Am Samstagmittag (17.09.2022) ereignete sich beim Unterer Graben ein Verkehrsunfall.
Es gab keine Verletzten, jedoch entstand Sachschaden an einem Sattelschlepper und an einem Auto.
Am Samstag (17.09.2022), kurz vor 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft an der Turnhallestrasse erhalten. Zwei unbekannte Täter bedrohten die Verkäuferin mit einer mutmasslichen Handfeuerwaffe und erbeuteten einige hundert Franken Bargeld. Sie flüchteten danach in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (17.09.2022), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Ein 40-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitagmittag (16.09.2022) ereignete sich auf dem Trottoir der Herblingerstrasse, Höhe Einmündung "Im Bergli" ein Verkehrsunfall. Dabei wurde eine Fussgängerin von einem Jungen mit einem E-Scooter angefahren.
Die Frau erlitt diverse Verletzungen und musste in ein Spital gebracht werden. Der Junge blieb unverletzt.
Die Baudirektion Uri sorgt für Sicherheit auf dem Urner Strassennetz. Zudem setzt sie die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes im Strassenverkehr um.
Aus diesem Grund wird der Fussgängerstreifen beim Restaurant Kreuz in Altdorf vom 19. September bis 23. September 2022 baulich so angepasst, dass ihn Menschen mit Behinderung problemlos benutzen können. Die Kosten betragen 40'000 Franken.
Am frühen Samstagmorgen ist in Oberwangen bei Bern ein Stöckli in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Brand wird untersucht.
Nach mehreren Meldungen, wonach ein schwarz-brauner Hund im Gebiet Wolberg Gipf-Oberfrick umherstreunt aber nicht eingefangen werden kann, wurde durch die Organisation @pettrailer_schweiz eine Lebendfalle eingerichtet.
In der Nacht vom 17.09.2022 konnte der Hund dem feinen Futter in der Falle nicht widerstehen, wodurch er gesichert werden konnte.
Im Vorfeld zum „Marsch fürs Läbe“ gab es diverse Aufrufe zu Störaktionen sowie Sachbeschädigungen durch Sprayereien. Deshalb war die Stadtpolizei Zürich am Samstagnachmittag mit einem entsprechenden Aufgebot vor Ort und verhinderte grössere Störaktionen.
Insgesamt wurden acht Personen festgenommen und über 150 Personen wurden kontrolliert und weggewiesen.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Schanfiggerstrasse in Langwies zu einem Selbstunfall nach einem Überholmanöver gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Heute Samstag, 17. September 2022, kurz nach 03.30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Uri eine Meldung ein, wonach auf der Autobahn A2 ein Fahrzeug mit italienischen Kontrollschildern sehr unsicher unterwegs sei. Umgehend rückte eine Polizeipatrouille aus und konnte das signalisierte Fahrzeug antreffen. Bei der Nachfahrt zeigte sich, wie der Fahrzeuglenker Schlangenlinie fuhr.
Zudem stellten die Polizeiangehörigen beim Überholen des Fahrzeugs fest, dass der Lenker wegen Manipulationen an seinem Handy abgelenkt war.
Infolge Sekundenschlaf verursachte ein alkoholisierter Autofahrer auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld am Samstagmorgen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht von Freitag auf Samstag (16.9./17.9.2022) in Winterthur diverse Gastronomiebetriebe kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf illegales Glückspiel gelegt.
Zusammen mit einer Funktionärin der interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) wurden insgesamt zehn Betriebe, deren Betreiber und Gäste entsprechenden Kontrollen unterzogen.
Vergangene Woche trainierte sich das Bataillon in Übungen auf Gegenseitigkeit. Die Kompanien konnten ihr Können in Angriff und Verteidigung weiterentwickeln.
Die Verteidigung im urbanen Gelände erwies sich als wesentlich einfacher als der Angriff auf eine gehärtete Stellung.
In der Nacht auf Samstag, 17. September 2022, ist es in Rehetobel zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann hat sich beim Unfall leicht verletzt. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
In der Nacht auf Samstag hat sich in Ersigen ein Selbstunfall ereignet. Dabei kollidierte ein Auto mit einem landwirtschaftlichen Anhänger auf einem Feld. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Bern bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Die SBB hat in der Nacht zum 17. September 2022 gemeinsam mit der SOB und den Blaulichtorganisationen des Kantons St. Gallen den Ernstfall im Rickentunnel geübt. Die Einsatz- und Evakuationsprozesse konnten im simulierten Ereignis mit rund 30 Figurantinnen und Figuranten erfolgreich überprüft werden.
Die SBB testet ihre Tunnels in regelmässigem Abstand auf ihre Sicherheit.
Am Samstag, 17. September 2022, ereignete sich an der Holzistrasse bei Oberems ein Chaletbrand. Das Gebäude wurde dabei vollständig zerstört.
Zum Zeitpunkt des Brandes war das Chalet nicht bewohnt. Es wurden keine Personen verletzt.
Ein unbekannter Täter hat am Freitagnachmittag (16.09.2022) in Dübendorf einen Tankstellenshop überfallen und dabei mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
Ein 15-jähriger Motorradfahrer verursachte am Freitagabend in Weinfelden eine Kollision mit einem Auto. Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Der Jugendliche war nicht im Besitz eines Führerausweises und das Motorrad hatte keinen Versicherungsschutz.
