Bei einem Verkehrsunfall hat sich am Montagnachmittag (28.3.2022) in Wädenswil eine Motorfahrzeuglenkerin schwere Verletzungen zugezogen.
Gegen 14.30 Uhr fuhr eine 55-jährige Frau mit ihrem dreirädrigen Motorfahrzeug auf der Autobahn A3 Richtung Chur.
Das Jahr 2021 war geprägt von einem intensiven Tempo in einer ständig schwankenden, pandemischen Situation. Die Kantonspolizei arbeitete unter Hochdruck und konnte dank ihrer raschen Anpassungsfähigkeit alle ihre Aufgaben erfüllen.
So zieht sie eine ermutigende Bilanz ihrer Tätigkeit, die insbesondere einen starken Anstieg der Cyberkriminalität sowie eine intensive Arbeit bei der Behandlung von Sittlichkeit und Misshandlungen registrierte.
Die Zahl der Straftaten im Kanton Thurgau hat 2021 um 11 Prozent zugenommen und ist damit wieder auf dem Stand vor der Corona-Pandemie.
Mehr Delikte gab es bei der "digitalen Kriminalität".
Im Kanton Solothurn wurden 2021 insgesamt 17'493 Straftaten polizeilich erfasst, 967 (-5,2 %) weniger als im Vorjahr. Zurückgegangen sind insbesondere die Gewaltstraftaten und erneut die Zahl der Einbruchdiebstähle.
Die Aufklärungsquote stieg leicht. Erfolge konnten auch in Zusammenhang mit Fahrraddiebstählen und gegen Drogenhandel erzielt werden. Zugenommen hat erneut die Zahl der Straftaten, die im digitalen Raum begangen wurden. Alle Daten finden sich unter polizei.so.ch.
Die St.Georgen-Strasse ist ab Dienstagabend, 29. März 2022, auf unbestimmte Zeit gesperrt. Dies zum Schutz der Amphibien, welche sich auf der jährlichen Wanderung befinden.
Beim Wenigerweiher in St.Gallen dürfte mit dem angekündigten Regen die Amphibien-Wanderung kurz bevorstehen. Damit die Tiere sicher die Strasse überqueren können, ist die Durchfahrt der St.Georgen-Strasse ab Dienstag, 29. März, täglich von 18 bis 7 Uhr durch eine automatische Schrankenanlage gesperrt.
Am Montagmorgen (28.03.2022) hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Beringen gebrannt. Durch die alarmierte Feuerwehr WVO (Wehrverband Oberklettgau) konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Die betroffene Bewohnerin wurde zwecks medizinischer Überprüfung mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
In Bern hat es am Montagmorgen in einer Wohnung eines Wohnblocks beim Bahnhof Wankdorf gebrannt.
Im Zuge der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung eine leblose Frau auf. Eine weitere Frau wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Ermittlungen zu den Umständen und der Ursache des Brandes wurden aufgenommen.
Im Verlaufe der letzten Woche, evtl. am letzten Wochenende (26./27.03.2022), wurden am Sachsler Seeweg zwei fast sieben Meter hohe Bäume, wahrscheinlich mittels Motorsäge, angesägt.
Die Bäume befinden sich am Seeweg im Bereich zwischen Stucklistrasse und Edisriedbach.
Auf der Nationalstrasse A28 in Schiers ist am Montagvormittag ein Personenwagen auf die Gegenfahrbahn geraten. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Der graue Mercedes fuhr um 11.15 Uhr auf der A28 in Richtung Landquart. In Schiers, auf der Höhe des Restaurants Alpina, geriet der Mercedes auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Personenwagen musste ganz abbremsen.
