Bei einem Baugeschäft in Kirchleerau brannte vergangene Nacht eine Lagerhalle nieder. Verletzt wurde niemand.
Es entstand grosser Sachschaden. Auskunftspersonen werden gesucht.
Bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen sind am frühen Donnerstagmorgen (28.4.2022) beide Lenker leicht verletzt worden.
Kurz vor 6 Uhr fuhr ein 39-jähriger Fahrzeuglenker auf der Aathalstrasse Richtung Uster.
Am Donnerstag (28.04.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen ihren Fokusbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht. Der Fokusbericht ist ein digitaler Geschäftsbericht.
Er stellt die unbekannteren Seiten der Kantonspolizei St.Gallen vor, wirft einen Blick auf die vorangetriebene Innovation, auf Herausforderungen, blickt zurück in die weitreichende Vergangenheit und wagt einen Blick in die Zukunft.
In der Nacht auf Donnerstag prallte ein Auto gegen eine Randleitplanke.
Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, fuhr die lenkende Person weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden haben in Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden einen professionellen Drogenring ausgehoben. Neun Personen wurden festgenommen.
Sieben Männer und zwei Frauen werden beschuldigt, dass sie in der Zentralschweiz einen organisierten Drogenhandel betrieben haben.
Betreten ausnahmsweise ausdrücklich erlaubt: Am Samstag, 30. April 2022, ist Tag der offenen Baustelle an der Umfahrungsstrasse Wilderswil Einwohnergemeinde Wilderswil.
Nutzen Sie die Gelegenheit, von 10 Uhr bis 15 Uhr hinter die Kulissen dieses regionalen Grossprojekts zu schauen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personen- und einem Lieferwagen ist am Donnerstagnachmittag (28.04.22) in Gockhausen (Gemeindegebiet Dübendorf) erheblicher Sachschaden entstanden.
Beide Fahrzeuglenker blieben unverletzt.
Im Rahmen der dezentralen Standortstrategie, bezogen wir im Februar 2022 unseren neuesten Standort im Feuerwehrgebäude Andelfingen.
Von dort aus erreichen wir rasch die nördlichen Gemeinden unseres Einsatzgebietes.
Am Mittwoch, 27. April 2022, verursachte ein Autofahrer im Birchli, Einsiedeln, nach 18.15 Uhr eine Selbstkollision.
Der 24-Jährige kam von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einer Hausfassade.
Gestern Nachmittag, 27. April 2022, stand die Rega an der Lägern (AG) im Einsatz. Ein Mann war beim Wandern auf dem Gratweg abgestürzt.
Die Feuerwehr transportierte den mittelschwer Verletzten aus dem steilen Gelände zu einem Forstweg, von wo ihn die Rega- Crew der Basis Basel mithilfe der Rettungswinde ausfliegen konnte.
Am Mittwoch, 27. April um 18:10 Uhr, fuhr ein Motorrad, das von einem 76-jährigen Einwohner von Gümmenen (BE) gelenkt wurde, auf der AR A5 in Neuenburg in Richtung Biel.
Kurz nach der Einfahrt Champ-Coco, als er auf der linken Spur fuhr, kollidierte er mit dem Randstein und stürzte auf die Fahrbahn.
Am Mittwoch, den 27. April 2022, gegen 15:00 Uhr, kam eine Autofahrerin, die auf der Rue des Planchettes in Richtung Fontenais fuhr, aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, von ihrer Fahrbahn ab.
Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in einen Metallzaun über dem Fluss Bacavoine.
Zur Zeit ist die Schweiz Teil der internationalen Cyber-Übung "Locked Shields", die vom Cooperative Cyber Defence Center of Excellence in Tallinn organisiert wird.
Cyber-Fachkräfte der Schweizer Armee trainieren dabei mit Teams aus 33 Nationen die Abwehr von Cyberangriffen in einem hybriden Konflikt.
Die Kantonsstrasse Schwellbrunn–Dicken soll auf dem Abschnitt Hirschen bis Parkplatz Sitz ausgebaut werden. Mit einem Trottoir wird die Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger verbessert. Das Projekt wurde genehmigt und zur Planauflage freigegeben.
Die Kosten betragen rund 4,9 Millionen Franken und werden vom Kanton und der Gemeinde Schwellbrunn getragen.
Nachdem gestern kühlere und feuchte Polarluft das Wetter im Alpenraum dominierte, brachte uns ein Hoch über den Britischen Inseln den Frühling zurück.
