Am frühen Samstagmorgen (24. Februar 2024, kurz vor 01.00 Uhr) verursachte ein 27-jähriger Mann einen Selbstunfall auf der Hauptstrasse in Meggen.
In angetrunkenem Zustand (0.33 mg/l) überfuhr er mit dem Auto eine Verkehrsinsel und beschädigte ein Verkehrsschild und einen Verkehrsleitpfosten.
Die Luzerner Polizei hat am Samstagmorgen (24. Februar 2024, kurz nach 08.00 Uhr) in Buchrain einen 42-jährigen Autofahrer kontrolliert.
Ein Drogenschnelltest reagierte positiv.
Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen (24. Februar 2024, kurz nach 09.00 Uhr) im Reussporttunnel auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Ein Reisebus machte einen Spurwechsel und es kam zu einer Kollision mit einem Auto.
Am Samstag (24. Februar 2024, nach 10.30 Uhr) hat die Luzerner Polizei an der Flurstrasse in Luzern einen Motorradfahrer gemessen, welcher mit 79km/h durch die 30er-Zone fuhr.
Dem 16-jährigen Jugendlichen wurde der Lernfahrausweis abgenommen.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat für das Projekt A2/A14 Gesamtsystem Bypass die Plangenehmigung verfügt.
Es sieht unter anderem vor, den Transitverkehr vom lokalen Verkehr zu trennen und durch einen neuen Tunnel am Zentrum Luzerns vorbeizuführen. Die heutige Strecke der A2 zwischen Ibach und Grosshof (Sonnenbergtunnel) steht dann als Stadtautobahn für den lokalen Verkehr zur Verfügung, was wiederum zu einer Entlastung in der Stadt- und Agglomeration führt.
Gestern Abend ist es auf der Autobahn A2 im Sonnenbergtunnel zu einem Selbstunfall gekommen.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt und ins Spital gefahren. Ein Drogenschnelltest fiel positiv aus.
Gestern Abend ist es auf der Obernauerstrasse in Kriens zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Dieser erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
In den letzten Tagen und Wochen sind im Kanton Luzern wieder vermehrt Betrüger am Werk, welche mittels Schockanrufen, Bandansagen oder falschen WhatsApp-Nachrichten versuchen, an Geld zu gelangen.
Die Luzerner Polizei warnt vor diesen Betrugsmaschen. Geben Sie niemals unbekannten persönliche Daten preis oder händigen Ihnen Bargeld und sonstige Wertsachen aus.
Auf der Kirchfeldstrasse in Emmen geriet am Mittwochabend ein Auto in Brand. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beläuft sich mehrere tausend Franken.
Seit vorgestern sind unsere Mitarbeitenden vom Strasseninspektorat mit dem Boot unterwegs.
Sie reinigen nach den Fasnachtstagen das Ufer des Luzerner Seebeckens und der Reuss.
Am Montagabend ist ein Autofahrer mit 63 km/h zu schnell auf der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke gefahren.
Der 21-Jährige konnte angehalten und festgenommen werden. Ein Drogenschnelltest fiel positiv aus.
Unter dem Deckmantel der Migros versenden Betrüger E-Mails, in denen behauptet wird, dass die Sicherheit des Migros-Accounts gefährdet sei.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die ahnungslosen Empfänger dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Nach einem erfolgten Einbruchdiebstahl in Nottwil wurde von der Polizei beabsichtigt, ein verdächtiges Fahrzeug zu kontrollieren.
Der Fahrzeuglenker entzog sich einer Kontrolle, indem er mit dem Fahrzeug in die allgemeine Richtung Sursee flüchtete.
Am letzten Donnerstag ist es im Gebiet Bruggmatte in Reiden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen.
Eine Person wurde erheblich, mindestens zwei Personen leicht verletzt. Zur Klärung des Sachverhalts sucht die Luzerner Polizei Zeugen.
Polizistinnen und Polizisten übernehmen mit ihrem Beruf Verantwortung für die Sicherheit.
Sie leisten Einsätze im Dienste der Bevölkerung und stehen für die Gesetze ein.
