Schweiz

Mörigen BE: Haus durch Brand zerstört – Brandursache bleibt unklar

Die Ermittlungen zum Brand eines Hauses in Mörigen von Ende Dezember sind abgeschlossen. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache nicht mehr geklärt werden. Das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Brand vom Montag, 27. Dezember 2021, in einem Wohnhaus an der Hauptstrasse in Mörigen abgeschlossen (Polizei.news berichtete).

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Schaffhausen SH: 11-jähriges Mädchen bei Kollision mit Auto verletzt

Am Donnerstagnachmittag (13.01.2022) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Mädchen. Dieses wurde dabei verletzt. Kurz nach 14.00 Uhr am Donnerstagnachmittag (13.01.2022) überquerte in der Stadt Schaffhausen ein 11-jähriges Mädchen im Bereich des Fussgängerstreifens beim Parkplatz Viehmarkt die Hochstrasse.

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Uetikon am See ZH: Doppeleinfamilienhaus in Brand geraten – hoher Sachschaden

Nach einem Brand in einem Doppeleinfamilienhaus in Uetikon am See ist am Donnerstagabend (13.1.2022) hoher Sachschaden entstanden. Zwei Personen sind mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht worden. Kurz vor 18 Uhr ging die Meldung ein, dass es in einer Doppeleinfamilienhaus-Hälfte brennen würde und die Bewohner das Haus verlassen hätten.

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Balgach SG: Kollision zwischen zwei Autos – Sachschaden rund 20’000 Franken

Am Donnerstag (13.01.2022), kurz nach 13:30 Uhr, ist es in Balgach im Einmündungsbereich der Turnhallen- und Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die Fahrerin und der Fahrer der beiden Autos wurden leicht verletzt. Eine 43-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Rebstein her kommend auf der Hauptstrasse in Balgach. Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein 57-jähriger Mann von der Turnhallenstrasse in Richtung Rebstein zu fahren.

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Stadt Luzern LU: Freigleis-Abschnitt bleibt vorerst gesperrt

Update Freigleis: Der Freigleis-Abschnitt zwischen Sternmattstrasse / Neubad bis Südpol / Hochschule Luzern Musik bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Wir sind bemüht, das Freigleis so rasch wie möglich wieder unter sicheren Bedingungen frei zu geben. Zum aktuellen Planungszeitpunkt gehen wir davon aus, dass die grösseren Instandsetzungsarbeiten voraussichtlich bis Ende nächster Woche abgeschlossen und das Freigleis wieder geöffnet werden kann.

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Schaffhausen SH: Mit vereisten Scheiben unterwegs

Am Donnerstag (13.01.2022) um 08.35 Uhr hielt die Schaffhauser Polizei eine Autofahrerin mit vereisten Scheiben an. Die Fahrt durfte sie nachdem die Scheibe vollständig vom Eis befreit wurde zwar fortsetzen, die Lenkerin wird sich jedoch vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Am Donnerstagmorgen (13.01.2022) hielt die Schaffhauser Polizei eine Autolenkerin mit einer zu einem grossen Teil noch vereisten Frontscheibe an. Die Fahrt durfte sie nachdem die Scheibe vollständig vom Eis befreit wurde zwar fortsetzen, die Lenkerin wird sich jedoch vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

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Kapo Basel-Stadt: Achtung! „Iglufahrer“ gefährden sich und andere

Aufgrund der Witterungsverhältnisse führte die Kantonspolizei Basel-Stadt in den Morgenstunden eine Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt auf Fahrzeuglenkerinnen und -lenker durch, welche ihre Scheiben nicht ordnungsgemäss vom Eis befreit hatten. Insgesamt mussten 20 Fahrzeuge angehalten werden. Die fehlbaren Lenkerinnen und Lenker hatten teilweise nur einen Teil der Frontscheibe freigekratzt oder fuhren mit vereisten Seitenscheiben und Seitenspiegeln.

