Die Landstrasse (Kantonsstrasse) im Bereich Ussbühl in Bilten wird umfassend saniert. Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt.
Die Landstrasse im Bereich Ussbühl in Bilten weist mehrere Schwachstellen auf.
Heute Dienstagnachmittag, 31. Mai 2022, fand in der Kirche St. Peter die feierliche Übergabe des Kommandos der Stadtpolizei Zürich statt.
Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart setzte Oberst Beat Oppliger als neuen Kommandanten und Nachfolger von Oberst Daniel Blumer ein, der nach neun Jahren als Kommandant der Stadtpolizei Zürich in den Ruhestand geht. Zudem wurden 17 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereidigt.
Der Grosse St. Bernhard-Pass wurde heute Dienstag, den 31. Mai, um 11:00 Uhr für den Verkehr freigegeben.
Die Eröffnungszeremonie fand in Anwesenheit einer Delegation der kantonalen und kommunalen Behörden des Entremont sowie von Vertretern der Behörden der autonomen Region Aostatal statt. Die Passstrasse bleibt in der Regel jeweils bis Mitte Oktober befahrbar.
Unter realitätsnahen Übungsbedingungen fanden an den letzten beiden Maiwochenenden Heissausbildungen statt.
Die Milizfeuerwehren Brandcorpskompanie Bern-Ost und Bolligen, von Schutz und Rettung Bern, vertieften in den Einsatzübungen gemeinsam ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Brandbekämpfung und rund um den Atemschutz.
Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn konnte dank einer Zeugenaussage geklärt werden.
Die Ermittlungen haben ergeben, dass einer der Beteiligten eine Falschaussage gemacht hat. Der Mann wird zur Anzeige gebracht.
Am Dienstag, 31.05.2022, 11.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs.
Jedes Jahr werden in Zürich rund 70 Rettungsringe gestohlen oder beschädigt.
Deshalb kontrollieren unsere Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei wöchentlich die Rettungsstationen.
Die Zeichen stehen auf Abschied: Mit dem Bezug des neuen Polizei- und Justizzentrums verlässt die Kantonspolizei derzeit schrittweise das Kasernenareal in Zürich.
Gut zwei Drittel der künftigen Belegschaft arbeiten bereits im PJZ.
Der Kanton Solothurn verstärkt die Unterstützung von Gewaltopfern. Das Angebot an Schutz- und Notfallplätzen sowie die Betreuung für Opfer von Gewalt wird erweitert.
Dazu arbeitet der Kanton noch enger mit der Organisation „Trafficking.ch“ zusammen.
Die Kantonspolizei Thurgau informiert ab nächster Woche in Einkaufszentren in Amriswil und Kreuzlingen über die Polizeiausbildung.
Bei den Standaktionen können Interessierte direkt mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch kommen.
Werden Hunde in der warmen Jahreszeit im Auto zurückgelassen, droht ihnen schon nach kurzer Zeit der Hitzetod. Innert Minuten können die Temperaturen im Fahrzeug auf bis zu 80 °C ansteigen.
Diese Punkte müssen aufmerksame Passanten aus rechtlicher Sicht beachten, wenn sie Hunde auf eigene Faust befreien wollen.
Der Direktionsbereich Internationale Rechtshilfe des Bundesamtes für Justiz (BJ IRH) hat am 31. Mai 2022 seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht.
Ein Schwerpunktthema ist die akzessorische Rechtshilfe an die USA. Nebst herkömmlichen Rechtshilfeersuchen wegen Bestechung, Betrug oder Geldwäscherei ist BJ IRH in den letzten Jahren zunehmend mit Ersuchen im Bereich der Cyberkriminalität konfrontiert.
Vom Montag (30.05.2022) bis Freitag (03.06.2022) führt die Schaffhauser Polizei im Kanton Schaffhausen Radfahrerprüfungen durch.
Sie bittet diesbezüglich die VerkehrsteilnehmerInnen um Rücksicht und erhöhte Aufmerksamkeit.
Am frühen Montagabend fuhr ein Lieferwagen auf der Fruttstrasse im Melchtal talwärts in Richtung Stöckalp.
Auf Höhe obere Stöck geriet das Fahrzeug aus unbekannten Gründen von der Strasse ab, kollidierte mit mehreren Bäumen, überschlug sich und kam unterhalb der Strasse im Wiesland zum Stillstand.
