In der Nacht auf Sonntag, 17.12.2023, wurde an der Landstrasse in Netstal in ein Lebensmittelgeschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude, durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete Bargeld und Zigaretten.
Am 14. Dezember 2023 haben die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus, die Gemeinde Glarus Süd und die Glarnersach über die ereignisbezogene Gefahrenkarte zur Rutschung Wagenrunse und die daraus abgeleiteten Entscheide und Folgen informiert.
Der Auftraggeber der ereignisbezogenen Gefahrenkarte Wagenrunse Schwanden ist die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus. Am 14. Dezember 2023 informierten die zuständigen Fachleute die Betroffenen über die Entwicklung und Bedeutung der Gefahrenkarte.
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden.
Grosses Verkehrsaufkommen erwartet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) auch auf den Autobahnen in den Agglomerationen und im Mittelland.
Am Mittwoch, 13.12.2023, fand im Gemeindezentrum Schwanden die jährliche Gradbeförderungs- und Vereidigungsfeier der Kantonspolizei Glarus statt.
Dabei konnte der Departementsvorsteher Sicherheit und Justiz, Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga, drei Polizeifunktionäre vereidigen und 7 weitere im Dienstgrad befördern.
Auf YouTube stossen Nutzer immer wieder auf Werbevideos für Trading-Plattformen, in denen häufig prominente Persönlichkeiten von kleinen Einsätzen und enormen Gewinnen berichten.
Diese Videos werden mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) hinsichtlich Bild und Ton manipuliert. Durch die hohe Bekanntheit der Person will sich die Trading-Plattform falsche Glaubwürdigkeit und Vertrauen erschleichen.
In Zeiten allgemein unsicherer Wirtschafts- und Börsenlage ist es schwierig geworden, erworbenes Vermögen zu sichern, geschweige denn zu vermehren.
Viele Anleger/innen suchen deshalb verstärkt nach stabilen (z. B. Gold, Immobilien) und neuartigen Anlageformen, die auch in Krisenzeiten hohe Rendite versprechen, wie z. B. Kryptowährungen. Diese Situation wird gerne von Betrüger(inne)n ausgenutzt, die sich als progressive Finanzdienstleister ausgeben und verunsicherte Kleinanleger zu Investitionen verleiten, bei denen sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können. Das nennt man Online-Anlagebetrug (engl. „investment fraud“), und wie er typischerweise abläuft, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Die Ende November eröffnete Querspange Netstal verursacht mehr Verkehrstau auf der Landstrasse.
Dieser führte zu Beschwerden von Verkehrsteilnehmenden. Der Regierungsrat nimmt diese ernst und prüft mögliche Verbesserungen im Verkehrsregime.
Velo- und E-Bike-Unfälle haben im Alter besonders schwerwiegende Folgen. So verletzen sich Personen ab 75 Jahren zehnmal so oft tödlich wie Menschen unter 45.
Insgesamt haben Ältere pro gefahrene Kilometer ein stark erhöhtes Risiko für schwere Unfälle. Eine neue Analyse der BFU zeigt, dass es gezielte Präventionsmassnahmen braucht, um den Verkehr für Velos und E-Bikes sicherer zu machen. Davon profitieren letztlich alle Altersgruppen.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv. Ergänzung zum Zeugenaufruf.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv.
Am Samstag, 09.12.2023, ca. 09.45 Uhr, wollte die Polizei in Näfels einen 32-jährigen Fahrzeuglenker kontrollieren, welcher tags zuvor ein Fahrzeug entwendet hatte und trotz Ausweisentzug Auto fuhr.
Der Fahrzeuglenker entzog sich der Kontrolle und fuhr mit massiv überhöhter Geschwindigkeit und waghalsigen Verkehrsmanövern davon.
Aktuell verbreiten Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von Viseca stammen.
Bei dieser Betrugsmasche fälschen (engl. spoofen) die Betrüger die legitimen E-Mail-Adressen von Viseca, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.
Am Donnerstag, 07.12.2023, 17.05 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war zwischen Glarus und Netstal unterwegs.
Der Regierungsrat beantwortet eine Interpellation der Die-Mitte-Fraktion über den Umgang mit dem Wolf im Glarnerland.
Er verweist dabei auf die geltenden rechtlichen Bestimmungen, welche sich derzeit in einem Richtungswechsel befinden.