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Verhalten bei einem Brand im Tunnel

Die Kantonspolizei Zürich betreut auf ihrem Einsatzgebiet pro Fahrtrichtung über 200 Kilometer Autobahn. Davon sind insgesamt über 23 Kilometer Autobahntunnels. Dies ist im Vergleich zum Gotthard-Strassentunnel, der eine Länge von rund 17 Kilometer hat, fast anderthalbmal so lang. Bei so vielen Kilometern Autobahntunnel, die teilweise im Tagesdurchschnitt von bis zu 120›000 Fahrzeugen befahren werden, kommt es auch zu verschiedenen Ereignissen wie Fahrzeugpannen oder Verkehrsunfällen.

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Chur GR: 20-jähriger Junglenker verursacht Totalschaden

Am Donnerstag (13.01.2022) kurz nach 11:00 Uhr ist es auf der Araschgerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Junglenker und seine Mitfahrerin blieben unverletzt. Der 20-jährige Lenker fuhr mit dem Personenwagen über die Araschgerstrasse Richtung Passugg. Ausgangs einer Rechtskurve brach das Fahrzeugheck nach links aus, worauf sich der Personenwagen anfing zu drehen.

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Kanton SG: Mit vereisten Scheiben unterwegs

Am Donnerstagmorgen (13.01.2022) sind auf dem Kantonsgebiet sieben Autofahrerinnen und Autofahrer angehalten worden, welche die Frontscheiben und teilweise auch die Seiten- und Heckscheiben ihrer Autos nicht genügend vom Eis befreit hatten. Sämtliche „Gucklochfahrerinnen und Gucklochfahrer“ wurden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.

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Flawil SG: Bezahlautomat bei Tankstelle aufgebrochen

In der Nacht auf Donnerstag (13.01.2022), zwischen 02:50 und 05:00 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft den Bezahlautomaten einer Tankstelle beschädigt und daraus Geld gestohlen. Am Donnerstagmorgen, kurz nach 05:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung erhalten, dass der Bezahlautomat einer Tankstelle an der St.Gallerstrasse aufgebrochen wurde.

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Kanton SG: Erfolglose Betrugsversuche von „Falschen Polizisten“ – Festnahme

Seit Mittwoch (12.01.2022) sind bei der Kantonspolizei St.Gallen zwölf Meldungen von Anrufen angeblicher Polizisten eingegangen. Die Betroffenen haben richtig reagiert und die Polizei verständigt. Bei den Anrufen handelte es sich um die Betrugsmasche „Falsche Polizisten“. In einem Fall kam es in Wittenbach zur Festnahme eines Abholers.

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Corpataux FR: Verkehrsunfall mit vier Verletzten – Zeugenaufruf

Heute Morgen wurde die Intervention der Kantonspolizei wegen eines Verkehrsunfalls mit vier beteiligten Fahrzeugen in Corpataux angefordert. Vier verletzte Personen wurden mit der Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr wurde angefordert, um die Fahrbahn wieder in Stand zu setzen. Die Strasse wurde für den Verkehr gesperrt und eine Umleitung aufgestellt. Die Kantonspolizei startet einen Zeugenaufruf.

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Winterthur ZH: Polizei verhaftet einen falschen Polizisten (Brasilianer, 19)

Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (12.1.2022) in Winterthur einen Mann festgenommen, der mutmasslich für mehrere Geldabholungen als falscher Polizist verantwortlich ist. Am Vormittag erkannten zwei Fahnder der Kantonspolizei Zürich am Bahnhof Winterthur einen jungen zur Verhaftung ausgeschriebenen Mann. Nachdem dieser in ein Taxi stieg, stoppten die Polizisten das Fahrzeug und kontrollierten den Fahrgast.

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Grenchen SO: Automobilist entfernt sich nach Kollision mit Fahrrad von Unfallstelle

Am Mittwochnachmittag kam es auf der Flughafenstrasse in Grenchen zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto. Der Fahrradfahrer wurde durch die Kollision leicht verletzt. Der Automobilist entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Am Mittwoch, 12. Januar 2022, gegen 14.45 Uhr, wollte ein Fahrradlenker in Grenchen von der Güterstrasse herkommend in die Leimenstrasse abbiegen. Dabei wurde dieser von einem grauen Kleinwagen angefahren, welches von der Leimenstrasse in Richtung Flughafen fuhr.

