Die Kantonale Jugendanwaltschaft Bern hat in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern und der Bundesanwaltschaft Strafuntersuchung gegen einen minderjährigen Beschuldigten eröffnet.
Ermittelt wird u.a. wegen Verdachts des Verstosses gegen Art. 2 des Bundesgesetzes über das Verbot der Gruppierungen „Al-Qaida" und „Islamischer Staat" sowie verwandter Organisationen.
Am Montagmorgen kam es auf der Bümplizstrasse in Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo.
Der Velofahrer wurde schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagabend ist auf der Gurnigelpassstrasse ein Motorradfahrer von der Strasse abgekommen und gestürzt.
Der Verunfallte musste schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am frühen Montagmorgen wurde ein Mann im Bereich der Verzweigung Aarbergergasse / Bollwerk durch drei unbekannte Personen angegangen und ausgeraubt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montag, 28. Oktober 2019, kurz nach 0800 Uhr meldete ein Mann, dass er gleichentags zwischen 0200 und 0230 Uhr im Bereich Aarbergergasse/ Bollwerk in der Nähe der Passerelle ausgeraubt worden sei.
Am Samstagmittag ist in Wengen eine Frau bei einer alpinen Wanderung schwer verunglückt. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der verunfallten Frau feststellen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Seit 60 Jahren stellen die elf Nordwest- und Innerschweizer Kantone gemeinsam den Strafvollzug innerhalb ihres Konkordatgebiets sicher. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in dieser föderalistischen Struktur wurde am 25. Oktober 2019 in der konkordatlichen Justizvollzugsanstalt Witzwil im Berner Seeland unter dem Motto „2 ½ Stunden hinter Gittern“ mit einem Festakt gefeiert.
Dank der engen Zusammenarbeit innerhalb des Konkordats ist es gelungen, die Zahl der schweren Rückfalltaten zu vermindern
Am Donnerstagmorgen ist die Frontscheibe eines Autos, welches auf der Autobahn A1 fuhr von einem Gegenstand getroffen worden. Das Auto wurde dabei beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am kommenden Montag findet der diesjährige Nationale Tag des Einbruchschutzes statt. Auch wenn die Zahl der Delikte in den letzten Jahren allgemein rückläufig ist, werden gerade in der dunklen Jahreszeit wieder vermehrt Einbrüche verzeichnet.
Die Kantonspolizei Bern gibt deshalb im Rahmen verschiedener Aktionen im ganzen Kanton Tipps zum Schutz vor Einbrechern – denn jeder Einbruch ist einer zu viel.
Im Nachgang zum Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und Feyenoord Rotterdam ist es am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag in Bern zu weiteren Auseinandersetzungen gekommen.
In der Folge wurden weitere 16 Personen angehalten, zudem wurden Personenkontrollen durchgeführt. Die Angehaltenen müssen mit Anzeigen rechnen.
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat gegen einen schweizerisch-italienischen Doppelbürger mit Wohnsitz in Winterthur und einen schweizerisch-mazedonischen Doppelbürger mit Wohnsitz in Frauenfeld Anklage beim Bundesstrafgericht eingereicht.
Ihnen wird hauptsächlich Unterstützung bzw. Beteiligung an der kriminellen Organisation „Islamischer Staat (IS)“ vorgeworfen. Der Hauptangeklagte hat gemäss Anklage den IS in Syrien unterstützt und mehrere Personen für den IS rekrutiert. Dem zweiten Angeklagten wird die versuchte Ausreise in das Herrschaftsgebiet des IS zur Last gelegt, um sich diesem anzuschliessen sowie die Rekrutierung einer Person für den IS.
Der Regierungsrat hat die Botschaft zur interkantonalen beziehungsweisen interbehördlichen Vereinbarung über den Datenaustausch zum Betrieb von Lage- und Analysesystemen im Bereich der seriellen Kriminalität verabschiedet.
Die Kantone des Polizeikonkordats Nordwestschweiz (PKNW) mit den Mitgliedskantonen Aargau, Bern, Basel- Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben entschieden, eine rechtliche Grundlage in Form einer neuen interkantonalen Vereinbarung zu schaffen.
Die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S) hat einen Bericht zur "DNA-Analyse in Strafverfahren" verfasst und Empfehlungen zur derzeitigen Praxis abgegeben. In der Sitzung vom 23. Oktober 2019 hat der Bundesrat die Empfehlungen zu administrativen Anpassungen zur Kenntnis genommen.
