Schweiz

Muttenz BL / A18: Kollision mit vier beteiligten Fahrzeugen – Personen verletzt

Auf der Autobahn 18, in Fahrtrichtung Basel, ereignete sich am Donnerstagabend, 25. November 2021, kurz nach 18.00 Uhr, eine Kollision mit vier beteiligten Fahrzeugen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 52-jährer Personenwagenlenker auf der Autobahn A18 in Richtung Basel und beabsichtigte einen Spurwechsel auf den 1. Überholstreifen zu machen.

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Bottmingen BL: Kollision zwischen PW und Tram – 3-jähriger Knabe leicht verletzt

Am Donnerstagabend, 25. November 2021, kurz vor 17.30 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Baslerstrasse / Wuhrmattstrasse in Bottmingen BL ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Tram. Ein Kind wurde dabei leicht verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr die 40-jährige Personenwagenlenkerin auf der Baslerstrasse in Richtung Bottmingen Zentrum. Bei der Verzweigung Baslerstrasse/Wuhrmattstrasse wollte sie nach rechts in die Wuhrmattstrasse abbiegen und übersah ein in gleicher Richtung fahrendes Tram der Linie10. In der Folge kam es zu einer heftigen seitlichen Kollision mit dem Tram.

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Chur GR: Fahrzeuglenkerin (68) bei Selbstunfall im Gesicht verletzt

Am Donnerstagabend, (25.11.2021), kurz nach 19:00 Uhr, ist es an der Comercialstrasse, auf der Höhe des Einkaufszentrums City West zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei zog sich die 68-jährige Fahrzeuglenkerin Verletzungen im Gesicht zu. Die Fahrzeuglenkerin verliess die Tiefgarage des Einkaufszentrums und fuhr über die Comercialstrasse in Richtung Kalchbühlstrasse.

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Binningen BL: Brandfall erfordert Feuerwehreinsatz – eine Person verletzt

Am Donnerstagvormittag, 25. November 2021, kurz vor 11.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Schafmattweg in Binningen BL zu einem Brandausbruch. Eine Person musste hospitalisiert werden. Als die Ereignisdienste am Brandort eintrafen, drang bereits Rauch aus der Wohnung im 4. Stock des Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr konnte den Brandherd schnell lokalisieren und entsprechend löschen. Das Feuer verursachte einen grossen Sachschaden und die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

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Winterthur ZH: Mann (Schweizer, 71) mit Waffe löst Polizeieinsatz aus

Bei einem Polizeieinsatz am Donnerstagnachmittag (25.11.2021) ist in Winterthur ein Mann verhaftet worden, der zuvor in der Öffentlichkeit mit einer Schusswaffe hantierte. Durch den Vorfall ist niemand verletzt worden. Gegen 13.30 Uhr meldete eine Frau der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass ein Mann vor einem Mehrfamilienhaus an der Rappstrasse mit einer Schusswaffe hantiere.

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Schattdorf / Silenen UR: Einschleichdiebstähle - bei Verdacht 117

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 23. auf 24. November 2021, wurden auf dem Haldi in Schattdorf mehrere Diebstähle verübt. Die unbekannte Täterschaft konnte sich Zugang zu zwei Wohnhäusern verschaffen und Waren im Wert von mehreren tausend Franken erbeuten. Ebenfalls wurden Gegenstände aus einem unverschlossenen Personenwagen entwendet. In Silenen kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 24. auf 25. November 2021, ebenfalls zu zwei Diebstählen in Wohnhäuser. Dabei wurde unter anderem ein Tresor aus einem Haus entwendet. Das genaue Deliktsgut ist noch unbekannt.

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Rickenbach TG: Schussabgabe - Tatverdächtiger (Serbe, 33) verhaftet

Der Mann, der am 23. Mai 2021 in Rickenbach TG mehrere Schüsse abgegeben und zwei Personen verletzt hatte, ist in Ungarn festgenommen worden. Der 33-jährige Serbe steht im dringenden Verdacht, am 23. Mai 2021 um kurz vor 23 Uhr an der Toggenburgerstrasse in Rickenbach zwei Personen aus unmittelbarer Nähe angeschossen und dadurch erheblich verletzt zu haben.

