Die Kantonspolizei Graubünden hat am Montagvormittag an einer Medienkonferenz in Landquart die Polizeiliche Kriminalstatistik 2021 vorgestellt. Erstmals werden Straftaten im Bereich der digitalen Kriminalität ausgewiesen, die eine steigende Tendenz zeigen.
Erfreulich ist der Rückgang bei den Gewaltstraftaten.
Im 2021 befindet sich die Zahl der im Kanton Bern registrierten Straftaten auf dem tiefsten Wert seit Einführung der polizeilichen Kriminalstatistik. Neu ist die nach wie vor steigende digitale Kriminalität detailliert ausgewiesen.
Sowohl die Zahl der Vermögens- als auch die Zahl der Gewaltdelikte ist zurückgegangen.
Bei Geschwindigkeitskontrollen auf Ausserortsstrecken und auf der Autobahn nahm die Kantonspolizei am Sonntag ein Dutzend Führerausweise auf der Stelle ab.
Das überaus sonnige Frühlingswochenende lockte zahllose Automobilisten und Motorradfahrer auf die Strassen.
Am Samstag, 26. März 2022, um 15.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Oberalpstrasse talwärts.
Auf der Höhe des Gebäudes Nummer 35 verlor der Lenker, gemäss eigenen Aussagen aufgrund eines gesundheitlichen Problems, die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2021 liegt vor. Die Gesamtkriminalität liegt praktisch auf dem Niveau des Vorjahres.
Zugenommen haben die schweren Gewaltdelikte sowie die Cyber- und Betrugsfälle, während aber insgesamt die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch abgenommen haben.
Am 28.03.2022, gegen 02.30 Uhr, kam es in einer Wohnung einer Liegenschaft an der Ecke Hammerstrasse / Markgräflerstrasse zu einem Brandfall. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass eine Anwohnerin aufgrund von starkem Rauchgeruch die Rettungsdienste verständigt hatte.
Am Sonntagabend (27.03.2022) meldeten mehrere Personen, dass der Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Schaffhausen lichterloh brennen würde.
Die sofort ausgerückte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Montag in Arbon einen Selbstunfall. Der 21-Jährige musste einen Führerausweis abgeben.
Ein 21-jähriger Autofahrer war kurz vor 1.45 Uhr auf der Rosengartenstrasse in Richtung Romanshornerstrasse unterwegs.
Beim Selbstunfall einer Autofahrerin wurden in der Nacht zum Montag in Busswil drei Personen verletzt.
Zwei Frauen mussten ins Spital gebracht werden, eine Person suchte selbständig einen Arzt auf.
Im Jahr 2021 wurden von der Polizei 30 351 Straftaten mit einer digitalen Komponente registriert; das sind 24% mehr als 2020.
Im gleichen Jahr wurden 15 Frauen und ein Mann innerhalb einer aktuellen oder ehemaligen Partnerschaft getötet.
Die Baudirektion investiert in die Infrastruktur der Urner Strassen und damit direkt in die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.
Aus diesem Grund erstellt die Baudirektion zwischen Montag, 11. April und Donnerstag, 14. April 2022 auf der Spitalstrasse eine neue Fussgängerquerung (siehe Bild). Die Kosten betragen 28'000 Franken.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen sind am Sonntagabend (27.03.2022) in Stallikon zwei Personen verletzt worden.
Kurz nach 20 Uhr fuhren zwei Personenwagen von Stallikon herkommend, auf der Bucheneggstrasse, bergwärts Richtung Buchenegg. Auf einem geraden Strassenabschnitt kam es aus bislang nicht bekannten Gründen zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen.
In der Nacht auf Montag wurde in Buchrain an der Schiltwaldstrasse ein Bancomat gesprengt. Die unbekannte Täterschaft konnte fliehen.
Der Polizeieinsatz dauert noch an.
...falls Sie beim Betrachten des Titelbildes oder bei den heutigen Temperaturen zu starke Frühlings- oder gar Sommergefühle in sich aufkommen lassen sollten. Der Fall könnte tief sein.
