Am Donnerstag ist in Müstair, in Zernez und in S. Antonio je ein Motorradfahrer gestürzt und dabei verletzt worden.
Alle drei wurden in Spitäler transportiert.
In Mastrils hat am Donnerstagabend ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und einen Brand ausgelöst.
Mitglieder von zwei Feuerwehren und Partnerorganisationen löschten das Feuer in einem mehrstündigen Einsatz.
Die Cyberkriminellen nutzen bei Ihren Betrugsmaschen häufig optisch angepasste QR-Codes, welche den potenziellen Opfern eine angebliche Dienstleisterzugehörigkeit vorgaukeln und dadurch eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die QR-Codes führen jedoch auf Imitations-Websites, mit welchen die Betrüger versuchen an die Kreditkartendaten und Zahlungen der Opfer zu gelangen.
Die TCS-Sektionen haben in der Schweiz eine Zählung von Velos, Elektrovelos, Elektrorollern und Elektrotrottinetts durchgeführt, um den Anteil zu ermitteln, der die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag einhält.
Während 91% der schnellen Elektrovelos und 76% der langsamen Elektrovelos die Beleuchtung tagsüber wie vorgeschrieben einschalten, ist die Lage bei den Elektrotrottinetts besorgniserregend: Nur 32% der Nutzer halten sich an die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag. Der TCS möchte diese Pflicht besser bekannt machen.
Am Mittwoch ist in St. Moritz im Bereich des Parkhauses Quadrellas ein Junge mit seinem Trottinett von einem Auto angefahren worden.
Er verletzte sich dabei und wurde ins Spital nach Samedan transportiert.
Am Sonntag, 25. Juni 2023 findet der 30. Dreiländergiro statt.
Im Münstertal und im Unterengadin ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen und der Umbrailpass wird am Vormittag für jeglichen Verkehr gesperrt.
Am Mittwochmittag (21.6.2023) hat die Stadtpolizei Chur die Meldung erhalten, dass vier Jungenten in einen Schacht beim Ententeich geraten sind.
Die kleinen Enten konnten den Schacht nicht selbständig verlassen.
In Schmitten ist am Dienstag ein Auto auf der Fahrt in Richtung Davos über die Gegenfahrspur gefahren und mit einer Felswand kollidiert.
Die Rettungskräfte fanden den Fahrer leblos vor.
Auf der Hauptstrasse zwischen Lantsch/Lenz und Tiefencastel ist am Dienstagmittag ein Motorrad mit einem Lastwagen kollidiert.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
In Flims ist am Montagmittag ein Personenwagen total ausgebrannt.
Die Feuerwehr Flims löschte den Brand rasch und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers auf das Wiesland.
Aktuell werden E-Mails verbreitet, in denen behauptet wird, dass der iCloud-Speicher voll und ein Upgrade erforderlich sei, andernfalls würden Daten gelöscht werden. Darüber hinaus wird das Upgrade angeblich kostenlos angeboten.
Für einmal besteht das Ziel der Betrüger darin, persönliche Daten ihrer Opfer zu erlangen sowie über die Mobiltelefonnummer der Betrogenen ein kostenpflichtiges Dienstleistungsabonnement abzuschliessen.
Am Freitagabend ist es in S. Carlo auf der Berninastrasse H29 zu einem heftigen Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen gekommen.
Dabei zog sich eine Personen Verletzungen zu.
Am Freitagnachmittag ist es in Zernez auf der Ofenbergstrasse H28c zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Trotz rascher medizinischer Hilfe verstarb der Mann vor Ort.
Am Freitagnachmittag ist in Ruschein ein Bauarbeiter von einer Arbeitsmaschine erfasst worden.
Dabei zog er sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch am Unfallort verstarb.
Am Freitagabend wurde in Schluein ein Stall samt den angebauten Garagen vollständig zerstört. Für die Brandbekämpfung stand ein Grossaufgebot der Feuerwehren Ilanz und Laax im Einsatz.
Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Wer die Schweizer Nationalstrassen benutzt, kann künftig die Form der Vignette auswählen. Auf den 1. August 2023 wird neben der Klebevignette die elektronische Vignette (E-Vignette) in einem dualen System eingeführt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2023 die dafür notwendige Totalrevision der Nationalstrassenabgabeverordnung (NSAV) genehmigt und beschlossen, diese zusammen mit dem revidierten Nationalstrassenabgabegesetz (NSAG) auf den 1. August 2023 in Kraft zu setzen.
Die Nationalstrassenabgabe wird seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Form einer Klebevignette erhoben. Mit der Einführung der E-Vignette wird diese um eine elektronische Erhebungsform ergänzt. Fahrzeugführende können künftig wählen, ob sie für die Benutzung der Nationalstrassen eine Klebevignette oder die E-Vignette verwenden wollen.
An der 5. Etappe der Tour de Suisse sind am Donnerstagnachmittag zwei Rennfahrer auf der Talfahrt vom Albulapass gestürzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen, die den Unfall beobachten oder filmen konnten.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand gestern Donnerstagnachmittag, 15. Juni, für ein achtjähriges Kind im Einsatz.
Es war auf der Schulreise in der Nähe von Balsthal (SO) von einer giftigen Schlange gebissen worden.
Am Donnerstagvormittag ist ein Gerüstbauer auf einer Baustelle in Domat/Ems aus über vier Metern Höhe von einer Plattform gestürzt.
Er zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Am Mittwochmittag ist auf der Autostrasse A13 im Tunnel Crapteig eine Automobilistin auf ein vor ihr verlangsamendes Auto aufgefahren.