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Eschenbach LU: Gewässerverschmutzung durch Betonwasser führt zu Fischsterben

Am Mittwoch kam es in Eschenbach zu einer Gewässerverschmutzung durch Betonwasser. Diese führte dazu, dass im Mülibach auf einer Länge von ca. 1,5 Kilometern Fische verendet sind. Die Ursache ist geklärt und der Verursacher wird beanzeigt. Am Mittwoch, 24. November, kurz nach 19:15 Uhr wurde der Polizei eine Gewässerverschmutzung im Mülibach in Eschenbach gemeldet. Abklärungen ergaben, dass die Ursache der Verschmutzung auf Betonwasser einer nahegelegenen Baustelle zurückzuführen ist. Die Verschmutzung führte im Mülibach auf einer Strecke von ca. 1,5 Kilometern zu einem Fischsterben, bei welchem vor allem Bachforellen und Groppen vernichtet wurden.

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Avry-sur-Matran FR: Einbruchdiebstahl in Bijouterie - vier Personen festgenommen

Am vergangenen Donnerstag wurde die Kantonspolizei nach einem Einbruchdiebstahl in eine Bijouterie in Avry-sur-Matran angefordert, bei dem eine grosse Menge Schmuck und Uhren entwendet wurde. Die getätigten Ermittlungen haben zur Verhaftung von vier mutmasslichen Tätern geführt, die versuchten die Schweiz zu verlassen. Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet. Am Donnerstag, 18. November 2021, gegen 00:30 Uhr, wurde die Kantonspolizei nach einem Einbruchdiebstahl in eine Bijouterie in Avry-sur-Matran verlangt. Bei der Ankunft der Beamten vor Ort, waren die Täter bereits geflüchtet.

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Winterthur ZH: „Champagner-Dieb“ festgenommen

Die Stadtpolizei Winterthur nahm am Mittwoch, 24. November 2021, in Winterthur Wülflingen einen mutmasslichen Ladendieb fest, der mitunter ein Dutzend Flaschen Champagner gestohlen hatte. Kurz nach 13.45 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung, dass der Geschäftsführer eines Supermarkts einen Ladendieb gestellt habe und dieser nun flüchten wolle. Die sofort eingesetzte Polizeipatrouille traf wenige Minuten später am Tatort ein und nahm den Täter unweit des Tatortes fest.

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Beromünster LU: Angetrunkener Autofahrer (23) prallt gegen Leitplanke

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag prallte auf der Kantonsstrasse in Schwarzenbach ein Fahrzeuglenker mit seinem Auto gegen eine Leitplanke. Verletzt wurde niemand. Die Atemalkoholprobe beim mutmasslichen Fahrzeuglenker ergab einen Wert von 0,44 mg/l. Am Donnerstag, 25. November 2021, kurz vor 01:30 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass auf der Kantonsstrasse in Schwarzenbach ein Auto gegen die Leitplanke geprallt sei. Beim Eintreffen der Polizei befanden sich keine Personen beim Fahrzeug.

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Notruf-App für Gehörlose in der ganzen Schweiz

Die Notruf-App DeafVoice für Gehörlose ist ab dem 1. Advent, dem 28. November, auch für Nutzer von Android-Geräten zugänglich. Damit nicht genug: Im kommenden Jahr werden auch Gehörlose in der Romandie und im Tessin diese Notruf-App in ihrer Landessprache benutzen können. Seit zwei Jahren können Gehörlose in der gesamten Schweiz mit der Notruf-App DeafVoice eine direkte Verbindung zur örtlichen Polizei, Feuerwehr und anderen Notfalldiensten herstellen - bisher allerdings nur in Deutsch. "Wir haben festgestellt, dass unsere innovative Notruf-App gebraucht wird. Fast hundert Male wurde sie ausgelöst. Rund 1000 Gehörlose und andere haben sie auf ihrem iPhone, und nun gibt's auch den Download für Android-Geräte auf Play Store", teilt die Gehörlosenzentrale in Rickenbach SZ mit.

