Auf der Autobahn A4 hat sich während der Fahrt ein Rad von einem Auto gelöst und ist auf die Gegenfahrbahn geflogen.
Drei Fahrzeuge sind über das Rad gefahren. An einem Rolls Royce entstand Totalschaden.
Der Kanton soll im Bereich der Opferhilfe auch mit privaten Institutionen zusammenarbeiten können und die leistungsorientierte Finanzierung der Opferberatungsstellen soll auf Gesetzesstufe geregelt werden. Das sind zwei der Verbesserungen, die das teilrevidierte kantonale Einführungsgesetz zum Opferhilfegesetz des Bundes bringt.
Der Regierungsrat hat die Revision beschlossen und unterbreitet sie dem Kantonsrat.
Auf der A8 am Brünig wird rund um die Passhöhe der Belag erneuert. Die Arbeiten finden nachts statt und der Verkehr wird einspurig am Arbeitsbereich vorbeigeführt.
Während einer Nacht ist die Fahrbahnbreite auf 2,30 m reduziert.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am Mittwochabend (04.05.2022) in Rüschlikon eine Frau unbekannte Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 22:30 Uhr fuhr eine 36 Jahre alte Frau auf der Nidelbadstrasse von Thalwil bergwärts Richtung Rüschlikon.
Wenn der Sommer naht und die Temperaturen steigen, sind auf den Obwaldner Seen wieder zahlreiche Boote unterwegs.
Auch bei Schwimmern, Surfern und Fischern sind unsere Gewässer sehr beliebt. So ist auch die Seepolizei Obwalden wieder vermehrt im Einsatz und sorgt dafür, dass trotz der unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Nutzer einem sicheren Freizeitvergnügen nichts im Weg steht.
Am Mittwoch, 4. Mai 2022, kurz vor 16.45 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Pratteln BL, Fahrtrichtung Basel, zu einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Eine Person wurde verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Die Aspirantinnen und Aspiranten der Panzer/Artillerie Offiziersschule 22 beweisen auf dem Schiessplatz Simplon beim Artillerieschiessen ihre Führungskompetenzen im scharfen Schuss.
Die künftigen Leutnants setzen als Schiesskommandanten oder Zugführer die präzise Feuerkraft der Artillerie gemeinsam mit der Artillerie- und Aufklärungsschule 31 um.
Zwischen Sarmenstorf und Hilfikon stiessen gestern ein Auto und ein Lastwagen frontal zusammen. Der 66-jährige Autofahrer kam dabei ums Leben.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 4. Mai 2022, kurz vor 17 Uhr auf der Hauptstrasse zwischen Sarmenstorf und Hilfikon. Der Fahrer eines Renault war in Richtung Hilfikon unterwegs, als er auf der geraden Ausserortsstrecke auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort prallte der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzernamen und Passwörter für Internet-Accounts in falsche Hände gelangen, ist hoch.
Wenn Kriminelle erst einmal im Besitz von solchen Anmeldedaten sind, versuchen sie damit auch auf andere Services zuzugreifen.
Am Mittwoch, den 4. Mai 2022, wurde ein Mann, der sich in einem Bus in der Stadt Yverdon-les-Bains befand, von einer Person mit einer Stichwaffe verletzt, die anschliessend flüchtete.
Ein Verdächtiger wurde kurz darauf festgenommen.
Die Jahresberichte der Zürcher Polizeischule (ZHPS) und des Forensischen Instituts Zürich (FOR) zeigen der Leserschaft in Texten und Visualisierungen auf, welche Ereignisse und Themen das Jahr 2021 der ZHPS und das FOR prägten.
Nebst Zahlen und Fakten bieten die Jahresberichte auch Informationen über die alltägliche Arbeit der beiden Organisationen.
Kurz nach 14:30 Uhr brach in einer Wohnung an der Rue Numa-Droz 121 in La Chaux-de-Fonds ein Feuer aus.
Die Bewohner von zwei Gebäuden, insgesamt fünf Personen, wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Eine der betroffenen Personen erlitt eine Rauchvergiftung, es gab jedoch keine Verletzten.
Nach den neuen Bestimmungen des Waffengesetzes haben Besitzer bestimmter halbautomatischer Waffen bis zum 15. August 2022 Zeit, diese beim Waffenbüro ihres Wohnkantons zu melden.
