Im Jahr 2021 haben die Schweizer Strafverfolgungsbehörden und der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) insgesamt rund 11 Prozent weniger Überwachungsmassnahmen beim Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr (Dienst ÜPF) angeordnet.
Um rund 18 Prozent gestiegen ist die Anzahl Auskünfte zu Fernmeldeanschlüssen.
Am Freitag (22.04.2022) ist es in Vaduz zu einem Brand in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses gekommen. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Kurz vor 11:00 Uhr geriet ein Elektroroller aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Eine Anwohnerin wurde auf die Rauchentwicklung aufmerksam und alarmierte die Landespolizei.
Am Donnerstag (21.04.2022), um 07:30 Uhr, ist es an der Schützenwiese zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 27-jährige Frau zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Sie konnte selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Am Donnerstagabend, 21. April 2022, ertappte die Stadtpolizei Zürich einen Mann beim Zerkratzen von parkierten Autos.
Um 22 Uhr parkierte ein Fahnder der Stadtpolizei Zürich sein ziviles Fahrzeug an der Kalkbreitestrasse.
Albin Hugentobler tritt per 1. Mai 2022 die Stelle als Abteilungsleiter der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt an, weiterhin im Rang eines Leutnants.
Der 45-Jährige war zuletzt seit 2020 Leiter der Abteilung Verkehrsrecht.
Zwei Jugendliche haben versucht, sich mit einer rasanten Autofahrt einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Die beiden Teenager konnten wenig später festgenommen werden. Sie müssen sich vor der zuständigen Jugendanwaltschaft verantworten.
Am Donnerstag (21.04.2022), kurz nach 10:00 Uhr, hat ein Auto auf einem Parkplatz an der Zürcherstrasse zu brennen begonnen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag (21.04.2022), kurz nach 14:25 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A13 mit einem Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei St.Gallen kollidiert.
Das Patrouillenfahrzeug signalisierte einen abgesperrten Streckenabschnitt und war auf dem rechten Fahrstreifen abgestellt. Es wurde niemand verletzt.
Am Donnerstagabend (21.04.2022) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Es kam zu einem Folgeunfall, weil ein Autofahrer den Unfall zu spät bemerkte.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag (21.04.2022) ist auf der St.Georgen-Strasse ein Velofahrer nach einem Schwächeanfall gestürzt.
Er verletzte sich eher leicht und musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Donnerstagmorgen (21.04.2022) ist es auf der Oberstrasse zu einem Auffahrunfall gekommen.
Dabei verletzte sich ein Lieferwagenlenker unbestimmt und musste ins Spital eingeliefert werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Im Mai 2022 treten Änderungen bei der Erweiterten Blauen Zone (EBZ) in Kraft. Es werden neue Gebiete in die EBZ integriert und Grenzanpassungen vorgenommen. Der bestehende EBZ-Sektor 9 wird durch das Bruggwaldquartier erweitert.
Zudem werden der östliche Teil des Sektors 9 und das Wohngebiet Kesselhalden dem neuen EBZ-Sektor 12 zugeteilt. Die Markierungsarbeiten sind ab 3. Mai 2022 vorgesehen
Heute Freitag, 22. April 2022, kurz vor 01.00 Uhr, fuhr ein Mofalenker auf der Dorfstrasse in Seelisberg in Richtung Emmetten.
Im Bereich Sonnenberg kollidierte der 72-Jährige aus derzeit ungeklärten Gründen mit einer Baustellenabsperrung. In der Folge kam er zu Fall und blieb verletzt am Boden liegen.
Am Donnerstagabend, 21. April 2022, kurz vor 20.00 Uhr, ereignete sich in der Einfahrt Liestal Süd / A22, Fahrtrichtung Basel, eine seitliche Kollision zwischen zwei Personenwagen. Personen wurden keine verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Unfall mit zwei Feuerwehrfahrzeugen ist am Mittwochabend ein Motorradlenker ums Leben gekommen.
Das Motorrad des 37-Jährigen geriet in einer scharfen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte es ein entgegenkommendes Universallöschfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Horgen.
Das Vorhaben auf dem Westabschnitt der Henzmannstrasse hat politisch einen langen Weg hinter sich. Dabei geht es einerseits um die Sanierung der Strasse und andererseits um das Tempolimit.
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Henzmannstrasse wünschen sich nicht nur eine Sanierung, sondern auch mehrheitlich eine Verkehrsberuhigung mittels Tempo 30.
