Am frühen Sonntagmorgen, 18. September 2022, wurde eine Frau im Kreis 6 ausgeraubt. Einige Stunden später entwendete ein Dieb Bargeld aus einem Restaurant.
In beiden Fällen erkannten die Uniformpolizist*innen die mutmasslichen Täter und nahmen diese fest.
Infolge Sekundenschlaf verursachte ein Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Münchwilen am Sonntagnachmittag einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntag ist auf der Hauptstrasse in Maloja eine Automobilistin auf der Gegenfahrspur mit zwei Motorradfahrern kollidiert.
Diese wurden verletzt und in Spitäler eingeliefert.
Heute Morgen, kurz vor 05:00 Uhr, wurden die Feuerwehr, die Rettungssanitäter und die Polizei zu einem Brand in einem Gebäude in Bulle alarmiert.
Die Bewohner wurden evakuiert und das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die verletzte Mieterin der betroffenen Wohnung wurde in ein Krankenhaus gebracht. Eine Untersuchung ist im Gange.
Wer auf der Strasse sichtbar ist, der ist sicherer unterwegs. Das Sujet „Rücksicht“ ziert die neuen Leuchtwesten von „Verkehrssicherheit Thurgau“.
Auch dieses Jahr werden mehrere tausend Stück gratis an Schulkinder abgegeben.
Im Bezirk Frauenfeld wurde am Sonntag eine Frau von Kriminellen mit der "Falsche Polizisten"- Masche betrogen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Am Sonntagabend fuhr ein Motorradfahrer mit seiner Goldwing auf der Schwanderstrasse Richtung Glaubenberg.
Kurz vor Stalden kam er rechtsseitig in die Wiese, streifte die dortige Stützmauer und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem Postauto kollidierte.
Die Kantonspolizei führt regelmässig Kontrollen, welche sich auf präventive Massnahmen und auf gezielte Repression gegen Lenker richten, die andere Verkehrsteilnehmer gefährden, durch.
Anlässlich dieser wurden in den vergangenen Tagen mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet. In Ulrichen hat ein Automobilist ein Raserdelikt begangen.
Am Sonntagnachmittag wurde ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse in Cugy mit einer Geschwindigkeit von 159 km/h gemessen.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hat am 13. September 2022 beim Bezirksgericht Winterthur Anklage im abgekürzten Verfahren gegen einen Mann erhoben, der sich im Juni 2020 in Winterthur einer Polizeikontrolle entzogen und sich anschliessend selbst angezündet hatte.
Die Ermittlungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft ergaben eine Vielzahl von Vermögens-, Strassenverkehrs-, Betäubungsmittel- und weiteren Delikten, die dem geständigen Mann nachgewiesen werden konnten.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Sonntagnachmittag in Sirnach ein Motorradfahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag kam es in einem Einfamilienhaus in Amriswil zu einem Brand. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Kurz nach 17.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Mühlenstrasse Rauch aus dem Obergeschoss eines Einfamilienhauses austrete.
Die Brücke beim Anschluss Spiez, auf der die A6 vom Spiezwilertunnel her die A8 überquert, wurde diesen Sommer saniert.
Dank des regenarmen Sommers können die Arbeiten früher als geplant abgeschlossen werden. Zur Wiederherstellung der ursprünglichen Verkehrsführung ist eine letzte Sperrung nötig.
Am Samstag, 24. September 2022, kann die neue Notrufzentrale beim Zeughaus in Glarus an einem Tag der offenen Türe besichtigt werden.
Nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit konnte im März 2022 die Kantonale Notrufzentrale an ihrem neuen Standort im Reitbahngebäude beim Zeughaus in Glarus erfolgreich in Betrieb genommen werden. Der Kanton Glarus verfügt damit über eine moderne Notrufzentrale.
In Rapperswil-Jona werden die neuen Überbauungen südlich und nördlich der Rütistrasse erschlossen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen werden an der Strasse zudem verschiedene Anpassungen vorgenommen.
Gleichzeitig werden Sanierungsarbeiten ausgeführt und die Werkleitungen modernisiert. Die Arbeiten starten Anfang Oktober 2022 und dauern voraussichtlich bis Herbst 2023.
Am Sonntag (18.09.2022), kurz vor 11.30 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Chapfstrasse ein Auto in Brand geraten. Es wurde total beschädigt.
Ein technischer Defekt steht als Brandursache im Vordergrund.
Bei den diesjährigen Radfahrerprüfungen im Kanton Schwyz stellten insgesamt 1240 Kinder ihr Können im Strassenverkehr unter Beweis.
Über 97% meisterten die Prüfungsstrecke erfolgreich.
Am Sonntag ist auf der Albulastrasse in Filisur ein Motorradfahrer bei einem Überholmanöver mit einer abbiegenden Automobilistin kollidiert.
Dabei wurde er dabei verletzt.
Auf einer Alp der Gemeinde Flums wurden in diesem Sommer zehn Schafe in einer geschützten Herde von zwei Wölfen gerissen.
Der Kanton erlässt jetzt eine Abschussbewilligung, da die Kriterien für einen Abschuss erfüllt sind.
Am Sonntagnachmittag kam ein Motorradlenker unterhalb der Saalhöhe ins Rutschen, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Der Motorradlenker erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Strecke war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Sonntag, 18.09.2022, 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der 26-jährige Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs, als er das vorausfahrende Auto zu spät bemerkte. Trotz Vollbremsung kam es zu einer Auffahrkollision.
