Am Samstagabend, 02.12.2023 um ca. 19.30 Uhr ereignete sich auf der A3 in Mollis ein Selbstunfall.
Ein 47-jähriger Lenker war von Zürich in Richtung Sargans unterwegs als er, kurz vor der Ausfahrt Weesen, wegen nichtangepasster Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse, die Kontrolle über seinen PW verlor und mit der Leitplanke kollidierte.
Die elektronische Vignette kann via www.e-vignette.ch über das "Via Portal" des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden.
Direkter Link zum Webshop: www.e-vignette.ch.
Am Samstagmittag, 02.12.2023 um ca. 12.10 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Selbstunfall.
Ein 27-jähriger Lenker war von Sargans in Richtung Zürich unterwegs als er infolge nicht angepasster Geschwindigkeit an die Strassen- und Sichtverhältnisse die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Am Samstagmorgen, 02.12.2023 um ca. 01.30 Uhr kam es auf der Hauptstrasse in Mitlödi zu einem Selbstunfall mit Sachschaden.
Eine 23-jährige Lenkerin verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn von Glarus nach Mitlödi die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit dem Strassenzaun.
Am Freitagabend, 01.12.2023 um ca. 18.25 Uhr ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal eine Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein 76-jähriger Lenker fuhr im Kollonnenverkehr in Richtung Netstal und kollidierte dabei mit dem Heck des vorderen Fahrzeuges. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.
Seit einigen Tagen kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Migrosbank stammen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten im E-Banking zu aktualisieren.
Hinter den E-Mails steckt jedoch nicht die Migrosbank, sondern dreiste Cyberkriminelle.
Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung.
Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen.
Am Mittwoch, 29.11.2023, 15.45 Uhr, kam es an der Nordstrasse in Glarus zu einem Fahrzeugbrand.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr rückwärts aus seiner Garage, als er einen Knall hörte.
Der Regierungsrat will den Schutz der Opfer häuslicher Gewalt stärken. Er beantragt dem Landrat die Überweisung der Motion „Schutzmassnahmen für Betroffene von häuslicher Gewalt“.
Landrat Frederick Hefti, Ennenda, und Unterzeichnende haben im Juni 2023 eine Motion eingereicht, in der sie eine Verbesserung der Schutzmassnahmen für Opfer häuslicher Gewalt fordern.
Am Mittwoch, 29.11.2023, 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Badstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Brunnernstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Badstrasse einzubiegen.
In der Nacht auf Mittwoch, 29.11.2023, wurde an der Ygrubenstrasse in Glarus in ein Industriebetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb, durchsuchte die Räumlichkeiten entwendete nach ersten Erkenntnissen mehrere Hundert Franken Bargeld.
Die Querspange Netstal ist am Dienstag eröffnet und für den Verkehr freigegeben worden.
Regierungsrat Kaspar Becker, Vorsteher des Departements Bau und Umwelt hat zusammen mit den Gemeindepräsidenten Peter Aebli (Glarus) und Thomas Kistler (Glarus Nord) die neue Verbindungsstrasse feierlich eröffnet.
Am Dienstag, 28.11.2023, 12.15 Uhr, kam es auf der Sernftalstrasse in Matt zu einem Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Die 20-jährige Lenkerin eines Personenwagens war bei winterlichen Strassenverhältnissen in Fahrtrichtung Schwanden unterwegs.
Roger Feuz tritt auf die Landsgemeinde 2024 von seinem Amt als Oberrichter zurück.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis vom Rücktritt von Roger Feuz, Ennenda, als Oberrichter.
In der Zeit vom Montag, 30.10.2023, bis Sonntag, 26.11.2023, führte die Kantonspolizei Glarus kantonsweit die Aktion „Licht gibt Sicht“ durch.
In der dunklen Jahreszeit wurde ein spezielles Augenmerk auf die Beleuchtungen der Fahrzeuge gelegt.
Vom 07.-23.11.2023 führte die Kantonspolizei Glarus in Zusammenarbeit mit der Schulleitung Glarus Nord, der Lastwagenfahrschule Josef Landolt, Beat Ochsner und Michael Schmid wieder die Aktion „Toter Winkel“ durch.
Im praktischen Unterricht wurden rund 1090 Schülerinnen und Schülern die toten Winkel anhand eines Lastwagens aufgezeigt.
Am Samstagabend, 25.11.2023, ca. 21.20 Uhr kam es auf der Klausenstrasse zwischen Urnerboden und Linthal zu einem Selbstunfall mit Sachschaden.
Ein 18-jähriger Lenker war in Richtung Linthal unterwegs als er unterhalb Bergli, auf der schneebedeckten Fahrbahn, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit mehreren Strassenzaunpfosten kollidierte.
Am Samstag, 25.11.2023, 13:05 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Schulhausstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Hauptstrasse einzubiegen.
Am Freitagnachmittag, 24.11.2023, wurde im Gebiet Waldibach, Weid, oberhalb von Matt der Leichnahm einer weiblichen Person gefunden. Mutmasslich dürfte es sich dabei um die seit Mittwoch, 22.11.2023, vermisste Mária Magdolna DEBRECZENI (Polizei.news berichtete) handeln.
Die Vermisstmeldung gilt daher als aufgehoben.
Am Freitagabend, 24.11.2023, zwischen 18:20 und 20:10 Uhr wurde im Grütli in Oberurnen in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Vom 25. November bis 10. Dezember finden im Kanton Glarus die „Aktionstage gegen häusliche Gewalt“ statt.