Die Frau wurde dabei verletzt.
Am Dienstagnachmittag ist es auf der Prättigauerstrasse in Klosters zu einer Frontalkollision zweier Autos gekommen.
Beide Lenker verletzten sich leicht.
Am Sonntagnachmittag ist in Saas i.P. ein Kind in einen Bach gefallen und mehrere hundert Meter vom Wasser mitgerissen worden.
Bei der Einmündung in die Landquart konnte es sich feshalten, bis Rettung nahte.
Auf der Oberalpstrasse in Trin hat sich in der Nacht auf Montag ein Verkehrsunfall bei der Baustellenampel im Bereich Val Maliens ereignet. Bei der Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad wurde eine Person leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Sonntag, 11. Juni 2023, haben auf dem Oberalppass die Kantonspolizei Graubünden, Tessin und Uri gemeinsam eine Motorradunfall-Präventionsaktion durchgeführt.
Die Aktion unter dem Aspekt der Wissensvermittlung wurde von den Teilnehmenden äusserst positiv aufgenommen.
Am Sonntagnachmittag ist es in Chur zu einem Küchenbrand gekommen, worauf zwei Frauen ins Spital überführt worden sind.
Kurz nach 13.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung über einen Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Saluferstrasse in Chur ein.
Am Freitagvormittag ist in Tinizong ein Motorradfahrer gestürzt. Er fiel eine steile Wiese hinunter und kam auf dieser verletzt zu liegen.
Der 78-jährige Österreicher fuhr in einer sechsköpfigen Motorradgruppe auf der Julierstrasse von Rona talwärts in Richtung Savognin.
Das Dorf Brienz/Brinzauls ist seit dem Abend des 12. Mai 2023 vollständig evakuiert und darf nicht mehr betreten werden.
Die Gemeinde Albula/Alvra hat ein Spendenkonto für die Betroffenen des Brienzer Rutsches eingerichtet.
Am Mittwoch und Donnerstag ist es in Trin, Splügen, Mastrils, Mezzaselva und Trimmis zu Unfällen mit Beteiligung von Fahrrädern gekommen. Dabei wurden sechs Personen verletzt.
Am Mittwoch um 16.15 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass auf der Senda Sursilvana unterhalb Trin ein Mann einen Hang hinuntergestürzt sei.
Während zwei Tagen gastiert die Tour de Suisse 2023 in Graubünden. Der Renntross führt während der 5. und 6. Etappe durch mehrere Regionen des Kantons.
Am Donnerstag, 15. Juni erfolgt der Start in Fiesch und führt von Andermatt kommend über den Oberalppass via Disentis, Ilanz, Versam, Bonaduz, Thusis, Tiefencastel. Anschliessend über den Albulapass nach La Punt Chamues-ch zum dortigen Etappenziel.
Am Mittwoch sind auf einer Nebenstrasse in Landquart ein Auto und ein Leichtmotorfahrrad miteinander kollidiert.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht den Lenker des Autos oder Zeugen.
Auf der Autobahn A13 in Cama hat sich am Mittwochabend ein Auto überschlagen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte starker Regenfall.
Ein 29-jähriger Automobilist fuhr gegen 22 Uhr in Begleitung einer 23-Jährigen von San Bernardino kommend über die A13 in Richtung Bellinzona.
In Chur ist es am Mittwoch (07.06.2023) auf der Kasernenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Stadtbus gekommen.
Personen wurden keine verletzt.
In Laax ist am Dienstagnachmittag um 16.30 Uhr ein Rollerfahrer gestürzt. Dabei wurde er mittelschwer verletzt.
Auf der Fahrt von Laax in Richtung Ilanz geriet der 60-jährige Rollerfahrer bei der Örtlichkeit Fletg zu weit nach rechts in die Strassenrinne.
Auf der Raststätte Heidiland in Maienfeld sind am Dienstag ein Personenwagen und ein Sattelmotorfahrzeug miteinander kollidiert.
Das Auto wurde dabei total beschädigt.
Die Betrüger versenden E-Mails, angeblich im Namen von Spotify, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum ihres Spotify-Abonnements fehlgeschlagen ist.
Das Hauptziel der Betrüger besteht darin, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Der Mann, welcher am Morgen des 27. Juli 2022 die Poststelle in Zizers überfallen hatte, hat sich der Polizei gestellt.
Er hat nun den vorzeitigen Strafvollzug angetreten.
In der Nacht auf Sonntag hat eine unbekannte Täterschaft auf der Tardisstrasse in Zizers mehrere Schachtdeckel entfernt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Täterschaft oder Zeugen.
Auf der Ofenbergstrasse auf Gemeindegebiet Val Müstair ist es am frühen Montagabend zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Ein Mann wurde dabei verletzt.
Am Montagnachmittag (05.06.2023) ist es kurz vor 15 Uhr im Kreisel Ring-/Salvatorenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Motorradfahrerin gekommen.
Die Motorradlenkerin wurde leicht verletzt.
In Poschiavo ist am Montagmorgen ein Lieferwagen total ausgebrannt. Die Feuerwehr Poschiavo löschte den Brand rasch.
Der Fahrer eines Lieferwagens fuhr auf der Berninastrasse in Richtung Hospiz, als sich kurz nach 8.15 Uhr Rauch aus dem Fussbodenbereich in der Führerkabine verbreitete.
Am Samstagvormittag ist im Val Cristallina auf offenem Weidegebiet eine Bäuerin von Kühen angegriffen worden.
Durch den Angriff wurde die Frau verletzt.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.