In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (02.09.2022), ist eine unbekannte Täterschaft auf einer Baustelle an der Rosenbergstrasse in ein Baustellenmagazin eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Lagerraum.
Gestern Abend gingen kurz vor Mitternacht mehrere Meldungen bei uns ein, wonach zwei Esel auf der Zugerstrasse in Arth unterwegs seien und es zu gefährlichen Verkehrssituationen komme.
Unsere Patrouille konnte sie einfangen und damit die Gefahr für Mensch und Tier bannen.
Am Samstagmittag startet in der Stadt Zug das ZugFäscht. Zwischen 11:00 und Sonntag, 03:00 Uhr, sind rund um das Festgelände in der Innenstadt verschiedene Strassenabschnitte gesperrt.
Umleitungen sind eingerichtet.
Durch die Kantonspolizei Basel-Stadt musste ein Grosseinsatz zugunsten des Zionistenkongresses in Basel bewältigt werden.
Um unsere Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, machten wir uns mit einem reduzierten Ordnungsdienst-Team, einigem Einsatzmaterial sowie einem Wasserwerfer auf nach Basel.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagmorgen in Wängi einen stark alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 57-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Eine Autofahrerin wurde am Freitagabend in Aadorf bei einem Selbstunfall leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am 02.09.2022, um 19.30 Uhr, wurden an der Ecke Lehenmattstrasse / Redingstrasse bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mehrere Männer durch zwei Unbekannte angegriffen und verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass zwei Unbekannte sich im nahen Lebensmittelgeschäft aggressiv benommen hatten und deshalb aus dem Geschäft gewiesen wurden.
Am Freitag (02.09.2022), um 16:40 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen.
Das Auto überschlug sich und eine 58-jährige Frau musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 36 vom 05.09.2022 bis 11.09.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am 02.09.2022, um 12:20 Uhr, kam es an der provisorisch erweiterten Zollanlage (PEZA) am Umschlagbahnhof zu einem Brandfall an einem Lastwagen.
Es wurde niemand dabei verletzt.
Am Dienstag, den 23. August 2022, ereignete sich am Lagginhorn ein Bergunfall [Polizei.news berichtete].
Ein Alpinist stürzte beim Aufstieg ab. Er verlor dabei sein Leben.
Heute Morgen brach im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses in Châtel-St-Denis ein Brand aus.
Die rasche Intervention der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohnungen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird derzeit untersucht.
Am Freitag, den 2. September 2022, um 13:55 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 46-jährigen Einwohner von Neuenburg gesteuert wurde, auf der Rue de Gibraltar in Neuenburg von Süden nach Norden.
Auf der Höhe der Kreuzung mit der Rue des Fahys kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Fahrrad, das von einer 24-jährigen Frau aus Epalinges gefahren wurde, die auf der Rue des Fahys von West nach Ost fuhr.
Am Donnerstag, den 1. September 2022, gegen 17:10 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Ecublens ein Verkehrsunfall, an dem ein Radfahrer und ein Fussgänger beteiligt waren.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
In den vergangenen Tagen durften wir an der Züri Oberland Mäss ZOM Regierungsrat Mario Fehr und Kantonsrätin Andrea Gisler an unserem Stand begrüssen.
Kommen auch Sie vorbei und erfahren Sie mehr über unsere Arbeit; wir sind noch bis am Sonntag, 4. September, vor Ort und freuen uns auf Ihren Besuch.
Rebekka Frieden ist 30 Jahre alt und arbeitet als Rettungssanitäterin bei der Air Zermatt. Ihren Traum, im Helikopter als Rettungssanitäterin unterwegs zu sein, hat sie sich durch harte Arbeit verwirklicht.
Inzwischen ist sie die erste Frau in dieser Position bei der Air Zermatt und seit diesem Frühling selbstständig im Helikopter unterwegs.
Letzte Nacht entluden sich auf der Alpensüdseite einige Gewitter, welche zum Teil ansehnliche Niederschlagsmengen brachten. Tagsüber war es dann dort meist trocken, aber zumindest am Vormittag noch bewölkt.
Nördlich der Alpen hingegen war die Nacht vielerorts klar, den Voralpen entlang lagen allerdings am Vormittag einige Hochnebelfelder.
Die Ausbildung zum Cyber-Spezialist in der Armee ist anspruchsvoll und nicht jeder / jede ist dafür geeignet. Für die Armee geht es darum, Talente früh zu erkennen und zu gewinnen.
Aus diesem Grund wird ein spezifisches Programm zur besseren Erkennung, Vorbereitung und Rekrutierung von geeigneten Personen aufgebaut: SPARC.
Am Freitagnachmittag (02.09.2022) hat sich auf der A4 in Fahrtrichtung Thayngen ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Wir bei Hamilton sind sehr stolz auf unser Ansehen als Schweizer Präzisionsuhrmacher. Unsere jahrelange Erfahrung im Dienste der Luftfahrtgemeinschaft ermöglicht es uns, die ebenfalls grosse Bedeutung von Präzision beim Fliegen zu verstehen.
Insbesondere, wenn die Piloten und Fluglotsen Leben retten, spielt das Timing eine besonders grosse Rolle. Die Teams von Air-Glaciers können sich nun bei ihren zahlreichen Rettungseinsätzen auf unsere Uhren verlassen.
Anfang August waren die Aspirantinnen und Aspiranten der französischsprachigen Polizeischule in Biel während vier Tagen als Team im Berner Jura unterwegs.