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) wird dem Bundesrat bis Ende 2020 konkrete Vorschläge zum weiteren Vorgehen vorlegen.
Vor dem Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und Feyenoord Rotterdam hat die Kantonspolizei Bern am Donnerstag 33 Personen angehalten. Sie trugen mehrheitlich Vermummungsmaterial sowie teilweise Pyrotechnika und mit Sand gefüllte Handschuhe auf sich.
Ein unbewilligter Marsch verlief ohne grössere Zwischenfälle, während der Einlassphase ins Stadion mussten jedoch kurzzeitig Mittel eingesetzt werden.
Am Mittwochabend hat ein Unbekannter einen Tankstellenshop in Bern überfallen. Er bedrohte eine Angestellte und flüchtete mit der Beute zu Fuss.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Mittwochabend hat in Münsingen ein maskierter Mann einen Raubüberfall auf die Aldi-Filiale verübt. Verletzt wurde dabei niemand.
Der unbekannte Täter flüchtete mit der Beute in allgemeine Richtung Schlossgut. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Dienstagabend ist in Spiez das Schattenbad angezündet worden und in der Folge abgebrannt.
Drei dringend tatverdächtige Jugendliche konnten noch vor Ort angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Gestützt auf eine vorgängige Meldung wurden am Montagvormittag in Ostermundigen zwei mutmassliche Einbrecherinnen angehalten.
Die Jugendlichen sind geständig und werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Montagabend, 21.10.2019 kam es auf der A5 Ost im Büttenbergtunnel Höhe Orpund zu einer Auffahrkollision wobei fünf Personen verletzt wurden. Es standen mehrere Ambulanzen im Einsatz.
Der Verkehr wurde stark behindert.
Das Polizeikonkordat Nordwestschweiz (PKNW) ist eine vertraglich festgehaltene Zusammenarbeit zwischen den Polizeikorps der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Bern und Solothurn.
Das PKNW umfasst rund 4200 Polizeiangehörige.
Am Montagmorgen ist es auf der A5 bei Brügg im Längholztunnel zu einem Auffahrunfall gekommen. Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Zur Klärung des Hergangs werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstag findet in Bern das Europa-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Feyenoord Rotterdam statt. In der Innenstadt und rund ums Stade de Suisse wird ein grosses Personenaufkommen erwartet.
Die Kantonspolizei Bern wird im Auftrag der Stadt Bern mit einem sichtbaren Dispositiv im Einsatz stehen. Der Grossteil der Wachen im Kanton Bern bleibt deshalb am Donnerstag und Freitag geschlossen.
Am Samstagmorgen ist es an der Neubrückstrasse in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann wurde verletzt und ins Spital gebracht.
Zur Klärung der Umstände und des Hergangs der Ereignisse sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Samstagabend ist es in Thun zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Mann wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Mehrere Personen wurden im Zuge des Einsatzes angehalten, vier davon für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Bern zu einer Kollision zwischen einem Auto und zwei Fussgängern gekommen. Der eine Fussgänger wurde schwer, der andere leicht verletzt. Beide Männer wurden in ein Spital gebracht.
Das Bollwerk war für rund drei Stunden komplett gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
In Iseltwald ist am Samstagvormittag eine Frau von einem Velo und daraufhin eine Böschung hinuntergestürzt.
Die Velolenkerin wurde schwer verletzt und per Helikopter in ein Spital geflogen. Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfall.
Am Freitagabend ist es in Thunstetten zu einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Auto gekommen.
Die Lenkerin des E-Bikes wurde schwer verletzt und durch ein Ambulanzteam ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitagabend in Kirchberg einen Lenker angehalten, der zuvor mit einem Auto vor der Polizei geflüchtet war. Der 21-Jährige hatte versucht, sich mit einer riskanten Fahrt über die Autobahn A1 und über die Umfahrungsstrasse Richtung Kirchberg einer Kontrolle zu entziehen.
Weitere Ermittlungen sind im Gang, es werden Zeugen gesucht.
Bei der Kantonspolizei Bern sind im Oktober verschiedentlich Meldungen zu Anrufen von "falschen Polizisten" eingegangen. Hochdeutsch sprechende Personen gaben dabei sich als Polizisten aus und versuchten, die Angerufenen zur Bargeldübergaben zu bewegen.
In einem Fall Ende September erbeuteten sie so 25'000, in einem zweiten Mitte Oktober gar 57'000 Franken. Die Kantonspolizei Bern mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps.