Am Montagabend (30.05.2022) brannte eine Thujahecke an der Schubertstrasse ab. Der Liegenschaftsbesitzer hatte vorgängig Unkraut mit einem Abflammgerät entfernt.
Dabei ist wahrscheinlich ein Funken in die Hecke gesprungen und es kam zum Brand. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Am Dienstag, 7. Juni 2022 startet das kantonale Tiefbauamt mit der Sanierung der Rapperswilerstrasse auf dem Ricken in Gommiswald.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2022.
Zwischen alter Aarauerstrasse und Bifangstrasse in Olten wurde am späten Montagnachmittag eine Fahrradlenkerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt.
Am Montag, 30. Mai 2022, gegen 16.40 Uhr, beabsichtigte ein Autofahrer in Olten von der alten Aarauerstrasse nach links in die Bifangstrasse einzubiegen.
Am Montag (30.05.2022), kurz nach 06:20 Uhr, ist es auf der Mooswiesstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem 42-jährigen Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde dabei am Fuss verletzt.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (30.05.2022) sind unbekannte Täterschaften in der Halsgasse in ein Restaurant und in der Alte Jonastrasse in einen Imbiss-Stand eingebrochen.
Die Täterschaften wuchteten jeweils die Eingangstüren auf und gelangten dadurch in die Innenräume.
Am Montag (30.05.2022), um 13:05 Uhr, hat eine 51-jährige Frau in alkoholisiertem Zustand einen Selbstunfall auf der Autobahn A1 verursacht.
Das Auto der 51-Jährigen prallte gegen drei Absperrbaken einer Baustelle. Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (30.05.2022), um 18:35 Uhr, ist es auf der Feldrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 37-jähriger Motorradfahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Montag (30.05.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 31-jährige Frau wurde beim Unfall leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am letzten Montag wurde eine Familie an ihrem Wohnort überfallen und gefesselt. Die Geschädigten blieben unverletzt.
Die Kantonspolizei Aargau sucht Auskunftspersonen.
Zwischen Mittwochnachmittag (25.05.2022) und Montagmorgen (30.05.2022) hat eine unbekannte Täterschaft mutwillig zehn Wegleuchten in Stein am Rhein beschädigt.
Dabei verursachte sie einen Sachschaden in der Höhe mehrerer Tausend Franken.
Am Montagabend ist auf der Julierstrasse in Lantsch/Lenz ein Motorradfahrer mit einer Leitplanke kollidiert.
Er wurde bei diesem Unfall schwer verletzt.
Die Anlauf- und Fachstellen Extremismus von Basel-Stadt, Bern, Genf und Winterthur haben gemeinsam das Handbuch „Radikalisierung in der Schweiz“ erarbeitet.
Es bietet eine umfangreiche Sammlung von Praxiserfahrungen und legt erstmals Qualitätskriterien fest für die Beratung in der Extremismusprävention in der Schweiz.
Von Mittwoch, 1. Juni 2022, 22 Uhr, bis Donnerstag, 2. Juni 2022, 5 Uhr, sind der Bucheggtunnel und der Hirschwiesentunnel durchgehend in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadtauswärts via Bucheggplatz, Bucheggstrasse, Schaffhauserstrasse und Hirschwiesenstrasse.
Bei einem Arbeitsunfall mit einem landwirtschaftlichen Traktor hat sich in Saland am Montagnachmittag (30.05.2022) der Lenker schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 15:30 Uhr fuhr ein 86-jähriger Mann mit einem landwirtschaftlichen Traktor mit Ladewagen auf einer stark abschüssigen Wiese um Heu zuladen.
Vorgestern, am späten Sonntagnachmittag, kollidierte im Tunnel Giswil ein Autofahrer mit dem rechtsseitigen Bankett.
Das Fahrzeug erlitt dadurch zwei platte Reifen und war nicht mehr fahrbar.
Ab dem 1. Juni 2022 können einfache Delikte mit Tatort Appenzell Innerrhoden auf der Webseite „www.suisse-epolice.ch“ angezeigt werden.
In der kantonalen Verwaltung von Appenzell Innerrhoden wird die Digitalisierung weiter vorangetrieben.