Das Schwerpunktthema lautet psychische Gewalt.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung.
Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt startet die Sensibilisierungskampagne "Toxic Love", die auf die Früherkennung von Häuslicher Gewalt abzielt und am 25. November mit den Aktionstagen gegen Häusliche Gewalt beginnt.
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit offensichtlichen Verletzungen. Psychische Gewalt, gekennzeichnet durch Kontrolle, Erniedrigung und Bedrohung, kann ebenso schwerwiegende Folgen mit sich ziehen und steht im Zentrum der diesjährigen Aktionstage gegen Häusliche Gewalt in Basel-Stadt.
Nach der Eröffnung der Querspange zwischen der Landstrasse und der Netstalerstrasse in Netstal entsteht eine neue Verkehrsführung.
Die alte Linthbrücke wird gesperrt.
In der Nacht auf Donnerstag, 23.11.2023, wurde im Unterdorf in Näfels in ein Imbiss-Restaurant eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Restaurant und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Seit Dienstag, 21.11.2023, wird Mária Magdolna Debreczeni, geb. 26.10.1969, wohnhaft in Matt GL, vermisst.
Frau Debreczeni fuhr am Dienstagmorgen mutmasslich mit dem Linienbus nach Schwanden und verliess diesen anschliessend in unbekannte Richtung.
Am Mittwoch, 22.11.2023, 17.45 Uhr, ereignete sich im Autschachen in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagen war auf der Autschachenstrasse in Richtung Niederurnen unterwegs. Dabei übersah der 30-Jährige eine jugendliche Passantin, welche den Fussgängerstreifen von links überquerte.
Die Klöntalerstrasse wird im Abschnitt Seestrecke Rhodannenberg bis Vorauen zeitweise gesperrt.
Die Klöntalerstrasse muss infolge Bauarbeiten beim Vorder Ruestelchopf von Mittwoch, 29. November 2023 bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember 2023 jeweils wochentags von 7.30 – 11.45 Uhr und von 13.15 – 16.30 Uhr im Abschnitt Rhodannenberg bis Vorauen gesperrt werden.
Am Mittwoch, 22.11.2023, 07.10 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Mühlehorn ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte vom Rain herkommend beim Stutz nach links auf die Kerenzerbergstrasse einzubiegen.
Der Regierungsrat beantwortet eine Interpellation zur Zukunft der Staats- und Jugendanwaltschaft.
Am 12. September 2023 reichten Landrat Urs Sigrist und Mitunterzeichner die Interpellation „Zukunft Staats- und Jugendanwaltschaft“ ein.
Am Dienstag, 21.11.2023, 07.25 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs und beabsichtigte bei der Verzweigung Adlergut nach links abzubiegen.
Der Regierungsrat belässt den Anteil der Glarnersach an der Feuerwehrpflichtersatzabgabe für das Jahr 2024 unverändert bei 45 Prozent.
Das Brandschutzgesetz legt fest, dass die Feuerwehrpflichtersatzabgabe auf die Feuerwehren und das Feuerwehrinspektorat aufgeteilt wird.
Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde.
Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.
Am Freitag, 17.11.2023, ca. 15.00 Uhr, ereignete sich in Näfels ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Ein 87-jähriger Fahrzeuglenker fuhr rückwärts aus seiner Garage auf die Quartierstrasse.
In der Nacht vom 16. auf den 17. November wurde ein Wolf in Mollis überfahren. Woher das Tier stammt, ist noch unklar.
Ein junger Wolf wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. November 2023 auf der Netstalerstrasse überfahren.
Am gestrigen Mittwoch, 15. November 2023, kurz nach 8 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Niederurnen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 53-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf der Überholspur unterwegs.
Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.
Vielfach fängt häusliche Gewalt subtil und schleichend an. Das Schwerpunktthema der diesjährigen „Aktionstage gegen häusliche Gewalt“ in Graubünden liegt deshalb auf der psychischen Gewalt.
Vom 25. November bis 10. Dezember 2023 sind zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Kanton geplant.
Der Bund will die Transparenz des Finanzplatzes Schweiz erhöhen.
Der Glarner Regierungsrat begrüsst dies, fordert aber weitere Abklärungen punkto Aufwand und Kosten für den Kanton.
Am heutigen Montag, 13. November 2023, kurz vor 9 Uhr, kam es auf der Kreuzung Sernftalstrasse/Bahnhofstrasse in Schwanden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 69-jähriger Lenker war mit seinem Lieferwagen in Schwanden auf der Bahnhofstrasse in Richtung Mitlödi unterwegs.
Am Samstag, 11.11.2023, ca. 15.45 Uhr, ereignete sich in Ennenda eine Kollision mit zwei Personenwagen.
Ein 23-jähriger Fahrzeuglenker überholte auf der Kantonsstrasse ausgangs Glarus, Fahrtrichtung Mitlödi, ein Auto.
Am Samstag,11.11.2023, ca. 04.00 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Näfels und Netstal ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine 17-jährige Lernfahrerin fuhr ohne die vorgeschriebene Begleitperson Richtung Netstal und kam im Bereich Mettlen von der Fahrbahn ab.
Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.
Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.
Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert.
Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.
Am Mittwochabend, 08. November 2023, ca. 23.00 Uhr, kam es in der Blue-Box in Niederurnen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Erwachsenen, bei welcher ein Mann durch eine Glasflasche im Gesicht verletzt wurde.
Er wurde von Privatpersonen zur ärztlichen Behandlung ins Kantonsspital in Chur transportiert.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.