In der Nacht auf Freitag kam es in Melchnau im Bereich Häisiwil zu einem Verkehrsunfall. Bei der Frontalkollision zwischen zwei Auto wurden drei Personen verletzt.
Eine Person musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
In kaum einer anderen Stadt finden sich so viele diplomatische Vertretungen auf engem Raum wie in Bern und sie alle stehen unter dem Schutz des Gastgeberlandes.
Der Botschaftsschutz nimmt diese Aufgabe stellvertretend für die Schweiz wahr. Ein Botschaftsschützer gibt einen Einblick in seinen Beruf.
Am Mittwoch kurz vor Mittag kam es in Langenthal auf der Bützbergstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kleinkind.
Ein Ambulanzteam brachte das verletzte Kleinkind in ein Spital.
Während einer Schwerverkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Basel-Stadt unterstützt von Kolleginnen und Kollegen aus dem Polizeikonkordat Nordwestschweiz und der Eidgenössischen Zollverwaltung am Dienstag beim Autobahn-Grenzübergang Basel-St. Louis 62 Fahrzeuge, davon sieben mit Gefahrengut, genauer unter die Lupe genommen.
In drei Fällen wurde den Lenkern wegen Verstössen die Einreise in die Schweiz verwehrt oder vorläufig untersagt.
Am Mittwochmorgen ist es auf der A1 bei Kernenried zu einer Auffahrkollision zwischen drei Sattelmotorfahrzeugen gekommen.
Einer der Lenker wurde leicht verletzt. Der Normalstreifen musste mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Mittwochmorgen kam es in Thun auf der Allmendstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo. Die Velolenkerin wurde beim Unfall verletzt.
Es werden Zeugen gesucht.
Am Mittwochmorgen ist es in Ittigen zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Taxi gekommen. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Am Montagabend ist ein Jugendlicher in der Unterführung an der Guglerstrasse in Nidau mit einem Pfefferspray angegriffen und ausgeraubt worden.
Der Täter flüchtete in Richtung Bielstrasse. Es werden Zeugen gesucht.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zu den Angriffen auf ihre Einsatzkräfte vom 13. April 2019 in Bern vorläufig abgeschlossen.
Fünf männliche Personen, darunter ein Jugendlicher, werden angezeigt. Sie werden dringend verdächtigt, an den Angriffen beteiligt zu sein.
Der mutmassliche Täter des Raubs auf einen Tankstellenshop in Bern vom 8. Oktober 2019 ist identifiziert worden.
Der Mann ist geständig und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Samstag wurde in Arch ein Autolenker mit 116 statt der auf dem Strassenabschnitt erlaubten 50 km/h gemessen.
Dem Lenker wurde der Führerschein abgenommen.
In der Nacht auf Montag brannte es in einer Wohnung an der Engehaldenstrasse. Die Bewohner konnten das Feuer vor dem Eintreffen der Feuerwehr selber löschen.
Zwei Personen wurden ins Spital gebracht.
Am frühen Freitagabend ist in Bern ein Mann von einem anderen Mann tätlich angehangen und beraubt worden.
Der Täter flüchtete mit Beute. Das Opfer musste ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In Bern ist es am Freitagabend im Rahmen einer bewilligten Kundgebung zu Ausschreitungen gekommen. Es wurden mehrfach Sachbeschädigungen begangen und die Einsatzkräfte wurden mit Steinen und Gegenständen beworfen. Es mussten Mittel eingesetzt werden.
Verletzt wurde gemäss aktuellem Kenntnisstand niemand.
Am Donnerstagnachmittag ereignete sich zwischen dem Oeschinensee und Kandersteg ein Selbstunfall. Ein Auto kam von der Strasse ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Der Lenker verstarb auf dem Weg ins Spital.
Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Bern gestützt auf einen Straf- und Räumungsantrag der Gemeinde eine besetzte Liegenschaft in Zollikofen geräumt.
19 Personen wurden im Innern des ehemaligen Betagtenheims angehalten und für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten geführt. Während des Einsatzes musste die Wahlackerstrasse gesperrt werden.
Am Dienstagabend hat ein Mann einen Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Bern verübt. Er flüchtete mit der Beute. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Tötungsdelikt vom 18. Juli 2016 in Orpund hat die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland den 41-jährigen Beschuldigten wegen Mordes angeklagt.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen klagt die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland den Beschuldigten, einen 41-jährigen Bulgaren, beim Regionalgericht Berner-Jura Seeland (in Fünferbesetzung) an. Er wird sich wegen Mordes, eventuell vorsätzlicher Tötung zu verantworten haben.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.