Die Sirenen müssen periodisch überprüft werden, denn im Ereignisfall können sie nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren. Am Mittwoch1. Februar 2023 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den letzten Jahren werden gleichzeitig auch die Alertswiss-Kanäle getestet.
Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer beträgt derzeit rund 1,8 Millionen, das entspricht ca. 20 Prozent der Bevölkerung der Schweiz.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl. Dafür wurden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut. Nun wird die temporäre Passerelle abgebaut.
Dafür kommt es zu einer Sperrung.
Am Mittwochmittag sind ein Bus und ein Auto in Hünibach frontal kollidiert. Das Auto wurde in der Folge von der Strasse abgewiesen und rutschte einen Hang hinunter. Der Autolenker wurde dabei verletzt.
Die Passagiere sowie der Buschauffeur blieben unverletzt.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri wird dieses Jahr die Lärmschutzwand der Einfahrt Ostring in Fahrtrichtung Thun komplett ersetzt.
Dafür muss die Einfahrt bis Mitte Juli jeweils nachts unter der Woche gesperrt werden.
In Kehrsatz hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike ereignet. Der E-Bike-Lenker erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Lieferwagenlenker wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Der Strassenabschnitt war einspurig befahrbar.
Der Unfall wird untersucht.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit über 50 Einschleiche- und Einbruchdiebstählen im Raum Worb, in Thierachern und im Gürbetal zwischen August und Oktober 2022 sind abgeschlossen.
Die beiden mutmasslichen Täter befinden sich in Untersuchungshaft. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Anfang Dezember ist ein Motorrad in einer 50er-Zone in Madiswil mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte ermittelt werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntagmorgen ist es im Cheminée eines Einfamilienhauses in Lengnau zu einer Verpuffung gekommen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde von der Rega in kritischem Zustand ins Spital geflogen.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Am Freitagnachmittag geriet eine Siebmaschine in einem Gebäude beim Kieswerk in Niederbipp in Brand. Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
Seit November 2019 arbeiten die Feuerwehr Ostermundigen und die Feuerwehr der Stadt Bern verstärkt zusammen. Nun soll in einem gemeinsamen Projekt der Zusammenschluss der beiden Feuerwehren per 1. Januar 2024 umgesetzt werden. Die Feuerwehr Ostermundigen wird dabei Teil der Milizfeuerwehr der Stadt Bern.
Der Zusammenschluss ist unabhängig von einer allfälligen Fusion der beiden Gemeinden geplant.
Am frühen Mittwochabend ist in Mörigen ein Pferd von einem Zug erfasst worden. Die Reiterin wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Das Pferd wurde leicht verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri wird im Sonnenhoftunnel eine neue Verkehrsführung eingerichtet.
Dafür kommt es zu mehreren Sperrungen.
Am Dienstagnachmittag sind zwei Autos in Oberwil im Simmental frontal miteinander kollidiert. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Sie wurden mit Ambulanzen ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Werkstatt in Wiler bei Seedorf von Anfang August sind abgeschlossen. Die genaue Brandursache konnte nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Eine technische Ursache bei einem Akkumulator steht im Vordergrund.
In Ins ist am Montagabend bei einem Selbstunfall ein Lieferwagen mit Anhänger auf das Bahntrassee geraten. Das Fahrzeug kam teilweise auf den Geleisen stehend zum Stillstand.
Infolge des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Bahnverkehr.
Am Montagabend hat ein unbekannter Mann einen Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Köniz verübt. Er erbeutete Bargeld und flüchtete damit in unbekannte Richtung. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Montagmorgen sind in Gstaad zwei Autos seitlich-frontal miteinander kollidiert. Dabei wurden drei Personen verletzt. Eine Ambulanz und ein Helikopter brachten zwei Verletzte ins Spital, die dritte verletzte Person wird sich selbständig in ärztliche Pflege begeben.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochnachmittag findet in Bern der Neujahrsempfang des Bundespräsidenten statt.