Am frühen Morgen vom 18. September 2022 wurde in Giswil ein Wolf von einem Auto überfahren.
Um 04:20 Uhr am 18. September 2022 ging beim gebietszuständigen Wildhüter die Meldung ein, dass im Gebiet Gehri, Kleinteil Giswil, ein Wolf von einem Auto überfahren worden ist.
Baustellen am Brünigpass, rechnet genügend Zeit ein und fahrt vorsichtig!
Wie der Strassenunterhaltsdienst Zentras meldet, werden ab heute bis voraussichtlich am 28.10.2022 Bauarbeiten durchgeführt.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist am Sonntagabend (18.09.2022) in Uster der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 18:45 Uhr fuhr eine 31 Jahre alte Personenwagenlenkerin von der Blindenholzstrasse herkommend auf die Kreuzung mit der Burgstrasse zu.
Einsatz in Zürich nach Brand im Kreis 5: In einer Küche brach ein Feuer aus, das durch die Berufsfeuerwehr rasch gelöscht werden konnte.
Eine Person mit Brandverletzungen wurde durch den Rettungsdienst von SRZ medizinisch erstversorgt und hospitalisiert. Eine Person wurde auf Rauchgasintox untersucht.
Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht auf Sonntag wurden in Lengnau drei Männer verletzt. Zwei davon wurden zur Behandlung ins Spital gebracht.
Weitere Ermittlungen sind unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft im Gang.
Heute Sonntag, 18. September 2022, ab ca. 15.45 Uhr bis 16.25 Uhr, fielen im Kanton Uri die Notfall-Rufnummern aus.
Betroffen waren die Nummern 112, 117, 118 und 144.
Bei einem Selbstunfall in Mannenbach-Salenstein wurde am Sonntagmittag eine Motorradfahrerin verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Zürich am Sonntagnachmittag (18.09.2022) an der Reppischtalstrasse in Aeugst am Albis eine Motorradkontrolle durchgeführt und dabei die Fahrzeuge, die Lenkenden und die Mitfahrenden überprüft.
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden rund 100 Motorradlenkende angehalten.
Achtung: Sensibilisierungsmeldung aufgrund aktueller Aufbrüche von Fahrzeugen!
Diebstähle aus verschlossenen sowie unverschlossenen Fahrzeugen sind derzeit aus dem ganzen Kantonsgebiet zu verzeichnen.
Am Samstagabend wurde der Kantonspolizei Bern eine tätliche Auseinandersetzung bei der Heiliggeistkirche in Bern gemeldet. Ein mutmasslich beteiligter Mann wehrte sich gegen eine Polizeikontrolle und versuchte sich dieser zu entziehen.
Er musste in der Folge unter Waffenandrohung angehalten werden.
Bei verschiedenen Verkehrskontrollen wurden insgesamt vier Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Bei drei Fahrzeuglenker wurde der Führerausweis direkt abgenommen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen sind im Aathal (Gemeindegebiet Uster) am Sonntagmorgen (18.9.2022) drei Personen verletzt worden.
Kurz vor 9:15 Uhr fuhr ein 21-jähriger Lenker mit seinem Ford Fiesta von Wetzikon herkommend auf der Aathalstrasse Richtung Uster.
Gestern Abend, kurz nach 18:00 Uhr, fuhr ein Auto auf der Guberstrasse bergwärts.
Das Auto geriet dabei neben die Strasse und stürzte das steile Strassenbord hinunter.
Am Kofmehlweg in Solothurn kam es am Sonntagmorgen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt.
Er wurde in ein Spital gebracht. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen.
Zwei Männer konnten am Samstagabend in Kreuzlingen festgenommen werden, nachdem sie in Tägerwilen zwei Velos entwendet hatten.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Samstagmittag, 17. September 2022, ist es auf der Strecke zwischen Speicher und Speicherschwendi zu einer heftigen Frontalkollision gekommen.
Beide Fahrzeuglenker mussten in Spitalpflege gebracht werden.
In Mollis und Filzbach kam es gestern, 17.09.2022, zu drei Unfällen.
Am Samstag, 17.09.2022, ca. 08.30 Uhr, verlor ein Fahrzeuglenker auf der Kerenzerbergstrasse, Fahrtrichtung Mollis im Bereich Forenwald auf der mit Graupel bedeckten Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte in die rechtsseitige Mauer und kam schliesslich quer auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Nach Rückkehr von einem mehrwöchigen Alpaufenthalt stellte der Geschädigte an seinem Wohnort in Sool, Sernftalstrasse, einen Einbruchdiebstahl fest.
Die unbekannte Täterschaft drang in der Zeit von Juli 2022 bis Mitte September 2022 gewaltsam durch die Haupteingangstüre ins Haus ein. Soweit ist nicht bekannt, ob die Täterschaft etwas gestohlen hatte.
Während einer Patrouillenfahrt fiel der Luzerner Polizei in der Gemeinde Ruswil LU eine kalbende Kuh auf.
Damit es dem Kälbchen auch nach der Geburt weiterhin gut geht, hielten die Polizisten kurzerhand an und kontaktierten den Bauern. Sie blieben bis zum Eintreffen des Bauern vor Ort.
Auf der Baselstrasse in Solothurn kollidierte ein Autolenker mit einer Zugskomposition der Aare-Seeland-Bahn Bipperlisi. Durch die Kollision geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem stehenden Auto kollidierte.
Die Automobilisten verletzten sich dabei leicht und mussten in ein Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.