Auch Petrus muss vorsichtig sein, es droht ein historisches Debakel.
Bei einem Selbstunfall am Sonntagmittag in Bernhausen wurde eine Motorradfahrerin schwerst verletzt. Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Eine 24-jährige Motorradfahrerin war kurz nach 13.15 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Zihlschlacht unterwegs.
Am Sonntagnachmittag, 27. März 2022, kam es auf der Seestrasse zu einer Kollision zwischen mehreren Personenwagen.
Mehrere Personen wurden dabei verletzt. Eine Frau musste durch die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie wurde durch die Kollision schwer verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am Sonntagmorgen (27.03.2022) in Elsau ein Jugendlicher unbekannte Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 9 Uhr fuhr ein 13-Jähriger mit einem entwendeten Personenwagen von Elsau herkommend auf der Ricketwilerstrasse Richtung Ricketwil.
Am Sonntag (27.03.2022) kam es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Pfannenbrand. Dieser konnte durch einen Hausbewohner rasch gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt und es entstand mässiger Sachschaden.
Am Sonntagmorgen (27.03.2022), kurz vor 6:00 Uhr, ist es an der Mühlestrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 53-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Sonntag ist es im Skigebiet Parsenn auf der Furkapiste zu einem Skiunfall gekommen. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Im Skigebiet Parsenn in Davos, auf der roten Piste Nr. 20, ist es am Sonntag um zirka 15.00 Uhr zu einem Skiunfall gekommen.
Am Sonntag (27.03.2022), kurz nach 17:00 Uhr, ist es in einer Einzelgarage eines Mehrfamilienhauses an der Pestalozzistrasse zu einem Brand gekommen. Das Feuer ging von einem Auto aus, welches aus der Garage gefahren wurde.
Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Am 26. März 2022 besuchte eine Gruppe von Freunden als Zuschauer einen Freeride-Wettbewerb in Verbier. Plötzlich war einer von ihnen verschwunden.
Bei der Suche nach ihm wurde er leblos am Fusse einer Felswand entdeckt.
Ein 33-jähriger Iraker wurde in der Nacht auf Sonntag in Arbon festgenommen, nachdem er sich gegenüber Polizisten äusserst aggressiv verhielt und Drohungen ausgesprochen hatte.
Kurz vor 1 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Metzgergasse einen Mann.
Am Samstagnachmittag ist es in Zillis auf der Autostrasse N13 zu einem heftigen Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen gekommen. Dabei zogen sich fünf Personen Verletzungen zu.
Eine 75-jährige deutsche Autolenkerin war am Samstag um 14.40 Uhr mit ihrem Beifahrer von Splügen herkommend in Richtung Thusis unterwegs. Zur selben Zeit fuhr ein 25-jähriger italienischer Fahrzeuglenker in die Gegenrichtung.
Am Samstag, 26. März 2022, kurz nach 21.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt dank einer aufmerksamen Anwohnerin zwei Tatverdächtige nach einem Einbruchsversuch an der Realpstrasse stellen und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen können.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge hatte eine Anwohnerin der Polizei gemeldet, sie habe zwei Männer in einem Garten beobachtet.
Am Samstag wurde in Aadorf ein parkiertes Auto beschädigt. Die Verursacherin oder der Verursacher entfernte sich vom Unfallort.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Explosion in einer Lagerhalle in Niederhasli ist in der Nacht auf Sonntag (27.03.2022) ein Mann getötet worden.
Kurz nach Mitternacht kam es im Untergeschoss einer Gewerbehalle zu einer Explosion. Ein 44-jähriger Mann, der sich im Gebäude aufhielt, konnte durch die schnell vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte nur noch tot geborgen werden.
Am Samstag, 26. März 2022, kurz vor 22.30 Uhr, hat ein Unbekannter in der Grenzacherstrasse einen 70-jährigen Mann bei einem Raubversuch verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den Tatverdächtigen dank Hinweisen von aufmerksamen Passanten kurze Zeit später anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
In Egerkingen missachtete ein unbekannter Autolenker Verkehrsregeln und entzog sich im Anschluss einer Polizeikontrolle. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstag, 26. März 2022, um zirka 23.10 Uhr, war eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn in Egerkingen auf der Bahnhofstrasse unterwegs.
