Aktuell sind wieder eine zunehmende Anzahl betrügerischer E-Mails im Umlauf, die im angeblichen Namen von SwissPass verbreitet werden.
In den Nachrichten steht, dass der Dienst abgeblich aufgrund von Kontosperrungen, unbezahlten Rechnungen oder fehlenden Kontodaten eingeschränkt wird.
Am Freitag konnten in Bern zwei Männer angehalten werden, die mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert waren. Die Anhaltung war nicht zuletzt dank der frühzeitigen Meldung der Betroffenen möglich. Ein 29- und ein 60-jähriger Mann befinden sich in Haft.
Weitere Ermittlungen laufen.
Ein Mann, der seit Samstag in Lauterbrunnen als vermisst galt, ist am Montagabend aus der Lütschine bei Zweilütschinen geborgen worden. Die Einsatzkräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun werden der Brünnen- und der Neufeldtunnel auf der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden jeweils gesperrt.
Die Tunnel entlang der Nationalstrassen werden regelmässig gereinigt. Dies dient nicht einzig der Sauberkeit.
Im Zusammenhang mit dem Fussballspiel des BSC Young Boys und des FC Zürich wurden am Sonntagnachmittag in Bern zwei Personen durch das Zünden von Pyros und Knallkörpern verletzt. Zudem haben Gästefans Polizistinnen und Polizisten mit Steinen beworfen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Auf der A6 Bern – Biel sind zwischen den Anschlüssen Lyss-Nord und Brügg verschiedene Unterhaltsarbeiten erforderlich. Die A6 wird daher am kommenden Sonntag, 21. Mai 2023, im betreffenden Abschnitt gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
Über 25’000 Läufer/innen traten gestern die schönsten 10 Meilen der Welt an.
Die Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern war tatkräftig dabei. Sie sorgte sich um die medizinische Versorgung der Teilnehmenden.
Im Bereich des Autobahnanschlusses A12 Bern-Bümpliz werden zurzeit Bauarbeiten durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h angepasst.
Bei der am Freitagvormittag durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle waren 116 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Sechs Lenkende werden verzeigt. Die Kantonspolizei Bern erinnert daran, die Geschwindigkeit anzupassen.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich statt.
Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Aktuell versenden Betrüger wieder SMS-Nachrichten, in denen sie vorgeben, im Namen der Credit Suisse zu handeln.
In diesen SMS wird behauptet, dass die SecureSign-App erneut aktiviert werden muss, um das Onlinekonto zu schützen.
Am kommenden Samstag findet der 41. Grand Prix von Bern statt. Der Lauf führt wie üblich durch die Innenstadt und angrenzende Quartiere.
Zahlreiche Strassen sind daher gesperrt oder mit Halteverboten belegt. Es muss mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Die Air Zermatt ist vom Walliser Himmel nicht mehr wegzudenken. Amkommenden Samstag, 13. Mai, feiert die Air Zermatt auf ihrer Basis in Raron ihr 55-Jahre-Jubiläum. Die Walliser Luftretter haben dazu ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt.
Zum Swiss Helicopter Day ist die ganze Bevölkerung eingeladen.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri wird bei der Einfahrt Muri in Fahrtrichtung Bern der lärmmindernde Belag eingebaut. Dafür wird die Einfahrt während eines Wochenendes gesperrt. Am selben Wochenende kommt es auch beim Anschluss Wankdorf zu einer Sperrung.
Für verschiedene Arbeiten im Bereich Ostring sind in den nächsten Wochen weitere Sperrungen nötig.
Ende April wurde ein Auto in einer 50er-Zone in Wiler bei Utzenstorf mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Montagabend ist in Bönigen eine Frau auf einer Wanderung über ein Felsband abgestürzt. Sie konnte nur noch tot geborgen werden.
Der Unfallhergang wird untersucht.
