Am Freitag (29.04.2022) kam es auf der Trasadingerstrasse kurz vor Guntmadingen in Fahrtrichtung Beringen zu einem gefährlichen Überholmanöver.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Der traditionelle 1. Mai-Umzug sowie das Fussballspiel des FC Zürich gegen den FC Basel haben die Kantonspolizei Basel-Stadt beschäftigt.
Während es an der Demonstration zu diversen Sachbeschädigungen kam, blieb der Fussballmatch grösstenteils friedlich.
In Trun ist am Sonntagabend ein Mann durch einen Schuss aus einem Gewehr getroffen und tödlich verletzt worden.
Eine Person wurde vorläufig festgenommen.
Die Fachstelle Extremismus in der Armee befasste sich im letzten Jahr mit 50 Beratungsanfragen und Meldungen.
Dabei stand auch 2021 mutmasslicher Rechtsextremismus im Vordergrund. Die Armee setzt ihre Null-Toleranz Strategie fort.
Am Sonntag, 1. Mai 2022, kurz nach 12.15 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft, im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle, auf der Delsbergstrasse in Liesberg BL einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Motorradlenker, ein 50-jähriger Schweizer Staatsangehöriger, wurde auf der Delsbergstrasse in Liesberg BL mit einer Geschwindigkeit von 187 km/h gemessen.
Die am Mittwoch (20.04.2022) als vermisst gemeldete Frau konnte am Mittwoch (27.04.2022) leider nur noch tot aufgefunden werden.
Die Umstände, die zum Tod der Frau geführt haben, sind zurzeit unklar.
Der Schwyzer Sicherheitsdirektor Regierungsrat Herbert Huwiler präsidiert seit dem 1. Mai 2022 die Zentralschweizer Polizeidirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZPDK).
Er übernimmt das Amt turnusgemäss von Dimitri Moretti, UR, der die ZPDK seit dem 1. August 2020 präsidierte.
Der Gemeinderat hat zuhanden des Stadtrats einen Kredit von 1,845 Millionen Franken für die Projektierung und Umsetzung von Verkehrsmanagement-Massnahmen auf der Achse Forsthaus-Inselplatz-Bahnhofplatz-Bollwerk-Wankdorf genehmigt.
Ziel der Massnahmen, die mit Bund, Kanton und Region koordiniert sind, ist die nachhaltige Weiterentwicklung des städtischen Verkehrssystems – auch im Hinblick auf das Projekt „Zukunft Bahnhof Bern“.
Die Kantonspolizei Solothurn sucht motivierte junge Frauen und Männer, die sich für den Polizeiberuf interessieren.
An der Informationsveranstaltung in Olten geben Polizistinnen und Polizisten einen Blick hinter die Kulissen und beantworten Fragen rund um die Ausbildung und den Alltag.
Das VBS hat heute die Anhörung und Mitwirkung zum Objektblatt Mitholz des Sachplans Militär eröffnet. Das Objektblatt wird die planungsrechtlichen Grundlagen für die Räumung des ehemaligen Munitionslagers schaffen.
Die Bevölkerung kann sich bis am 1. Juni 2022 zum Entwurf äussern. Die Kantone Bern und Wallis können unter Einbezug der betroffenen Gemeinden bis am 17. August 2022 Stellung nehmen.
Im Laufe des vergangenen Monats verursachte ein unbekanntes Auto einen Schaden an einer Gartenanlage.
Ohne sich um den Sachschaden zu kümmern fuhr die lenkende Person weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Auf der Autobahn A3 kam am Sonntag eine Automobilistin mit ihrem Auto ins Schleudern worauf sich ihr Fahrzeug überschlug. Verletzt wurde niemand.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Weil ein Auto zu weit in der Strassenmitte entgegenkam, kam es in der vergangenen Nacht in Hendschiken zu einer Streifkollision.
Das beteiligte Fahrzeug fuhr ohne anzuhalten weiter und wird gesucht.
Das Public Viewing sowie die anschliessende EVZ-Meisterfeier am Sonntagabend (1. Mai 2022) verliefen mehrheitlich friedlich. 4 Personen wurden wegen Mitführen und Abbrennen von pyrotechnischem Material vorübergehend festgenommen.
Zwei Personen mussten durch den Rettungsdienst Zug ins Spital eingeliefert werden.
