Schweiz

Sirnach TG: Brand von Gartenhaus

Aus noch unbekannten Gründen brannte am Dienstagabend in Sirnach ein Gartenhaus. Eine Person wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Kurz nach 18.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Neuwiesenstrasse ein Gartenhaus brenne. Die Feuerwehr Sirnach war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Eine 36-jährige Frau verletzte sich bei Löschversuchen am Fuss und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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N20 / Les Hauts-Geneveys NE: Fahrzeug prallte gegen Mittelleitplanke

Am Dienstag, 5. Oktober, um 11.30 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 50-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds. Kurz nach dem Hauts-Geneveys-Tunnel prallte ihr Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke, überquerte dann beide Fahrspuren und landete 90 Meter weiter auf dem Standstreifen.

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Le Locle NE: Fussgänger nach Verkehrsunfall verletzt

Am Dienstag, 5. Oktober, gegen 6.35 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Einwohner von Villers-le-Lac (F) mit seinem Auto auf der Rue Girardet in Richtung La Chaux-de-Fonds. Als er den Fussgängerüberweg an der Hausnummer 60 der genannten Strasse erreichte, stiess er mit einem 58-jährigen Einwohner von Le Locle zusammen, der die Strasse auf dem Zebrastreifen überquerte.

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Birmensdorf ZH / A3: Falschfahrer (Algerier, 30) gestoppt

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Dienstagmorgen (05.10.2021) im Ristet-Tunnel (Birmensdorf) einen Falschfahrer gestoppt. Dabei ist ein Patrouillenfahrzeug stark beschädigt worden. Kurz vor halb drei Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich ein stark beschädigtes Fahrzeug auf, das auf der Birmensdorferstrasse von Uitikon-Waldegg her Richtung Autobahnanschluss Uitikon fuhr.

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Oberbüren SG: Rollerfahrerin (20) verunfallt in Kreisverkehrsplatz

Am Montag (04.10.2021), kurz vor 11:00 Uhr, ist eine 20-jährige Rollerfahrerin in einem Kreisverkehrsplatz an der Sonnentalstrasse ausgerutscht und gestürzt. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von 1'000 Franken. Eine 20-jährige Rollerfahrerin fuhr mit ihrem Roller auf der Sonnentalstrasse von Uzwil Richtung Zuzwil in einen Kreisverkehrsplatz. Gleichzeitig fuhr ein 48-jähriger Mann mit einem Lastwagen ebenfalls in den Kreisverkehrsplatz.

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Sarnen OW: Kellerbrand in Industriegebäude

Kurz nach Mitternacht des 5. Oktober 2021 brach in einem Sarner Industriegebäude ein Feuer aus. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Personen und weitere Objekte waren nicht gefährdet. Am Dienstagmorgen, kurz nach Mitternacht, löste in Sarnen in einem Industriegebäude die Brandmeldeanlage im Untergeschoss aus. Die sofort aufgebotene Feuerwehr konnte in der Folge den Brand, welcher kurz vor Eintreffen der Feuerwehr durch eine Drittperson in einem Kellerraum festgestellt wurde, rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf weitere Räumlichkeiten im Gebäude verhindern. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Personen. Es entstand ein erheblicher Sachschaden am Gebäude und der Einrichtung, Personen kamen glücklicherweise nicht zu schaden.

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Kanton SG: Welle von Bitcoin-Erpressungsbriefen im Umlauf

Am Dienstag (05.10.2021) sind bei der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Meldungen über den Erhalt von Bitcoin-Erpressungsbriefen eingegangen. Eine unbekannte Täterschaft verschickte die Briefe per Post an mehrere private Haushalte. In den Briefen wird unter Todesandrohung die Überweisung von Bitcoins auf eine Bitcoin Adresse im Internet gefordert. Die Kantonspolizei St.Gallen rät betroffenen Personen, keinen Geldbetrag zu überweisen.