In der Innenstadt kommt es aufgrund des Anlasses zu Verkehrseinschränkungen.
Ein 20-jähriger Raser hat am frühen Samstagmorgen (7.1.2023) bei der Flucht vor der Polizei auf der A1 bei Rümlang einen Unfall verursacht.
Der Mann und seine Mitfahrerin sind leicht verletzt worden.
Die Betrüger verschicken E-Mails im angeblichen Namen von Netflix und gaukeln den potentiellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum des Netflix-Abonnements nicht autorisiert werden konnte.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.
Am Freitagmittag ist in Albligen in einem ehemaligen Bauernhaus mit mehreren Wohnungen ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude wurde durch das Feuer komplett zerstört.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Freitag ist in einen Kiosk in Thun eingebrochen worden. Die mutmassliche Täterschaft flüchtete mit einem Auto, woraufhin die Nachfahrt aufgenommen wurde. In Lengnau verunfallte das Auto schliesslich und es kam zur Kollision mit einem Patrouillenauto.
Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Die beiden Beschuldigten wurden angehalten.
Am Mittwochabend ist ein Mann in der Nähe des Skateparks bei der Reitschule in Bern aufgefunden und mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht worden. Gemäss Aussagen könnte es vorgängig zu einer Streiterei gekommen sein.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen, um die Umstände zu klären.
Ein Basejumper ist am Mittwochnachmittag in Lauterbrunnen tödlich verunglückt. Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO hat am 28. November 2022 verfügt, dass die Air Zermatt und die Air-Glaciers einen Leistungsauftrag für die Luftrettung im Kanton Wallis erhalten, die Rega aber auch künftig im Walliser Luftrettungsdispositiv nicht berücksichtigt wird.
Gegen diesen Entscheid hat die Rega beim Staatsrat des Kantons Wallis fristgerecht Beschwerde eingereicht.
Im Vergleich zu den eher ruhigen Weihnachtstagen war die Rega über das verlängerte Neujahrs-Wochenende mehr gefordert.
Vom 30. Dezember 2022 bis und mit 2. Januar 2023 standen die Rega-Crews über 170 Mal im Einsatz, davon über 60 Mal bei Nacht oder bei schwierigen Sichtverhältnissen.
Am Sonntagnachmittag sind zwei Autos auf der Autobahn A8 in Leissigen frontal miteinander kollidiert. Dabei wurden vier Personen verletzt, drei davon schwer. Sie wurden mit Rettungshelikoptern und Ambulanzen ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gange.
Am Sonntagnachmittag hat sich in Gunten ein Verkehrsunfall ereignet. Bei einer Frontalkollision von zwei Autos wurden sechs Personen verletzt, drei davon schwer.
Die Verletzten wurden mit zwei Regahelikoptern und zwei Ambulanzen ins Spital gebracht.
In der Silvesternacht sind aus dem Kantonsgebiet rund 30 Meldungen im Zusammenhang mit Feuerwerk eingegangen. Zudem wurden über 20 Meldungen wegen Streitereien und ebenso viele wegen Ruhestörung verzeichnet.
In einzelnen Fällen wurden Personen verletzt. Ermittlungen dazu sind im Gange.
Eine Frau, die am Samstag bei einem Brand eines Bauernhauses in Wasen im Emmental schwer verletzt worden war, ist verstorben. Sie war in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden.
Die Ermittlungen zum Brand dauern an.
Am Samstagabend ist in Niederscherli ein Weihnachtsbaum in einer Wohnung in Brand geraten. Drei Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Am Freitagabend kam es in Bern zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle. Zwei Täter flüchteten mit der Beute, ein mutmasslicher Täter konnte nach Fahndungsmassnahmen angehalten werden.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
In einem Bauernhaus in Wasen im Emmental ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Fünf Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Sie befindet sich in kritischem Zustand. Das Bauernhaus brannte vollständig ab.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Donnerstagvormittag hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Reiheneinfamilienhaus in Biel begangen. Sie flüchtete mit Beute in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Zwei Frauen und ein Hund waren im Mai 2017 im Hafen von Neuenstadt nach einem schweren Unfall verstorben. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde gegen acht Beschuldigte Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.