Nach einem auf der Alpennordseite teils nebligen Start brachte die Sonne wieder wärmere Temperaturen, wenn auch durch die Bise etwas gedämpft.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt.
Diese bedingen Sperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten. Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Zwischen Sonntag (24.04.2022) und Montag (25.04.2022) wurde in Vaduz ein Weidezaun beschädigt.
Eine unbekannte Täterschaft beschädigte einen fest in den Boden eingeschlagenen Holzzaunpfahl eines Weidezauns, indem sie ihn auf Bodenhöhe abbrach.
Aufgrund eines Hinweises haben die Kantonspolizei sowie die Gemeinde Rue gestern die illegale Ablagerung von rund 100 Altreifen in Blessens festgestellt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Auf der Autostrasse in Rothenbrunnen ist am Dienstag ein Autolenker in einer Baustelle mit einem Aufpralldämpfer kollidiert. Sein Auto überschlug sich und der Lenker verletzte sich leicht.
Der 78-Jährige fuhr um 18.10 Uhr von Thusis kommend auf der Nordspur der Autostrasse A13 in Richtung Isla Bellatunnel.
Am Dienstagnachmittag hat die Luzerner Polizei in Kriens einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen.
In seiner Wohnung wurden Drogen sichergestellt.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbipp in Fahrtrichtung Zürich hat sich am Mittwochmorgen, 27. April 2022, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Dabei sind zwei Fahrzeuglenkerinnen leicht verletzt worden.
An seiner Sitzung vom 27. April 2022 hat der Bundesrat den Bericht „Sexuelle Belästigung in der Schweiz: Ausmass und Entwicklung“ verabschiedet. Dies in Erfüllung des Postulats Reynard 18.4048. Er hält fest, dass sexuelle Belästigung ein verbreitetes Phänomen ist, bei dem die statistische Erfassung aber noch verbessert werden kann.
Der Bundesrat unterstreicht zudem die Bedeutung der Unterstützung von Betroffenen.
Um für den Polizeiberuf bestens gewappnet zu sein, lernten unsere Aspirantinnen und Aspiranten in diesem Monat unter anderem was bei einer Personensuche zu tun ist.
Es galt zum Start eine kleine Materialschlacht auszufechten: mit Markierspray, Markierbändern und vielem mehr. Dazu gab’s dann eine ausführliche Instruktion.
Heute Vormittag kam es in der Zivilschutzunterkunft Pünt zu einem kleinen Brand, welcher von einem Lufterhitzer ausging.
Die Stützpunktfeuerwehr und die Stadtpolizei Uster mussten einen Teil der Zürichstrasse sperren. Es kamen keine Personen zu schaden.
Imagefilm der Kantonspolizei Nidwalden, erstellt in Zusammenarbeit mit der Sooli Film GmbH, Stans, im Jahr 2021.
Das knapp vierminütige Video widerspiegelt den Leitgedanken der Kantonspolizei Nidwalden, für ihre Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr oder eben – so ihr Slogan – "Immer da" zu sein.
Am Dienstag stiess eine Fahrradlenkerin mit einer E-Bike-Fahrerin zusammen. Ohne sich um die verletzte Fahrradlenkerin zu kümmern fuhr die unbekannte E-Bike-Fahrerin davon.
Auskunftspersonen werden gesucht.
Neben der rein physikalischen Reduktion des mittleren Schallpegels verringert Tempo 30 die empfundene verkehrsbedingte Lärmbelästigung zusätzlich um rund 2 Dezibel am Tag und 4 Dezibel in der Nacht.
Das hat eine Studie des Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) und des Bundesamts für Umwelt (BAFU) ergeben. Nun soll die Studie auf die ganze Schweiz ausgeweitet werden.
Unfälle bei der Trendsportart Bouldern haben sich in den letzten fünf Jahren von 300 auf über 1000 mehr als verdreifacht.
Vor allem 25- bis 34-Jährige verletzen sich. Die Versicherungen können unter Umständen Leistungen kürzen.
Am Dienstag (26.04.2022), kurz nach 21:15 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 20-jährigen Mann angehalten.
Dieser wird verdächtigt, sich zuvor in fahrunfähigem Zustand mit einem entwendeten Auto nach einer Geschwindigkeitsübertretung einer Kontrolle entzogen zu haben.