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Oberägeri ZG: Dieselöl bei Tankvorgang ausgelaufen

Bei einer Betankung eines Erdsondenbohrers ist in Oberägeri Dieselöl ausgelaufen. Die Verschmutzungen reichen bis in den Ägerisee. Die Ermittlungen laufen. Am Dienstagmorgen (5. Oktober 2021), um 10:00 Uhr, hat die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Anruf erreicht, dass an der Haltenstrasse in Oberägeri be i einem Tankvorgang eines Erdsondenbohrers Dieselöl ausgelaufen ist. Beim Versuch der Arbeiter, das Dieselöl wegzuputzen, verteilte sich dieses noch stärker, sodass das Gemisch aus Dieselöl und Bauschmutzwasser über einen Meteorschacht in den Ägerisee floss. Die Feuerwehr Oberägeri streute in der Folge Ölbinder, um die weitere Verbreitung der Verschmutzung zu verhindern. Die Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) kontrollierte zeitgleich den Ägerisee auf Verschmutzungen und richtete im Zuge dessen eine Ölbarriere ein.

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Kanton ZH: Schulbeginn 2021 – Kampagne abgeschlossen

Am 23. August 2020 gingen im Kanton Zürich rund 31 000 Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die Schule. Für Kinder stellt der Schulweg jedes Jahr eine grosse Herausforderung dar. Die Zürcher Polizeikorps unterstützten die Verkehrssicherheitskampagne „Achtung, Kinder überraschen. Rechnen Sie mit allem“ mit diversen Aktionen tatkräftig. Im Zeitraum vom 23. August 2021 bis 21. September 2021 machten die Zürcher Polizeikorps (Kantonspolizei Zürich, Stadtpolizei Zürich, Stadtpolizei Winterthur und Kommunalpolizeien des Kantons Zürich) auf Social Media auf den Schulbeginn 2021 aufmerksam; dies unter anderem mit passenden Video- und Radiobeiträgen. Zugleich führten die Polizeikorps aber auch verkehrspolizeilichen Schwerpunktekontrollen durch, welche das Ziel hatten, Automobilisten und Eltern, aber auch die Kinder, über die Gefahren im Strassenverkehr zu sensibilisieren und eine hohe Verkehrssicherheit im Zusammenhang mit dem Schulbeginn zu gewährleisten.

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Zürich ZH: Stadtpolizei räumt erneut Strassenblockaden im Kreis 1

Am Dienstag, 5. Oktober 2021, besetzten mehrere Personen gleichzeitig zwei Kreuzungen in der Innenstadt. Die Stadtpolizei Zürich ermahnte die Teilnehmenden mit Dialogteams und Lautsprecherdurchsagen, die Blockaden zu beenden und die Örtlichkeiten zu verlassen. Personen, die der Aufforderung nicht nachkamen, wurden kontrolliert und vorläufig festgenommen. Nach 12.15 Uhr blockierten mehrere Aktivistinnen und Aktivisten der Extinction Rebellion gleichzeitig die Kreuzungen Rudolf-Brun-Brücke und ein Teilstück der Uraniastrasse Höhe Hausnummer 11. Die Stadtpolizei Zürich war mit Dialogteams sowie uniformierten und zivilen Kräften vor Ort und forderte die Teilnehmenden auf, die Blockaden zu beenden und die Örtlichkeiten für den Verkehr frei zu geben. Personen, die den Ermahnungen und Aufforderungen nicht nachkamen, wurden durch die Polizistinnen und Polizisten zu Kontrollstellen begleitet oder getragen. Auf der Rudolf-Brun-Brücke klebten sich zudem zwei Personen aneinander und mussten von der Sanität von Schutz & Rettung Zürich betreut werden.

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Littau LU: Lieferwagen prallt gegen Baum – Lenker leicht verletzt

Heute Morgen fuhr ein Lieferwagen auf der Thorenbergstrasse in Littau Richtung Seetalplatz. Er wich bei einer temporären Baustelle nach links aus, prallte gegen einen Zaun und anschliessend gegen einen Baum. Der Lenker verletzte sich beim Unfall leicht. Am Dienstag, 5. Oktober 2021, kurz nach 03:45 Uhr fuhr ein Lieferwagen auf der Thorenbergstrasse in Luzern (Ortsteil Littau) in Richtung Seetalplatz. Auf dieser Strecke befindet sich eine temporäre Baustelle mit Lichtsignalanlage mit wechselseitiger Verkehrsführung.

