai 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Walzenhausen entstanden.
Eine 21-jährige Lenkerin fuhr kurz nach 13.00 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Dorf Walzenhausen kommend auf einer Nebenstrasse in Richtung Leuchen.
Noch etwas "blutt" sieht es aus, das neue Ecureuil H125 (AS 350 B3e), als es zum ersten Mal auf den Heliport Zermatt zufliegt. Ganz in rot glitzert die niegelneue Maschine der Air Zermatt in der Sonne - die berühmten Walliser Sterne fehlen noch. Dürfen wir vorstellen: Die neue "Zulu-Uniform-Oscar".
Die Air Zermatt hat ein neues Pferd im Stall - oder eher einen neuen Vogel im Nest. Seit Kurzem schmückt ein weiteres Ecureuil H125 (AS 350 B3e) ihren Maschinenpark.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im angeblichen Namen von Viseca verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen vermeintliche Probleme mit dem Konto oder der Kreditkarte des Empfängers vor und fordern dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben, um scheinbare Probleme zu beheben.
Nach der kühleren Wetterphase steigt das Thermometer in den nächsten Tagen wieder auf über 20 °C.
Die Stiftung TBB Schweiz ruft dazu auf, weder Tiere noch Menschen selbst bei milden Aussentemperaturen und Sonnenschein im Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit.
Hoher Schaden ist in der Nacht auf Dienstag, 23. Mai 2023, bei Einbruchdiebstählen in Gais entstanden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 03.00 Uhr – 04.45 Uhr über ein Fenster im Erdgeschoss gewaltsam Zutritt zu einer Gewerbeliegenschaft in Gais und behändigte dort Schlüssel von verschiedenen Fahrzeugen.
Grosse Mengen an Zigaretten haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag, 23. Mai 2023, bei einem Einbruchdiebstahl in einen Kiosk in Heiden erbeutet.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 18.00 Uhr – 05.10 Uhr über eine Türe gewaltsam Zutritt zum Kiosk, behändigte sämtliche Stangen Zigaretten sowie den grössten Teil der Einzelpakete und verliess die Örtlichkeit wieder auf dem gleichen Weg wie sie gekommen war.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Montag, 22. Mai 2023, ein Motorradfahrer bei einer Auffahrkollision mit einem Personenwagen in Urnäsch zugezogen.
Ein kurz vor 11.00 Uhr von Urnäsch auf der Schönaustrasse in Richtung Bächli fahrender 21-jähriger Motorradlenker realisierte zu spät, dass der vor ihm in gleicher Richtung fahrende Personenwagen verzögert hatte und prallte in der Folge in dessen Heck.
Im aktuellen Kindersitztest wurden 20 verschiedene Kindersitze hinsichtlich der Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.
19 der getesteten Sitze erreichen die Clubempfehlung „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. Ein Sitzmodell wird im Vergleichstest aufgrund des Bezugsstoffs mit „nicht empfehlenswert“ bewertet.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2023/2024 erlassen.
Die Ausserrhoder Hochwildjagd beginnt am 1. September 2023, die Niederwildjagd am 4. September 2023. Der Jagdplan 2023/2024 sieht den Abschuss von 548 Rehen, 71 Hirschen und 17 Gämsen vor.
Leichte bis mittelschwere Verletzungen haben sich am Montagmorgen, 22. Mai 2023, drei Bauarbeiter bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Herisau zugezogen.
Vier Bauarbeiter waren auf einer Baustelle in Herisau mit dem Verlegen von Eisen beschäftigt, als kurz vor 08.00 Uhr ein Teil eines Baugerüstes nachgab und drei von ihnen rund 6 Meter in die Tiefe stürzten.
Am Sonntag, 21. Mai 2023, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Frauen verletzten sich dabei leicht. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Sonntag, 21. Mai 2023, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker und seine Mitfahrer blieben unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
In der Nacht auf Freitag, 19. Mai 2023, ist es in Speicher zu mehreren Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen.
Es wurden Gegenstände und Bargeld im Gesamtwert von mehreren hundert Franken entwendet.
Am Donnerstag, 18. Mai 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zwei Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden vor allem Motorräder kontrolliert.
Aktuell sind wieder eine zunehmende Anzahl betrügerischer E-Mails im Umlauf, die im angeblichen Namen von SwissPass verbreitet werden.