Am Dienstag (26.04.2022), um 18:50 Uhr, ist das Auto eines 34-Jährigen an der Burgauerstrasse mit einem Kandelaber kollidiert. Der Fahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Dienstag prallte in Boswil ein führerloses Auto in einen Vater mit seinen zwei Söhnen.
Der 2-jährige Knabe wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.
In der Nacht auf Dienstag stieg in Brugg ein zunächst unbekannter Mann in ein Coiffeur-Geschäft ein.
Auf der Fahndung nahm die Grenzwache ein Mann aus Afghanistan unter dringendem Tatverdacht fest.
Am Sonntagnachmittag, 24.04.2022, ist auf dem Vitaparcours ein Biker mit einem Jogger zusammengestossen. Dadurch kam der Jogger zu Fall und zog sich Verletzungen zu.
Der Zweiradfahrer hat sich nicht um den Verunfallten gekümmert und ist weitergefahren.
Am Dienstag, 26. April 2022, kurz vor 12.00 Uhr, beabsichtigte der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern vom Coop Pronto Shop in die Gotthardstrasse in Richtung Altdorf Dorf einzubiegen.
Dabei übersah er den Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern, welcher auf der Gotthardstrasse in Richtung Schattdorf unterwegs war.
Wetter stimmt – Temperatur stimmt! Die Motorradsaison ist bereits in vollem Gange.
Die Kantonspolizei Graubünden wird auch in dieser Saison wieder aktive Unfallprävention leisten.
Am Montag, 25.04.2022, um 17:40 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Horburgstrasse / Riehenring ein Verkehrsunfall.
Dabei missachtete eine 52-jährige Personenwagen-Lenkerin das Signal "Kein Vortritt" und kollidierte seitlich mit einem weiteren Personenwagen.
Am Montag, 25.04.2022, ca. 16:00 Uhr, ereignete sich in Basel in der Güterstrasse auf der Höhe der Liegenschaft 276 ein Verkehrsunfall.
Dabei streifte ein Personenwagen ein korrekt parkierten Lieferwagen.
Am Dienstag, den 26. April 2022 um 09:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 28-jährigen Einwohner von Les Fins in Frankreich gesteuert wurde, von Les Gardot in Richtung Bas-du-Cerneux.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Fahrzeug, das von einer 36-jährigen Frau aus La Brévine gelenkt wurde und auf der Kantonsstrasse landete.
Am Dienstag, 26. April um 06:20 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 22-jährigen Einwohnerin von Biel gesteuert wurde, von Corcelles in Richtung Montmollin.
In einer Linkskurve schnitt ein unbestimmtes, weisses Fahrzeug, das in Richtung Corcelles fuhr, die Kurve.
Die vergangenen, nassen Tage lassen uns und die Natur beruhigt auf die bevorstehenden, sonnigen (mindestens drei) Frühlingstage schauen.
Somit dürfte es in den Niederungen am Ende der Woche überall grün sein und in den Berglagen der Frühling eintrudeln.
In der Nacht Montag, 25. April 2022, hat die besenderte Wölfin in Elm ein Lamm auf einer ungeschützten Weide getötet.
Die Wölfin war vorher während längerer Zeit in den Kantonen Uri und Schwyz unterwegs.
Am Dienstag, 26.04.2022, 12.44 Uhr, ereignete sich auf einem Bahnübergang in Glarus eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem S-Bahn-Zug der SBB.
Der Lenker eines Personenwagens war von der Gemeindesammelstelle Ygrubenstrasse in Richtung Zentrum Glarus unterwegs.
Am Samstagabend blieb ein Personenwagen in Uster im Gleisbereich stecken. Der heranfahrende Zug konnte noch rechtzeitig abbremsen.
Der verantwortliche Lenker wird zur Anzeige gebracht.
Am Montag, (25.04.2022) ist es in Vaduz zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Gegen 14:00 Uhr fuhr ein Mann auf der Äulestrasse in südliche Richtung, als er die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor und mit einem Eisenpfosten am rechten Strassenrand kollidierte.
Auf dem Schiessplatz Wichlen im Kanton Glarus fand am Mittwoch, 20. April 2022, im Rahmen der Schulkommandanten und Führungsgehilfen-Ausbildung des Chefs Kommando Ausbildung eine Waffenwirkungs-Demonstration statt.
Das Ausbildungszentrum der Armee (AZA) präsentierte den Schulkommandanten aller Truppengattungen und deren Führungsgehilfen einen grossen Teil der Waffensysteme der Bodentruppen im scharfen Schuss.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.