E-Trottinetts sind praktisch, aber auch gefährlich. Das zeigt die neuste Statistik der Schweizer Unfallversicherer.
Die Unfallzahlen haben sich in kurzer Zeit verzwanzigfacht.
Am Dienstag, 05.12.2023, 23.10 Uhr, kam es an der Bahnhofstrasse in Glarus an der Fassade eines Wohnhauses zu einem Brandfall.
Der Brand ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen an der Fassade eines Neubaus, an dem am Vortag Dachdeckerarbeiten ausgeführt wurden.
Wildtiere sind vor allem im Winter während der Dämmerungszeit und der Nacht in Siedlungsnähe unterwegs. Sie halten sich oft auf Strassen auf.
Mit angepasster Geschwindigkeit lassen sich Wildunfälle reduzieren.
Auf Schweizer Pisten verletzen sich jedes Jahr rund 63 000 Personen beim Ski- und Snowboardfahren.
Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren gesunken; dennoch verursachen die Unfälle jährlich Kosten in der Höhe von 600 Millionen Franken. Zum Start der Wintersaison erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, auf den Pisten die FIS- und SKUS-Regeln einzuhalten.
Ein Selbstunfall ereignete sich am Sonntagmorgen, 03.12.2023 um ca. 04.00 Uhr auf der A3 in Bilten.
Eine 25-jährige Lenkerin war in Richtung Zürich unterwegs als sie, kurz nach der Einfahrt Bilten, wegen nichtangepasster Geschwindigkeit die Herrschaft über ihr Fahrzeug verlor und mit der Leitplanke kollidierte.
Am Samstagabend, 02.12.2023 um ca. 19.30 Uhr ereignete sich auf der A3 in Mollis ein Selbstunfall.
Ein 47-jähriger Lenker war von Zürich in Richtung Sargans unterwegs als er, kurz vor der Ausfahrt Weesen, wegen nichtangepasster Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse, die Kontrolle über seinen PW verlor und mit der Leitplanke kollidierte.
Die elektronische Vignette kann via www.e-vignette.ch über das "Via Portal" des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden.
Direkter Link zum Webshop: www.e-vignette.ch.
Am Samstagmittag, 02.12.2023 um ca. 12.10 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Selbstunfall.
Ein 27-jähriger Lenker war von Sargans in Richtung Zürich unterwegs als er infolge nicht angepasster Geschwindigkeit an die Strassen- und Sichtverhältnisse die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Am Samstagmorgen, 02.12.2023 um ca. 01.30 Uhr kam es auf der Hauptstrasse in Mitlödi zu einem Selbstunfall mit Sachschaden.
Eine 23-jährige Lenkerin verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn von Glarus nach Mitlödi die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit dem Strassenzaun.
Am Freitagabend, 01.12.2023 um ca. 18.25 Uhr ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal eine Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein 76-jähriger Lenker fuhr im Kollonnenverkehr in Richtung Netstal und kollidierte dabei mit dem Heck des vorderen Fahrzeuges. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.
Seit einigen Tagen kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Migrosbank stammen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten im E-Banking zu aktualisieren.
Hinter den E-Mails steckt jedoch nicht die Migrosbank, sondern dreiste Cyberkriminelle.
Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung.
Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen.
Am Mittwoch, 29.11.2023, 15.45 Uhr, kam es an der Nordstrasse in Glarus zu einem Fahrzeugbrand.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr rückwärts aus seiner Garage, als er einen Knall hörte.
Der Regierungsrat will den Schutz der Opfer häuslicher Gewalt stärken. Er beantragt dem Landrat die Überweisung der Motion „Schutzmassnahmen für Betroffene von häuslicher Gewalt“.
Landrat Frederick Hefti, Ennenda, und Unterzeichnende haben im Juni 2023 eine Motion eingereicht, in der sie eine Verbesserung der Schutzmassnahmen für Opfer häuslicher Gewalt fordern.
Am Mittwoch, 29.11.2023, 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Badstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Brunnernstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Badstrasse einzubiegen.
In der Nacht auf Mittwoch, 29.11.2023, wurde an der Ygrubenstrasse in Glarus in ein Industriebetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb, durchsuchte die Räumlichkeiten entwendete nach ersten Erkenntnissen mehrere Hundert Franken Bargeld.
Die Querspange Netstal ist am Dienstag eröffnet und für den Verkehr freigegeben worden.