In den Nachrichten steht, dass der Dienst abgeblich aufgrund von Kontosperrungen, unbezahlten Rechnungen oder fehlenden Kontodaten eingeschränkt wird.
In Wald/AR ist es am Sonntag, 14. Mai 2023 zu einer Verschmutzung des Spitzbachs und des Schwendibachs gekommen.
Um 12.50 Uhr wusch eine Hausbewohnerin ein Plastikgebinde im Brunnen vor dem Haus aus.
In einer koordinierten Polizeiaktion am Ende April 2023 haben Einsatzkräfte im Auftrag der Ausserrhoder Staatsanwaltschaft in Herisau mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Drei Personen wurden festgenommen.
Aktuell versenden Betrüger wieder SMS-Nachrichten, in denen sie vorgeben, im Namen der Credit Suisse zu handeln.
In diesen SMS wird behauptet, dass die SecureSign-App erneut aktiviert werden muss, um das Onlinekonto zu schützen.
Die Bushaltestellen Ebnet, Friedhof, Kreuzweg und Wiesental in Herisau werden umgebaut. Damit ermöglichen weitere acht Haltekanten allen Fahrgästen einen hindernisfreien Ein- und Ausstieg bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs.
Die zugehörigen Projekte und Kredite wurden alle vom Departement Bau und Volkswirtschaft genehmigt.
Die Air Zermatt ist vom Walliser Himmel nicht mehr wegzudenken. Amkommenden Samstag, 13. Mai, feiert die Air Zermatt auf ihrer Basis in Raron ihr 55-Jahre-Jubiläum. Die Walliser Luftretter haben dazu ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt.
Zum Swiss Helicopter Day ist die ganze Bevölkerung eingeladen.
Am Montag, 8. Mai 2023, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Bahnkomposition gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
560 Personen haben sich im letzten Jahr bei einem E-Bike-Unfall schwer verletzt, 23 starben.
Mit dem anhaltenden E-Bike-Boom steigen auch die Unfallzahlen weiter an. Dabei stellt die BFU fest, dass mit dem Alter auch das Risiko zunimmt, bei einem Unfall mit dem E-Bike zu sterben. Zwei von drei Getöteten sind 65-jährig und älter.
Am Sonntagnachmittag, 7. Mai 2023, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers gekommen.
Der Mann musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden ist zuständig für die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung im Kantonsgebiet. Der Hauptsitz der Polizei befindet sich im Zeughaus in Herisau.
Die Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden setzt sich aus fünf Abteilungen zusammen, die dem Polizeikommandanten unterstehen. Die einzelnen Bereiche im Überblick:
Personelles und Support
Kommandodienste
Regional- und Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden wurde im Jahr 1972 gegründet. Damals waren 45 Polizeibeamte tätig, inzwischen arbeiten rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Dienst der Bevölkerung. Die Belegschaft setzt sich aus 80 Polizistinnen und Polizisten sowie 20 Zivilangestellten zusammen. Das Polizeikommando übernimmt die Führung des Korps sowie die Umsetzung der strategischen Ziele. Auch der Informationsaustausch und die Organisation liegen in den Händen des Kommandos. Die Strategieplanung der Polizei Appenzell Ausserrhoden erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Kommando und den einzelnen Abteilungen.
Die strategische Ausrichtung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
In einer eigens formulierten Strategie hält die Polizei Appenzell Ausserrhoden die Aufgaben, Visionen und Leitsätze des Polizeibetriebs fest. Bevölkerung, Behörden und alle Mitarbeitenden sollen demnach stolz auf die Polizei in Appenzell Ausserrhoden sein. Die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung stehen bei der Polizeiarbeit im Vordergrund. Nach den Vorgaben des Leitbilds setzen sich die Kolleginnen und Kollegen der Polizei aktiv und mit Herzblut für ihre Arbeit ein und verfolgen eine hohe Aufklärungsquote. Augenmass und eine faire und flexible Handlungsweise sollten bei der Polizeiarbeit selbstverständlich sein. Eine lösungsorientierte und effiziente Zusammenarbeit mit Ämtern und anderen Polizeibehörden im Land gehört ebenso zu den Leitsätzen wie gegenseitiges Vertrauen und die Offenheit gegenüber Kritik.