Unsere Ausbildungsformation meldet sich mal wieder. Ob Gewässerverschmutzung oder illegale Betäubungsmittel – es gab wieder einiges zu tun für unsere angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Werden wir über eine Gewässerverschmutzung informiert, beginnen wir mit den Ermittlungen. Dabei geht es auch darum, einen möglichen Verursacher zu eruieren. Unsere Aspirantin wurde zu solch einer Gewässerverschmutzung gerufen und entnahm zur Beweissicherung eine Wasserprobe. Nebst uns waren auch Mitarbeitende von der Umweltschutzpolizei, der Dienststelle Umwelt und Energie, der Fischereifachstelle und Angehörige der Feuerwehr vor Ort. Durch die Feuerwehr wurde eine Sperre errichtet und der Bach kräftig mit sauberem Wasser gespült. Danke für die gute Zusammenarbeit.
Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchen sich Täter auf Kosten von ukrainischen Kriegsopfern und hilfsbereiten Personen zu bereichern - sei es mittels Spendenaufrufen, Geldversprechen oder Erpresserschreiben per Email.
Die Betrugsmasche
Gestern Abend wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Wassereinsatz im Holligenquartier gerufen.
Aufgrund eines Defekts an der Hauptzuleitung lief eine beträchtliche Wassermenge in die Einstellhalle und die Lagerräume.
Für die Aspirantinnen und Aspiranten der Offiziersschule fand die Ausbildung zum „Übungsleiter Handgranate“ auf dem Schiessplatz Rouchgrat ihren Höhepunkt.
Bei einer Übung im „scharfen Schuss“ muss der Zugführer in der Lage sein, sich auf verschiedene Ebenen zu konzentrieren: Die Sicherheit des Ausbildungsplatzes, die korrekte Handhabung der Granate und das gefechtstechnische Zusammenspiel aller Beteiligten. „Im Ziel!“
Im Kanton Nidwalden haben im vergangenen Jahr die Delikte gemäss Strafgesetzbuch (StGB) deutlich abgenommen. Allerdings hat die Corona-Pandemie den Trend zur Verlagerung von Kriminalität in den digitalen Raum weiter verschärft.
Während die Zahl der Diebstähle zurückgegangen ist, haben Betrugsdelikte vor allem im Cyberbereich markant zugenommen.
Auf der Fläscherstrasse in Maienfeld ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer gestürzt. Er sowie seine Mitfahrerin wurden dabei verletzt.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr der 57-Jährige mit seinem Motorrad in Begleitung einer 56-jährigen Sozia um 17.15 Uhr von Fläsch herkommend auf der Fläscherstrasse, als er beim Dorfeingang von Maienfeld stürzte.
Auf der A14 wird der Abschnitt zwischen Buchrain und Rütihof instandgesetzt.
Nachdem im letzten Jahr der erste Teilabschnitt zwischen Buchrain und Gisikon Root instandgesetzt wurde, folgen nun ab April die Hauptarbeiten im zweiten Teilabschnitt Gisikon Root–Rütihof.
Auf der Nordspur der Autobahn A13 in Trimmis hat sich am Sonntagnachmittag eine Auffahrkollision ereignet. Dabei wurde ein Autolenker verletzt.
Ein 34-jähriger auf der Nordspur der Autobahn A13 in Richtung Landquart fahrender Autolenker bemerkte am Sonntag um 16.05 Uhr eine Verkehrsstockung zu spät.
Am Sonntag kam es in Muri zu einer Frontalkollision. Ein Mofa-Lenker musste verletzt ins Spital gebracht werden. Auskunftspersonen werden gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 28. März 2022, kurz vor 19 Uhr, in Muri.
Am Montagmorgen, 28. März 2022, kurz nach 09.30 Uhr, kollidierte ein Trike auf einem Kundenparkplatz an der Baselstrasse in Laufen BL mit einem parkierten Personenwagen – der Personenwagen rollte folglich rückwärts in die Birs.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Zwischen Freitag, 25.03.2022 Uhr, und Montag, 28.03.2022, 09.30 Uhr, wurde an der Niederentalstrasse in Schwanden eine Sachbeschädigung begangen.