Regierungsrat Kaspar Becker, Vorsteher des Departements Bau und Umwelt hat zusammen mit den Gemeindepräsidenten Peter Aebli (Glarus) und Thomas Kistler (Glarus Nord) die neue Verbindungsstrasse feierlich eröffnet.
Am Dienstag, 28.11.2023, 12.15 Uhr, kam es auf der Sernftalstrasse in Matt zu einem Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Die 20-jährige Lenkerin eines Personenwagens war bei winterlichen Strassenverhältnissen in Fahrtrichtung Schwanden unterwegs.
Roger Feuz tritt auf die Landsgemeinde 2024 von seinem Amt als Oberrichter zurück.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis vom Rücktritt von Roger Feuz, Ennenda, als Oberrichter.
In der Zeit vom Montag, 30.10.2023, bis Sonntag, 26.11.2023, führte die Kantonspolizei Glarus kantonsweit die Aktion „Licht gibt Sicht“ durch.
In der dunklen Jahreszeit wurde ein spezielles Augenmerk auf die Beleuchtungen der Fahrzeuge gelegt.
Vom 07.-23.11.2023 führte die Kantonspolizei Glarus in Zusammenarbeit mit der Schulleitung Glarus Nord, der Lastwagenfahrschule Josef Landolt, Beat Ochsner und Michael Schmid wieder die Aktion „Toter Winkel“ durch.
Im praktischen Unterricht wurden rund 1090 Schülerinnen und Schülern die toten Winkel anhand eines Lastwagens aufgezeigt.
Am Samstagabend, 25.11.2023, ca. 21.20 Uhr kam es auf der Klausenstrasse zwischen Urnerboden und Linthal zu einem Selbstunfall mit Sachschaden.
Ein 18-jähriger Lenker war in Richtung Linthal unterwegs als er unterhalb Bergli, auf der schneebedeckten Fahrbahn, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit mehreren Strassenzaunpfosten kollidierte.
Am Samstag, 25.11.2023, 13:05 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Schulhausstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Hauptstrasse einzubiegen.
Am Freitagnachmittag, 24.11.2023, wurde im Gebiet Waldibach, Weid, oberhalb von Matt der Leichnahm einer weiblichen Person gefunden. Mutmasslich dürfte es sich dabei um die seit Mittwoch, 22.11.2023, vermisste Mária Magdolna DEBRECZENI (Polizei.news berichtete) handeln.
Die Vermisstmeldung gilt daher als aufgehoben.
Am Freitagabend, 24.11.2023, zwischen 18:20 und 20:10 Uhr wurde im Grütli in Oberurnen in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Vom 25. November bis 10. Dezember finden im Kanton Glarus die „Aktionstage gegen häusliche Gewalt“ statt.
Das Schwerpunktthema lautet psychische Gewalt.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung.
Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt startet die Sensibilisierungskampagne "Toxic Love", die auf die Früherkennung von Häuslicher Gewalt abzielt und am 25. November mit den Aktionstagen gegen Häusliche Gewalt beginnt.
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit offensichtlichen Verletzungen. Psychische Gewalt, gekennzeichnet durch Kontrolle, Erniedrigung und Bedrohung, kann ebenso schwerwiegende Folgen mit sich ziehen und steht im Zentrum der diesjährigen Aktionstage gegen Häusliche Gewalt in Basel-Stadt.
Nach der Eröffnung der Querspange zwischen der Landstrasse und der Netstalerstrasse in Netstal entsteht eine neue Verkehrsführung.
Die alte Linthbrücke wird gesperrt.
In der Nacht auf Donnerstag, 23.11.2023, wurde im Unterdorf in Näfels in ein Imbiss-Restaurant eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Restaurant und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Seit Dienstag, 21.11.2023, wird Mária Magdolna Debreczeni, geb. 26.10.1969, wohnhaft in Matt GL, vermisst.
Frau Debreczeni fuhr am Dienstagmorgen mutmasslich mit dem Linienbus nach Schwanden und verliess diesen anschliessend in unbekannte Richtung.
Am Mittwoch, 22.11.2023, 17.45 Uhr, ereignete sich im Autschachen in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagen war auf der Autschachenstrasse in Richtung Niederurnen unterwegs. Dabei übersah der 30-Jährige eine jugendliche Passantin, welche den Fussgängerstreifen von links überquerte.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.