Die strategischen Geschäftsfelder richtet die Polizei Appenzell Ausserrhoden so aus, dass eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sichergestellt wird. Eine zeitgerechte Bewältigung der Ereignisse durch den Einsatz der Polizei sowie die Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum stehen dabei im Fokus. Auch die Anpassung der polizeilichen Arbeit an die gesellschaftliche Entwicklung hat die Polizei dabei im Blick.
Stabsabteilung Personelles und Support
Die Stabsabteilung Personelles und Support verantwortet das Personalmanagement der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Auch die Aus-und Weiterbildung der Polizisten und Polizistinnen liegt in den Händen dieses Bereichs. Darüber hinaus übernimmt die Abteilung die Finanzen und das Controlling der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen den Polizeikommandanten mit Führungsaufgaben und sind für die Logistik verantwortlich. Zudem übernimmt die Stabsabteilung Projektleitungen und führt das Polizeikommando am Hauptsitz in Herisau.
Die Kommandodienste der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die kantonale Notrufzentrale gehört zu den Kommandodiensten. Hier gehen die Notrufe ein und werden entsprechend weitergeleitet. Die Einsätze werden von hier aus koordiniert und eingeleitet. Hilfesuchende werden von der Notrufzentrale aus beraten und unterstützt. Die Polizei Appenzell Ausserrhoden nutzt das informatikbasierte System der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen, dabei greifen drei Arbeitsplätze auf die Server in St. Gallen zurück. Die Notrufzentrale ist rund um die Uhr für die Entgegennahme polizeilicher Meldungen erreichbar. Auch eingehende Alarme von Brand- und Wertschutzanlagen sowie Feuernotrufe werden hier bearbeitet.
Die Aufgaben der Regional- und Verkehrspolizei
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden bezeichnet die Regional- und Verkehrspolizei selbst als „Feuerwehr“, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überall dort zur Stelle sind, wo eine schnelle Unterstützung gefragt ist. Bei Unfällen, Verbrechen oder anderen Vorfällen sind die Polizistinnen und Polizisten schnell zur Stelle. Zudem patrouillieren die Bediensteten Tag und Nacht und schreiten ein, sofern das notwendig ist. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit auf die Hilfe der Polizei Appenzell Ausserrhoden verlassen. Im Hinterland, Mittelland und Vorderland des Kantons gibt es verschiedene Polizeiposten, die für die jeweilige Wohngemeinde zuständig sind.
Für die polizeiliche Grundversorgung im Kanton ist die Regionalpolizei zuständig. Im Kanton gibt es sechs Polizeiposten, in denen die Polizistinnen und Polizisten tätig sind. Unter anderem dienen die Stationen als Ansprechpartner für die Belange der Bevölkerung. Die Bediensteten nehmen Anzeigen auf, beraten und unterstützen. Bei einem Einbruch, einem Brand oder einem Unfall ist die Regionalpolizei zur Stelle. Auch in Fällen von häuslicher Gewalt unterstützen die engagierten Polizistinnen und Polizisten. Einige der Bediensteten arbeiten in Spezialeinheiten und sind beispielsweise als Grenadiere oder Hundeführer/in tätig.
In der Verkehrsgruppe kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um den Strassenverkehr im Kanton. Sie sind zuständig bei schweren Verkehrsunfällen, nehmen Verkehrskontrollen vor und prüfen den technischen Zustand von Fahrzeugen. Auch die Bewilligung für Signale, Markierungen oder temporäre Parkbewilligungen übernimmt die Verkehrsgruppe. Die Verkehrserziehung von Schülerinnen und Schülern liegt in den Händen der Verkehrsinstruktion. Kinder und Jugendliche werden für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert und lernen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Auch die Überwachung von Schulwegen zählt zu den Aufgaben der Verkehrsinstruktion.
Die Arbeit der Kriminalpolizei im Kanton Appenzell Ausserrhoden
Die Kriminalpolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Verhinderung, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten verantwortlich. Mit Fachwissen, einer guten Menschenkenntnis und taktischem Vorgehen klären die Kriminalbediensteten die Fälle auf. Die Abteilung gliedert sich in vier verschiedene Bereiche:
Fahndung und Ermittlung
Kripo-Support
Kriminaltechnischer Dienst
Sicherheitsberatung
Die Fachabteilung Fahndung und Ermittlung bearbeitet Kapitalverbrechen und übernimmt Delikte mit einer überregionalen Bedeutung. Zudem dient die Fahndung und Ermittlung als Anlaufstelle für nationale und internationale Dienststellen. Die Fahndung nach Personen oder Fahrzeugen obliegt der Verantwortung dieses Bereichs. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich in drei verschiedene Gruppen auf. Die Gruppe Leib und Leben übernimmt bei Körperverletzungen und anderen strafbaren Handlungen wie Nötigung oder Vergewaltigung. Die Gruppe Vermögensdelikte ist bei Raub, Diebstahl oder Erpressung zuständig. Der Fachbereich Jugend kümmert sich um Jugendstrafsachen und die Prävention.