Bei einer Auffahrkollision ist am Montagmorgen (2.5.2022) auf der A52 bei Grüningen grosser Sachschaden entstanden. Wegen des Unfalls ist es während Stunden zu starken Verkehrsbehinderungen gekommen.
Kurz nach 8 Uhr prallte ein Lieferwagen aus bisher nicht restlos geklärten Gründen auf einen stehenden Lastwagen des Unterhaltsdiensts.
Bei einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen ist am späten Sonntagabend (1.5.2022) im Hauptbahnhof Zürich ein Mann mutmasslich mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden.
Fünf tatverdächtige Männer sind verhaftet worden.
Am Sonntag (01.05.2022), um 18:30 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann bei Arbeiten an einem Schaustellerfahrzeug verunfallt. Er fiel aus einer Höhe von rund vier Metern zuerst auf eine Signaltafel und anschliessend auf die Strasse.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (01.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten an der Fürstenlandstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte über das Treppenhaus des Wohn- und Geschäftshauses zur Eingangstür der Firma.
Am Sonntag (01.05.2022), um 17:20 Uhr, ist ein 18-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel verunfallt. Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Ein 18-Jähriger fuhr mit seinem Auto auf der Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel, von Nesslau herkommend in Richtung Wattwil.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun sind der Simmefluetunnel auf der A6 bei Wimmis sowie der Leimerntunnel auf der A8 bei Spiez an der Reihe.
Sie werden jeweils für eine Nacht gesperrt.
Am Samstag verursachte ein betrunkener Autofahrer und Drogeneinfluss im Kanton Luzern mehrere Unfälle. Dem Lenker wurde von der Polizei der Führerausweis abgenommen.
Der 35-jährige Mann fuhr am Samstagmorgen (30. April 2022, kurz vor 08.30 Uhr) mit einem Auto auf der Autobahn A2 in Richtung Norden. Dabei war er alkoholisiert und stand unter Drogeneinfluss (Kokain).
Am Freitagabend ereignete sich in Büron ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Eine Person wurde zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Der Unfall ereignete sich am Freitagabend (29. April 2022) in Büron.
In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Einbrüche und Beschädigungen sowie das Littering auf dem Areal des Bildungszentrums Zofingen (BZZ) massiv.
Der wöchentliche Aufwand des Hauswartteams für die Behebung der Schäden und Verunreinigungen wie auch das Erstellen von Strafanzeigen ist gross. Zudem sind die Kosten für die Behebung von Schäden an den Gebäuden und im Areal des BZZ stark gestiegen.
Mit den steigenden Temperaturen wächst bekanntlich die Lust auf Freiheit und den Wind im Gesicht zu spüren. Eure Maschinen sind startklar, alles gecheckt, Schutzkleidung passt und ab geht’s auf die Land- und Bergstrassen.
Sind wir aber schon fit, haben wir Gas und Bremsen noch im Griff, passt das Kurvenfeeling?
Bereits 1974 war es für die Mitarbeiter der Kantonspolizei Obwalden eine Herausforderung, das Einsatzmaterial in den Fahrzeugen zu verstauen.
Die Griffbereitschaft der einzelnen Einsatzmaterialien musste sowohl damals wie auch heute stets gewährleistet sein.
Der Situationsbericht über den Wolf im Kanton Schwyz blickt auf das Jahr 2021 zurück. Die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Grossraubtier sowie die Entwicklung des Wolfsvorkommens werden erläutert.
Im Jahr 2014 wurde aufgrund einer genetischen Individualanalyse erstmals ein Wolf im Kanton Schwyz nachgewiesen. Seit 2016 unterbreitet das Amt für Wald und Natur (bis 2020 Amt für Natur, Jagd und Fischerei) jährlich einen Situationsbericht zum Wolf.
Ein E-Bikefahrer ist am Sonntagabend (1. Mai 2022) selbstständig gestürzt.
Mit lebensbedrohlichen Verletzungen musste er ins Spital eingeliefert werden.
Am Sonntag, 1. Mai 2022, 15.30 Uhr, war eine 63-jährige Frau auf dem Areal einer Tankstelle an der Oberdorfstrasse in Lachen am Aussteigen, als ihr Auto ins Rollen kam.