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Churer Rheintal GR: Diebstähle aus Fahrzeugen

Im Churer Rheintal häufen sich Diebstähle aus meist unverschlossenen Fahrzeugen. Die Kantonspolizei Graubünden bittet Geschädigte erneut (Polizei.news berichtete am 16.10.2020), den Spurenschutz aktiv zu unterstützen. Seit Anfang Oktober 2021 entwendete die unbekannte Täterschaft sowohl zu Tages- als auch Nachtzeiten aus über vierzig, meist unverschlossenen, Fahrzeugen Wertgegenstände. Die Diebstähle fanden insbesondere im Churer Rheintal, vereinzelt auch in benachbarten Tälern, statt. Die Kantonspolizei Graubünden ruft die folgenden Punkte in Erinnerung:

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Winterthur ZH: Am Steuer eingeschlafen und gegen Lichtsignalanlage geprallt

Am späten Mittwochabend, 24. November 2021, kollidierte ein Personenwagen in der Winterthurer Innenstadt mit einer Lichtsignalanlage. Gemäss ersten Erkenntnissen schlief die Lenkerin am Steuer ein. Kurz vor 22.30 Uhr musste eine Patrouille der Stadtpolizei Winterthur wegen eines Verkehrsunfalles an der Kreuzung Technikumstrasse/St. Gallerstrasse ausrücken. Vor Ort trafen die Polizisten auf eine Autolenkerin, die mit ihrem Kleinwagen in eine Lichtsignalanlage geprallt war. Durch die Wucht des Aufpralls fiel die Lichtsignalanlage um, die Lenkerin blieb dabei aber unverletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 10’000 Franken.

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Warnung! Hohe Brandgefahr in der bevorstehenden Adventszeit

Jeden Tag brennt es in der Schweiz wegen einer Kerze. In der Advents- und Weihnachtszeit, wenn vielerorts Kerzen für besinnliche Stimmung sorgen, ereignen sich bis 70 Brände pro Woche. Denn eine sanft flackernde Kerze kann sekundenschnell einen Brand auslösen. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB, die BFU und die Suva zeigen auf, wie sich Unfälle einfach verhindern lassen.

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Coronavirus: Bundesrat will schweizweite Verschärfung der Massnahmen abwenden

An seiner Sitzung vom 24. November 2021 hat der Bundesrat die aktuelle Lage der Pandemie vertieft analysiert. Er schätzt die epidemische Situation als kritisch ein. Angesichts der aktuell relativ tiefen Belastung der Intensivpflegestationen mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten und der grossen regionalen Unterschiede hält er eine schweizweite Verschärfung der Massnahmen derzeit nicht für angezeigt. Er hält an der mit den Kantonen vereinbarten Zusammenarbeit fest, wonach bei regional unterschiedlicher Entwicklung der Pandemie die Kantone die notwendigen Massnahmen ergreifen. Mit kantonalen Massnahmen und der konsequenten Umsetzung der Basismassnahmen durch die Bevölkerung wie Abstand halten, Maske tragen, Lüften und Testen will der Bundesrat eine Überlastung der Spitäler möglichst verhindern.

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Binningen BL: Cybercrime - Staatsanwaltschaft nimmt verdächtige Person in Haft

Im Rahmen einer international koordinierten Aktion wurde am 26. Oktober 2021 in Binningen eine Person festgenommen und gestützt auf ein internationales Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Paris befragt. Zudem wurden verschiedene Beweismittel beschlagnahmt. Zeitlich parallel führt auch die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Geldwäscherei sowie des Verdachts auf Datenbeschädigung gegen die beschuldigte Person. Diese befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

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Schweizer Rettungskette bleibt fit für lebensrettende Einsätze

Die Rettungskette Schweiz bleibt in der Liga der weltweit besten Such- und Rettungsteams. Rund 80 Angehörige der Rettungskette Schweiz sowie acht Such- und Rettungshunde wurden vom 22. bis 24. November 2021 im Raum Genf von einem internationalen Evaluationsteam geprüft und reklassifiziert. Im Übungsszenario für die Rettungsteams aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,1 am 21. November 2021 die Umgebung von Genf.

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Duggingen BL: Kollision zwischen Zug und Personenwagen – eine Person verletzt

Am Mittwochabend, 24. November 2021, kurz vor 23.00 Uhr, kam es in Duggingen, auf der Bahnstrecke zwischen Basel und Delémont, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Zug der S-Bahn Linie S3. Dabei wurde eine Person verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 33-jähriger Personenwagenlenker auf der Bahnhofstrasse in Richtung Duggingen. Vor der Einmündung Rainmatt / Bahnweg fuhr der Personenwagenlenker aus noch unbekannten Gründen auf den rechtsseitigen Grünstreifen, lenkte anschliessend nach links und überquerte dabei die Gegenfahrbahn und kam schlussendlich auf dem Bahngleis zum Stillstand.