Diese Meldung ist kostenlos und kann per E-Mail über ein Online-Formular erfolgen. Dieses kantonale Waffenregister wird insbesondere ihre Meldung im Falle eines Diebstahls erleichtern.
Am Dienstagmorgen (3.5.2022) ist ein Pferd mit Wagen ohne Reiter auf dem Pannenstreifen der Autobahn A15 von Volketswil nach Uster galoppiert, wo es die Autobahn selbständig wieder verliess.
Nachdem es auf dem Weg Richtung Stadtzentrum mit dem Sulky ein Fahrzeug streifte, konnte es durch Polizisten angehalten und später dem Besitzer zurückgegeben werden.
Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Obwalden einen 46-jährigen Mann festnehmen, welcher im dringenden Verdacht steht, seit Januar 2022 mehrere Einschleichediebstähle begangen zu haben.
Im Raum Sarnen und Kerns ereigneten sich seit einigen Wochen mehrere Einschleichediebstähle in Geschäftsräumlichkeiten und Privatwohnungen.
Die Kantonspolizei Obwalden konnte am letzten Sonntag, 01.05.2022, um 02:30 Uhr, einen 15-jährigen Jugendlichen festnehmen, nachdem dieser in ein Clubhaus in Lungern eingebrochen war.
Gestützt auf eine Meldung rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Obwalden an den Tatort in Lungern aus. Der Täter befand sich nicht mehr im Objekt, konnte jedoch im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Bei der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Graubünden steht ein Führungswechsel an. Per 1. Juli 2022 wird Aluis Candinas neuer Chef Verkehrspolizei.
Er löst Robert Willi ab, der in den vorzeitigen Ruhestand tritt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. Mai 2022 Martin von Muralt zum Delegierten von Bund und Kantonen für den Sicherheitsverbund Schweiz SVS ernannt.
Der frühere Direktor des Gefängnisses Champs-Dollon in Genf übernimmt per 1. August 2022 die Funktion von André Duvillard, der Ende Juli in den Ruhestand treten wird.
Am späten Dienstagabend war ein Autolenker mit seinem silbernen Personenwagen von Biberist über Zuchwil nach Subingen unterwegs. Dabei ist er in eine Gartenmauer gefahren. Während seiner Fahrt dürfte es zu weiteren Beschädigungen oder Kollisionen gekommen sein.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Luzerner Polizei steht vor einem wegweisenden Umbau: Mit der Organisationsentwicklung 2030 sollen das Korps um total 118 Stellen aufgestockt und die Strukturen sowie Prozesse vereinfacht werden.
Die Hauptziele der Reorganisation sind die effiziente Bekämpfung der Kriminalität, hohe präventive Präsenz im öffentlichen Raum sowie der Ausbau der bevölkerungsnahen Polizeiarbeit. Der Regierungsrat gibt den Planungsbericht über die Leistungen und Ressourcen der Luzerner Polizei in die Vernehmlassung.
Der Bundesrat hat die Verordnung über die polizeilichen Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus an seiner Sitzung vom 4. Mai 2022 verabschiedet. Sie konkretisiert die Umsetzung der präventiv-polizeilichen Massnahmen, die im Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) vorgesehen sind. Somit kann das PMT-Gesetz auf den 1. Juni 2022 in Kraft treten. In der Vernehmlassung befürwortete eine klare Mehrheit der Teilnehmenden die Verordnung.
Um die Bevölkerung besser vor Terrorismus zu schützen, haben Bundesrat und Parlament mit dem PMT-Gesetz eine neue Rechtsgrundlage geschaffen. Die Stimmberechtigten hatten das Gesetz am 13. Juni 2021 in einer Referendumsabstimmung angenommen.
Am Freitag, 29. April 2022, um circa 14.20 Uhr, haben sich an der Birmannsgasse zwei Männer und eine Frau gestritten und teilweise tätlich angegangen. Dabei sind zwei Personen verletzt worden; sie liessen sich ambulant behandeln.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge geschah die Auseinandersetzung zwischen den 55- und 32-jährigen Männern sowie der 31-jährigen Frau vor einer Baustelle bei der Liegenschaft Nummer 21.