Die Übung in der Natur war mit verschiedenen Herausforderungen verbunden und diente vor allem auch dazu, den Teamgeist zu stärken und mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Ein Video zeigt Einblicke in das Abenteuer.
Beim Brand in einer Trocknungsanlage ist am Donnerstag (01.09.2022) Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe entstanden.
Gegen elf Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Mostereistrasse gemeldet.
Wegen einem Gasleck musste am Dienstagabend (30.08.2022) ein Wohnhaus evakuiert werden.
Der Einsatzzentrale wurde ein Gasgeruch im Bereich einer Baustelle an der Feldeggstrasse gemeldet.
Seit Mittwoch, 31. August 2022, wird die 70-jährige Marianne Keller aus Dornach vermisst.
Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach der vermissten Person um Mithilfe.
Im Kanton Solothurn ist die Waldbrandgefahr auf die Gefahrenstufe 3 (erheblich) gesunken.
Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter hat der Kommandant der Kantonspolizei Solothurn deshalb das seit dem 20. Juli 2022 gültige Feuer- und Feuerwerksverbot aufgehoben.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (01.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in der Stadt St.Gallen in sechs Geschäftsliegenschaften eingebrochen.
Diese Täten ereigneten sich an der Zürcher Strasse, Industriestrasse sowie an der Schoretshuebstrasse. Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselbe Täterschaft handelt, wird von der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Am Freitagmorgen (02.09.2022), kurz vor 6 Uhr, ist es auf der Autobahn A53 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Donnerstagabend (01.09.2022), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Wattstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einem Mofa gekommen.
Der Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstagabend (01.09.2022), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Schönbodenstrasse zu einem Auffahrunfall gekommen.
Ein Auto prallte in ein Motorrad. Der Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagabend (01.09.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Hofenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Der Rollerfahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (01.09.2022), um zirka 18 Uhr, sind an der Churerstrasse ein Auto und ein Velo kollidiert. Die Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 2'000 Franken.
Am Donnerstagabend (01.09.2022), um zirka 17:40 Uhr, ist es in einer Scheune am Berg-Blomberg zu einem Unfall gekommen.
Ein einjähriger Junge spielte auf einem Heuboden und fiel aus bislang unbekannten Gründen zirka 2.6 Meter in die Tiefe.
Am Freitagmorgen (02.09.2022), kurz vor 09:10 Uhr, mussten die Kantonspolizei St.Gallen und der Rettungsdienst wegen eines verletzten E-Bike-Fahrers an die Grüenaustrasse ausrücken.
Der alkoholisierte Mann ist mit dem E-Bike gestürzt. Gemäss seinen Angaben war er zuvor auf der Rorschacherstrasse von einem Auto angefahren worden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Auf der Bahnhofstrasse in Egerkingen hat sich am Freitagmorgen, 2. September 2022, eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Postauto ereignet.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen zum Unfallhergang sucht die Polizei Zeugen.
In Zweisimmen hat in der Nacht auf Freitag ein Grillhaus auf einem Campingplatz gebrannt. Ein Mann erlitt Verbrennungen und wurde ins Spital gebracht. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Donnerstagabend, 1. September 2022, verlor ein Fahrzeuglenker im Kreis 2 die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge kollidierte er mit einer Signaltafel.
Es entstand hoher Sachschaden. Der Fahrzeuglenker wurde wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt verhaftet.
Bei einem Selbstunfall ist am Montagabend (29.08.2022) eine Lastwagenlenkerin schwer verletzt worden.
Die 59-Jährige fuhr auf der A1 in Richtung Bern, als sie die Herrschaft über ihr Fahrzeug verlor.
Ein unbekannter Fahrzeuglenker hat sich am Mittwochabend (31.8.2022) auf der A3 bei Thalwil einer Kontrolle entzogen.
Der flüchtende Fahrer hat in der Folge diverse schwere Verkehrsregelverstösse begangen und Drittpersonen gefährdet.
Am Donnerstagnachmittag stiess in Dottikon ein Auto mit einem Kind zusammen. Dieses wurde leicht verletzt.
Die Polizei sucht ein weiteres Auto, das indirekt beteiligt war.
Die Regierungen der Kantone St.Gallen und Appenzell Innerrhoden haben einen Rahmenvertrag über die Zusammenarbeit im Polizeibereich abgeschlossen.
Ab 1. Januar 2023 übernimmt die Kantonspolizei St.Gallen gewisse polizeiliche Leistungen für den Kanton Appenzell Innerrhoden und wird dafür entsprechend entschädigt.
Die Kantone St.Gallen und Appenzell I.Rh. haben eine Rahmenvereinbarung für Dienstleistungen im Bereich von polizeilichen Aufgaben abgeschlossen. Diese wird ab 2023 umgesetzt. Bezüglich Notrufzentrale und polizeilicher Grundversorgung im Bezirk Oberegg wird die bisherige Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Appenzell A.Rh. abgelöst.
Zudem ist vorgesehen, dass die Kantonspolizei St.Gallen künftig auch Aufgaben im Bereich Kriminaltechnik für die Innerrhoder Polizei wahrnehmen wird.
Interessiert am Beruf als Polizistin/Polizist oder als Sicherheitsassistenz?
Wir sind bis am Sonntag, 4. September, an der Ostschweizer Bildungs-Ausstellung (OBA) in der Halle 3.1 anzutreffen.
Ab heute, Freitag, 02.09.2022, 12:00 Uhr, öffnet die AutoBasel 2022 ihre Tore.
Auch wir sind mit einem Stand und diversen interessanten Sachen vor Ort.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.