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Courtepin FR: Sprengstoff entdeckt und neutralisiert

Geht es um einen akuten Notfall, sollten Betroffene nicht die bürgernahe Polizei, sondern die Alarmzentrale kontaktieren. (Bildquelle: Kapo Freiburg / KEYSTONE / Lukas Lehmann)

Gestern, am späten Vormittag, wurde die Kantonspolizei Freiburg über die Entdeckung von Sprengstoff in Courtepin auf der Baustelle eines in Renovierung befindlichen Hauses informiert. Das Gelände wurde abgesperrt und gesichert, die Bewohner der Nachbargebäude wurden vorsorglich evakuiert. Der Sprengstoff wurde vor Ort von Spezialisten des NEDEX unschädlich gemacht. Es entstand lediglich Sachschaden. Die evakuierten Personen konnten nach Abschluss des Einsatzes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Am Mittwoch, 24. November 2021, gegen 10.00 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei Freiburg über den Fund von gallertartigem Sprengstoff auf der Baustelle eines in Renovierung befindlichen Bauernhauses in Courtepin, Route du Postillon, informiert.

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Buchs SG: Unfall zwischen Auto und E-Bike

Am Mittwoch (24.11.2021), kurz vor 07:10 Uhr, ist auf der Rheinaustrasse ein Auto mit einem 23-jährigen E-Bike Fahrer zusammengestossen. Der 23-Jährige wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Eine 51-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto aus einer Tiefgaragenausfahrt und beabsichtigte auf die Rheinaustrasse Richtung Churerstrasse einzubiegen. Gleichzeitig fuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf dem Trottoir der Rheinaustrasse Richtung Heldaustrasse.

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Kanton LU: Tagfahrlicht reicht in dieser Jahreszeit oft nicht aus!

Bei den jetzigen Witterungsverhältnissen reicht das Tagfahrlicht nicht mehr aus. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass in der jetzigen Jahreszeit, je nach Witterungsverhältnisse, zwingend das Abblendlicht eingeschaltet werden muss. Mit den Tagfahrlichtern bleiben an vielen Fahrzeugen die Rücklichter dunkel. Tagfahrlichter haben eine rein präventive Funktion. Seit 2014 ist das Fahren mit Licht am Tag in der Schweiz für die Motorfahrzeuge obligatorisch. Die Luzerner Polizei stellt derzeit viele Fahrzeuge fest, die unterwegs schlecht beleuchtet sind. Fahrzeuglenkende verlassen sich offenbar auf die Lichtautomatik und fahren nur mit dem Tagfahrlicht.

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Flims GR: Sachbeschädigungen in Einfamilienhaus - Zeugenaufruf

In Flims ist in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden. Ohne etwas zu entwenden, richtete die unbekannte Täterschaft einen Sachschaden von mehreren tausend Franken an. Am Dienstagnachmittag erhielt die Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass in den vergangenen zwei Wochen in ein sporadisch bewohntes Einfamilienhaus an der Via Plaids eingebrochen worden sei.

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St.Gallen SG: Drei Personen in fahrunfähigem Zustand angehalten

Von Dienstag (23.11.2021) auf Mittwoch wurden drei Verkehrsteilnehmende aus dem Verkehr gezogen. Sie standen alle unter Alkoholeinfluss und werden deswegen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Am Mittwoch hielt die Stadtpolizei St.Gallen im Rahmen einer Verkehrskontrolle an der Rosenbergstrasse eine 54-jährige Autolenkerin an, bei der ein Atemalkoholgeruch auffiel. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 0.60 mg/l. Der Führerausweis wurde ihr abgenommen und das Auto sichergestellt.

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Kanton SH: Mehrere Personen wegen Zertifikatsfälschungen festgenommen

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und der Schaffhauser Polizei haben dazu geführt, dass im Oktober 2021 ein Mitarbeiter des Kantonalen Impfzentrums (KIZ) sowie im November 2021 mehrere weitere Personen wegen Vermittlung und Verkauf von gefälschten Impf-Zertifikaten festgenommen wurden. In der Zeit von Ende September bis Mitte Oktober 2021 erhielt die Schaffhauser Polizei vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) und dem Kantonalen Impfzentrum (KIZ) Hinweise, wonach ein Mitarbeiter des KIZ womöglich mehrere Hundert gefälschte respektive inhaltlich unwahre Covid-Impfzertifikate generiert und an Personen verkauft habe, welche nie die dafür notwendigen Impfungen erhalten hätten.