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Zürich ZH: Drei mutmasslich Internetbetrüger (Franzosen) verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich hat am vergangenen Donnerstag (30.09.2021) in Zürich drei mutmassliche Betrüger festgenommen, die mit gestohlenen Kreditkartendaten für mehrere zehntausend Franken Einkäufe tätigten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Zwangsmassnahmengericht für alle drei Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet. Polizeiliche Ermittlungen führten zu drei Männern welche sich im Kreis 1 aufhielten. Diese hatten in den Tagen und Wochen zuvor auf betrügerische Art und Weise über sogenannte Phishing-Mails die Daten von Kreditkarten erschlichen. Mit diesen erhältlich gemachten Daten erwarben sie Bargeld, Gold, Mobiltelefone, Laptops sowie Bitcoin Wertkarten im Gesamtwert von mehreren zehntausend Franken. Diverse solche Gegenstände konnten bei der Durchsuchung ihres Aufenthaltsortes in Zürich sichergestellt werden.

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Siglistorf AG: BMW-Fahrer (Kosovare, 20) prallt gegen Kandelaber

Am Dienstag prallte ein Autolenker aus noch unbekannten Gründen in einen Kandelaber. Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Den Führerausweis musste der Lenker abgeben. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 05. Oktober 2021, kurz nach 08 Uhr, in Siglistorf. Ein 20-jähriger Automobilist fuhr mit seinem BMW von Fisibach in allgemein Richtung Baden. Aus noch unbekannten Gründen verlor dieser die Herrschaft über sein Auto, geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Kandelaber.

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Walchwil ZG: Motorbootunglück - Suche wird intensiviert

Die Zuger Polizei sucht weiter nach dem vermissten Mann sowie dem gesunkenen Motorboot. Zum Einsatz kommen auch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich. Die Suche nach dem vermissten Mann und dem am Sonntagnachmittag gesunkenen Motorboot wird intensiviert (Polizei.news berichtete). Nachdem die Unglücksstelle am Sonntag und Montag von der Seepolizei der Zuger Polizei sowie auch der Rega abgesucht worden ist, kommen seit Dienstagmorgen zusätzlich Spezialisten der Kantonspolizei Zürich zum Einsatz.

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Domat / Ems GR: PW-Lenkerin (52) stürzt in Bachbett

In Domat / Ems ist am Dienstagmorgen ein Personenwagen in ein Bachbett gestürzt. Eine Frau wurde dabei verletzt. Die 52-jährige Frau fuhr um 8.40 Uhr auf der Via Val in Richtung Via Sid. In der leichten Rechtskurve bei der Abzweigung zum Robinson Spielplatz fuhr sie geradeaus. Das Fahrzeug kollidierte mit einer Strassenbeschilderung, durchbrach ein Brückengeländer und stürzte in das dahinterliegende Bachbett. Auf der Seite liegend kam es zum Stillstand.

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Zwingen BL: Kollision zwischen zwei Personenwagen mit Folgekollision

Am Dienstagmorgen, 05. Oktober 2021, kurz nach 06.30 Uhr, ereignete sich in Zwingen BL, im Einmündungsbereich Weidenweg/Baselstrasse, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen, wobei ein beteiligter Personenwagen ins Schleudern geriet und folglich mit zwei parkierten Personenwagen kollidierte. Personen wurden dabei keine verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 40-jähriger Personenwagenlenker, aus dem Weidenweg kommend, nach rechts, auf die Baselstrasse einzubiegen. Dabei übersah er einen vortrittsberechtigten, von links kommenden Personenwagen. Folglich kam es im Einmündungsgebiet zu einer frontal/seitlichen Kollision zwischen den beiden Personenwagen. Nach der Kollision geriet der vortrittsberechtigte Personenwagen ins Schleudern und kollidierte mit zwei korrekt parkierten Personenwagen. Personen wurden bei der Kollision keine verletzt.

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Kollbrunn ZH: Zwei Arbeiter aus gekipptem Bagger gerettet - schwer verletzt

Am Dienstagmorgen (05.10.2021) sind zwei 21-jährige Arbeiter in Kollbrunn (Gemeinde Zell) nach einem Arbeitsunfall mit einem Bagger gerettet worden. Beide haben sich schwere Beinverletzungen zugezogen. Kurz vor 9 Uhr kippte ein Bagger bei Erdarbeiten auf die Seite. Dabei wurden die zwei Arbeiter unter der Baumaschine eingeklemmt. Dank des schnellen gemeinsamen Einsatzes der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, einer Kommunalpolizeipatrouille und eines privaten Forstbetriebes konnten die zwei Männer schnell unter dem Bagger hervor gerettet und sofort medizinisch versorgt werden. Die zwei Verletzten wurden mit einem Rettungshelikopter und einem Rettungswagen in ein Spital transportiert.