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Kantonspolizei Solothurn stellt auf digitales System für Ordnungsbussen um

Im Rahmen der Digitalisierung führt die Kantonspolizei Solothurn ein neues System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen ein. Bussenzettel enthalten neu einen QR-Code; die Busse lässt sich über ein Online-Portal direkt begleichen. Die Umstellung erfolgt ab 17. Januar 2022 zunächst in Olten und ab Mitte März im gesamten Kanton.

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Littau LU: Brand in einer Wohnung – Brandursache geklärt

Am Dienstag brach in einer Wohnung an der Blattenmoosstrasse in Luzern, Ortsteil Littau, ein Brand aus. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist auf einen elektrotechnischen Defekt zurückzuführen. Am Dienstag, 11. Januar 2022, kurz nach 16:45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in einer Wohnung an der Blattenmoosstrasse in Littau ein Brand ausgebrochen sei (Polizei.news berichtete).

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St.Gallen SG: Kollision zwischen zwei Personenwagen – eine Person leicht verletzt

Am Mittwochmorgen (12.01.2022) ereignete sich während eines Abbiegemanövers auf der St.Jakob-Strasse eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden. Am Mittwochmorgen gegen 10:30 Uhr war eine 61-jährige Autofahrerin auf der St.Jakob-Strasse stadteinwärts unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem Personenwagen auf der St.Jakob-Strasse stadtauswärts.

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Littau LU: Zwei Personen nach mutmasslichem Einbruch festgenommen

Am Mittwochmorgen wurde der Polizei ein mutmasslicher Einbruchdiebstahl in Littau gemeldet. Durch die Einsatzkräfte der Luzerner Polizei konnten zwei Personen festgenommen werden. Weiter wurde in einem Rucksack mutmassliches Deliktsgut aufgefunden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern. Am Mittwoch, 12. Januar 2022, 09:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant, dass in einem Quartier in Luzern, Ortsteil Littau, vermutlich eingebrochen werde.

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Kanton Uri: Adler mit Schrot beschossen – Zeugenaufruf

Anfangs Dezember 2021 erhielt das Amt für Forst und Jagd die Mitteilung, dass in Schattdorf, im Bereich Rynächtflue, ein Adler verletzt am Boden liege. In der Folge wurde der Greifvogel durch einen Wildhüter geborgen und zur Untersuchung in die Pflegestation des Tierparks Goldau überführt. Dabei stellte man fest, dass die Verletzung des Steinadlers von einem Schrotbeschuss stammte.

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Frauenfeld TG: Mit Pannenfahrzeug kollidiert

Auf dem Pannenstreifen der Autobahn N7 kam es am Mittwochnachmittag bei Frauenfeld zur heftigen Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto. Weil die Autofahrerin hinter der Leitplanke auf den Pannendienst wartete, kam niemand zu Schaden. Eine 37-jährige Autofahrerin war auf der Autobahn N7 in Richtung Konstanz unterwegs, als sie gegen 15.30 Uhr bei Frauenfeld wegen technischer Probleme auf dem Pannenstreifen anhalten musste.

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Dättwil AG: Maskierter Mann überfällt Spar und flüchtet – Zeugenaufruf

Ein maskierter Mann überfiel am Mittwochabend den Spar in Dättwil und flüchtete mit dem erbeuteten Bargeld. Die Polizei sucht Auskunftspersonen. Am Mittwoch, 12.01.2022, 17 Uhr, betrat ein unbekannter Mann den Spar in Dättwil. Er bedrohte die Kassiererin mit einer Faustfeuerwaffe und behändigte Bargeld. In der Folge flüchtete er in unbekannte Richtung. Die Kassiererin blieb unverletzt. Die umgehend eingeleitete Grossfandung blieb erfolglos.

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Menzingen ZG: Kollision zwischen zwei Autos – niemand verletzt

Bei der Verzweigung „Nidfuren“ sind zwei Autos zusammengeprallt. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen (13. Januar 2022), kurz vor 06:3 0 Uhr. Ein 48-jähriger Fahrzeuglenker fuhr von Ägeri kommend in Richtung Zug und missachtete bei der Verzweigung „Nidfuren“ den Vortritt.