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Erster Schnee in Aussicht

Nach einer ruhigen Phase mit Hochnebel wechselt jetzt die Wetterlage pünktlich auf das erste Adventswochenende. Bald befinden wir uns in einer ausgeprägten Troglage. Schnee ist ab dem Freitag auch im Flachland möglich, in den Bergen gibt es bis Montag einiges an Neuschnee.

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Matran FR / A12: Verlorenes Rad verursacht Verkehrsunfall - zwei Verletzte

Gestern Morgen verlor ein 26-jähriger Automobilist, der auf der A12 von Rossens in Richtung Villars- sur-Glâne unterwegs war, ein Rad seines Fahrzeugs. Das Rad prallte gegen ein Fahrzeug auf der Überholspur, bevor es gegen ein anderes Fahrzeug prallte, das sich auf der Gegenfahrbahn befand. Zwei verletzte Automobilisten wurden von den Rettungssanitätern in ein Spital gebracht. Es ist eine Untersuchung im Gange. Am 23. November 2021, gegen 9:20 Uhr, wurde die Kantonspolizei zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich auf der Autobahn A12 in Matran ereignet hatte.

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Bulle FR / Moudon VD: Acht Motorraddiebe geschnappt

Die Kantonspolizeien von Freiburg und Waadt benötigten mehrere Monate an Ermittlungen, um eine Bande von Motorraddieben zu zerschlagen, die im Februar 2021 in Bulle und Moudon ihr Unwesen getrieben hatte. Unter der Zuständigkeit der Staatsanwaltschaften von Freiburg und Waadt wurden acht Verdächtige angehalten. Eine Strafuntersuchung ist im Gange. Am Freitag, 19. Februar 2021, gegen 07:30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Freiburg vom Besitzer einer Motorradwerkstatt in Bulle über einen Einbruchdiebstahl in seinem Geschäft in Kenntnis gesetzt, bei dem vier seiner Fahrzeuge entwendet worden waren. Einige Tage später, in den Nächten zwischen dem 21. Und dem 23. Februar 2021 schlugen die Einbrecher erneut zu und entwendeten in der ersten Nacht vier Motorräder und in der zweiten Nacht drei in einem Gebäude in Moudon.

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Matten BE: 15-jähriger Traktorfahrer kommt von Fahrbahn ab und verletzt sich schwer

Am Dienstagabend ist in Matten ein Traktor von der Strasse abgekommen und einen Abhang hinunter geraten. Der Lenker wurde schwer verletzt und mittels Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang. Am Dienstag, 23. November 2021, ging gegen 20.40 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass im Gebiet An den Eggen in Matten (Gemeinde St. Stephan) ein Traktor von der Strasse abgekommen sei und sich überschlagen habe, wobei der Lenker verletzt worden sei.

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Luzern LU: Kollision zwischen Lieferwagen und Radfahrerin – zwei Personen verletzt

Am Dienstagnachmittag ereignete sich bei der Einmündung des Rebstockrains in die Seeburgstrasse eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Radfahrerin. Ein weiterer Radfahrer konnte nicht mehr ausweichen und kam ebenfalls zu Fall. Die beiden verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Am Dienstag, 23. November 2021, kurz vor 14:00 Uhr fuhr ein Lieferwagenlenker vom Rebstockrain in Richtung Seeburgstrasse und beabsichtigte nach links in Richtung Meggen abzubiegen. Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit einer Radfahrerin, welche von Meggen Richtung Luzern fuhr.

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Betrüger auf Tutti mit neuer Masche

Ein potentieller Käufer meldet sich über WhatsApp und teilt mit, dass er die Ware kaufen will. Da er aber weit weg wohnt, bittet er den Verkäufer, die Ware per Post zu senden. Kurz darauf bekommt der Verkäufer einen Link angeblich von der Post, der bestätigt, dass die Ware bereits bezahlt sei.

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Döttingen AG: Raubüberfall auf Spielsalon – Tatverdächtiger (Schweizer, 20) ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat vergangene Woche einen 20-jährigen Schweizer vorübergehend festnehmen lassen, der unter dringendem Verdacht steht, am 30. September 2021 einen Spielsalon in Döttingen überfallen zu haben. Am 30. September 2021 hatte eine unbekannte Täterschaft einen Spielsalon in Döttingen überfallen und Bargeld erbeutet.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.