Sie versuchte erfolglos einem vor ihr stehenden Fahrzeug nach links auszuweichen.
Gestern Nachmittag ereignete sich in Semsales auf der Route de Babolles ein Verkehrsunfall.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte und eines Wiederbelebungsversuchs verstarb der Radfahrer, der als einziger Schuldiger in Frage kam, noch am Unfallort.
Am 1. Mai ist die Kantonspolizei Zürich am Hauptbahnhof und an weiteren Standorten in der Stadt Zürich im Einsatz gestanden.
Neben dem Schutz der kantonalen Gebäude sorgte die Kantonspolizei für die sichere Abfahrt und Ankunft von gegen 5000 FCZ-Fans am Zürcher Hauptbahnhof.
Am Sonntagmorgen (01.05.2022) ist ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker in Schaan gegen mehrere Eisenpfosten gefahren und hat anschliessend die Unfallstelle pflichtwidrig verlassen.
Gegen 04:15 fuhr der Lenker eines Personenwagens im Alten Riet in Richtung Werkhofstrasse.
Am Sonntagabend (1.5.2022) ist in Lindau beim Brand eines Bürogebäudes hoher Sachschaden entstanden.
Zwei Feuerwehrleute sind bei den Löscharbeiten leicht verletzt worden.
Am Sonntagvormittag, 1. Mai 2022, fand in der Winterthurer Innenstadt nach einer zweijährigen Pause wieder die Kundgebung zum Tag der Arbeit statt.
Die bewilligte Demonstration ist friedlich und aus polizeilicher Sicht problemlos verlaufen.
In Würenlingen (AG) kam es am Samstag, den 30.04.22, zu einem Unfall mit Führerflucht. Die Polizei sucht den Lenker, sowie Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 30. April 2022, kurz nach 14 Uhr, in Würenlingen.
Der offizielle 1. Mai-Umzug 2022 durch die Zürcher Innenstadt mit der Schlusskundgebung auf dem Sechseläutenplatz verlief ohne grössere Zwischenfälle.
Entlang der Umzugsrute kam es zu diversen Farbanschlägen.
Am Nachmittag des 1. Mai 2022 kam es zu unbewilligten Nachdemonstrationen im Langstrassenquartier. Die Stadtpolizei Zürich tolerierte aus Gründen der Verhältnismässigkeit den weitgehend friedlichen Marsch.
Insgesamt wurden sechs Personen festgenommen.
Samstag, 30.04.2022, ereigneten sich diverse heftige spektakuläre Verkehrsunfälle, was die Verkehrspolizei auf Trab hielt. Auf der Autobahn A2 in Richtung Deutschland kam es kurz vor Mittag, zu einer Auffahrkollision, mit mehreren Fahrzeugen, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Es gab eine Verkehrsbehinderung von ca. 1 Stunde.
Kurze Zeit später missachtet ein ortsunkundiger Fahrzeuglenker am Kannenfeldplatz den Rechtsvortritt / Tramvortritt, wobei es zu einer heftigen Kollision kam und der Personenwagen einige Meter nach vorne geschoben wurde.
In Léchelles (FR) ereignete sich am Samstag, den 30.04.22, ein tödlicher Unfall. Der Fahrer verstarb trotz Reanimation.
Am Samstag, 30. April 2022, gegen 1510 h, fuhr ein 81-jähriger Autofahrer von Grolley in Richtung Payerne. Am Dorfausgang von Léchelles kam er aus noch unbekanntem Grund nach links und prallte mit seinem Auto frontal gegen die Eisenbahnbrücke.
Auf der Hochwaldstrasse in Seewen ereignete sich am Samstagnachmittag eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Beide fahrzeuglenkenden Personen wurden zur Kontrolle in Spitäler gebracht.
Am späten Sonntagmorgen gerieten auf einem Parkplatz in der Industriezone in Domdidier mehrere Lastwagen in Brand.
Am Sonntag, 1. Mai 2022, kurz nach 10h00, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg alarmiert, dass auf einem Parkplatz in der Industriezone in Domdidier ein Lastwagen brannte und eine Person Verbrennungen erlitten hatte.
Am Sonntagmittag (01.05.2022) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Rheingoldstrasse in Neuhausen am Rheinfall zu einem Brand auf einem Balkon gekommen.
Dabei entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.