Der Kripo-Support unterstützt andere Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden mit verschiedenen administrativen Leistungen. Die Bereitstellung elektronischer Geräte für die Polizeiarbeit wird über diesen Bereich abgewickelt. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Qualitätskontrolle der Polizeiberichte und sind für die Ausschreibung gestohlener Gegenstände zuständig. Eine spezielle Gruppe des Kripo-Supports übernimmt die Durchsuchung sichergestellter IT-Geräte nach Beweisen. Darüber hinaus leisten die Spezialistinnen und Spezialisten Unterstützung bei der Aufklärung von Delikten im Internet.
Bei Unfällen oder Bränden übernimmt der kriminaltechnische Dienst die Spurensicherung. Das Ressort der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Auswertung der Beweise zuständig und unterstützt so die Ermittlungen.
Geht es um die Beratung in Sicherheitsfragen, übernimmt die Abteilung Sicherheitsberatung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Bevölkerung bei Fragen zur Sicherheit und zeigen, wie der bestmögliche Schutz vor Einbrechern aussehen sollte. Nach Angaben der Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt es in der Schweiz alle acht Minuten einen Einbruch, das Kanton Appenzell Ausserrhoden ist etwa alle zwei Tage von einem Delikt betroffen. Langfinger bevorzugen Häuser und Wohnungen, die nicht ausreichend gesichert sind. Die Sicherheitsberatung prüft bei einem Termin vor Ort die aktuelle Situation und erteilt entsprechende Verbesserungsvorschläge.
Die Sicherheitspolizei im Überblick
Zur Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden gehören verschiedene Gruppen. Als Spezialeinheit ist die Interventionsgruppe „Säntis“ tätig. In besonderen Situationen kommen die Kolleginnen und Kollegen aus dieser Einheit zum Einsatz.
Die Polizeihundegruppe ist eine Gemeinschaft der Hundeführerinnen und -führer der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Diensthunde dienen nicht nur als Schutzhunde, sondern werden bei Eignung als zum Aufspüren von Drogen eingesetzt.
Die Sicherheitspolizei gibt wichtige Tipps zum Umfang mit Feuerwerk, Waffen und Munition. Zu unterscheiden sind bei den Feuerwerkskörpern verschiedene Kategorien. Wer ein Feuerwerk der Kategorie F4 abfeuern möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung und einen Ausweis, der nach Bestehen eines Kurses ausgestellt wird. Zudem muss für diese Art Feuerwerk eine Genehmigung bei der Sicherheitspolizei eingeholt werden. Geht es um Sprengmittel, ist die Sicherheitspolizei ebenfalls für Zulassung und Prüfung zuständig.
Für die Einhaltung des Waffengesetzes ist die Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden verantwortlich.
Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt wichtige Präventionstipps
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden steht der Bevölkerung mit verschiedenen Tipps zu Prävention zur Seite. Geht es um häusliche Gewalt, leisten die Polizistinnen und Polizisten sofort Hilfe und ermitteln den Sachverhalt. Zudem prüfen die Bediensteten die Einleitung von Zwangsmassnahmen. Unter anderem kann ein Rückkehr-, Annäherungs- oder Kontaktverbot ausgesprochen werden.
Von Stalking betroffene Opfer sollten ebenfalls direkt mit der Polizei Appenzell Ausserrhoden Kontakt aufnehmen. Auch in diesen Fällen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Massnahmen einleiten, die dem Schutz des Opfers dienen.
Wissenswertes zum Kanton Appenzell Ausserrhoden
Zum Kanton Appenzell Ausserrhoden gehören 20 politische Gemeinden mit rund 55’000 Einwohnern. Der Regierungssitz befindet sich im Hauptort Herisau. Das Kanton setzt sich aus den Bezirken Appenzeller Hinterland, Appenzeller Mittelland und Appenzeller Vorderland zusammen. Weitere bekannte Orte des Kantons sind Trogen, Teufen und Heiden.