Bei der Kontrolle eines Kleinbusses mit Anhänger stiessen Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit unter anderem auf mehrere Schachteln mit Waschpulver.
Darin versteckt: 44 mutmasslich gestohlene Smartphones.
Gestern frühmorgens kam eine Automobilistin in einer Kurve in Montagny von der Strasse ab, ihr Fahrzeug überschlug sich und kam auf einem Feld zum Stillstand.
Die verletzte Lenkerin wurde von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen und von den Rettungssanitätern versorgt. Der Strassenabschnitt musste für den Verkehr gesperrt werden.
General Mag. Robert Brieger, der Chef des Generalstabs des österreichischen Bundesheers, empfängt den Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, zu einem Arbeitsbesuch in Österreich.
Der Arbeitsbesuch von Korpskommandant Süssli bei General Mag. Brieger findet vom 21. bis 23. April in Innsbruck statt.
Bei einem Unfall ist am Donnerstagmorgen ein Motorradfahrer erheblich verletzt worden.
Der 17-Jährige war auf der Hauptstrasse von Rheinklingen in Richtung Diessenhofen unterwegs.
Am Ostermontag verunfallte ein Radfahrer auf der Strecke von Gishubel und Bruwald in Grosswangen. Der Mann erlitt erhebliche Kopfverletzungen. Der genaue Unfallhergang und die Ursache sind nicht bekannt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die interne Ämtervernehmlassung für die beiden Bauprojekte „Kreisel Industrie“ und „Unterhalts- und flankierende Massnahmen Brünigstrasse“ ist abgeschlossen. Diese hat mehr Zeit als geplant in Anspruch genommen.
Entsprechend werden sich die Planauflage und der Baustart um wenige Monate verschieben.
Am Donnerstag (21.04.2022), um 09:35 Uhr, haben zwei unbekannte Männer einen Raubüberfall auf eine Goldschmiede an der Kronenstrasse verübt.
Einer der Täter betrat das Verkaufsgeschäft und bedrohte den Ladenbesitzer mit einer Waffe, woraufhin auch der zweite Täter den Laden betrat. Die beiden Unbekannten erbeuteten Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Franken und flüchteten. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, 20. April 2022, raubten zwei unbekannte Männer einen Fussgänger im Kreis 9 aus und flüchteten anschliessend mit einem Elektroroller. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen war kurz nach 21.30 Uhr ein Fussgänger auf der Bachwiesenstrasse in Richtung Hasenrain unterwegs. Auf der Höhe des Gemeinschaftszentrums Bachwiesen begegnete er zwei jungen Männern auf einem Elektroroller.
Am Mittwochabend hat sich in St. Moritz eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Linienbus ereignet.
Eine Buspassagierin wurde dabei verletzt.
Ein Autofahrer ist auf der Autobahn durch den abgesperrten Baustellenbereich gefahren und hat dabei mehrere Bauarbeiter gefährdet.
Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
In Eschen wurde beim Jugendtreff eine Fensterscheibe mutwillig beschädigt. Es werden Zeugen gesucht.
Zwischen Mittwoch (20.04.2022), ca. 19:15 Uhr und Donnerstag (21.04.2022), 08:15 Uhr schlug eine unbekannte Täterschaft eine Fensterscheibe beim Jugendtreff ein.
Am Mittwochnachmittag kam es in Triengen zu einem tödlichen Unfall. Ein Mann dürfte aufgrund einer medizinischen Ursache von einem Traktor gestürzt und von diesem überrollt worden sein.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Beim Brand in einem Firmengebäude ist am späten Mittwochabend (20.4.2022) in Uster ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Die Jugendkriminalität im Kanton Zürich ist erneut angestiegen. Auch die Jugendgewalt hat zugenommen.
Ein Rückblick auf die letzten fünf Jahre zeigt, dass der Anstieg neben Gewaltstraftaten insbesondere auch leichte und mittelschwere Delikte umfasst.
Gestern Morgen, kurz vor 07:00 Uhr kam es auf der Glaubenbergstrasse in Stalden zu einem Selbstunfall.
Der 21-jährige Lenker, ein Deutscher Grenzgänger, kam unterhalb des Langis von der Strasse ab und kollidierte nach rund 130 Metern mit einem Baum. Der Lenker blieb unverletzt.
Die Stadtpolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft weitere zehn junge Männer ermittelt, die im Oktober 2021 am Zürcher Fussballderby in den Platzsturm oder die Fackelwürfe involviert waren.