Am Montagmorgen ist es auf der Kantonsstrasse in Beromünster, Ortsteil Gunzwil, zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eines der Fahrzeuge geriet durch den Aufprall von der Strasse und schlittere eine Böschung hinab vor eine Unterführung. Verletzt wurde niemand.
Am späten Freitagabend fuhr ein Auto massiv zu schnell auf der Reusszopfstrasse beim Seetalplatz in Richtung Luzern.
Dabei wurde eine Geschwindigkeit von 107 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h gemessen. Der Fahrer wurde festgenommen und das Fahrzeug sichergestellt.
Um den Zugang zum TWINT-Konto nicht zu verlieren, sollen die Kontoinformationen aktualisiert werden.
Cyberkriminelle verschicken dafür E-Mails, welche angeblich von TWINT stammen, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.
In der Nacht auf Donnerstag hat ein Anwohner in Stans beobachtet, wie mehrere Personen in ein Geschäftslokal eingebrochen sind.
Nach einer weiteren Meldung eines Bürgers konnte die Polizei im Verlauf des Vormittags zwei tatverdächtige Personen festnehmen.
Im Tunnel Eich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden hat am Mittwochmorgen die Ladung eines Anhängers gebrannt.
Zwei Personen begaben sich zur Kontrolle selbstständig ins Spital. Ausgelöst wurde der Brand durch eine aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug weggeworfene Zigarette.
Die Dienste der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega waren auch im Jahr 2023 sehr gefragt. Die Einsatzzentrale organisierte rund 21'000 Einsätze.
Im Durchschnitt halfen die Rega-Crews 37 Patientinnen und Patienten pro Tag. Sowohl die Rettungshelikopter als auch die Ambulanzjets waren fast so häufig in der Luft wie im Rekordjahr 2022.
Die Zentralschweizer Polizeikorps lancieren eine Kampagne gegen „Diebstahl aus Fahrzeugen“.
Plakate bei Parkplatzanlagen und Hinweise bei Parkuhren sollen auf die Problematik aufmerksam machen. Zusätzlich erhalten Fahrzeuglenkende auch von der Polizei entsprechende Verhaltenstipps.
Die Fasnacht 2024 hat mit einer erneut grossen Anzahl Besucherinnen und Besuchern die Luzerner Polizei stark gefordert.
Die fast durchgehend trockenen und guten Wetterbedingungen lockten mehrere hunderttausend Fasnächtlerinnen und Fasnächtler an die diversen Veranstaltungen im ganzen Kanton Luzern.
Heute Morgen ist es auf der Luzernstrasse in Hellbühl zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Der Sachschaden beträgt ca. 80’000 Franken.
Auf X (Twitter) werden Imitationen von renommierten Kryptowährung-Plattformen beworben, welche bösartige Tools bzw. Scripts beinhalten.
Unachtsame Besucher sollen über einen QR-Code einem Smartcontract zustimmen, womit den Cyberkriminellen der uneingeschränkte Zugriff auf das eigene Wallet gewährt wird.
Auch der Güdismontag ist aus polizeilicher Sicht im ganzen Kanton Luzern ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.
In der Stadt Luzern verfolgten heute geschätzte 50'000 Zuschauer den Wey-Umzug. Das Interesse an den Fasnachtsumzügen war auch am vergangenen Wochendende sehr gross.
Ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignete sich am frühen Samstagmorgen (10. Februar 2024, kurz vor 02:00 Uhr) auf der Kreuzung Oberhofen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Samstagabend (10. Februar 2024, kurz vor 21:30 Uhr) kam es zu einem Auffahrunfall auf der Kantonsstrasse in Pfaffnau.
Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital gefahren.
Der Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (11. Februar 2024, ca. 03:15 Uhr). Eine 23-jährige Frau fuhr auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Im Spiertunnel verlort sie die Herrschaft über das Fahrzeug und fuhr gegen die Tunnelwand.
Ein angetrunkener Mann (0.85 mg/l) fuhr am Sonntagabend (11. Februar 2024, ca. 17:10 Uhr) auf der Aescherstrasse von Altishofen in Richtung Ebersecken.