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Basel BS: 49-jähriger Mann von zwei Unbekannten beraubt – Zeugenaufruf

Am 04.10.2021, um 18.45 Uhr, wurde ein 49-jähriger Mann im Hexenweglein, auf Höhe der St. Jakobs-Strasse, Opfer eines Raubes. Er wurde dabei verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 49-Jährige im Hexenweglein aufhielt, als zwei Unbekannte zu ihm traten. Diese fragten nach seinem Namen. Unvermittelt schlugen sie auf ihn ein. In der Folge raubten sie dem Mann das Mobiltelefon und flüchteten in Richtung Gellert. Eine sofortige Fahndung verlief erfolglos.

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Reussbühl LU: Auto prallt frontal in Stütze einer Lichtsignalanlage

Gestern Nachmittag fuhr eine Autofahrerin auf der Reusszopfstrasse in Luzern (Ortsteil Reussbühl) frontal gegen eine Stütze einer Lichtsignalanlage. Sie wurde dabei leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gefahren. Am Montag, 4. Oktober 2021, kurz vor 15:00 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Reusszopfstrasse in Reussbühl in Richtung Emmen. Aus noch ungeklärten Gründen geriet sie rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Stütze der dortigen Überkopflichtsignalanlage.

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Islikon TG: Zwei Raser aus Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Thurgau hat zwei Autofahrern eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung nachweisen können. Die beiden Lenker lieferten sich am 17. September in Islikon ein Rennen mit einem waghalsigen Überholmanöver. Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau führte am 17. September auf der Hauptstrasse eine Verkehrsüberwachung durch. Dabei passierten kurz nach 18 Uhr zwei hintereinanderfahrende Autofahrer den überwachten Streckenabschnitt in Richtung Frauenfeld. Die Ermittlungen ergaben, dass sich die beiden Lenker im Alter von 18 Jahren mit massiv überhöhter Geschwindigkeit ein Rennen lieferten.

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Sursee LU: Fussgänger (18) angefahren und erheblich verletzt - Zeugenaufruf

Am Dienstagmorgen wurde in Sursee ein Mann auf einem Fussgängerstreifen angefahren und verletzt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Der Unfall ereignete sich am frühen Dienstagmorgen (5. Oktober 2021), ca. 06.50 Uhr, auf der Ringstrasse Nord in Sursee. Unmittelbar nach dem Kreisel "Bifang" in Fahrtrichtung Chotten (Höhe Migrol Tankstelle) wurde ein 18-jähriger Fussgänger angefahren und erheblich verletzt. Der Mann wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht. Die Strasse wurde vorübergehend gesperrt.

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Zürich ZH: Bilanz der Stadtpolizei zu Strassenblockaden im Kreis 1

Von den am Montag, 4. Oktober 2021, insgesamt 134 festgenommenen Personen (67 Frauen und 67 Männer), darunter sechs Minderjährige, wurden 43 der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. Die weiteren Aktivistinnen und Aktivisten wurden zwischenzeitlich mit einer Wegweisung belegt und aus der Polizeihaft entlassen, gegen sie wird zu Handen der zuständigen Strafverfolgungsbehörden rapportiert.

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Winterthur ZH: Eine verletzte Person nach Auseinandersetzung - Zeugenaufruf

Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht von Freitag auf Samstag (24.9.2021) ist in Winterthur eine Person massiv attackiert worden. Kurz vor Mitternacht ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur ein Notruf ein, wonach es vor dem Restaurant Boulevard an der Stadthausstrasse zu einer Schlägerei gekommen sei. Die ersten Ermittlungen der Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei ergaben, dass es anfänglich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen ist.

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Weissbad AI: Alkoholisierter PW-Fahrer (59) verursacht Selbstunfall

Der 59-jährige Lenker stand unter Alkoholeinfluss. Am frühen Samstagabend (2.10.2021) fuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Bergerstrasse von Weissbad in Richtung Brülisau. Dabei geriet er mit seinem Auto über die Gegenfahrbahn und beschädigte den linksseitigen Zaun sowie eine Signaltafel. Am Auto entstand ein Schaden von rund 6000 Franken. Verletzt wurde niemand.