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Sitten VS: Verkehrsunfall – eine Person leicht verletzt – Zeugenaufruf

Am Dienstag 11. Januar 2022, ereignete sich auf der Avenue Ritz in Sitten ein Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Fussgänger leicht verletzt. Im Rahmen der Ermittlungen verbreitet die Kantonspolizei den vorliegenden Zeugenaufruf. Der Unfall ereignete sich gegen 20:40 Uhr. Nach ersten Ermittlungen fuhr ein unbekanntes schwarzes Fahrzeug auf der Avenue Ritz in Sitten in Richtung Avenue du Petit-Chasseur.

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Emmenbrücke LU: 29 km/h zu schnell - Lernfahrer muss Ausweis abgeben

Ein Autofahrer ist am Mittwochabend mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 29 Stundenkilometern geblitzt worden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er als Lernfahrer ohne Begleitperson unterwegs war. Er musste er seinen Lernfahrausweis abgeben. Am Mittwoch, 12. Januar 2022, führte die Luzerner Polizei in Emmenbrücke an der Neuenkirchstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Kurz nach 20 Uhr wurde im Gebiet Holz in Fahrtrichtung Neuenkirch ein Auto mit einer Bruttogeschwindigkeit von 113 Stundenkilometern gemessen. Erlaubt wären 80 km/h. Nach Abzug der Toleranz bleibt eine Tempoüberschreitung von 29 km/h.

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Trübbach / Sevelen SG: Raubüberfälle auf Bank und Post – Festnahme

Am Mittwoch (12.01.2022), kurz nach 16:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf die Raiffeisenbank an der Hauptstrasse in Trübbach erhalten. Um 17:15 Uhr ging ein weiterer Überfallalarm ein, diesmal von der Post an der Bahnhofstrasse in Sevelen. Der Täter erbeutete gesamthaft mehrere zehntausend Franken. Kurz vor 18:40 Uhr konnte in einer Nachbargemeinde ein dringend tatverdächtiger Mann durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden. Der Täter betrat kurz vor 16:15 Uhr die Raiffeisenbank in Trübbach und forderte mit vorgehaltener Waffe die Herausgabe von Bargeld. Ihm wurden mehrere tausend Franken ausgehändigt, woraufhin er flüchtete. Die Kantonspolizei St.Gallen leitete umgehend eine gross angelegte Fahndungsaktion ein. Auch der Kriminaltechnische Dienst, Spezialistinnen und Spezialisten der Ermittlungsdienste, der Sicherheitspolizei, der Führungsunterstützung sowie Diensthunde wurden umgehend aufgeboten. Ebenso rückte die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen aus. Unterstützt in den Fahndungsmassnahmen wurde die Kantonspolizei St.Gallen zudem durch die Landespolizei Fürstentum-Liechtenstein und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).

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Therwil BL: Brandfall in Gewerbehalle erfordert Feuerwehreinsatz

Am Mittwochnachmittag, 12. Januar 2022, gegen 14.00 Uhr, kam es im Dachstock einer grossen Gewerbehalle an der Wilmattstrasse in Therwil BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden dabei keine verletzt. Die entsprechende Meldung, wonach es in einer grossen Gewerbehalle an der Wilmattstrasse zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging am Mittwochnachmittag, um 14.05 Uhr, bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.

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Kantonspolizei Zürich: Sicherheit im Alter – hilfreiche Präventionsangebote

Die digitale und mobile Welt stellt besondere Herausforderungen an Menschen jeden Alters. Betrüger spekulieren am Telefon oder im Internet auf nicht gut informierte Opfer und suchen sich gerne Personengruppen aus, die leichter auf ihre Tricks hereinfallen, zum Beispiel ältere Menschen. Hier finden Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Angehörigen und Bekannten relevante Informationen.

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St.Gallen SG: Anklage wegen Delikten gegen die sexuelle Integrität

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat die Untersuchung gegen einen 54-jährigen Schweizer abgeschlossen. Er wird angeklagt wegen mehrfacher Pornografie, mehrfacher versuchter Pornografie, mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, versuchtem Menschenhandel und versuchter Anstiftung zu Menschenhandel. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine vierjährige Freiheitsstrafe sowie ein Tätigkeitsverbot. Der Beschuldigte wurde Ende 2019 von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen, nachdem die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen Hinweise von einer österreichischen Staatsanwaltschaft erhalten und darauf ein eigenständiges Strafverfahren eröffnet hatte.