560 Personen haben sich im letzten Jahr bei einem E-Bike-Unfall schwer verletzt, 23 starben.
Mit dem anhaltenden E-Bike-Boom steigen auch die Unfallzahlen weiter an. Dabei stellt die BFU fest, dass mit dem Alter auch das Risiko zunimmt, bei einem Unfall mit dem E-Bike zu sterben. Zwei von drei Getöteten sind 65-jährig und älter.
Am Montagabend hat sich auf der A6 bei Aegerten eine Auffahrkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Ein Autolenker wurde leicht verletzt zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Es kam zu erheblichem Rückstau.
Am Samstagnachmittag hat sich in Laupen ein Unfall ereignet, in den ein Velofahrer und ein Auto involviert waren. Der Velofahrer wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Der betreffende Strassenabschnitt war mehrere Stunden gesperrt.
Am frühen Samstagnachmittag hat sich in Eggiwil ein Verkehrsunfall ereignet, in den ein Auto und ein Motorrad mit Seitenwagen involviert waren.
Der Fahrer des Motorradgespanns wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Die betroffene Strasse war über zwei Stunden gesperrt.
In einem Einfamilienhaus in Lauterbrunnen ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Eine Frau wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet.
Am Freitag kurz nach Mittag hat sich in Lützelflüh-Goldbach ein Unfall mit drei involvierten Autos ereignet. Eine Frau wurde dabei verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die betreffende Strasse war während mehrerer Stunden komplett gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstagabend hat sich in Bern ein Ladendiebstahl ereignet, bei welchem der Täter im Anschluss Pfefferspray gegen einen Ladenmitarbeiter einsetzte. Der Unbekannte flüchtete daraufhin ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Heute Morgen geriet ein Auto im Bereich Inselplatz in Brand.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern war schnell vor Ort und hat das Feuer gelöscht. Der Fahrer konnte rechtzeitig aussteigen, verletzt wurde niemand.
Am Dienstag konnte in Bern eine Frau angehalten werden, die mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert war. Die Anhaltung war nicht zuletzt dank der frühzeitigen Meldung des Betroffenen möglich. Die 47-jährige Frau befindet sich in Haft.
Weitere Ermittlungen laufen.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Nidau ein Selbstunfall mit einem Kleinmotor-Dreirad ereignet. Ein Lenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Der Bahnverkehr war unterbrochen.
Am Sonntag findet in Bern die Meisterfeier des BSC Young Boys statt. Gleichzeitig ist dies der letzte Messetag der BEA. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt, für die Meisterfeier frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Sonntagmorgen hat eine unbekannte Täterschaft versucht, einem Mann im Zug zwischen Bern und Worb die Tasche zu entwenden. Der Mann wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht die Personen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im Zug befanden und dem Verletzten zur Hilfe eilten.
Die Ermittlungen zu einem Brand in einem Kellerabteil Mitte Februar in Thun sind abgeschlossen. Der Brand ist auf ein Unfallgeschehen bei der unvorsichtigen Nutzung von Bauschaum zurückzuführen.
Am Dienstagabend, 14. Februar 2023, hat es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der Länggasse in Thun, in dem Reptilien gehalten wurden, gebrannt.
Der Mann, der seit Dienstag in Faulensee vermisst war, konnte nach einer Meldung aus der Bevölkerung am späten Mittwochabend aufgefunden werden.
Er wurde zur medizinischen Versorgung ins Spital gebracht, ist aber unverletzt.
Bei einer Grossübung in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag im und um den Allmendtunnel in Thun haben die Blaulicht- sowie Partnerorganisationen ein realistisch dargestelltes Grossereignis mit drei Schadenplätzen bewältigt.
Dafür musste der Allmendtunnel während rund sieben Stunden beidseitig gesperrt werden. Die Einsatzleitung zieht ein positives Fazit.
Immer wieder nutzen Cyberkriminelle Gewinnspiele, um ahnungslose Empfänger dazu zu bringen, persönliche Daten preiszugeben oder Geld zu bezahlen.