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Kanton Wallis VS: Polizei verzeichnet drei Raserdelikte übers Wochenende

Bei Geschwindigkeitskontrollen hat die Kantonspolizei am Wochenende mehrere, teils hohe Geschwindigkeits-Überschreitungen registriert. Darunter auch drei Raserdelikte im Mittel- bzw. Oberwallis. Am Samstag, 2. Oktober 2021 gegen 07:00 Uhr, wurde ein 34-jähriger Portugiese – mit Wohnsitz in der Region – auf der „Rue de Lausanne“ in Sitten mit 105 km/h anstelle der zulässigen 50 km/h gemessen. Der Lenker des Personenwagens wurde einem Atemluft- sowie Drogentest unterzogen, welche beide positiv ausfielen.

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Littenheid TG: Zimmerbrand in Klinik

Bei einem Brand in einer Klinik in Littenheid entstand am Montag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Gegen 16.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem Patientenzimmer in einer Kinder- und Jugendstation ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Sirnach und der Sicherheitsverbund Region Wil kamen mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Diese konnten den Brand, der teilweise auf die Fassade und das Dach übergegriffen hatte, löschen.

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Neunkirch SH: Personenwagen kollidiert seitlich mit Sattelschlepper

Am Montagnachmittag (04.10.2021) kam es zwischen Guntmadingen und Neunkirch zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattelschlepper. Dabei entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 13.30 Uhr am Montagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Sattelschlepper. Dabei geriet der aus Richtung Guntmadingen kommende Personenwagenlenker aus noch ungeklärten Gründen in der Hemmingkurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem korrekt entgegenkommenden Sattelschlepper.

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A5 / Serrières NE: Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Sonntag, den 03. Oktober 2021, um 20.30 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von Sainte-Suzanne/Frankreich gelenkt wurde, auf dem rechten Fahrstreifen der AR-A5, Chaussée Bienne. Kurz nach dem Serrières-Tunnel verlor er auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die dortige Mittelleitplanke.

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Zürich ZH: Stadtpolizei räumt Strassenblockaden im Kreis 1

Am Montagmittag, 4. Oktober 2021, besetzten mehrere Dutzend Personen drei Kreuzungen in der Innenstadt gleichzeitig. Die Stadtpolizei Zürich ermahnte die Teilnehmenden mehrfach mit Dialogteams und Lautsprecherdurchsagen, die Blockaden zu beenden und die Örtlichkeiten zu verlassen. Personen, die der Aufforderung nicht nachkamen, wurden kontrolliert und vorläufig festgenommen. Um 12 Uhr blockierten mehrere Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten der Extinction Rebellion die Kreuzungen Uraniastrasse/Bahnhofstrasse und Nüschelerstrasse/Sihlstrasse sowie die Rudolf-Brun-Brücke gleichzeitig. Nach der mündlichen Aufforderung der Stadtpolizei, die Örtlichkeiten zu verlassen, entfernten sich die Aktivistinnen und Aktivisten von der Rudolf-Brun-Brücke und der Nüschelerstrasse/Sihlstrasse. Sie konzentrierten sich anschliessend auf den Bereich Uraniastrasse und führten zwischen der Bahnhofstrasse und der Lindenhofbrücke Sitzstreiks durch.

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Oberengadin GR: Hofladendieb ermittelt

Die Kantonspolizei Graubünden hat im Oberengadin verschiedene Hofladendiebstähle aufgeklärt. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte ein Mann als mutmasslicher Täter ermittelt werden. Im Oberengadin ereigneten sich im Zeitraum von Februar bis Juni 2021 mehrere Einschleichdiebstähle in verschiedenen Hofläden. Zusammen mit ausgiebigen Ermittlungen führten Hinweise aus der Bevölkerung zu einem im Unterland wohnhaften 56-jährigen mutmasslichen Täter.

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Egnach TG: 48-jähriger Lieferwagenlenker verursacht Auffahrkollision

Nach einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto in Egnach musste am Montag eine Person ins Spital gebracht werden. Ein 51-jähriger Autofahrer war kurz vor 12.30 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Arbon unterwegs. Beim Fussgängerstreifen Höhe "Haslen" hielt er an, um einem Fussgänger den Vortritt zu gewähren. Ein nachfolgender, 48-jähriger Lieferwagenlenker konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und verursachte eine Auffahrkollision.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.