Auf dieser Strecke kam er mit dem Auto von der Strasse ab und fuhr gegen einen Baum.
Der Beginn der Fasnacht im Kanton Luzern am schmutzigen Donnerstag ist positiv verlaufen. Fasnächtlerinnen und Fasnächtler starteten friedlich und ausgelassen in die fünfte Jahreszeit.
Die Tagwache am Morgen, wie auch der Umzug am Nachmittag in der Stadt Luzern waren gut besucht. Bisher verlief der Schmutzige Donnerstag friedlich und ohne grössere Zwischenfälle.
Am Mittwochvormittag ist in Ebikon ein Auto ins Schleudern geraten und gegen einen Kandelaber geprallt.
Der Fahrer und die beiden Insassen blieben unverletzt. Ein Drogenschnelltest beim Autofahrer fiel positiv aus.
Bei uns gibt es verschiedene Tätigkeiten, welche bei der Erfüllung des polizeilichen Auftrags involviert sind.
Einerseits sind dies Polizistinnen und Polizisten, andererseits arbeiten in unserem Korps auch Polizeiliche Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten – kurz Pol SiAss.
Am Dienstagabend ist es auf der Autobahn A2 bei Knutwil zu einem Selbstunfall gekommen. Der Autofahrer wurde dabei verletzt.
Er wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Jedes Jahr verletzen sich 6000 Personen beim Schlitteln. Das Einhalten der 10 Schlittelregeln hilft, Unfälle zu vermeiden und deren Folgen möglichst gering zu halten. Dazu gehört, auf andere Rücksicht zu nehmen und nur an übersichtlichen Stellen am Rand anzuhalten.
Zudem empfiehlt die BFU, nur auf hindernisfreien Hängen mit genügend Auslauf oder auf markierten Schlittelwegen und -bahnen zu schlitteln. Zur richtigen Ausrüstung gehören neben einem Helm auch feste Schuhe mit gutem Profil.
Wer sich heutzutage verlieben will, muss sich längst nicht mehr nur auf das schmale Angebot aus dem Umkreis seines Heimatorts beschränken, sondern stösst in den sozialen Netzwerken und Internet-Partnerbörsen auf eine schier unendliche Auswahl potenzieller Märchenprinzen und -prinzessinnen aus aller Welt.
Doch Vorsicht! Hungrige Herzen sind offene Herzen und deshalb auch für Schmeicheleien und Liebesschwüre anfällig, die keineswegs ernst gemeint sein müssen.
Eine Patrouille der Luzerner Polizei hat am frühen Samstagmorgen beobachtet, wie auf einem Parkplatz in Emmen ein Auto gegen eine Hecke fuhr.
Die beiden Insassen flüchteten anschliessend zu Fuss vor der Polizei. Sie konnten vor Ort festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass das Auto vorgängig von einem Jugendlichen entwendet worden war.
Am Sonntagabend ist in der Stadt Luzern in einem Gebäude ein Feuer ausgebrochen (Polizei.news berichtete).
Die Brandursache ist auf ein thermisches Durchgehen eines Akkus von einem E-Trottinett zurückzuführen.
"Du bedeutest uns viel", so beginnt die Ansprache im Phishing-Mail, welches vermeintlich von Amazon stammt.
Um weiterhin auf den Account zugreifen zu können, werden die potenziellen Opfer unter Zeitdruck gesetzt. Die Betrüger verlangen, dass die persönlichen Daten auf einer imitierten Amazon-Website aktualisiert werden.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern. Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Unter dem Motto: Schnell-kompetent – Hilfsbereit sorgt die Polizei Luzern nach den Regelungen des Polizeigesetzes für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Folgende Aufgaben gehören zum Tätigkeitsbereich der Luzerner Polizei:
Massnahmen zur Abwehr drohender Gefahren für die öffentliche Sicherheit
Aufgaben der Sicherheits-, Kriminal- und Verkehrspolizei
Strafverfolgung
Amtshilfe für Verwaltungs- und Justizbehörden
Unterstützung der Bevölkerung in Notsituationen
In einem Leitbild definiert die Polizei Luzern Ziele und Werte der Behörde. Demnach legt die Kantonspolizei Wert auf eine rechtsgleiche, konsequente und verhältnismässige Anwendung der geltenden Gesetze. Eine aktive, ehrliche und zeitgemässe Kommunikation ist die Basis für eine eigenverantwortliche und vertrauensvolle Arbeit, Konflikte innerhalb der Behörde werden offen angesprochen und verantwortungsvoll gelöst. Qualifizierte und motivierte Mitarbeitende sind die Grundlage erfolgreicher Polizeiarbeit. Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Investitionen in die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sorgen für ein gutes Betriebsklima.