Eine fahrunfähige Autofahrerin verursachte Freitagnacht in Eschlikon einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, die Frau musste sich einer Blutprobe unterziehen und ihren Führerausweis abgeben.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Märwil einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Freitagnachmittag in Kümmertshausen zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagnachmittag (16.09.2022) kam es auf der Zilstrasse beim Abbiegen eines Fahrzeuges zu einer seitlich-frontalen Kollision.
Zwei Personen verletzten sich eher leicht und es entstand mittlerer Sachschaden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es gestern kurz nach 13:30 Uhr in Lavertezzo im Gebiet Aquino zu einem Ertrinken.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, wurde ein 20-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Varese, der sich im Fluss befand, von der Strömung mitgerissen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 38 vom 19.09.2022 bis zum 25.09.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 14.09.2022 eine 29-jährige polnische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Lugano festgenommen wurde.
Die Frau wird verdächtigt, an einem versuchten "falschen Polizeibeamten"-Betrug gegenüber einer älteren Frau in der Region beteiligt gewesen zu sein.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 08.09.2022 ein 33-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Region Lugano verhaftet wurde.
Im Zusammenhang mit der Anmietung eines italienischen Luxussportwagens und nach einer Anzeige des Eigentümers wird er zusammen mit anderen bereits identifizierten Personen verdächtigt, das Fahrzeug veruntreut zu haben.
Wir nutzen dort seit Jahren die Möglichkeit, unsere Polizeischülerinnen und -schüler, aber auch Spezialformationen und Mitarbeitende aller Kaderstufen in einer idealen Arbeitsumgebung aus- und weiterzubilden.
Besuchen Sie auch uns am Jubiläumsanlass heute bis 17 Uhr oder morgen zwischen 10 und 16 Uhr: www.zh.ch/aza50
Am Donnerstag, den 15. September um 23.00 Uhr fuhr ein 43-jähriger Neuenburger mit seinem Trottinett auf der Avenue des Portes-Rouges in Neuenburg in westlicher Richtung.
Auf der Höhe der Hausnummer 141 wollte er nach rechts abbiegen.
Am Donnerstag, 08.09.2022, stand ich zum zweiten Mal für die Stadtpolizei St.Gallen an einem Fussballspiel im Einsatz.
Dabei wurde ich in den Uniformdienst eingeteilt, wobei eine meiner Hauptaufgaben in der Dialogführung bestand.
Manchmal gehört es auch zur Aufgabe unserer dipl. Rettungssanitäter/innen, Stars wie Ed Sheeran einen Besuch abzustatten.
Heute sind 4 Mitarbeitende aus unserem Rettungsdienst zusammen mit einem Team vom Rettungsdienst See-Spital Horgen Kilchberg sowie JDMT Medical Services am Konzert von Mr. Sheeran im Letzigrund und sorgen für das medizinische Wohl der rund 50'000 Besucher/innen.
Am Freitag, 16.09.2022, ca. 15.30 Uhr, ereignete sich in einem Industriebetrieb im Kleinzaun in Netstal ein Arbeitsunfall.
Ein 54-jähriger Produktionsmitarbeiter nahm an einem Arbeitstisch Einstellarbeiten vor, als der Tisch kippte und auf ihn fiel.
Bei einem Unfall ist am Freitag (16.09.2022) ein Arbeiter von einem durchfahrenden Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich kurz vor 9:00 Uhr bei Bauarbeiten im Bahnhof Rothenburg.
Der 46-jährige Arbeiter wurde so schwer am Kopf verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Eine unbekannte Täterschaft hat am frühen Freitagmorgen (16.09.2022) einen Bankomaten gesprengt. Zur Tat kam es um ca. 3:50 Uhr in der Schürmatt. Dabei entstand massiver Schaden am Gebäude.
Die Täterschaft konnte vermutlich in einem weissen Kleinwagen flüchten. Die Höhe der Beute ist noch nicht bekannt.
Bei einem Selbstunfall mit einer Baumaschine in Egnach wurde am Freitag in Egnach eine Jugendliche schwer verletzt.
Sie musste durch die Feuerwehr befreit und mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Zwei bewaffnete Männer haben am Freitagnachmittag (16.09.2022) in Schöfflisdorf versucht eine Bankfiliale zu überfallen.
Verletzt worden ist niemand, die unbekannten Täter flüchteten ohne Beute.
Auf einer Baustelle in Rothenburg ist am Freitagmorgen ein Arbeiter von einem durchfahrenden Zug erfasst worden. Er starb noch auf der Unfallstelle.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt führte am Donnerstag, 15. September 2022, an der Schwarzwaldstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Von 14 kontrollierten Fahrzeuglenkern stellte sie bei drei Anzeichen von Fahrunfähigkeit durch Drogen oder Medikamente fest.
Am Freitag (16.09.2022) kurz nach 06.20 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt.
Am Freitag (16.09.2022), kurz nach 07:00 Uhr hat sich der Balgacherstrasse ein Zusammenstoss zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Die Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
In Kirchdorf ist Mitte September ein Motorrad in einer 80er-Zone mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge ermittelt und angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstag, 13. September 2022, wurde kurz vor 16.40 Uhr im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Uttigenstrasse zwischen Kirchdorf und Uttigen ein Raserdelikt festgestellt. Die Geschwindigkeit des gemessenen Motorrades, das in Richtung Uttigen unterwegs war, betrug nach Abzug der gesetzlichen Toleranz 142 km/h. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt maximal 80 km/h.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.