Drei von ihnen wurden zudem wegen Gefährdung durch Verletzung der Baukunde angeklagt.
Mitte Dezember ist in einer Wohnung in Kehrsatz eine Frau leblos aufgefunden worden. Gemäss den bisher getätigten Abklärungen muss davon ausgegangen werden, dass die Frau Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist.
Der Ehemann der Verstorbenen wurde angehalten und befindet sich in Untersuchungshaft.
Am späten Dienstagabend ist auf der Autobahn A1 beim Neufeld ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden. Der Lenker konnte am Mittwochmorgen angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstagnachmittag ist in Latterbach ein Auto in eine Felswand geprallt. Ein Autolenker sowie zwei mitfahrende Kinder wurden verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der betreffende Strassenabschnitt war für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Freitag hat sich ein Autolenker in Bern einer Polizeikontrolle entzogen. Er flüchtete mit massiv überhöhter Geschwindigkeit. Der Lenker konnte ermittelt werden.
Im Auto dürften sich weitere Personen befunden haben, die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Von Montag, 9. Januar, bis Freitag, 27. Januar 2023, werden entlang der Kantonsstrasse Spiez–Krattigen im Bereich Seeholzwald Holzereiarbeiten durchgeführt.
Der Verkehr ist jeweils an Werktagen von 8 bis 17 Uhr erschwert.
Von Anfang Januar bis Ende März 2023 werden entlang der Kantonsstrasse Beatenbucht–Interlaken Felsräumungs- und Holzereiarbeiten durchgeführt.
Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig geführt und von Hand oder mit einem Lichtsignal geregelt.
Zwischen dem 21. Oktober und dem 24. Dezember 2022 wurden in den Gemeinden Schwarzenburg, Rüschegg, Zimmerwald, Rüeggisberg und Niedermuhlern 22 Schafe von einem Wolf gerissen. Zehn der Schafe waren ausreichend mit Herdenschutzmassnahmen geschützt.
Damit ist die gesetzlich festgelegte Schadensgrenze erreicht und der Kanton Bern erlässt eine Abschussbewilligung für einen einzelnen Wolf.
Am frühen Montagnachmittag sind in Kanderstag auf der Zufahrtsstrasse zum Autoverlad zwei Autos frontal kollidiert. Eines der Autos kam im Gleisbereich zum Stillstand.
Vier Personen wurden beim Unfall verletzt, eine davon schwer. Der betreffende Strassenabschnitt war mehrere Stunden gesperrt und es kam zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Das teilweise trübe und milde Winterwetter bescherte den Helikopter-Crews der Rega relativ ruhige Festtage. Von Heiligabend bis zum Stephanstag standen sie rund 70-mal für in Not geratene, verletzte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz. Die Ambulanzjets der Rega waren über die Festtage weltweit für Patientinnen und Patienten unterwegs.
Das durchzogene Winterwetter sorgte für relativ ruhige Festtage bei der Rega: Vom 24. bis 26. Dezember 2022 rückten die Helikopter-Crews insgesamt rund 70-mal aus. Die häufigste Ursache für Helikopter-Einsätze waren schwere oder akute Krankheiten, wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzkreislauf-Erkrankungen, sowie verunfallte Wintersportler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler standen die Crews der Rega im Einsatz.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Wichtrach ein Selbstunfall ereignet, bei dem sich ein Auto mehrfach überschlagen hat. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden verletzt und ins Spital gebracht. Die betroffene Strasse war mehrere Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Am frühen Sonntagmorgen ist in Heimenhausen ein Brand in einem Bauernhaus ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.