Die Organisation der Polizei Luzern im Überblick
Die Kantonspolizei Luzern setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen, denen der Kommandant vorsteht. Darunter gliedern sich die Abteilungen
Stab
Human Ressources Management
Technik und Logistik
Die Mitarbeitenden in diesen Bereichen sind vor allem im Hintergrund tätig und sorgen für einen reibungslosen Betriebsablauf.
Dazu kommen Abteilungen, die die direkte Polizeiarbeit in der Öffentlichkeit übernehmen:
Planung und Einsatz
Verwaltungspolizei
Sicherheits- und Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Der Fachbereich Planung und Einsatz der Polizei Luzern
Der Bereich Planung und Einsatz übernimmt die Organisation bei abteilungsübergreifenden Einsätzen der Kantonspolizei. Dabei planen die Bediensteten beispielsweise die Überwachung von Grossereignissen oder die Katastrophenbewältigung. Zudem steht der Chef der Abteilung in Kontakt mit dem Polizeikommandanten, um einsatzstrategische und polizeitaktische Themen zu planen. Die Abteilungen Einsatzführung und Prävention gehören zum Bereich Planung und Einsatz.
Die Einsatzführung der Luzerner Polizei
Die Einsatzführung der Polizei Luzern übernimmt die Ausbildung aller operativ tätigen Bediensteten. Die Koordination von Einsätzen, das Hundewesen und die Verhandlungsgruppe sowie die Führungsunterstützung liegen in der Verantwortung der Einsatzführung. Die Einsatzkoordination führt bereichsübergreifende Einsätze. Die Führung mobiler Einsatzleitfahrzeuge, Lageverfolgung und die Koordination luftunterstützender Einsatzmittel gehört zum Aufgabenbereich der Fachgruppe.
In der Fachgruppe Hundewesen kommen Polizeibedienstete gemeinsam mit ihren Diensthunden zum Einsatz. Die Tiere werden in der Sicherheits- und Verkehrspolizei sowie der Kriminalpolizei eingesetzt. Die Schutzhunde sind rund um die Uhr im Einsatz und unterstützen beispielsweise bei der Suche Verdächtiger oder dem Schutz von Einsatzkräften. Auch bei der Suche nach vermissten Personen leisten die Vierbeiner wichtige Unterstützung.
Der Ordnungsdienst greift ein, wenn es um die Erhaltung und die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit geht. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben bei Demonstrationen oder grösseren Sportveranstaltungen. Sind schwierige Einsätze zu bewältigen, bei denen Kommunikation gefragt ist, übernimmt die Verhandlungsgruppe der Polizei Luzern. Die Bediensteten sind bei Geiselnahmen, Erpressungen, Selbst- oder Drittgefährdung tätig.
Verwaltungspolizei der Polizei in Luzern
Die Verwaltungspolizei arbeitet als Bewilligungs- und Vollzugsbehörde im Kanton Luzern. Die Bediensteten arbeiten als Gewerbepolizei und sind unter anderem im Gastgewerbe bei der Kontrolle der Einhaltung kantonaler Gesetze und der Ausstellung von Bewilligungen tätig. Unter anderem überprüfen die Mitarbeitenden beispielsweise die Einhaltung des Rauchverbots in Gastronomiebetrieben. Auch die Kontrolle der ordnungsgemässen Erfassung von Gästen in Hotels und Beherbergungsbetrieben obliegt der Verwaltungspolizei. Zum Schutz Jugendlicher führt die Polizei Luzern Alkoholtestkäufe durch. Ziel ist es, die Jugendschutzbestimmungen durchzusetzen und die Abgabe von Alkohol an Jugendliche zu unterbinden.