Eine unbekannte Täterschaft löste bei einer Baustelle die Handbremse eines abgestellten Arbeitsanhängers und entfernte die beiden Unterlegkeile.
Am Montagmorgen, 28. März 2022, ist es in Stein zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen gekommen.
Die Zweiradlenkerin hat sich dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
In der Gemeinde Diemtigen ist am Sonntagnachmittag ein Skitourengänger beim Abstieg verunfallt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht an der Schiltwaldstrasse in Buchrain einen Bancomaten gesprengt. Verletzt wurde niemand. Die mutmasslichen Täter dürften mit zwei Autos geflüchtet sein.
Die Polizei sucht Zeugen.
Im Kanton Obwalden haben sich die Straftaten gegen das StGB (Strafgesetzbuch) in ihrer Anzahl im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Es wurden insgesamt 1309 Delikte auf dieser Grundlage bearbeitet.
Deutlich weniger, dafür schwerere Verstösse, wurden wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeichnet.
Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Montag in einer Wohnung in Dussnang zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus an der Haushaldenstrasse stellte kurz vor 9.45 Uhr Rauch aus einem Küchenfenster fest.
Am Montagmorgen brannte es in einem Mehrfamilienhaus in Emmenbrücke. Eine Person musste zur Kontrolle in das Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird abgeklärt.
Mit dem Jahresbericht und den polizeilichen Statistiken gibt die Kantonspolizei Uri einen Einblick in die Organisation und informiert über Schwerpunkte und aktuelle Zahlen aus dem Arbeitsalltag der Polizei.
Der Kanton Uri verfügt seit vielen Jahren über eine erfreulich stabile Sicherheitslage.
Am Sonntagabend ereignete sich auf der Autobahn A2 ein Verkehrsunfall. Zwei Personen mussten zur Kontrolle in das Spital gebracht werden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend (27. März 2022, 21.45 Uhr) auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden.
Über das Wochenende mussten Feuerwehren im Kanton Luzern zu drei grösseren Einsätzen ausrücken. Bei einem Wohnungsbrand in Emmenbrücke wurde eine Person leicht verletzt.
Am Samstagabend (26. März 2022, 19.30 Uhr) wurde der Luzerner Polizei ein Feuer am Waldrand vom Mooswald in Eschenbach gemeldet. Ein Feuer hatte sich auf eine Fläche von ca. 150m2 ausgedehnt. Die Feuerwehr Oberseetal konnten den Brand löschen. Die Branddetektive gehen davon aus, dass das Feuer wegen einer Unachtsamkeit mit Raucherwaren verursacht wurde.
Am Samstag wurde in Bellmund ein Motorrad mit 145 statt der auf dem Strassenabschnitt erlaubten 80 km/h gemessen. Dem Lenker wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag, 26. März 2022, hat die Kantonspolizei Bern in Bellmund eine Geschwindigkeitskontrolle mittels Laser durchgeführt.
Der positive Trend der Vorjahre im Einbruchsbereich wurde gegen Ende Jahr gebrochen. Die Aufklärungsquote bei Gewaltdelikte blieb hoch. Digitale Kriminalität nahm deutlich zu.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Verkehrssicherheit auf Aargauer Strassen blieb hoch.
Erneuter Rückgang der Straftaten in der Stadt Zürich: 2021 wurden 6.3% weniger Delikte registriert als im Vorjahr (2020: 41'039 / 2021: 38'448). Erstmals seit der gesamtschweizerischen Harmonisierung der PKS im Jahre 2009 sank die Anzahl unter 40'000.
Wie schon in den vergangenen Jahren sanken die Zahlen im Jahr 2021 erneut um rund 2'600 Fälle. Die Abnahme betrifft mehrere Deliktskategorien.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist im gesamtschweizerischen Vergleich weiterhin im Bereich der Kriminalität ein sicherer Kanton.