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Zweisimmen BE: Mehrfamilienhaus in Brand geraten – niemand verletzt

Am Mittwochnachmittag ist der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Zweisimmen in Brand geraten. Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Es liegen Hinweise auf Brandstiftung vor. Am Mittwoch, 12. Januar 2022, kurz vor 13.30 Uhr, stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Bern Rauch aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Mosenriedgasse in Zweisimmen fest. Sofort wurden weitere Einsatzkräfte aufgeboten und die Patrouille hielt Nachschau, ob sich möglicherweise Personen im Haus befinden.

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Kanton BE: Kredit 2021-2025 für interkantonale Häftlingstransporte

Für den interkantonalen Transport von Häftlingen hat der Regierungsrat für die Jahre 2021 bis 2025 ein jährliches Kostendach von 750‘000 Franken bewilligt. Seit 2001 werden interkantonale Häftlingstransporte im Auftrag der Kantone und des Bundes auf Strasse und Schiene durch die Arbeitsgemeinschaft JTS (Jail-Transport-System) durchgeführt.

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Kapo Bern: Was macht eine Fachperson Betriebsunterhalt bei der Polizei?

Anis Agrebi ist Lernender Fachmann Betriebsunterhalt bei der Kantonspolizei Bern. Er ist Teil des Teams, das hinter den Kulissen arbeitet. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen ist er für die Reinigung zuständig, führt Reparaturen aus und sorgt dafür, dass alles einwandfrei funktioniert. Es ist Montagmorgen, sieben Uhr. Anis Agrebi bereitet sich auf seine erste Aufgabe des Tages vor: die Bestandsaufnahme des Gebäudes und der Umgebung. Ein/-e Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt stellt jeden Tag sicher, dass die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Bern ihre Arbeit unter den besten Bedingungen ausführen können. „Montags fällt rund ums Gebäude oft am meisten Reinigungsarbeit an“, erklärt der junge Mann. „Am Wochenende machen die Leute im Ausgang manchmal „Party“ in der Nähe der Polizeiwache. Abfälle liegen auf dem Boden herum oder Sachen sind beschädigt. Wir stellen sicher, dass alles schnell wieder in Ordnung ist.“

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Itaslen TG: Feuer zerstört Wohnhaus

Beim Brand eines Einfamilienhauses ist am Mittwoch Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Die Liegenschaft ist nicht mehr bewohnbar. Gegen 9:30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin den Brand und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach und der Fassade. Den Feuerwehren Bichelsee-Balterswil und Eschlikon und der Stützpunktfeuerwehr Münchwilen gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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Bern BE: Versuchter Entreissdiebstahl – Zeugenaufruf

Am Dienstagabend hat in Bern beim Bahnhofplatz ein Unbekannter versucht, einer älteren Frau eine Tasche zu entreissen. Der Täter entfernte sich ohne Beute, als mehrere Personen zu Hilfe kamen. Es werden Zeugen gesucht. Der Kantonspolizei Bern wurde nachträglich gemeldet, dass am Dienstag, 11. Januar 2022, beim Bahnhofplatz in Bern ein Unbekannter einer Frau eine Tasche stehlen wollte.

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Deitingen SO: Unbekannte stehlen über 60 Meter Kupferabdeckungen – Zeugenaufruf

Nahe der Autobahn A1 bei Deitingen entwendete eine unbekannte Täterschaft zirka 66 Meter Kupferabdeckungen ab den Dächern von zwei Pumpwerken. Zur Ermittlung der Diebe sucht die Polizei Kanton Solothurn Zeugen. Am Dienstag, 11. Januar 2022, meldete die Firma NSNW (Nationalstrassen Nordwestschweiz), dass in der Nähe der Autobahn A1 bei Deitingen ab den Flachdächern von zwei Pumpwerken rund 66 Meter der Kupferumrandungen entwendet wurden. Die beiden Pumpwerke liegen auf dem Gemeindegebiet von Deitingen ausserhalb des Wildschutzzauns der A1 in Richtung Zürich. Angaben zur genauen Tatzeit liegen bis zum jetzigen Zeitpunkt keine vor. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.