Am Freitag, 3. Juni 2022, 10.00 Uhr, wird mit dem Susten (2224 Meter über Meer) der letzte Urner Alpenpass für den Verkehr freigeben.
Zum Vergleich: im letzten Jahr konnte die vor 75 Jahren erbaute Alpenstrasse zwischen den Kantonen Uri und Bern über den Sustenpass am 26. Juni geöffnet werden.
Am Montagabend, 30. Mai 2022, ist in Altendorf ein Fussgänger bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden.
Der 55-Jährige musste vom Rettungsdienst hospitalisiert werden. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Auf dem 2002 eröffneten Autobahnabschnitt der A5 zwischen Lengnau und Luterbach werden einige Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erneuert.
Im Tunnel Spitalhof werden diverse Arbeiten durchgeführt wie der Ersatz der Beleuchtungen sowie Videoanlagen und Massnahmen an den SOS-Alarmkästen.
Am Montag, den 30. Mai 2022, kam ein Mann am Steuer seines Rasentraktors in Les Diablerets ums Leben.
Der Fahrer des Traktors verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich auf ihn stürzte. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Am Montag, 30. Mai 2022 um 08:25 Uhr fuhr ein von einem 29-jährigen Einwohner von Oberkulm/AG gelenktes Auto auf der rechten Spur der A5 in Neuchâtel, Chaussée Lausanne.
Auf der Höhe der Ausfahrt Champ-Coco kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 60-jährigen Mann aus Tramelan/BE gelenkt wurde, der gerade verkehrsbedingt abgebremst hatte.
Aufgrund der Durchfahrt des Radrennens Gran Fondo 2022 ist am Samstag, den 4. und Sonntag, den 5. Juni 2022 auf einigen Strassen im Kanton Waadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am frühen Montagmorgen (30.05.2022) ist im Kreisel Chrüzstrasse in Bülach ein beladener Fahrmischer beim Verlassen des Kreisels zur Seite gekippt.
Der Fahrer hat sich dabei leichte Verletzungen zugezogen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (29.5.2022) auf der A3 bei Thalwil einen Raser und auf der A1 bei Rümlang einen Schnellfahrer gestoppt.
Ein 20-jähriger Schweizer bedrängte mittels ungenügendem Abstand und Aufblenden lassen der Scheinwerfer kurz vor 21.30 Uhr auf der Überholspur der A3 bei Thalwil in Fahrtrichtung Chur ein neutrales Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Zürich. Nachdem das Polizeifahrzeug auf den Normalstreifen wechselte, beschleunigte der junge Mann sein Fahrzeug. Die Verkehrspolizisten starteten umgehend eine Nachfahrmessung. Trotz einer Geschwindigkeit von bis zu 249 km/h, konnten die Polizisten den Raser erst einholen, als er sein Auto abbremste, um die Autobahn zu verlassen.
Zwischen Hessigkofen und Gächliwil wurde am Montag eine Fahrradlenkerin beim Einbiegen auf die Strasse von einem Auto erfasst. Sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Heute Nachmittag kam es in einer WC-Anlage im Schulhaus Pestalozzi in Stans zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Schüler und Lehrpersonen blieben unverletzt.
Die Brandursache ist noch unbekannt.
Am Mittwoch findet in Bern ein Konzert von Elton John statt. Im Raum Wankdorf ist daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Montagmittag ist in einem Ferienhaus in Faulensee ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden. Der Brand wird untersucht.
Am Montagvormittag, 30. Mai 2022, führte die Kantonspolizei Schwyz in Pfäffikon eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Dabei stellten sie bei einem Sattelmotorfahrzeug eine Überschreitung des zulässigen Höchstgewichts um 1016 kg fest, was 12.5 Prozent entspricht.
Am Samstagnachmittag, 28. Mai 2022, verunfallte auf der Gempenstrasse in Nuglar ein Fahrradfahrer.
Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen werden.
Am vergangenen Wochenende wurden von der Kantonspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet. Drei Lenker begangen dabei ein Raserdelikt.
Die Kantonspolizei Zürich hat in den Bezirken Affoltern, Dietikon und Horgen gezielte Aktionen gegen Lenkerinnen und Lenker von übermässig lärmverursachenden Motorfahrzeugen durchgeführt.
51 Fahrzeuge sind stillgelegt worden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.