Aktuell ist eine Betrugsmasche im Umlauf, bei der ein Akkubohrer als vermeintlicher Gewinn angepriesen wird.
Am Dienstagnachmittag hat sich in Gohl ein Verkehrsunfall mit einem Bagger ereignet. Der schwer verletzte Lenker des Baggers musste geborgen werden. Er wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Seit Donnerstag verzeichnet die Kantonspolizei Bern eine Häufung von Meldungen zu betrügerischen Telefonanrufen. Zumeist handelte es sich um die Betrugsmaschen „Schockanrufe“ oder „Falsche Polizisten“. In vier Fällen erbeutete die Täterschaft insgesamt rund 50'000 Franken.
Die Kantonspolizei Bern ruft wiederholt zur Vorsicht auf.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nachdem im April bereits mehrere Tunnel der Reinigung unterzogen wurden, sind nun der Soliwald-, der Mitholz- und der Spiezwilertunnel an der Reihe. Sie werden jeweils gesperrt.
Am frühen Samstagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in Jegenstorf ein Brand ausgebrochen. Das Haus wurde stark beschädigt. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Bern zu einem unbewilligten Umzug durch die Innenstadt gekommen. Dabei kam es zu zahlreichen Sprayereien und Sachbeschädigungen. Zudem wurden die Einsatzkräfte mit Wurfgegenständen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Es mussten in der Folge Mittel eingesetzt werden.
Eine Polizistin und ein Polizist wurden verletzt. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen sowie Bild- und Videomaterial gesucht.
Am späten Freitagabend hat sich in Bern eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ereignet. Dabei wurde ein Mann durch Schläge mit Krücken verletzt. Eine tatverdächtige Person konnte angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Die Identität des Mannes, der am frühen Donnerstagmorgen als Falschfahrer auf der A6 unterwegs war, ist geklärt. Gemäss ersten Erkenntnissen wurde er durch die polizeiliche Schussabgabe schwer verletzt.
Sein Gesundheitszustand ist aktuell stabil. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Aufgrund des Besucherandrangs sowie der BEA, ist mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
In den kommenden Tagen weilt der Präsident von Botswana im Rahmen eines Staatsbesuchs in Bern. Infolgedessen wird es zwischen Samstagabend und Dienstagvormittag zeitweise zu Strassensperrungen und Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt kommen.
Im Rahmen eines Staatsbesuchs weilt in den kommenden Tagen der Präsident von Botswana mit einer Delegation in Bern.
Der Neufeldtunnel verbindet die Autobahn A1 mit dem Stadtzentrum Berns. In diesem Tunnel sind geringfügige Reparaturen notwendig.
Der Tunnel muss dazu nachts gesperrt werden.
Am frühen Donnerstagmorgen hat sich in Ramsei ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto kam dabei von der Strasse ab, gelangte in einen Bach und kollidierte dort mit einem Brückenpfeiler.
Die Lenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Weitere Abklärungen zum Unfall sind im Gang.
Nach einer Meldung zu einem Falschfahrer hat die Kantonspolizei Bern in der Nacht auf Donnerstag einen Lenker im Bereich Wankdorf gestoppt. In der Folge gelang es dem Mann, ein ziviles Polizeiauto zu entwenden und zu flüchten.
Trotz Schussabgaben der Einsatzkräfte fuhr der Mann weiter. Schliesslich kam es zu einer Kollision mit einem weiteren zivilen Polizeiauto. Der Mann konnte schliesslich angehalten und in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden. Ermittlungen zu den Ereignissen wurden aufgenommen.
Am Mittwochvormittag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Bern beabsichtigt, einen Mann in Saxeten für eine Kontrolle anzuhalten. Der Beschuldigte warf in der Folge ein Beil, wodurch ein Polizist verletzt wurde.
Der Mann konnte unter Einsatz des Destabilisierungsgerätes angehalten werden.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.