Die Aufklärungsquote aller Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) liegt bei 59,4%. Die Gesamtzahl der Straftaten nach StGB liegt für das Jahr 2021 bei 1'655, was einer Abnahme gegenüber dem Vorjahr von 4 Prozent gleichkommt. Die Zahl der registrierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz beträgt 170 und ist somit um 9 % gesunken.
Test der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen der beiden bestehenden Röhren sowie des Sanierungstunnels Belchen bedingen im April 2022 Nachtsperrungen.
In den beiden bestehenden Röhren und dem Sanierungstunnel Belchen werden unter anderem das Verkehrsleitsystem inklusive aller Signaleinrichtungen getestet.
Am Sonntag (27.03.2022), kurz nach 14:10 Uhr, ist ein 66-jähriger Gleitschirmpilot abgestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag (27.03.2022), kurz nach 14:40 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Motorrad verunfallt.
Er wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (27.03.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Standorten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei kam es zu Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen gegen fünf Autofahrer, wovon einem der Führerausweis auf der Stelle abgenommen wurde.
Im Jahr 2021 war die Kantonspolizei Schwyz erneut stark gefordert. Notrufe und Einsätze nahmen deutlich zu. Auch die Corona Pandemie beschäftigte die Kantonspolizei Schwyz. Die vielen Einsätze und Kontrollen stellten eine besondere Herausforderung dar.
Erfreulich ist der mit 740 registrierten Verkehrsunfällen anhaltende Rückgang der Zahlen.
Zürich bleibt ein sicherer Kanton: Die Zahl der Straftaten gegen Leib und Leben hat im vergangenen Jahr insgesamt um 7 Prozent abgenommen.
Dabei war die Polizeiarbeit auch 2021 spürbar durch die Pandemie beeinflusst.
Die Verkehrsunfallstatistik 2021 der Kantonspolizei Basel-Stadt bestätigt den Trend der vergangenen Jahre: Die Gesamtzahl der Unfälle nahm leicht ab, insbesondere auch die Unfälle mit Velos.
Ab diesem Jahr sind die Strassenverkehrsunfälle der letzten zehn Jahre als Open Government Data (OGD) verfügbar.
An der heutigen Medienkonferenz hat die Kantonspolizei Wallis eine positive Bilanz für das Jahr 2021 gezogen.
Das Wallis weist sowohl im Bereich der Kriminalität als auch im Strassenverkehr ein hohes Sicherheitsniveau auf.
Die Kantonspolizei Graubünden hat am Montagvormittag an einer Medienkonferenz in Landquart die Polizeiliche Kriminalstatistik 2021 vorgestellt. Erstmals werden Straftaten im Bereich der digitalen Kriminalität ausgewiesen, die eine steigende Tendenz zeigen.
Erfreulich ist der Rückgang bei den Gewaltstraftaten.
Im 2021 befindet sich die Zahl der im Kanton Bern registrierten Straftaten auf dem tiefsten Wert seit Einführung der polizeilichen Kriminalstatistik. Neu ist die nach wie vor steigende digitale Kriminalität detailliert ausgewiesen.
Sowohl die Zahl der Vermögens- als auch die Zahl der Gewaltdelikte ist zurückgegangen.
Bei Geschwindigkeitskontrollen auf Ausserortsstrecken und auf der Autobahn nahm die Kantonspolizei am Sonntag ein Dutzend Führerausweise auf der Stelle ab.
Das überaus sonnige Frühlingswochenende lockte zahllose Automobilisten und Motorradfahrer auf die Strassen.
Am Samstag, 26. März 2022, um 15.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Oberalpstrasse talwärts.
Auf der Höhe des Gebäudes Nummer 35 verlor der Lenker, gemäss eigenen Aussagen aufgrund eines gesundheitlichen Problems, die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2021 liegt vor. Die Gesamtkriminalität liegt praktisch auf dem Niveau des Vorjahres.
Zugenommen haben die schweren Gewaltdelikte sowie die Cyber- und Betrugsfälle, während aber insgesamt die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch abgenommen haben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.