In Chur ist es am Dienstag (02.08.2022) auf der Sägenstrasse zu einem Verkehrsunfall beim Kreuzen zweier Personenwagen gekommen.
Es entstand grosser Sachschaden.
Bei Entladearbeiten ist am frühen Dienstagnachmittag in Thusis ein Arbeiter von einem Rohrpaket getroffen worden. Der Mann zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Am Dienstag wurden auf einem Firmenareal in Thusis mit einem Pneulader Kunststoffrohre von einem Sattelsachentransportanhänger entladen. Bei diesen Entladearbeiten r...
Wenn Kinder aufs Fahrrad steigen, sollten sie immer einen Helm tragen, um bei einem Sturz oder Unfall geschützt zu sein. Doch nicht alle Helme sind gleich gut.
Der TCS hat 18 Kinderhelme auf ihre Sicherheit, die Handhabung, ihre Hitzebeständigkeit und den Schadstoffgehalt geprüft.
In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt.
Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe.
In Champfèr ist es am Nationalfeiertag zu einem Brand an einem Mehrfamilienhaus gekommen. Personen wurden keine verletzt.
Der Feuerwehrstützpunkt St. Moritz hatte den Brand rasch unter Kontrolle.
Am Montag ist es in San Vittore zu einem Brand gekommen. Dabei wurde ein Anbauschuppen vollständig abgebrannt.
Um 02.20 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brand in San Vittore ein.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Flüelapassstrasse zu einem Verkehrsunfall nach einem Überholmanöver gekommen.
Dabei verletzten sich zwei Motorradlenker.
Bei einer Frontalkollision am Sonntag in Sfazù zwischen einem Motorrad und einem Fahrzeug verletzte sich der Motorradlenker.
Am Sonntag um 12.30 Uhr fuhr ein 72-jähriger Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern von la Rösa herkommend über die Berninastrasse H29 abwärts in Richtung Sfazù.
Am Samstagnachmittag ist es in Sils Baselgia zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Fahrzeug gekommen.
Dabei wurde die Töfflenkerin mittelschwer verletzt.
Nach einer Kollision mit einem Schneepfosten ist am Freitagmittag ein Motorradfahrer auf der Flüelastrasse in Susch gestürzt.
Er wurde mittelschwer verletzt.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Ehepaar in Chur von einer angeblichen Mitarbeiterin einer Staatsanwaltschaft telefonisch kontaktiert worden. Ihr ist es geglückt, das ältere Paar zur Übergabe von mehreren Zehntausend Franken zu bewegen.
Bei sechs weiteren Personen blieb es beim Versuch.
Der seit Mittwochnachmittag vermisste 20-Jährige ist am Donnerstagabend in Bellinzona wohlbehalten aufgefunden worden.
Der 20-Jährige wurde am Mittwochnachmittag letztmals ins Chur gesehen. Eine Suchaktion verlief ergebnislos.
In Surlej ist es am Mittwochnachmittag zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Linienbus und einer E-Bikerin gekommen.
Die Frau wurde leicht verletzt.
Auf der Julierstrasse ist es am Mittwochvormittag zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem abbiegenden Motorkarren gekommen.
Der Rollerfahrer wurde verletzt.
Am frühen Dienstagabend ist es auf der Oberalpstrasse in Flims zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Drei Personen wurden verletzt.
Im heutigen Blog blicken wir auf die gestrigen Gewitter zurück, welche besonders in den östlichen Alpen stellenweise heftig waren.
In der Nacht auf heute erreichte zudem eine Kaltfront die Alpennordseite, welche besonders am östlichen Alpennordhang für weitere Niederschläge sorgte. Hinter der Front floss mit einer schwachen nordwestlichen Strömung deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite.
Am Montagnachmittag ist auf der Hauptstrasse H13 in Hinterrhein ein Motorradfahrer gestürzt.
Dabei zog sich der Lenker sowie seine Sozia Verletzungen zu.
Am Samstag, 30. Juli 2022 findet die Sportveranstaltungen X-Trials Davos und am Sonntag, 31. Juli 2022 das Sertig Schwinget statt.
In der Landschaft Davos, in den Seitentälern Dischma und Sertig, sowie in Klosters/Monbiel sind Verkehrseinschränkungen notwendig.
Die Nullgradgrenze ist ein fester Bestandteil des Wetterberichts. Sie markiert diejenige Höhe, ab der die Temperaturen in den Frostbereich sinken.
Aktuell liegt diese Grenze jenseits der höchsten Alpengipfel, was nicht sehr häufig vorkommt.
Nach dem gestrigen heissen Tag brachten eine schwache Kaltfront und abendliche Gewitter eine leichte Abkühlung. Heute sorgte ein Höhentrog für Bewölkung und weitere Schauer.