Geht es um die Erstintervention, ist die Sicherheits- und Verkehrspolizei zuständig. Bei allen kriminal-, verkehrs- und sicherheitspolizeilichen Ereignissen übernehmen die Bediensteten die Bearbeitung. (Bildquelle: Luzerner Polizei)
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Luzern
Geht es um die Erstintervention, ist die Sicherheits- und Verkehrspolizei zuständig. Bei allen kriminal-, verkehrs- und sicherheitspolizeilichen Ereignissen übernehmen die Bediensteten die Bearbeitung. Die Sicherheitspolizei teilt sich in die Sipo Süd und die Sipo Nord sowie die Verkehrspolizei auf. Im Rahmen der Grundversorgung deckt die Sicherheitspolizei unter anderem rund um die Uhr einen Patrouillendienst ab oder ist an Brennpunkten vor Ort. Die Polizei Luzern setzt auf eine bürgernahe Arbeit mit dem Ziel, Problemzonen frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Mit dem Einsatzzug Cityplus gibt es eine Quartierspolizei, die in direktem Kontakt zur Bevölkerung steht. Die Mitarbeitenden werden von der Bike Police, die für mobile Patrouillen zuständig sind unterstützt.
Die Kriminalpolizei im Kanton Luzern
Die Mitarbeitenden der Kriminalpolizei übernehmen bei Verdachtslagen die Ermittlungen und bieten damit die Möglichkeit, Strafverfahren zu eröffnen. Die Sammlung von Beweisen, die Ermittlung von Tätern und die Suche nach Deliktsgut gehören zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. Zudem bekämpft diese Abteilung an Brennpunkten die Strassenkriminalität und übernimmt den Schutz gefährdeter Personen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in das Kriminalkommissariat I und II auf. Es gibt zwei Ermittlungsdienste, die gerichtspolizeiliche Aufgaben innerhalb der innen zugewiesenen Bereiche übernehmen. Innerhalb der Dienste gibt es verschiedene Fachgruppen wie eine Brandermittlung oder eine Fachgruppe Jugend. Unterstützend arbeitet der kriminaltechnische Dienst, der für die Spurensicherung am Tatort ist. Die Bediensteten liefern Sachbeweise und sorgen so für die Überführung von Tätern.
Geht es um die Recherche und Fahndungen übernimmt der Innenfahndungsdienst. Die Spezialisten befassen sich auch mit der Suche nach vermissten Personen oder der Fahndung nach Fahrzeugen. Auch Vollzugsaufgaben im Zusammenhang mit Waffen und Sprengstoffen fallen in den Verantwortungsbereich des Dienstes.
Die Stabsabteilungen der Polizei Luzern
Der Stab unterstützt den Kommandanten der Polizei Luzern bei der Führung der Behörde. Der Dienst Finance und Controlling kümmert sich um die Planung, Budgetierung und die Buchhaltung innerhalb der Polizeibehörde. Die Abteilung Human Ressources Management kümmert sich um die Rekrutierung, die Weiterbildung und Betreuung der Mitarbeitenden. Der Personaldienst ist für alle Belange der 850 Bediensteten zuständig. Probleme werden rasch und unbürokratisch erledigt. Auch die interne und externe Stellenbesetzung zählt zu den Aufgaben des Personaldienstes, zudem ist der Bereich für die Betreuung der Auszubildenden zuständig. Dem Fachbereich Aus- und Weiterbildung obliegt die Personalentwicklung des Korps. Die Grundausbildung sowie betriebsinterne Fortbildungen werden von den Mitarbeitenden organisiert.