Am Samstagabend, 23. Oktober 2021, nach dem Fussballderby zwischen dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich begaben sich mehrere dutzend vermummte Anhänger des FCZ auf die Tartanbahn vor den Sektor der GC-Fans und warfen mehrere brennende Fackeln in Richtung der GC-Fans.
Die Brücke beim Anschluss Spiez, auf der die A6 vom Spiezwilertunnel her die A8 überquert, wird seit Anfang April 2022 saniert.
Nun wird für die nächste Bauphase eine neue Verkehrsführung eingerichtet, wodurch es zu Sperrungen kommt. Auch auf der A6 bei Wimmis sowie beim Leissigentunnel kommt es für verschiedene Arbeiten zu Sperrungen.
Im Zusammenhang mit Einbruchdiebstählen im Oberengadin und in Davos ist es der Kantonspolizei Graubünden gelungen, einen von zwei öffentlich zur Fahndung ausgeschriebenen mutmasslichen Einbrechern festzunehmen.
Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
An der Unterlachenstrasse wurde ein Velosack realisiert.
Velosäcke verbessern die Sichtbarkeit von Velofahrenden bei Rotphasen und ermöglichen ein sicheres Vorausfahren über Kreuzungen, bei welchen Autofahrende in mehrere Richtungen ausfahren dürfen.
Der Roller ist ein beliebtes Fahrzeug, um sich in der Stadt fortzubewegen, zur Arbeit zu fahren oder für eine kleine Spritztour.
Die Kantonspolizei lanciert eine Präventionskampagne und sensibilisiert dabei auf die Themen: Ausrüstung, Verhalten und Lärmbelästigung.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmittag (19.04.2022) ist es in einer Schrebergartenanlage an der Freudenaustrasse insgesamt zu 13 Einbrüchen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den 13 Schrebergartenhäuschen.
Am Mittwoch (20.04.2022), kurz nach 16:15 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 28-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Rahmen der regelmässigen Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten wird der Seelisbergtunnel in den Wochen 17 und 18 jeweils nachts im Gegenverkehr geführt.
Von Montagabend, 25. April, bis Freitagmorgen, 29. April 2022, wird die Südröhre jeweils von 19.30 bis 5.00 Uhr gesperrt und der Verkehr durch die Nordröhre geleitet.
Mitarbeitende des Lernverbands führten kürzlich gemeinsam mit der Verkehrspolizei eine Verkehrskontrolle bei der Autobahneinfahrt Wolf durch.
Die Polizei musste einige Ordnungsbussen ausstellen, unter anderem wegen fehlenden Autobahnvignetten oder fahren ohne Licht tagsüber.
Ein unbekannter schwarzer Ford Fiesta prallte, kurz vor der Passhöhe der Staffelegg, gegen einen Inselschutzpfosten.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr die lenkende Person weg. Das Fahrzeug dürfte einen grösseren Schaden aufweisen.
Kurz nach 21:30 Uhr fuhr ein 37 Jahre alter Motorradlenker auf der Zugerstrasse Richtung Hirzel.
In einer scharfen Rechtskurve, der sogenannten Änderliholzkurve, geriet sein Motorrad aus bislang nicht bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
In den vergangenen Tagen registrierte die Polizei Basel-Landschaft, im Rahmen von mobilen Geschwindigkeitskontrollen, in Laufen BL einen Motorradlenker und in Maisprach BL einen Personenwagenlenker, welche mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs waren.
Am Montag, 18. April 2022, ergab die Messung auf der Breitenbachstrasse in Laufen BL, nach Abzug der gesetzlichen Toleranz, eine Geschwindigkeitsübertretung von 72 km/h; auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 80 km/h zulässig.
Ein sogenannter Sattelpunkt war heute in den oberen Luftschichten für unser Wetter bestimmend.
Dieser zeichnet sich durch ausgesprochen wenig Dynamik aus.
Am Ostermontag ist der Rückreiseverkehr vor dem Gotthard-Südportal erneut ins Stocken geraten.
Um 14:00 Uhr betrug die Staulänge acht Kilometer. Die Reisenden mussten mit bis zu eineinhalb Stunden Zeitverlust rechnen.
Am Mittwoch, 20.04.2022, 12.20 Uhr, kam es auf der Bösbächialp oberhalb von Luchsingen zu einem Arbeitsunfall.
Der Unfall ereignete sich bei Wartungsarbeiten an einer Seilbahn.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.