Dadurch gab es in der Deutschschweiz keinen Hitzetag, südlich der Alpen hingegen war es weiterhin drückend heiss.
Am Freitagnachmittag ist es auf der A13 zwischen Pian San Giacomo und Mesocco Nord zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer und einem Lastwagen gekommen.
Der Töfffahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am Freitagvormittag ist auf der Hauptstrasse H27 in Zernez ein Motorradfahrer mit einer Leitplanke kollidiert und gestürzt.
Der Mann verletzte sich dabei schwer.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat dem Gesuch des Kantons Graubünden zur Regulierung des Beverin-Rudels zugestimmt. Der Kanton kann zwei Jungwölfe zum Abschuss freigeben.
Die Abschussquote wird im Verlauf des Sommers voraussichtlich erhöht.
Wegen der grossen Gefahr von Wald- und Flurbränden erlässt das Amt für Wald und Naturgefahren ein absolutes Feuerverbot.
Vorderhand nicht vom Verbot betroffen sind das Unterengadin, Oberengadin, Münstertal und Samnaun.
Am Mittwochnachmittag hat ein Wohnmobil auf der Autobahn A13 vor dem Anschluss Chur Nord den Wildschutzzaun durchschlagen.
Es kam auf der Seite liegend im Wiesland zum Stillstand.
Am Mittwochabend (20.07.2022) um 19.20 Uhr fuhr ein Sattelmotorfahrzeuglenker auf der Felsenaustrasse einen Wasserhydranten um.
Ein 56-jähriger türkischer Chauffeur wollte sein Sattelmotorfahrzeug auf einem Firmengelände wenden.
Am Dienstagmorgen ist es auf der Italienischen Strasse im Kreisel Felsberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde der Fahrradlenker verletzt. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Kreisel bieten viele Vorteile für die Verkehrssicherheit und sind in der Schweiz weit verbreitet. Schlecht gebaut können sie jedoch vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer und E-Bike-Fahrende gefährlich werden.
In den letzten fünf Jahren war bei über 40% aller Unfälle in Kreiseln ein Velo oder E-Bike beteiligt. In einer neuen Analyse stellt die BFU Massnahmen vor, um die Sicherheit für den Veloverkehr im Kreisel zu verbessern.
Wir beobachten derzeit in der Schweiz einen deutlichen Anstieg an Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support (auch Microsoft-Betrug genannt). Allein in der Westschweiz haben die Betrüger seit Anfang des Jahres bereits fast CHF 900'000.- erbeutet.
Aus diesem Grund bitten die Kantonspolizeien die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Hauptstrasse H19 oberhalb von Tamins zu einer Kollision zwischen einem Anhänger und einem Auto gekommen. Eine Frau wurde leicht verletzt.
Kurz nach 16.00 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Personenwagen und Anhänger auf der Oberalpstrasse in Richtung Flims. Oberhalb Tamins, bei der Örtlichkeit Fatschis, löste sich der Anhänger vom Zugfahrzeug und kam folglich auf die Gegenfahrbahn.
Fundierte Informationen über den Zustand des Strassennetzes sind eine wichtige Basis für die Planung von Unterhalt und Erneuerung. Das Tiefbauamt Graubünden sammelt die nötigen Daten dazu mit einem speziellen Messfahrzeug.
Dieses ist während den nächsten zwei Wochen auf den kantonalen Strassen des Engadins und des Landwassertals sowie auf den Passstrassen am Flüela, Albula, Ofen, Bernina und Maloja unterwegs. Dabei wird die Strassenoberfläche mit Spezialkameras sowie Messeinrichtungen detailliert und dreidimensional erfasst.
Am Samstag, 23. Juli 2022 finden in Davos zwei Sportveranstaltungen statt. Dabei ist mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Am Samstag, 23. Juli 2022 finden die Sportveranstaltungen Cross Triathlon Davos und das Cross-Country Summer Festival Davos statt.
Über das vergangene Wochenende (15. – 17.07.2022) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.
Anlässlich von Verkehrskontrollen wurden mehrere Fahrzeuglenker wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht.
Am Lago di Poschiavo hat die Kantonspolizei bei einer Personenkontrolle eine grössere Menge Marihuana sichergestellt.
Am Freitagabend kontrollierte die Kantonspolizei Graubünden am Lago di Poschiavo mehrere Personen.
Eine 45-jährige Automobilistin aus Dänemark ist am Samstagmorgen auf der Autostrasse N13 als Falschfahrerin auf der Nordspur Richtung Süden unterwegs gewesen.
Kurz nach 08:30 Uhr meldeten mehrere Automobilisten der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden einen falsch fahrenden Personenwagen auf der richtungsgetrennten Autostrasse N13 bei Zillis Richtung Süden.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.