Am Mittwoch, 4. Mai 2022, kurz nach 01.30 Uhr, haben zwei Unbekannte einen 62-jährigen Mann in der Kohlenberggasse angegriffen und beraubt. Der Geschädigte erlitt dabei Verletzungen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge passierte die Tat beim Kohlenberg-Brunnen.
Gestern Nachmittag ereignete sich in Courgevaux ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Drei Personen wurden verletzt. Der Verkehr war etwa zwei Stunden lang beeinträchtigt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Dienstag, 3. Mai 2022, gegen 15:45 Uhr, wurde die Intervention der Kantonspolizei in Courgevaux, Hauptstrasse, infolge eines Verkehrsunfalls mit zwei beteiligten Fahrzeugen angefordert.
Die Luzerner Polizei ist rund um die Uhr für die Luzerner Bevölkerung im Einsatz. Um alle anstehenden Aufgaben bewältigen zu können, sucht das Polizeikorps Nachwuchs. Die Luzerner Polizei lädt deshalb zu einem kostenlosen Info-Anlass im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ein, und zwar am Montag, 9. Mai 2022, 19.00 Uhr.
Endlich kann wieder einmal eine Informationsveranstaltung der Luzerner Polizei live und physisch vor Ort stattfinden – und nicht nur digital! Die Luzerner Polizei lädt am Montag, 9. Mai 2022, 19.00 Uhr, zu einem öffentlichen Informationsabend im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ein.
Am Dienstagabend ist es auf der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Biel kurz vor der Ausfahrt Münchenbuchsee zu einem Unfall gekommen. In den Unfall waren drei Fahrzeuge involviert. Eine Autolenkerin wurde verletzt und von einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Hergang des Unfalls ist unklar, Ermittlungen sind im Gang.
Am Dienstag, 3. Mai 2022, wurde der Kantonspolizei Bern um zirka 22.00 Uhr gemeldet, dass sich auf der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Biel kurz vor der Ausfahrt Münchenbuchsee ein Unfall ereignet habe.
Auf der Nunwilstrasse in Baldegg, Gemeinde Hochdorf, ereignete sich gestern Nachmittag eine Streifkollision. Zwei Personen wurden verletzt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 25'000 Franken.
Am Dienstag, 3. Mai 2022, 16:35 Uhr fuhr ein 25-jähriger Autofahrer in Hochdorf von der Industriestrasse in Richtung Nunwilstrasse.
Am Dienstag (03.05.2022), kurz nach 13:00 Uhr, ist an der Henauerstrasse ein Velo mit einem stehenden Lieferwagen zusammengeprallt.
Eine 14-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Die Frau, die am Sonntagmorgen, 1. Mai 2022, durch brennende Kleidungsstücke schwer verletzt wurde, ist leider im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Nachmittag des 1. Mai 2022 mit, dass eine Frau schwer verletzt ins Spital eingeliefert wurde, nachdem ihre Kleider in Brand geraten waren.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn ist das Verursacherfahrzeug weitergefahren. Die Polizei sucht die Lenkerin oder den Lenker sowie Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagmittag, (3. Mai 2022), um 12:30 Uhr, auf der Autobahn A4 zwischen Rotkreuz und Cham, Fahrtrichtung Cham, kurz vor der Autobahnausfahrt Lindencham.
Am Freitag, 22. April 2022 führte die Polizei gemeinsam mit der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt im Mittelwallis Kontrollen durch.
Diese konzentrierten sich auf nicht vorschriftsgemässe Fahrzeuge, Lärmemissionen und auf rücksichtsloses Fahrverhalten. Von 18 kontrollierten Fahrzeugen wiesen 17 unerlaubte Änderungen auf.
Ein unbekannter Lieferwagen stiess gestern mit einem Kind zusammen und verletzte dieses leicht. Der Fahrer kümmerte sich darum, hinterliess aber keine Personalien.
Die Polizei sucht den unbekannten Mann.
Am Dienstag, 3. Mai 2022, kurz vor 18.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einer Garagenbox an der Römerfeldstrasse in Riehen ausrücken müssen. Verletzt wurde bei diesem Brand niemand; es entstand hoher Sachschaden.
Den ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge traf die Berufsfeuerwehr Basel auf einen parkierten Sportwagen, der aus noch zu klärenden Gründen Feuer gefangen hatte.