Personalbetreuung bei der Polizei Luzern
Im Polizeiberuf gibt es belastende Situationen, bei denen die Mitarbeitenden Unterstützung benötigen. Für diese Belange steht die Betriebs- und Polizeipsychologie zur Verfügung. Die Fachleute sind als vertrauliche Ansprechpartner in schwierigen Situationen da. Darüber hinaus beteiligen sich die Mitarbeitenden an Personalentwicklungsmassnahmen der Polizei Luzern. Die Sondergruppe Peers steht für psychologische Notfallinterventionen bereit und dient als Anlaufstelle nach einem traumatisierenden Vorfall.
Technik und Logistik der Kantonspolizei Luzern
Um den reibungslosen Ablauf im Korps kümmert sich die Abteilung Technik und Logistik. Die Arbeit der Abteilung teilt sich in folgende Bereiche:
Einsatzleitzentrale
Informatik und Prozesse
Übermittlungstechnik
Logistik
Flottenmanagement und Fahrzeuggarage
Informationsmanagement
Geschäftskontrolle
Aufgaben der Einsatzleitzentrale
Die Einsatzleitzentrale sorgt rund um die Uhr für Sicherheit im Kanton. Eine schnelle Intervention und die Bereitstellung von Hilfe gehören zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Nach Angaben der Polizei Luzern gehen täglich mehr als 360 Notrufe ein, die von geschultem Personal entgegengenommen werden. Die Fachleute beurteilen die Lage und leiten den Einsatz ein. Dabei kommen technische Hilfsmittel wie ein modernes Leitsystem und ein Ortungssystem zum Einsatz.
Zudem übernimmt die Zentrale die Steuerung des Verkehrs wie die Regulierung von Geschwindigkeiten oder Tunnelsperrungen. Darüber hinaus sind verschiedene Anlagen zur Verhinderung von Verbrechen, Bränden und Einbrüchen mit der Einsatzzentrale verbunden. Damit bietet die Polizei Luzern die Möglichkeit einer schnellen Intervention.
Informatik und Logistik der Kantonspolizei Luzern
Der Bereich Informatik unterstützt polizeiliche Abläufe. Wichtig ist ein reibungsloser Betrieb der Einsatzleitzentrale, für den dieser Bereich verantwortlich zeichnet. Auch die IT-Infrastruktur im Korps liegt in Händen der Informatik. Die Mitarbeitenden der Übermittlungstechnik sind für die Kommunikation des Korps zuständig. Unter anderem betreut diese Abteilung das Sicherheitsfunknetz der Polizei Luzern.
Die Logistik kümmert sich darum, dass stets Einsatzmaterial zur Verfügung steht. Auch die fachgerechte Handhabung der Asservate aus den verschiedenen Strafverfahren obliegt den Mitarbeitenden der Logistik. Zudem beschaffen die bediensteten Ausrüstungsgegenstände und Waffen und sorgen dafür, dass die Froneinsatzkräfte des Korps jederzeit gut aufgestellt sind. Gemeinsam mit der Dienststelle Immobilien kümmert sich die Logistik um die Planung und Umsetzung von Bauprojekten und die Unterhaltung der Gebäude.
Fahrzeug- und Flottenmanagement für Dienstfahrzeuge
Fahrzeuge müssen bei der Luzerner Polizei stets einsatzbereit sein. Das Flottenmanagement und die Fahrzeuggarage kümmern sich um die Fahrzeuge, sorgen für Reparaturen und Wartungen und beschaffen neue Dienstfahrzeuge.
Informationsmanagement und Geschäftskontrolle der Polizei Luzern
Das Informationsmanagement ist für die Verwaltung der polizeilichen Daten zuständig. Die Mitarbeitenden übernehmen die Erstellung der Kriminalstatistik und bewahren Rapporte, Protokolle und weitere Schriftstücke digital auf. Um die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien und die Qualitätsstandards der polizeilichen Berichte kümmert sich die Geschäftskontrolle der Polizei Luzern.
Wissenswertes zum Kanton Luzern
Im Kanton Luzern leben rund 409’000 Menschen. Grösster Ort und Hauptort ist Luzern, weitere Geminden sind Emmen, Kriens, Ebnikon und Hochdorf. Der Kantonsrat fungiert als Parlament des Kantons und kümmert sich um den Erlass und die Einhaltung der Gesetze.