Am Samstag ereignete sich im Birchitunnel auf der Autobahn A5 bei Zuchwil ein Selbstunfall: Nachdem bei einem Lieferwagen ein Pneu geplatzt war, geriet dieser ausser Kontrolle und kollidierte mit der Tunnelwand.
Verletzt wurde niemand.
Sonntag, 27.03.2022, um 05:10 Uhr, ereignete sich in Riehen an der Rainallee 62 ein Verkehrsunfall.
Dabei kollidierte ein 48-jähriger Fahrradfahrer mit zwei korrekt parkierten Personenwagen.
Bei einer koordinierten Motorradkontrolle der Kantonspolizei am Samstagnachmittag im Bereich Boowald wurden mehr als zehn Motorradlenkerinnen und –lenker zur Anzeige gebracht.
Die Hauptstrasse zwischen St. Urban und Vordemwald, welche durch das Naherholungsgebiet Boowald führt, ist eine beliebte Motorradstrecke und ist daher besonders an sonnigen Wochenenden vom Freizeitverkehr stark belastet.
Am Samstagabend, 26. März 2022, kurz nach 18:30 Uhr, war ein 34-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Reussstrasse in Erstfeld in Fahrtrichtung Nord unterwegs.
Bei der Kreuzung Reussstrasse / Schlenggenweg entschied er im letzten Moment, entgegen seiner ursprünglichen Pläne, rechts in den Schlenggenweg abzubiegen.
Am Samstag (26.03.2022) verlor ein Autofahrer die Beherrschung über seinen Sportwagen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Kandelaber. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Samstag, 26.03.2022, 16:45 Uhr, wurde auf der Niederentalstrasse in Schwanden eine Person bewusstlos vorgefunden.
Ein 29-jähriger Mann wurde von Passanten auf der Niederentalstrasse in Schwanden, im Bereiche der Güetlibrücke, bewusstlos neben seinem Fahrrad liegend vorgefunden.
Am Samstag, 26.03.2022, 14:50 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Glarus ein Selbstunfall mit einem Fahrrad.
Ein 60-jähriger Mann war mit seinem E-Bike auf der Kantonsstrasse in Glarus unterwegs. Höhe Zeughaus wollte er in Richtung Riedern abbiegen.
Ein fahrunfähiger Autofahrer prallte am Samstagabend in Frauenfeld in einen Betonsockel und entfernte sich vom Unfallort. Verletzt wurde niemand.
Ein 33-jähriger Autofahrer war kurz nach 21 Uhr auf der Talstrasse in Richtung St. Gallerstrasse unterwegs.
Am Samstagabend geriet in Unterentfelden eine Hecke in Brand.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr wurde ein Übergreifen auf weitere Objekte verhindert.
Am Samstagabend (26.03.2022), kurz vor 21:45 Uhr, ist ein grauer Nissan vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Der 16-jährige Fahrer konnte letztlich ausfindig gemacht werden.
Es werden Zeugen gesucht, welche Hinweis zum Fahrverhalten und der zurückgelegten Strecke geben können.
In der Zeit zwischen Mittwochvormittag und Samstagmittag (26.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Parterrewohnung an der Wattstrasse eingebrochen.
Sie brach einen Rollladen auf und gelangte anschliessend durch das schräggestellte Fenster in die Wohnung.
Am Samstag (26.03.2022), kurz vor 23:20 Uhr, ist an der Säntisstrasse ein Schrebergartenhaus in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Eine Auskunftsperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale, dass ein Schrebergartenhaus brenne.
Am Samstag ist es in Trin aus ungeklärten Gründen zu einem Waldbrand gekommen. Für die Brandbekämpfung wurde auch zwei Helikopter eingesetzt.
Um 14.18 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Waldbrand im Gebiet Ransun bei Trin ein. Ein Aufgebot von 58 Einsatzkräften der Feuerwehren Trin, Flims sowie Ilanz rückten unverzüglich vor Ort aus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.