Bei einer von der Polizei Oberes Fricktal Ende April, in Wölflinswil, während mehrer Tage durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle, fuhren total 378 Fahrzeuglenker zu schnell.
Davon waren vier so schnell unterwegs, dass eine Verzeigung an die zuständige Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg erfolgt. Die schnellste gemessene Geschwindigkeit betrug 81 km/h.
Am Montag, 2. Mai 2022, kurz nach 16.15 Uhr, kam es auf dem Tramübergang bei der Verzweigung Emil Frey-Strasse/Stöckackerstrasse in Münchenstein BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Tram. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 3. Mai um 07:55 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 38-jährigen Frau aus La Ferrière gesteuert wurde, auf der Strasse von La Cibourg nach La Chaux-de-Fonds.
In einer Kurve kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Auto, das von einer 42-jährigen Frau aus Sonvillier gesteuert wurde, die für den Verkehr angehalten hatte.
Heute gegen 1020 Uhr war ein Autofahrer auf der A16, Fahrbahn "Frankreich" zwischen der Galerie Develier und Bassecourt unterwegs. Kurz nach der besagten Galerie von Develier kam es zu einer Panne an seinem Fahrzeug, während er sich auf der Fahrspur befand.
Als er auf der Fahrbahn zum Stehen kam, fuhr ihm ein Lieferwagen ins Heck.
Bilanzen der verschiedenen Geschwindigkeitskontrollkampagnen anlässlich des Schulbeginns im Frühling 2022, der Umfahrung des Tunnels von La Clusette und des Osterwochenendes.
Der Frühling auf den Neuenburger Strassen war von mehreren Geschwindigkeitskontrollkampagnen geprägt. Neben dem Schulbeginn im Frühjahr 2022 war die Umleitung über den Col de la Tourne aufgrund der Arbeiten am La-Clusette-Tunnel Gegenstand zahlreicher Geschwindigkeitskontrollen. Am Osterwochenende schliesslich zeigten die Radargeräte leider zahlreiche Geschwindigkeitsübertretungen auf den Neuenburger Strassen an.
Bei einer Streifkollision zwischen zwei Autos entstand am Dienstag in Tägerwilen Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen und eine beteiligte Person.
Am Dienstag (03.05.2022), kurz vor 14:10 Uhr, ist das Auto einer 77-jährigen Autofahrerin auf der Autobahn A3 gegen das Tunnelportal des Raischibetunnels geprallt. Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Sargans wurde vorübergehend gesperrt.
Am Dienstag, 03.05.2022, 13.10 Uhr, kam es auf dem Zaunweg in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Eine 21-jährige E-Bike-Fahrerin fuhr in Richtung Näfels. Zur selben Zeit war ein 39-jähriger Rennradfahrer in der Gegenrichtung auf dem Zaunweg unterwegs.
Auch in diesem Jahr starteten mehrere Patrouillen der Walliser Kantonspolizei von Zermatt bzw. von Arolla aus zur legendären La Patrouille des Glaciers
Herzlichen Glückwunsch an unsere Kollegen.
Am Dienstag (03.05.2022), um 07:50 Uhr, ist es bei der Autobahnausfahrt Trübbach zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen. Eine 49-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Das Schweizer Stimmvolk hat am 13. Juni 2021 dem Anliegen zugestimmt, wonach die Schweiz ausserhalb des Strafrechts präventiv gegen Gefährder und Gefährderinnen vorgehen kann.
Der Regierungsrat bezeichnet die Kantonspolizei als die für den Kanton Glarus zuständige Behörde und passt die Polizeiverordnung entsprechend an.
Eine ganz normale Patrouille in der Stadt Zürich: Unseren Mitarbeitenden auf Streife fiel vor einigen Tagen bei einer Kontrollfahrt ein älterer Herr auf, der sein Elektromobil über den Fussgängerstreifen stossen wollte.
Zwei Passanten kamen ihm dabei zur Hilfe. Unsere Mitarbeitenden hielten an, um ebenfalls zu helfen.
Am Sonntagabend ist ein 18-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer verletzt worden. Der mutmassliche Täter, ein 17-jähriger Jugendlicher, konnte angehalten werden. Die Ermittlungen unter der Leitung der kantonalen Jugendanwaltschaft sind im Gange.
Es werden Zeugen gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.